Slöweiz.
Rom, 19. October.
HeSerreiL
tes liegt nicht vor.
ArarrLreich.
Herzogs
stattfanden, der Bundesrath heute den Nationaleidgenössischen Commiffar nach dem Tessin abge-
Die „Prov.-Corresp." schreibt, es gehe durch lebhaftester Besorgniß in Betreff der nächsten So schwer aber der jähe Umschlag von dem zu dem jetzigen Drucke fast alle Schichten der sei doch das Vertrauen uncrschüttert, daß Preu- und ein warmes Herz für die Bedürfnisse des
politischer Demonstrationen, Mehrheit des Staatsraths rath Bavier von Chur als sandt hat.
das Ge- Gerüch-
ILalien.
Der „Diritto", anknüpfend an die in letzter Zeit
Ouch (Schweiz)."
Berlin, 18. October, die Wahl-Bewegung ein Zug wirthschaftlichen Entwicklung, vorherigen kurzen Aufschwünge Bevölkerung betroffen habe, so
Sonntaa, den 21. October 1876. D- Rühl am Rathhaus, Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße, E. Sauer, Seltersweg.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zn Gießen Gottesdienst.
Sonntag, den 22. Oct ob er- Morgens: Pfarrer Dr. Seel. (Feier des Erntedankfestes.) Nachmittags: Gymnasiallehrer Stamm.
(Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 22. bis 28. October besorgt Pfarrvicar Schöner.)
ßens Könige ein klares Auge
Landes haben und daß die Regierung auch jetzt Alles daran setzen werde, das Land, soweit dies die staatliche Fürsorge gestatte, durch die augenblicklichen wirthschaftlichen Nothstände zu neuer gewerblicher Blüthe hindurchzuführen. Dazu sei aber nöthig, daß die Landesvertretung aus Männern bestehe, die, von schroffem Partei-Wesen fern, entschlossen seien, in vertrauensvollem Zusammenwirken mit der Regierung des Landes Wohl und Gedeihen zu fördern. — Das Blatt bestätigt die bereits erfolgte Einberufung des Reichstags zum 30. October. In Betreff der Reichs-Justizgesetze bemerkt die „Prov.-Corresp." : Eine Vereinbarung über die bestehenden Differenz-Punkte werde nach Lage der Derhältniffe erst im Reichstage angestrebt werden können. Auf Erzielung derselben und auf einen erfolgreichen Abschluß dieser bedeutsamen Arbeit werde nach wie vor das gemeinsame Streben zu richten sein.
Pofen, 17. October. Nach hier eingegangener Nachricht aus Petersburg erwartet man täglich ein Getreideausfuhr-Verbot.
München, 19. October. Für die Wahl-Bezirke Würzburg und Schweinfurt ist die Abgeordneten-Wahl nunmehr angeordnet. Die Urwahl findet am 9., die Hauptwahl am 16. November statt.
Karlsruhe, 18. October. Die General-Synode hat auf den Antrag Schellenberg's beschloffen, den Oberkirchenrath zu ersuchen, daß er einen neuen, den pädagogischen und sprachlichen Anforderungen entsprechenden und die Grund- Lehren der evangelischen Kirche enthaltenen Katechismus vorlege.
Wien, 18. October. Graf Andrassy ist gestern nach Pesth gereist.— Das „Telegr.-Corresp.-Bureau" bezeichnet die Mittheilung des „Reuter'schen Bureau" über eine österreichisch-russische Abmachung als unrichtig. Unser Londoner Correspondent hob bereits gestern hervor, daß eine Bestätigung dieses Gerüchtes nicht vorliege. — Die österreichische Antwort auf das türkische Waffenstillstands-Anerbieten ist nunmehr an die Cabinette mitgetheilt.
— Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen, daß dort die schriftliche Zusage der Pforte eingetroffen sei, daß sie die Colonisirung ihrer griechischen Provinzen, namentlich Thessaliens, durch Tscherkessen sistiren werde. — Die „Polit. Corresp." meldet ferner aus Belgrad, daß vom Kriegsschauplätze verschiedene für die Serben siegreiche Gefechte gemeldet seien. Aus Cattaro wird der „Polit. Corresp." gemeldet, daß Osman Pascha heute in die Kriegsgefangenschaft nach Cettinje zurückkchre.
Wien, 19. October. An der gestrigen Abend-Börse circulrrte rücht von der Demission des Grafen Andrassy. Eine Bestätigung des
Bafel, 19. October. Die „Baseler Nachr." melden, daß in Folge die in Locarno gegen den Großen Rath und die
stattgefundene lebhafte Discussion zwischen italienischen und österreichischen Blättern, glaubt nickt, daß dieselbe die Herzlichkeit der zwischen Italien und Oesterreich-Ungarn bestehenden Beziehungen stören könnte, die durch den Vertrag vom 3. October 1866 inaugurirt und durch die Besuche der Souveräne bekräftigt worden. Da jedoch die öffentliche Meinung bei lebhafter Verfolgung dieser Frage zu einer falschen Auffaffung geführt werden könnte, so, sagt „Diritto", sei es sicher, den bei der Regierung und der ungeheuren Majorität des Landes vorherrschenden Gedanken zu interpretiren, wenn es an den Patriotismus der italienischen Preffe appellire, damit sie die Polemik einstelle, welche keine guten Resultate habe und unter den gegenwärtigen Verhältnissen Europas den wahren Interessen schaden könnte, deren Hüter die Regierung sei.
Kpanieu.
Madrid, 18. October. Vorgestern überreichten hier die Vertreter Englands und Frankreichs Noten ihrer Regierungen, worin dieselben gegen die ihren Nationalen in Cuba bereitete Situation protestiren und zwar aus Anlaß der durch den Zusatz zu dem deutsch-spanischen Handels-Dertrage vom 24. Juni 1863 den Deutschen gewährten Exemption von der Kriegssteuer.
Außland.
Petersburg, 19. October. Die Zeitung „Golos" hatte gestern einen heftigen Angriff gegen Lord Beaconsfield gerichtet; in Folge deffen spricht nun heute das der Regierung nahestehende „Journal de St. Petersbourg" sein Bedauern über den unziemlichen Artikel des „Golos" aus.
Hriechentand.
Athen, 18. October. Der Minister-Präsident wird morgen der Kammer Gesetz-Entwürfe vorlegen, betr. die obligatorische Militärpflicht, die Einberufung von 60,000 Mann, die Bewilligung eines durch Steuern gedeckten außerordentlichen Credits von 50 Millionen und eine Anleihe von 10 Millionen Drachmen behufs Waffen-Ankaufes, Straßenbauten und Auslagen für die Mittel-Schulen. — Der Kaiser von Brasilien ist hier eingetroffen.
Türkei.
Konstantinopel. Die militärischen Kräfte Montenegros sollen sich gegenwärtig auf 21,800 Mann belaufen. Seit Beginn des Krieges sind 2200 Mann theils gefallen, theils durch Verwundung kampfunfähig geworden. Um diese Lücke auszufüllen, hat der Fürst Jünglinge von 15 und 16 Jahren zu den Waffen berufen. Die Armee so eingetheilt, daß gegen 11,000 Mann dem Mukhtar Pascha gegenüberstehen, und nicht ganz so viel, aber durch 2000 Aufständische verstärkt, dem Derwisch Pascha den Weg in das Cettinjer Thal versperren.
Konstantinopel, 18. October. Ueber die Zuzüge russischer Freiwilligen nach Serbien sind Nachrichten aus Widdin hier eingetroffen, nach denen in der letzten Woche 250 Russen über Turn-Severin nach Serbien gegangen sind und andere 240 Mann dort angekommen waren, um an Bord des Dampfers „Dellgrad" sich nach Belgrad zu begeben.
Scutari, 18. October. Derwisch Pascha meldet, er habe am 14. October ein montenegrinisches Grenzdorf bombardirt und sich dann in sein Lager zurückgezogen. ___________
Paris, 18. October. Das Gerücht von einer Demission des v. Decazes ist unbegründet. — Der „Moniteur" sagt, daß keine neue That- sache die Panik an der Börse rechtfertige. Das Blatt betrachtet den Krieg als durchaus nicht unvermeidlich. — Die „France" versichert, es sei in Livadia zwischen Bratiano und Gortschakoff eine Convention unterzeichnet, in Folge deffen Fürst Karl zum König von Rumänlen proclamirt werden solle. Die rumänische Armee würde russische Befehlshaber und Officiere erhalten. Die Donau-Mündungen würden von Rußland annectirt werden. Rumänien würde dagegen die Bukowina und den größeren Thcil von Siebenbürgen erhalten.
ratischer Seite einberufenen Volks-Versammlung wurde Mohl als Reichstags- Candidat für den Wahl-Kreis Darmstadt-Groß-Gerau aufgestellt. Bei der letzten Wahl brachte er es nur auf 1200 Stimmen.
Berlin, 17. October. Das Erkenntniß im letzten Arnim-Proceß wird, nach der „Voff. Ztg.", dem Angeklagten vollständig, d. h. mit den Gründen, in den nächsten Tagen zugestellt werden. Für den Gerichtshof gilt Nassenheide als Wohnort des Grafen, wie es denn auch in dem am Schwarzen Brett des Kammergerichts ausgehängten Tenor des Erkenntniffes in der Einleitung heißt: „In der Untersuchung wider den 2t., zu Nassenheide ansässig, zur Zeit in
fttgtanb.
London, 18. October. Das von Wien aus verbreitete Gerücht, wonach England der Pforte bereits militärische Unterstützung zugesichert habe, wird von informirter Seite als unrichtig bezeichnet, die englische Regierung^ lebt noch immer in diplomatischen Verhandlungen, welche zu einer Widersacher- chaft gegen die bisher gemeinschaftlich mit ihm handelnden Mächte nicht bered?tg0rtfcpn, 19. October. Die „Times" glaubt, eine bloße Gefahr für die Türkei sei nicht darnach angethan, Englands Vorsichts-Maßregeln zu beschleunigen, und Parlament und Land wollen keinen Krieg für die Unterstützung der Türken. Es wäre strafbare Thorheit, Blut und Geld dafür zu verwenden. , . „ .
Manchester, 17. October. Die Versammlung der Baumwoll-Jndu- striellen von Nord- und Nordost-Lancashire beschloß, die von den Arbeitnehmern der Baumwoll-Industrie dieses Bezirks gemachten Vorschläge zurückzuweisen und die Fabriken am 24. October zu schließen; durch Ausführung dieses Beschlusses würden 80,000 Arbeiter brodlos werden.
Aelgieu.
Brüssel, 18. October. Das Journal „Le Nord" constatirt eine Wendung in der Lage der Dinge, nachdem die „Times" sich für den russischen Waffenstillstands-Vorschlag ausgesprochen und den Türken gerathen habe, denselben anzunehmen. Neue Schritte der Mächte in diesem Sinne gegenüber der Pforte seien zu gewärtigen. Uebrigens hätten die Anschauungen der Mächte in dieser Frage niemals so weit differirt, wie die verschiedenen Zeitungen behauptet haben. Der „Nord" dementirt die Nachricht, daß England und Frankreich den Vorschlag einer eventuellen gemeinsamen Flotten-Demonstration zurückgewiesen hätten.
Lokal-Notiz.
Gießen, 20. Oct. Sonntag den 22. ds. wird die freiwillig städt. Feuerwehr ihr Herbstmanöver abhalten und damit die zahlreichen Hebungen, welche im Laufe des Sommersemesters stattfanden, abschließen. Zu diesem Manöver sind die Behörden der Stadt rc. erngeladen und wird vor denselben eine eingehende Schulübung sämmtlicher Geräthe und danach ein Brandangriff an dem großen Merz- scheu Gebäude in der Reichensand-Bahnhofstraße stattfinden. Hoffentlich wird die Witterung günstig bleiben und es dann möglich werden, daß unsere bewährte Feuerwehr an ihren Gerathen zeigt, was sie zu leisten vermag und schon zur mancher Stunde der Gefahr geleistet hat. *
Gießen, 20. Oct. Der Gesangverein Liederkranz, dirigirt durch Herrn Registrator Kaufmann, beabsichtigt Samstag den 28. und Sonntag den 29. October tut ibecorirtcn großen Leib'schen Saale sein 39. Stiftungsfest zu begehen.
Wer dem vorjährigen Stiftungsfeste angewohnt hat, der wird sich gewiß noch der zwei vergnügten Abende mit Freuden erinnern und dürfen wir überzeugt sein, dag dieser Verein uns an seinem jetzigen Stiftungsfeste auch wieder manche angenehme Stunde bereitet. _
n für das a«
2 für d°s am '■
3 Schulgeld P10
;n den nachte" foinen w c x ohne!
; 19. £ Gieße», am
M30)
5451) ,6«Ud>
«eiter.- .
Die vi
ramst-gw Schüler tot f“n* M-l zu verfam
Fimen-ReMer des 1 Michis sind solgcnde Emil
Am 16. October 1876: Das unter der Firma U b seither betriebene kigarrer ausgelöst uistdieFirmaj Die Artiven und Passive August Wehn dahier >) Auaust Wehn dahier selbst seit dem 1. V M.' „August Wehn" eint
Am 17. October 18/ 3) Philipp Lecker von
Paul Heinrich Eng Zehdenick, Silbe jiljt h haft, betreiben bat/ier ft unter ber ffirma Setf MagSbanblung, eine lunfl. Zeder von ihnen I die Firma zu vertreten ui Wen, den 17. October 1 WelMliches Stadtger
Bötticher.
. "'S" Preij litt "
KeihMener
Mnurinirtc $
-Hehlt ’
3__Chr. Wal
Mtnbitr* fritte« Lotz'sches Lage .Flasche 23 L 8
^ürischMW
——^"Ul Hj? »erkaust ddewjß
«fehltJ h ^leerte W --
HE ShruL ÄS**«. Wehlt n B'enenhonig MM) m ts-*s »rtlx . Wo?
ÄSenb(r, bÄenfcer' “ ^b'?b?°>phskalnnd„


