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Sonntag, den 25. Juni
Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mar? LG Pf.
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Vorstand.
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Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.
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Einladung Mm Abonnement “set
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zs«. 14». Erstes Blatt.
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Artige- «nd Amtsdlatt fit den Kreis Gießen.
Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert.
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Uli lilllIlli Damit wir nun in den Stand gefetzt ssnd, die Aussage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den
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Wiesbaden.
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21. Juni. Ter Gerichtshof zu Middelburg hat heute den bäni-
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hem nach Analogie des Reichseisenbahn-Amtes die Beaufsichtigung der Schiff- jahrtsstraßen und der damit zusammenhängenden Anlagen und Einrichtungen, '|m?ie die Vorbereitung der auf die Schifffahrt und deren Interessen bezüglichen Gesetze und Anordnungen, und überhaupt die Pflege aller die Entwickelung Md Förderung der Binnen- und Seeschifffahrt bertreffenden Angelegenheiten obliegt.
Bern, 2L Juni. Die Gotthardbahn - Direction hat sämmtlichem aus ündigung angestellten Personal aus Ende August gekündigt für den Fall, daß lie Arbeit nicht fortgesetzt werden könnte.
ten Zusammenstoßes mit einem holländischen Fahrzeuge zur Zahlung der dem Sigenthümer des letzteren verlangten Entschädigung verurtheilt.
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r Vorstand
Jugend verführen." Nachdem der Papst noch das Beispiel des Königs Antio- chus angeführt, der ähnliche Dinge begangen habe, versicherte er in energischen Ausdrücken, daß ein entsetzliches Loos diesen Verfolger erwarte, der gar keinen Begriff von der schrecklichen Gefahr zu haben scheine, die es mit sich bringe, wenn man der Kirche zu nahe trete. Der Papst schließt mit der Versicherung, daß er zu Gott um die Bekehrung dieser Verfolger bete. So sollten auch die deutschen Katholiken denken nach dem Worte des Herrn: „Verzeihe ihnen, mein Gott, denn sie wissen nicht, was sie thun,"
Aelgien.
Brüssel. lieber die durch den Telegraphen bereit- kurz gemeldeten Unruhen in Löwen theilen Brüsseler Blätter uuterm 20. d. Mts. nachfolgende Details mit: Seit mehreren Tagen schon finden fortgesetzte feindselige Manifestationen gegen Studenten aus freifinnigen Familien Löwens statt. Heute (20. d. Mts.) früh konnten z. B. die philosophischen Collegien nicht fortgesetzt werden. Die jungen Liberalen wurden gröblich insultirt und in den Straßen verfolgt; die Professoren rühren kein Glied, um die Sache beizulegen. Die Aufregung ist groß. An der katholischen Universität sind Placate angeklebt, durch welche die „Studenten der guten Sache zur Rache an den infamen Liberalen" ausgefordert werden. Eines dieser Placate lautet: „Studenten der Candidatur I Wollt ihr einen Verräther, einen Gueux unter Euch dulden? Rächt Euch! Rächt Euch! Rächt Euch!"
Ein anderes Placat macht in riesigen Lettern folgenden hübschen Vorschlag: „Man schlägt vor, aus der Universität alle die bettelhaften Studenten (ötudiants gueux) zu vertreiben, welche ihre Genossen verleugnet haben. Nieder mit den Gueux!" (Folgen die Unterschriften.) — Es scheinen that- sächlich schöne Zustände zu sein, die an der Alma mater zu Löwen herrschen.
England.
London, 21. Juni. Wie aus dem eben den Behörden von Trinity House eingereichten Logbuche des Leuchtschiffes „Galloper" hervorgeht, war das deutsche Panzergeschwader auf seiner Fahrt in's Mittelmeer nahe daran, auf eine der Sandbänke auszusahren, die nördlich vom Flutlager der Themse liegen und wo der „Deutschland" im letzten Winter ein so trauriges Ende gefunden bat Der Maat, welcher auf dem Leuchtschiffe das Eommando führt, meldet nämlich, er habe am 25. Mai, um 3 Uhr Nachmittags, bei Nordwind und halber Ebbe vier deutsche Panzerschiffe etwa vier Meilen vom „Galloper" unter Dampf gesehen. Der zum deutschen Geschwader gehörige Avisodampser sei kaum eine Drittel-Meile von dem Leuchtschiffe entfernt und die Panzerschiffe hätten sich augenscheinlich angeschickt, dem Avisodampfer zu folgen und sich in die Untiefen zu begeben, vor denen der „Galloper" die Schiffe zu warnen hat. Da wurde auf dem Leuchtschiffe das Signal „Ihr nähert Euch der Gefahr!" aufgehißt, und darauf hin veränderte das Geschwader, das zuerst in westlicher Richtung steuerte, fehlen Lauf und fuhr nach Süden hin weiter. Wäre das deutsche Geschwader wirklich in Noth gerathen, so wäre, wie die „Times" meint, bei dem Mangel an telegraphischer Verbindung zwischen dem „GaKoper" und dem Lande die Hülfe viel zu spät gekommen. Aber die Panzerschiffe hätten sich mit ihren schweren Geschützen schon vernehmen lassen können, «ährend die kleine Lärmkanone des „Deutschland" von Wind und Wogen übertönt, wenn überhaupt abgefeuert wurde.
Türkei.
Konstantinopel. Slavische Blätter bringen die Nachricht, daß englische Schiffe im Hafen von Klek Waffen und Munition für die Armee Mukhtar Paschas ausgeschifft hätten. Der Rebellenführer Karageorgewitsch soll einen Sieg über eine Türkenschaar von einigen Hundert Mann erfochten haben.
Men die Notwendigkeit begriffen, zu wachen und iW muoe zu weroen im «■«tfe. „Darum", fährt Pius fort, „seid wachsam und stark, und wenn die Achtungen Euch nahe treten, so betet zur Jungfrau Mana, die den höllischen Mtn unter ihren Füßen hält, diesen Drachen, der die Verfolger der Kirche wenn sie die Bischöfe und Priester verhaften und verbannen und die
ten dazu angehalten werden müssen, in einer der individuellen Lage des Falles entsprechenden Weise an den Herstellungskosten beizutragen, oder sich bei dem Wco der Anlagekapital-Rente zu betheiligen — daß die Grundlagen, auf ifiien beispielsweise die Interessen des Niederrheins und Westphalens den AMahc tzmscher Canal von Ruhrort nach Dortmund als ersten und wichtigsten Theils " ks Rhein-Elbe-Canals, und den Rhein-Maas-Canal auszuführen streben, im
Allgemeinen als sachgemäße, und bei gutem Willen der Betheiligten als zum Ziele führende betrachtet werden können. Behufs beschleunigter Ausführung
|J)l Berlin, 22. Ium. Der bleibende Ausschuß des deutschen HandelS-
ir h bnrrt tages hat in einer Eingabe an das Reichskanzler-Amt seine Ansichten, betr. die er Errichtung eines Reichsschifffahrts-Amtes, sowie die Hebung und Förderung
I Wasserstraßen, in der Erklärung zusammeugefaßt : daß bei der Entwickelung
und der jetzigen Lage der Wirthschaftsverhältniffe Deutschlands ein dringendes und verstärktes Bedürfniß vorliegt, daß Seitens aller Betheiligten die Verbesserung der Wasserstraßen und der Häfen, sowie insbesondere die Herstellung von Canälen zur Verbindung der Productions^ und Consumtions-Gebiete unter tinanber und mit den Seehäfen und großen Strömen thatkräftig in die Hand ,gmommen werde — daß die Flußcorrectionen, die Canal- und Hafenbauten in ber Regel durch die Staaten oder das Reich und für deren Kosten auszuführen find, daß jedoch — nöthigenfalls auf Grund eines Gesetzes — die Jnteressen-
#1 Rom, 21. Juni. Heute empfing der Papst die von dem Baron 1, $Oe geführte Schaar deutscher Katholiken in feierlicher Audienz. Die von b-iN"' tinsilben ihm überreichte lateinische Adresse beantwortete er in lateinischer Zuvörderst belegte er mit Beispielen der Geschichte, wie bald em
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'ü ber an ^tiger' Reformen des gesammten Schifffahrtsverkehrs beantragt der bleibende irD and) Ausschuß des Handelstages die Errichtung eines Reichsschifffahrts - Amts, wel-
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-^»5^ «SiJ U«n Dampfer „Phönix" wegen des im Jahre 1875 auf der Schelde stattge. " Poll W ~ ' fi K - 3 —11. a/tUvt.i.Aa ntv n»T


