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Haltung Englands, welche eben in der Derby'schen Berufung einen neuen Aus­druck gefunden hat, am sichersten erhalten werden.

Darmstadt, 19. Juni. In der heutigen 17. Sitzung der zweiten Kammer der Stände wurde zunächst der Antrag des Ausschusses zu dem Antrag des Abgeord­neten Hirschhorn, den Erlaß einer Instruction zu dem Gesetz über die Zusammen­legung der Grundstücke vom 8- August 1871 betreffend Gr- Staatsregierung zu er­suchen, auf beschleunigten Erlaß einer Instruktion zu dem Gesetz vom 18. August 1871 baldaeneiateft Bedacht zu nehmen, einstimmig ohne Debatte angenommen. Sodann trat die Kammer in die Berathung der zu Hauptabtheilung X., X. Gerichtshöfe vom Ausschuß an die Gr. Regierung zu richten beantragten Ersuchen. Der Antrag a. und ba wurde gegen 3 Stimmen angenommen; die Anträge. einstimmig, by. 8 gegen 3 Stimmen, b8. einstimmig abgelehnt; das Ersuchen unter bs. einftlmmig nach einer Erklärung des Mtnisterialpräsidenten Kempff für erledigt erklärt- Der Ausschuß- antrag zu B. Stadt- und Landgerichte wurde einstimmig angenommen, ebenso der Ausschußantrag unter 1) zu C. BisitationScommission für Stadt- und Landgerichte, der Ausschußantrag unter 2) gegen 5 Stimmen angenommen.

Die Ausschuß-Anträge zu D.: Friedensgerichte, Handels-, Polizei- und Rheim schisffahrts-Gerichte; 3) Reisekosten, Diäten und Remunerationen; 4) Kosten der Standes buchfÜhrung; 5) Crtminalkosten; 6) Centralbauwesen im Ressort des Ministeriums der Justiz wurden einstimmig angenommen und iämmtltche in den Voranschlag aufge­nommene Beträge, abzüglich von 1898 M. in Pos. 6, bewilligt. Es folgte sodann die Berathung über den von der Majorität des Ausschusses zu Pos. 4 B.: Polytechnikum der Hauptabtheilung IX., Geschäftszweig des Ministeriums des Innern, gestellten Antrag: das Ersuchen an die Regierung zu stellen, zu erwägen, wie der die Steuer- kräste des Landes naturgemäß in immer wachsendem Maße belastenve Aufwand für die beiden Hochschulen (Universität und Polytechnikum) vermindert werden kann, nöthigensalltz selbst durch Aushebung des Polytechnikums.

Nachdem mehrere Redner gegen diesen Antrag gesprochen hatten, wurde die Debatte abgebrochen und schloß der Präsident die Sitzung. Nächste Sitzung Dienstag den 20., Vormittags 9 Uhr. , . o . . s , , .

Darmstadt, 20. Juni. Die zweite Kammer der Landstande fuhr heute in der Debatte über dasPolytechnikum" fort. An der außerordentlich lebhaften Dis- kufsion bethetligten sich der Ministerpräsident Frhr. von Starck, Exc-, Ministerialrath Knorr, die Abgg. Schröder, Dumont, WolsSkehl, Hirschhorn, List, Heidenreich, Maurer, Kugter, Frhr. v. Rabenau, Osann, Welcker, Pfannstiel und Theobald- Schließlich wurde der Antrag des Ausschusses, das Ersuchen an die Regierung zu richten, die Ausgaben für die beiden Hochschulen zu vermindern, angenommen, jedoch der Zu- satznötigenfalls d urch Aufhebung des Polytechnikums" in nament­licher Abstimmung mit 29 gegen 18 Stimmen abgelehnt- Die Forderung der Regierung wird gegen 12 Stimmen ebenfalls abgelehnt, dagegen der Antrag der Minorität des Ausschuffes mit 24 gegen 23 Stimmen angenommen.

Darmstadt. 19. Juni. Unsere sonst so stille Residenz ist heute durch eine etwa 200 Männer starke Schaar aus den Orten des unteren Rieds, voran das unglückliche Astheim, etwas aufgeregt. Heute Nacht hat der Rhein wieder einen so hohen Wasserstand erreicht, daß sowohl die Auen vor Gins- cheim und Astheim, als auch diese Gemarkungen, in denen die Felder zum dritten Male eingesäet werden mußten, schwer bedroht sind. Diese nachtheilige Lage wird für Astheim namentlich durch die immer verschobene Errichtung von ausreichenden Schutz-Dämmen auf den dort gelegenen Domanial Gütern verur­sacht. Das Verlangen der der Verarmung entgegengehenden Leute ist sowohl aus Hülfe als auf Ueberlaffung dieser Guter unter irgend einer Form gerich­tet, die ihnen gestattet, die ewige Waffergefahr zu bewältigen. Ihrem Ver­langen , dem Ministerium ihr Anliegen vorzutragen, wird heute Nachmittag entsprochen werden.

Darmstadt, 20. Juni. Die Nr. 31 des Großherzoglichen Regierungs­blatts enthält die Rechnungs-Ablage über die Verwendung der für das Jahr 1873 in dem Großherzogthum Hessen ausgeschriebenen Brandentschädigungs- Beiträge.

Berlitt, 19. Juni. Auch die deutsche Regierung sollte, wie 1873 die amerikanische, unangenehme Erfahrungen mit ihrer Ausstellungs-Commission machen. Wie dieVoss. Ztg." hört, hat der deutsche Gesandte in Washington, Dr. v. Schlözer, dieser Tage ein Telegramm an das auswärtige Amt gerich tet, in welchem derselbe bittet, die Ansstellungs-Commissare Lankenau, Consul Meyer und Gemak ihrer Function zu entheben und an ihre Selle Professor Reuleaux, den rühmlich bekannten Director der Berliner Gewerbe-Akademie, zum alleinigen officiellen Vertreter der deutschen Ausstellung zu ernennen. Vor­läufig ist die Enthebung noch nicht erfolgt, sondern die Regierung ersuchte den Gesandten vorerst um nähere Bekanntgebung der gegen die Betreffenden vorlie­genden Beschwerden.

Auf Grund des Art. 6 der Verfassung ist der Präsident des Reichs- kanzleramts, Staats-Minister Hofmann, an Stelle des aus dem Reichsdienste geschiedenen Präsidenten des Reichskanzleramts, Staats-Ministers Dr. Delbrück, vom Kaisertum Bevollmächtigten zum Bundesrath ernannt worden.

Berlin, 19. Juni. Das Herrenhaus nahm die Gesetzvorlage über die Geschäftssprache der Beamten unverändert an und beschloß, die Berathung des Synagogen-Gesetzes durch Plenar-Berathung zu erledigen. Das Abgeordne­tenhaus genehmigte nach längerer Berathung den Gesetz-Entwurf über die Ser- vituten-Ablösung in Schleswig-Holstein mit unwesentlichen Abänderungen in zweiter Lesung. Morgen tagen beide Häuser abermals.

Berlin, 20. Juni. Die Regierung hat dem Abzeordnetenhause den Gesetz-Entwurf, betr. die Uebernabme des Betriebes der Berlin-Dresdener Eiienbchn durch den Staat, zustellen lassen. Danach zahlt die Regierung, analog dem Verfahren bei der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn, die schwebende Schuld zurück, wogegen Prioritäten ausgegeben werden, und erwirbt nach 15 Jahren das Ankaufsrecht nach Maßgabe des erzielten Reinertrages.

Berlin, 20. Juni. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter Lesung den Gesetz-Entwurf, betr. die Umzugskosten der Staatsbeamten, in erster und zweiter Lesung den Gesetz-Entwurf, betr. die Reisekosten und Diäten der Abge­ordneten, und erledigte die Berichte der Budget-Commission über die Staats- schulden-Verwaltung im Jahre 1874. Das Ansiedelungs-Gesetz wurde in der Faffung des Herrenhauses genehmigt. Das Nothstands-Gesetz zum Besten der Ueberschwemmten wurde in erster und zweiter Lesung genehmigt; dabei wurde die in der Vorlage für fluthbeschädigte Einzelpersonen oder Gemeinden, ohne Verpflichtung zur Rückzahlung, bestimmte halbe Million auf eine ganze Million erhöht. Der Gesetz-Entwurf über den dem Kron-Fideicommiß aus den Ein­nahmen der Herrschaft Schwedt zukommenden Ersatz geht an die Budget- Eommission.

Berlin, 20. Juni. Das Herrenhaus erledigte in der heutigen Sitzung eine Reihe kleinerer Gesetz-Vorlagen und die erste Berathung des Synagogen- Gesetzes. Von letzterem wurde nur § 6 bezüglich der Leistungen für Begräb- nißplätze und Schulen wesentlich abgeändert.

Dänemark.

Kopenhagen, 20. Juni. Die Majorität der mit Vorberathum-. t-r Wahlvorlage beauftragten Commission hat beschlossen, in der nächsten Doaiw- stag stattfindenden Sitzung des Folkething die Erledigung der Vorlage M Uebergang zur Tagesordnung zu beantragen. Damit wird der, bezügliche z» trag der Linken in der vorigen Session, welcher die Auflösung heroeisührte, verholt. Zugleich hat die Linke ein Mißtrauens-Votum gegen das (Sabine eingebracht.

Arankreich.

Paris, 19. Juni. Die Deputirten-Kammer wird morgen über Wahl des Rittmeisters Mun verhandeln; Mun, Gambetta und CassaM sollen sprechen. ,

Rußland.

Petersburg, 19. Juni. Der Zustand des vor längerer Zeit erfrtd. teil Herzogs Georg von Mecklenburg-Strelih (Bruders des regierenden Orcj Herzogs) ist jetzt ein sehr Besorgniß erregender-

Türkei.

Konstantinopel, 19. Juni. Die hier erscheinende ZeitungCo§, d'Onent" ist wegen eines.Artikels gegen den verstorbenen Kriegs-Much Hussein Avni Pascha suspenvirt worden. Der vor einiger Zeit suspench Levant Herald" wird vom 14. Juli au wieder erscheinen. ____________

Lokal-Notiz.

Gicficn, 21. Juni. Gestern Mittag gerieth der Zapsjunge einer Bierwirthschast beim Baden in Lebensgesabr. Derselbe hatte sich, ohne im SchnviM sehr geübt zu sein, ins Tiefe gewagt- Plötzlich verließen ihn die Kräfte, und eis«! unter. Rechtzeitig bemerkten dies einige äiiner und schwammen der Stelle zu, n Der junge Mensch verschwunden war, und nach mehrmaligem Tauchen gelang hu Kaufmann E- Pi stör jun., denselben zu fassen und herausmziehen. D.

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B e r M t f 6) t e s.

Der Harem des Sultans. Die Verhältnisse der Türkei beschäftigten in den l-gue Wochen in so hohem Grade das lesende Publikum, daß man mit besonderem Interesse iw Ausführungen folgt, welche neue Aufschlüsse über das sociale und politische Leben im osmanW Reiche bieten. Wir haben zu wiederholten malen der Artikel Erwähnung gethan, welche Ha Eschbach imEconomiste Francais" über den Haushalt des Sultans erscheinen läßt, jn te letzten Nummern dieses Blattes versucht der genannte Verfasser, ein Bilo der Zustände in» türkischen Harems zu entwerfen und manche unrichtige Anschauung, die hierüber im europäim Publikum kursirt, zu berichtigen. Vor Allem kennzeichnet er die Harems als Jnstitutioncn^ auf dem Begriffe der Sclaverei basirt sind. Trotzdem man in Europa die Sklaverei In» für abgeschafft erklärt hat, läßt man sic hier ganz ruhig fortbestehen und die fremden BotschM unter deren Augen dieser Sclavenmarkt etablirt ist, lassen ihn ruhig gewähren. Jede gröM türkische Familie besitzt eine Anzahl Sclaven, zumeist Kinder circassischer Familien, die von ibro| eigenen Eltern verkauft werden. Freilich finde: kein öffentlicher Sclavenmarkt statt, aber mJ kennt jene Häuser in Tope-Hane und Stambul genau, wo dieser Menschenhandel durch Wcib« die als Unterhändler dienen, betrieben wird. Die Bestimmung dieser armen, verkauften Geschoß ist verschieden: die häßlichen werden als Dienerinnen in den Harems verwendet; die schön erhalten einigen Unterricht int Singen und Tanzen, selbst einigen Unterweisungen im Lesen ti Schreiben. Die Schönsten werden dem Sultan zum Geschenke angeboten, die Anderen an reif Türken verkauft und der Kaufpreis beläuft sich manchmal bis auf 20,000 Frcs. Es M Täuschung, an eine Poesie des Harems zu glauben; in manchen Häusern werden die Bewai

2983) Forderungen Christian Becker vo zMahmc von ?nb binnen 4 Wochen M bei Regelung rüMigt werden.

tien, den 31. Grohherzogl'ches w I v- d- Hofma

Landger.-A

MvM dm W. d-1 sollen im GGWmr im Btrivallunz am R B. Singer »«Mr Submisstonsivege veü zwar:

1) um 9 Uhr, Lieser rüst,M Schemeln mit Brettsitz und

2) um w Mr Ansul die Feuerungs-ss biesigen Babnho Gacnison-Anstal

3) um/jll Uhr Lie pro 1877.

Die bezüglichen B oben bezeichneten Ge sicht aus.

Gießen, den 19. Ii WlbttMliät (Sc

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D^^iiae nicht im im Mona hadern i® ^jeUern t » b? r- 9=f6ie

Müt an le . $or linbsffi£ Steuere »gj

er bei seinem Regierungsantritte that, war, daß er die Üeberführung der Frauen Abdul schid's in das alte Serail verfügt und seinen eigenen Harem in Dolmabagdsche installirti.

sogar eine zeitlang behaupten, derselbe hätte den Harem ganz aufgelassen. Das Einzig!, « der Frauen Abdul $

hatte 4 Frauen; diese Frauen hören auf, Selavinnen zu fein, und es bestehen für fit besondere Vorschriften. Sie haben den Rang wirklicher Gemahlinnen und genießen Prärogative; dennoch verbindet sie nicht der röligiöse Act der Trauung (Nikia), welcher hcii bei den Muselmanen begründet, mit dem Sultan. Concubinen kann der Sultan wählen ß er will. Die Sultanin Valide, die Mutter des Sultans, war eine Sclavin. Sie besas ci gewissen Einfluß auf die Entscheidung ihres Sohnes. Im Harem regierte sie absolr

ordnete auch nach Außen das Verhalten der türkischen Unterthanen. Zu wiederholtem- erließ sie Verordnungen über die Dichtigkeit der Stoffe für die Schleier, verbot das Tragri» Sticfelchen nach europäischem Muster, das Zufußgehen in den Straßen von Pera, das bleiben vor den Auslagkasten der europäischen Kaufleute u. s. w. Dennoch wußten die^türi':! Frauen die Verordnungen der Sultanin Valide ebensogut zu umgehen, wie es ihre Männer bei­der Jrades des Sultans thaten. Die Auslagen für den Harem des Sultans haben beiiw abgenommen, seit alle Großen des Reiches bemüht waren, dem Großherrn schöne Sclait i zuzusenden. Dieselben wurden nach einer gewissen Methode gruppenweise im Paläste vetl > Es gibt da Gruppen von Sängerinnen, Tänzerinnen, Kammermädchen und einfachen Dienem'! Die Eunuchen für den Harem des Sultans liefert der Vicekönig von Aegypten, der sic in 'W zu ihrem Dienste heranziehen läßt. Die vier Frauen des Sultans kosteten jährlich 44^

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rinnen des Harems sehr hart behandelt; in anderen erfahren sie eine glimpflichere Behaudl« man beschenkt sie mit Schmuckgegenständen und Geld. Vor allem Anderen aber blcibtej Selavinnen. Sie haben keinen Sinn für Moral, kein Gefühl für persönliche Würde, allch bösen Eigenschaften werden überdies durch ihre Abgeschlossenheit erhöht. Was eie erwÄÄ Frauen betrifft, so hat man denselben nach und nach mehr Freiheit gestattet; sie haben ihre klö fame Tracht abgelegt und toileltiren sich alla franca. Auch die Rolle der Eunuchen Hal is etwas geändert, da dieselben aus gefühllosen Wächtern zu gefälligen Untergebenen geworden ii so daß die Chronik galanter Abenteuer in Stambul manches pikante Ereiguiß zu verzeichnen M Neben diesem freiheitlichen Fortschritt nach Außen besteht aber die innere Einrichtung im H fort und die Fenster desselben bleiben vergittert, die Räume selbst von Sclaven und Evmif bewacht. Ein Hauptirrthum, der in Europa überall Eingang fand, war die verbreitete 9Xeim einer erfolgten Reform im Harem durch den nun verstorbenen Sultan Abdul Aziz. Man ne!

> -M) Nellag ben 23 Vormittag

Hollen auf dem hiesig, fteigert weiden:

1) Cementlieserung, i 2) Maurerarbeit, 3) Steinhauerarbeit, Schlosserarbeit,

J) Pflastererarbeit, v) Erdauffüllung, » Men, den 20. Jun ^whherzogliche Büro

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WNH. Ke ---------Beigeord, HWüs-Vei SZLL HK: 'LL-L

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Franes, zu ihrer Bedienung wurden 310 Sclaven gehalten. Die Sclavenzahl im Harem woi eine viel größere; da gab es einen ersten Chef der Eunuchen mit einem Jahresgehalr * 110,400 Francs, einem ersten Kämmerer gleichfalls ein Eunuche, mit 82,000 Francs Cc-"1 40 Sclaven zur Bedienung des Sultans, 70 schwarze Eunuchen, 14 Eunuchen Mussaib, den Verkehr zwischen dem Sultan und seinen Frauen vermittelten. In ähnlichem Vertin war die Zahl der Sclaven für den Harem der Kinder des Sultans. Im Ganzen zählt mir! Harem 712 Sclaven und 148 Eunuchen; sie alle tragen elegante Costümc und man bete 4 daß sie eine Auslage von 395,600 Francs im Jahre verursachen. Außerdem erhalten u deutende Geschenke, namentlich am Bairamfeste. Der für den Ankauf von Sclaven jl'^ ausgeworfene Betrag beläuft sich auf 529,000 Francs. Eine geradezu colossale Rubrik in^ des Harems bildet die für den Einkauf von Juwelen, Gemälden, Porzellan, Kunstgegcncaci flf

uno anderen Nippes eingestellte Summe; dieselbe beträgt 7,590 000 Francs. Die btn 2

auslagen für den Harem betrugen bisher 13,541,132 Francs jährlich. Für Pensionen -1 Ml baUj.r.^ 8 nagen an die Prinzen und Prinzessinnen des kaiserlichen Hauses hatte Abdul Aziz die Su'» MensMaV^üe e von 4,940,000 Francs bestimmt. Davon erhielt Prinz Murad Effendi, der gegenwärtige Sui:

12,000 Francs. Bekanntlich war derselbe gezwungen, in voller Zurückgezogenheit zu M ®>. Oen m. t Die Kinder Abdul Medschids sahen den Sultan nur am Bairamfeste, sie besaßen weder V(l .,,UIHCn noch Rang. Abdul Aziz hinterließ vier Söhne und eine Tochter. Sein ältester Sohn, NU-ik Mg iff Jzzeddin Efendi, ist heute 19, fein jüngstes Kind, die Salihe, 4 Jahre alt. -8e flürfi m . er

Newyork, 17- Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdami'fv des Nordd- Lloyd Mosel, Capt. H. A. F. Neynaber, welches am 3. Juni oonJpT(1£ und am 6. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute W rc"

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Baltimore, 16. Juni. DaS Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Bra^ schweig, Capt- C- Undütsch, welches am 31. Mai von Bremen und am 3- Ium >" Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen.