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Mittwoch, den 23. Februar
wird, namentlich falls das
"Ine. 16. Febr. 1875. (836
ilnrtn eiaenbandia Uf 7) dem Landrichter Ernst Schaum in Reinheim.
Darmstadt, 19. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben
ebne weiteren Schaden anzurichten, »erlaufen Wetter sich aufklärt.
aus guter Quelle vernimmt, Auslande seine Lage als eine
geiichtsrath in Gießen,
2) dem Hofgerichtsrath Karl Eckstein in Gießen,
3) den Hofgerichtsräthen August Bötticher, Dr. Karl von Hesie, Karl Frei Herrn von Lepel und Dr. Theodor Kleinschmidt in Darmstadt,
4) dem Ober Staatsanwalt Dr. Maximilian von Buri in Darmstadt,
5) dem Staatsprocurator bei dem Bezirksgerichte Mainz Ludwig Schön,
6) dem Landrichter Ludwig Schäfer in Gernsheim und
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Erscheint täglich mit Aufnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.
Hesterreich.
Wien, 18. Februar. Wie die „Presse"
oll Don Carlos seinen Familienangehörigen im „
verzweifelte geschildert haben und die Absicht hegen, Spanien womöglich noch vor der Schluß-Catastrophe zu verlassen.
lesnii«.
hr, im freundlich be- mine Ltromtid"
Frankreich.
Paris, 18. Februar. Zur Verbreitung des Glaubens, daß, falls Buffet und seine reaktionär-clericale Politik am Ruder bleibt, der Krieg bald wieder ausbrechen werde, tragt die Sprache der ultramontanen Presse bei, welche Buffel's Politik preist,' „die nicht allein Frankreich, sondern auch der Kirche ihre frühere Machtstellung zurückgeben werde." Da das Landvolk in seiner roßen Mehrzahl nun aber keineswegs für den Krieg ist, so hat es der Vice« Präsident des Conseils für nothwendrg erachtet, in einem an den Maire von Castelsarrasin, wo er als Candidat auftritt, gerichteten Schreiben diesen An- ichtcn eulgegenzutteten.
Paris, 19. Februar. Die Königin Isabella wird gleich nach Beendigung des Feldzuges im Norden mit ihren drei Töchtern nach Spanien abreisen. An der Grenze wird sie vom König Alphons empfangen, worauf sie sich in Begleitung ihres Sohnes nach Madrid begibt.
— Die Buffet'schen und bonapartistischen Blätter versichern ohne Aufhören, daß seit der Eröffnung der Wahlperiode die Geschäfte darniederliegen, die Eisenbahn-Einnahmen sich verringert haben und die Theater nicht mehr besucht seien. Der „Moniteur" erklärt diese Behauptungen für erlogen und weist nach, daß die Einnehmer vom 9. Januar bis zum 4. Februar 1876 207,714 Frcs. mehr eingenommen haben, als in den entsprechenden Wochen von 1875, und daß fast alle Theater ihre Plätze auf acht Tage im Voraus vermiethet haben.
— In Trignon kam es bei Gelegenheit eines Bankets, welches dort Gambetta zu Ehren gegeben wurde, zu Ruhestörungen. Während des Bankets brachten die Theilnehmer an demselben drei Hochs auf Gambetta aus. Der Ruf wurde von der Menge auf der Straße wiederholt. Leute, die nicht zu Den Verehrern Gambetta's gehörten, zischten und riefen: „Nieder mit Gam- betla!" Darauf entstand eine Prügelei und die Behörden ließen den Platz durch die Gensd'armerie räumen. Verwundungen kamen nicht vor. Drei Personen wurden verhaftet. — Gambetta tritt als Candidat für die französische Akademie auf.
Paris, 20. Januar. Zu Deputaten sind in der Hauptstadt gewählt worden: Emil Brölay, Barodet, Louis Blanc (zwei Mal), Denfert-Roche- reau, Thiers, Briffon, Floquet, Greppo, Marmottan, Lockroy, Gambetta, Clömenceau, Alle Republikaner oder Radicale. In sieben Arrondissements findet engere Wahl statt. Duc Decazes erhielt im achten Arrondissement die relative Majorität.
Paris, 21. Februar, Morgens 3 Uhr. Bis jetzt sind 104 Wahl- : Resultate bekannt. Unter den Gewählten sind 3 Conservative, 2 Conservatw- i Constitutionelle, 19 Conjervativ-Republikaner, 8 Bonapartisten, 2 Legitimisten, : 47 Republikaner (Transigenten), 6 Radicale (Intransigenten); in 17 Fallen i ist Ballolage nöthig. Unter den Bonapartisten befinden sich Rouher, Duc de = Mouchy, Lamotte; unter den Republikanern Jules Ferry und Gr^vy. Gam- betla ist viermal gewählt worden und zwar in Paris, Bordeaux, Lille und
Staaten ausweise; wegen augenblicklicher Erkrankung habe der Cardinal diesen Befehl noch nicht befolgen können. Was, die Richtigkeit dieser Meldung vorausgesetzt, die österreichische Regierung zu dieser Maßregel bewegen könnte, wird ohne weiteren Commentar klar, wenn man die Beschreibung des Triumph- emzuges liest, den nach der „Germania" der „Cardinal-Primas von Polen" in der alten polnischen Krönungsstadt gehalten hat.
Berlin, 20. Februar. Von der Abnahme der Auswanderung nach den Bereinigten Staaten giebt den besten Beweis der soeben erschienene Jahresbe- ncht der Einwanderungs - Commissäre des Staates New-Dort, nach welchem sich von jeher der Hauptstrom gerichtet. Während die Zahl der Einwanderer in den Jahren 1866 bis 1871 auf durchschnittlich 235,000 angegeben wurde, st,eg dieselbe plötzlich im Jahre 1872 auf 294,591, sank im folgenden auf 266,818, im Jahre 1874 auf 140,040 und im letzten Jahre gar auf 84,560 Unter diesen nahmen die Deutschen noch immer die erste Stelle ein (35,559); bann folgen 19,924 Irländer, 10,793 Engländer, 3070 Schotten, 4920 Oesterreicher, 3303 Schweden, 2602 Norweger, 1854 Dänen, 3123 Russen (namentlich Meunoniten), 3573 Italiener, 2376 Franzosen, 894 Schweizer.
Frankfurt, 21. Februar. Das Hochwasser, welches die unteren Stadt- theile seit vorgestern heimgesucht hat, ist seit 1845 das höchste- Es steh, diesem nur um 2 Fuß 9 Zoll nach und übertrifft das von 1862 um 1 Fu 3 Zoll. Der „Arnsburger Hof", in welchem viele arme Leute wohnen, vtlde einen See und in den Zimmern schwimmt das Mobiliar, Der Zugang zum Gymnasium wird durch Waffer gehemmt. Die Fischer-Gasse, Schlachthaus- Gasse, Faulpumpe, Born-Gaffe, ein Theil der Alten Mainzer-Gasse, die Schau- mainstraße, Löhr-Gasse, Ritter-Gasse stehen unter Waffer. Ein Theil der neuen Quai-Mauern ist ausgewaschen und hat sich gesenkt. Ebenso haben Straßen- Senkungen auf dem Kornmarkt und in der Buch - Gasse stattgefunden. Um Mitternacht erreichte der Main eine Höhe von 20 Fuß 2 Zoll. (Inzwischen ist das Wasser heute Morgen um einige Zoll gefallen. Die Bewohner der der UeberfdnDemtnmm «inSnefehten Grraüen haben außer dem Kamps Mit dem
Marseille.
Paris, 21. Februar, Vorm. 10 Uhr 20 Mm. Bis jetzt sind 169 Wahlen bekannt. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaßen classificiren: 5 Konservative, 6 Konservativ-Constitutionelle, 30 Conservativ- Republikaner, 7 Legitimisten, 17 Bonapartisten, 68 Republikaner, 11 Radicale, 25 Ballotagen.
Paris, 21. Februar. Von den bis jetzt bekannt gewordenen 324 Wahlen sind 11 auf Conservative, 12 auf Conservativ'Constitutionelle, 48 auf conservative Republikaner, 15 auf Legitimisten, 39 auf Bonapartisten, 124 auf Republikaner und 14 auf Radicale gefallen, außerdem 61 Ballotagen. Der allgemeine Charakter der Wahlen ist ein gemäßigt republikanischer. Von nani- haften Bonapartisten sind gewählt der Herzog v. Feltre, Murat und Levert, (von Clericalen Keller und Plichon, von Republikanern, außer dem schon ge-
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Waffer auch dineu solchen mit Ratten zu bestehen. In der Fischer-Gasse allein
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r Frankfurt, 21 Februar. (2V2 Uhr Nachnnttags). Bis zur stunde
-prrrnLsi ist die Hochfluth des Mains in langsamem Sinken begriffen- Die Abnahme - 'Ah brlrtgt seit diesem Morgen etwa 25 Centim. und es lst Aussicht vorhanden,
j ' daß die gewaltige Wassermenge, die der Fluß einherwälzt, sich nach und nack,
Nr. 4 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 16. I. Mts., enthält:
(Nr. 1115.) Gesetz, betreffend die Feslstellunq eines Nachtrags zum Haushalts-Etat deS Deutschen Reichs für das Jahr 1876. Vom 10. Februar 1876.
(Ließen, am 22. Februar 1876. ,
Großherzogliches Krelsamt Gießen. d. Röder.
mittelst Allerhöchster Entschließung vom 17. l. Mts. den Richtern bei den Be- i""mmeasen0in-^^richten Darmstadt, resp. Gießen, Theodor Schulz und Julins Ouvrier Werber. Den Eharakter als „Jttstizrath" zu verleihen geruht.
,i« a\ Maü 00 K Berlin, 19. Februar. Nach einer Mittheilung der „A. A. Ztg." t|t sVrtftrtrf in Straßburg der Fastenbrief des Bischofs Räß unterdrückt worden. Der üll'.' .JvVltvu.__jRifrhnf hatte darin, seine bisherige versöhnliche Haltung ganz aufgebend, den
Sultuitampf in der maßlosesten Weise besprochen, und sich insbesondere mit Tüll außerordentlicher Heftigkeit gegen die Landesregierung selbst wegen der gemisch-
-fr u6tt Schulen gewendet. Ohne Zweisel hängt dieser Wechsel in der Haltung
'-mim Staats-Anlehn mit btT Romfahrt zusammen, und soll wohl eine Wahlcampagne einleiten.
' minbeM * 2 3 4 5 6'4m; Berlin, 19. Februar. Ein Wiener Privat-Telegramm meldet der /'.h «uiM alljäh',,Nat.-Ztg.", der Lemberger „Narodowa" zufolge habe Cardinal Ledochowsky ' ..„„o 50000, 30,000 einen Befehl der österreichischen Regierung erhalten, der ihn aus den kaiserlichen miHPnfilirfltfhpr Krkronkuna habe der Cardinal diesen
flubnft gerrcibni
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Ta. v AChtUD^011 h Wt0?er in Ott^gen, J^nden, Kr. Olpe ^emann in Barmen.
. Ihnen mittheilen xa mir zugesandten Medica-, ' mich wieder vollständig wofür ich Ihnen meinen »■bringe.
en 4. April 1875.
■gsvoü a Gaschermann.
ithemann in Barmen. urte ^den, Ihnen für diJ h sagen, die mir geworden k auszusprechen. Was ich ?rdient. habe ich verdoctera Deutschland.
r der Beweis wurde, schoj Darmstadt, 19. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben 11 Einnehmen, dass durch!mittelst Allerhöchster Entschließung vom 17. 1. Mts. folgenden Beamten das : n.Gü 'jesuAitaustadjUitterf erster Klasse des Verdienst-Ordens Philipps des Droßmüthigen zu : °r;,r'eb “^crUl^ Ln'Oberhandelsgericht-rath Wilhelm Buff in Leipzig, früher Hof


