itjten 150,000 Heimath zurück
s Postamt.
Lochmann.
pr. Liter ohne Glas.
Bordeaux
o m.
von
(3837
gegen April
empfiehlt 3401)
7012 39
7332 69
270 — (3805
545—50 Vorm., 6io—15 Vorm., 8 Vorm.
Versteigerungen.
Samstag den 22. b Mts-,
Daraufhin ließ man einige der hervorragendsten Häuptlinge nach Washington kommen, sie durch Freundlichkeit und Schaustellungen zu verwirren und machte ihnen dann den Vor- die Black Hills gegen 25,000 Doll. Entschädigung mit einem unfruchtbaren Landstrich vertauschen. Die Indianer wollten hierauf nicht eingehen oder forderten zum Min- Doll., und als auch dieses fehlschlug, kehrten sie unverrichteter Sache in ihre
Fliegen-Hosi, -Papier & Fliegen-Leim
'nbeiltzmiklein tbeilen r- glatt iw Gesicht, L a,mtR ragen müde, |u mittel.' Halt! dachte l gingen in die Ecke. ■ 12. fragte nach einem j ube mir verabreicht., il Damit muhte iäi
Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende 1877 gestattet wird.
Roßbach, den 18. Juli 1S76.
F r i n k, Bürgermeister.
Ga. Wilh. Weidig, Markt 8.
Holzversteigerung.
Montag den 23. Juli, Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen in den hiesigen Gemeindewaldungen folgende Holzsortimente zur Versteigerung, im Distrikt Kirschberg:
1) 24 Eichen-Bau- und Werkholzstämme ä 2,5 bis 3,5 Festmeter Inhalt, was Stämme I Qualität sind,
2) im District Weitzgemann 150 Nadel Holzstämme (Fichten) a 0,34 bis 0,48
Aeilgebotenes.
3839) Ein Affenpinscher am Sonntag zugelaufen. Gegen Erstattung derJnserat- und Futterkosten abzuholen bei
Schuhmacher Carl Griebel.
aus Londorf: durch Allendorf: durch Treis a. d. Lda.: in Gießen: Gießen, den 19. Juli 1876.
Kaiserliche
6 Flaschen und mehr entsprechender Rabatt. Achtungsvoll W. Hw fmann
Festmeter Inhalt, wozu Steigliebhaber hiermit unter dem Bemerken eingeladen werden, daß
füllt J
Montag den 24. Juli, Mittags 11 Uhr, oll auf unserem Büreau eine Decimal- Waage öffentlich versteigert werden.
Villingen, den 17. Juli 1876. (3828
Großherzogliche Bürgermeisterei Villingen. Zimmer.
borf nach Gießen folgenden Gang nehmen:
525 Vorm.,
Bekanntmachnng.
Vom 20. d. Mts. ab wird das Privat - Personenfuhrwerk von L o n-
Holzversteigerung
im Gießener Stadtwalde.
Montag den 24. Juli 1876, von Vormittags 9 Uhr an, litt in dem Gießener Stadtwalde, in den Üftricten Neuheege und Waldshute, nach- Mzeichnetes Holz versteigert werden:
38 Rmtr. Nadel-Scheitbolz,
258 „ „ Prügelholz, ■
130 „ „ Stockholz,
U50 Wellen „ Reisholz, 438 Nadel-Stämme mit 131,38 Fcstmtr., I U „ Stangen 1,86 „
i Die Zusammenkunft ist am alten Anne- Jiber Weg an der ersten Schneiße.
i Gießen, am 18. Juli 1876. (3827
t Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. B r a mm.
Gasthaus zum Löwen.
3822) Durch günstigen Einkauf bin ich in der Lage, unten verzeichnete reingehaltene Weine zu den beigcfügten äußersten Preisen abzugeben:
lütter sagte immer: buchte auch ich und eice Procedur bunb,» i dem Gedanken sich ul iar ich der Mühe btifc t in Eiterung überMi
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lr)fm wurden die tu
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Mn ihn in dieser hilfst -^'e Mund und 'fnanfialt, wo er gest^ ;n Situation besundeiu "Atzung zugezogen,
Vormittags 9 Uhr, Wen auf dem hiesigen Rathhause versteigert »erben: Mk^ Pfg.
1) Maurerarbeit, veranschl zu
: übgetrocknet, sie mite Lager von etwa 2500 Indianern/ Major Reno wurde beauftragt, mit 4 Schwadronen eine Urn- ich, m der Freude,: gehimg zu bewerkstelligen, drei Schwadronen blieben im Rückhalt und mit dem Reste unternahm n rüitig ein unonadjr General Custer den Angriff in der Fronte. Binnen Kurzem befanden sich die Truppen, ohne auf § teile rein. Freilich i starken Widerstand zu stoßen, inmitten des feindlichen Lagers, und auch von dort aus verfolgten sie die Flüchtlinge immer weiter. Bald aber zeigte sich die List der schlauen Indianer. In einem mit dichtem Gestrüpp bewachsenen Waldthale, mit steil ansteigenden Seitenwänden,
sah sich General Custer von allen Seiten derart eingeschloffen, datz kein Rückweg mehr offen blieb, während die gut gedeckten Indianer von den Höhen ihre wohlgezielten Schüsse hinabsandten. General Custer, seine zwei Brüder, sein Schwager, sein Neffe, 17 Officiere und 315 Soldaten blieben todt auf dem Platze, nur einige wenige vermochten mit Wunden bedeckt szu entrinnen, gelangten aber erst auf großen Umwegen zu ihren übrig gebliebenen Kampfgenossen. Als die Indianer auf diese Weise jene 5 Schwadronen vernichtet hatten, umzingelten sie den Major Reno mit seinen vier Schwadronen. Dieser aber vermochte sich mit einem Verlust von 31 Todten einen Tag lang zu halten und brachte dann seine Vereinigung mit der Reserve und später mit General Libon zu Stande. Man folgte der mit Leichen bedeckten Marschroute des Generals Custer, bis man in jenem Thalc auf die 300 Leichen stieß, die sämmtlich skalpirt und entsetzlich verstümmelt worden waren. Die Indianer waren spurlos verschwunden, nachdem sie ihre Verwundeten, die meisten ihrer Todten und sämmtliche Waffen der amerikanischen Soldaten mit sich genommen hatten. Trotzdem hielt General Libbon es für gerathen, zu der Mündung des Little Horn River, dem Ausgangspunkte des Marsches, zurückzukehren. Da die Niederlage allenthalben in den Vereinigten Staaten eine große Aufregung hervorrief, so wird man sich bemühen, die Scharte baldmöglichst auszuwetzen. Die Sioux-Indianer, mit die zahlreichsten und wildesten Indianer, leben als umherziehende Nomaden in den Territorien Dakotah, Wyoming und Montana und betreiben außer der Jagd mit Geschick und besonderer Vorliebe das Räuberhandwerk. Die Sioux von Montana zerfallen, nach dem ofsiciellen Bericht des Kommissioner of Indien Affairs, in die Stämme der Onkapatina (400), der Santees (1300) der Telons (6000) und der Upper Uanktonnaes (2270 Köpfe).
Nach einem Telegramm betrug der Verlust des Majors Reno auf seinem Rückzüge 50 Todte und 40 Verwundete.
Die Sioux-Indianer waren meist beritten und durchweg, wie ehedem die Modocs, mit Hinterladern neuester Systeme bewaffnet, die sie votrefflich zu handhaben wußten. Das Cavallerie-Regiment, welches auf die oben erzählte Weise größtentheils der Vernichtung anheimfiel, war das siebente. Ob aber General Custer die Reiter absitzen ließ, als dieselben zum Angriffe vorgingen, oder ob er sich unklugerweise mit den Pferden in die unwegsamen Felsen- regioncn verlocken ließ, ist nicht bekannt.
General Terry, der Ober-Kommandant des Truppentheils, zu dem Custer's Abtheilung gehörte, telegraphirte nach Washington, daß nur Custer's Unbesonnenheit die Niederlage verursacht, indem derselbe die Verbindung mit der Hauptarmee vernachlässigt habe und nach dreitägigen forcirten Märschen durch unwegsames Terrain sofort mit seinen ermüdeten Soldaten zum Angriff gegen die überlegene Jndianermacht vorgegangen sei.
General Terry hat sich inzwischen mit allen seinen Truppen zum Aellowstone River zurückgezogen.
Die Ernennung Sheridan's zum Ober-Kommandanten aller Truppentheile, die gegen die Sioux operiren sollen zeigt, wie auch die englischen Blätter bemerken, daß man es auf eine vollständige Ausrottung dieses Stammes abgesehen hat, denn der genannte General steht in dem Rufe, ein Freund strenger Maßregeln zu sein, besonders aber mit den Indianern wenig Federlesens zu machen. Im Uebrigen mehren sich die Stimmen zu Gunsten der vurch wiederholte Vertragsbrüche und Ungerechtigkeiten zum Aeußersten gebrachten Indianer; gilt es doch geradezu als wahrscheinlich, daß die in den betreffenden Distrikten kommandirenden Generale durchweg von den unternehmungslustigen Bergwerks-Gesellschaften bestochen waren. Die Sioux oder Dakotahs (nach ihnen trägt das gleichnamige Territorium seine Benennung) gelten als blutdürstig und grausam, und ihre besiegten Feinde haben auf Pardon nicht zu rechnen, andererseits aber betrachtete man sie seitlang im Gegensatz zu den verrätherischen Comanchen und Apachen als einen der treuesten und am meisten wahrheitsliebenden Stämme. (Köln. Ztg.)
Holzversteigeruug
in
der König!. Oberförsterei Krofdorf.
Donnerstag den 27. Juli b. I., Vormittags um 11 Uhr, werden zu Kirschwäldchen bei Wirth Dern, aus dem Königlichen Forste Stoppelberg, nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert:
District 91, Schlag 15:
60 Eichen-Stangen IV. Elaste, 868 Rmtr. Eichen-Lohreiser.
District 99, Schlag 15:
630 Rmtr. Eichen-Lohreiser.
Krofdorf, den 18. Juli 1876. (3833
Der Königliche Oberförster:
- ganzes Jahr ließ die Regierung die Angelegenheit ruhen, dann aber erhielt Crook dm Auftrag, eine starke Truppenmacht gegen den ungefügigen Jndianerstamm auszurüsten. Zu gnfang Juni rückte derselbe mit 2500 Mann regulärer Truppen, meist Eavallerie, sowie einem üarken Contingente von Crows- und Snake-Jndianern, die in Montana ihre „Reservations" laben und seit uralter Zeit die Erbfeinde der Sioux sind, gegen die Black Hills vor. Man wiederholte also jenes mehr politisch kluge als moralische Spiel, die einzelnen Jndianerstämme «egen einander aufzuhetzen, sie durch ibre eigenen Zwistigkeiten und Leidenschaften zu vernichten, mes Spiel, welches seit Cortez' Zeiten bis zu den englisch-französischen, englisch-amerikanischen Inb selbst den letzten inner-amerikanischen Kriegen eine so ergiebige Anwendung gefunden hatte, «in 18. Juni stand General Crook mit 1300 Reitern und 30i) verbündeten Indianern an den Wasserfällen des Rosebud-Rivcr, eines Seitenflusses des Yellowstone-River, und etwa 100 engl. Meilen nordwestlich von den Black Hills, als er erfuhr, daß die Sioux ihre Heimath verlassen und ihm entgegenrückend 12 Kilometer stromaufwärts ein verschanztes Lager bezogen hätten. Sofort faßte der General den Entschluß, das Lager anzugreifcn, die Männer in die Flucht zu schlagen und die Weiber und Kinder als Geiseln mit fort zu führen. Kaum aber hatten die Truppen den Marsch angetreten, als sie sich schon ihrerseits von den Sioux angegriffen sahen und während fünf Stunden den gewaltigen Anprall der vortrefflich bewaffneten und ebenso vortrefflich berittenen indianischen Krieger auszuhalten hatten. Die Sioux fochten unter der Führung ihres berühmten Häuptlings Old Sitting Bull mit einem Muthe und einer taktischen Geschicklichkeit, die wahrhaft Bewunderung erregen mußte. Beim Einbruch der Nacht hörte der Aainpf auf; die Truppen hatten 33 Todte und Verwundete verloren, fürchteten aber das Schlimmste für den folgenden Tag. Doch, siehe da, als der Morgen hereinbrach, war nichts mehr von den Indianern zu sehen. Ihre Weiber und Kinder waren inzwischen in Sicherheit Macht worden, und so hatten sie sich mit Hinwegnahme ihrer Todten und Verwundeten sowie der erbeuteten Waffen geräuschlos und unbemerkt aus dem Staube gemacht. General Crook wollte sie verfolgen, wurde aber durch die Haltung seiner Verbündeten daran verhindert. Diese «weihen nämlich mit indianischer Schlauheit, daß die Sioux die Wehrlosigkeit der Crows- und Enakes-Reservations benutzen würden, um eiligst dorthin zu rücken und unter den zurückgebliebenen Squaws ein allgemeines Gemetzel anzurichten. Wider Willen mußte General Crook den Indianern zu Gefallen sein und balv zeigte es sich, daß deren Besorgnisse durchaus nicht unbegründet gewesen waren. Die Marschroute der Sioux ging nack dem Little Horn River, der innerhalb deS reservirten Territoriums der Crows-Jndianer liegt. Auf diesem Marsche fiel der Brigade- General Custer, der zur Beobachtung des Indianer-Lagers abgesandt war, aber durchaus keinen Befehl zum Angriffe hatte, in einen Hinterhalt. Der General rückte den 25. Juni von dem Mndungspunkte des Little Horn River in den Little Big Horn River (zum Stromsystem des Mowstone River gehörig) mit zwölf Cavallerie-Schwadronen gegen die Black Hills vor, stieß aber 30 Meilen von der Mündung des Little Horn River stromaufwärts auf ein weitausgedehntes
„ 3/4 Liter mit Glas.
Auf Wunsch liefere die Weine frei in's Haus. Bei Abnahme
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Schwalheimer Wasser
per Krug 20 Pfg. (Krug retour 10 Pfg)
empfiehlt___________(.31 to_______Emil Flsclibacli.
II. II u h s a m e 11,
Gießen, Mäusburq D. 9.
empfiehlt sein reichhaltiges Lager in weißen und farbigen Hemden, für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie stets das Neueste in allen Arten Halsbinden, ferner wollenen Hemden, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, in Socken, Hosenträgern, Glace-, Wildleder-, Buckskin , Zwirn- und Militär-Handschuhen, eine sehr reiche Auswahl in Kragen- und Manschetten-Knöpfen rc. 2312
Futter - Knochenmehl, gereinigte Knochenasche zur Viehfütterung unter Controle des landwirthschaftlicken Vereins, empfiehlt (2338
L. Müller,
auf der Mäusburg.
Helse mir in gewöhn h schämte, meinen ip4| h hier das Mittel nd|l erung nachließ, Fach dem Mergebd i/s ca-10 lagen auW schnell wie früher. - F 5 Warnens ju schad/M Link geben, nicht aus!
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Ä- Bra m m.
Donnerstag den 20. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus eine Partie Nußbaumfournire meistbietend versteigert «erben.
Gießen, den 18. Juli 1876. (3826
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
__________Müller.___________
Montag den 24. Juli, Vormittags 9 Uhr, foll die Erndte von den Grundstücken der Zranz Lampus Wittwe, bestehend in Korn, Weizen und Hafer, an den Metst- lietenben versteigert werden
Die Zusammenkunft ist am Schützendes.
Gießen, den 18. Juli 1876. (3834
Müller.
Glycerin-Schmierseife
empfiehlt (3109
_____Emil Fischbach.
3816) Ein Chaisenpferd und zwei Chaisen mit Halbverbeck zu verkaufen bei W- Hennes, Dillenburg.
3802) Die H er b ert'sche Besitzung vor dem Neustädter Thor, bestehend aus Wohnhaus und Bleiche, ist aus freier Hand zu verkaufen. Neflectirende können sich mit mir benehmen. Franz Senner.
2) Steinhauerarbeit, „ „
3) Schlosserarbeit, „ „
Gießen, den 17. Juli 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
3806) Eine Hofraithe, bestehend aus Wohnhaus, Scheuer, großer Stallung und verschiedenen Böden, die sich zu Lagerräumen eignen, ist zu dem Preise von 9000 Mark unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen durch ______________I. Blitz.
Feuerwerk, JUumi- | Nationsartikel, Spiele f Freie rc. Pr. Ct vers. ». Richter, Coln. [H. 41209]
1875r //
Gaubickclheimer Deidesheimer
70 Pf.
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Laubenheimer
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Niersteiner 1 Mk.
Rüdesheimer 1
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1870r
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Oberringelheimer 1
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