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1876.

Donnerstag, den 20. April

AilM- Md Amtsblatt für den Kreis Gießen

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags, r Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18.

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Badische Bank in Mannheim,

Württemberger Notenbank in Stuttgart.

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Gießen, am 8. Avril 1876.

Deutschland.

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Darmstadt, 17. April. Die Nr. 20 des Großherzoglichen Regierung^- i Katts hat folgenden Inhalt: =

1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die i Steuervergütung bei der Ausfuhr von Bier betreffend.

2. Bekanntmachung deffelben Ministeriums, die zur Ausfertigung und zur Erledigung von Uebergangsscheinen ermächtigten stellen betreffend.

3. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial - Direction Oberheffen, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberhessen für das Jahr 1877 betreffend.

4. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Schotten.

5. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1876 zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Worms genehmigten Umlagen.

6. Bekanntmachung Grvßherzoglichen Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1876 zur Bestreitung der Communal-Bedürsnisse nach der Voranschlägen der Gemeinden Dietzenbach und Heusenstamm zu erhebenden Umlagen betreffend.

7. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Mainz, die für das Jahr 1876 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse der Stadt Mainz zu erhe­benden Umlagen betreffend.

8. Concurrenzeröffnuugen. Erledigt sind: die Gemeinde-Schulstelle zu tzindheim mit einem jährlichen Gehalt von 771 Mk. 43 Pfg.; eine Lehrerinnen- stelle an der Mädchenschule des Schulbezirks Emmeran - Peter zu Mainz mit einem jährlichen Gehalt von 1114 Mk. 29 Pfg.

Berlin, 16. April. In Abgeordnetenkreisen verlautet aus guter Quelle, der Reichskanzler werde in Sachen der Reichsbahnen eine geringe Majorität im Bundesrathe schwerlich acceptiren, sondern in diesem Falle die Angelegenheit wahrscheinlich nicht vor den Reichstag bringen und in Preußen selbstständig vergehen. Daraus entstand die irrthümliche Nachricht, Fürst Bismark werde sich keiner geringen Majorität im Bundesrath aussetzen und, falls die Mittel­staaten in ihrer Opposition beharren, die Sache gar nicht vor den Bundesrath bringen. Dies wird entschieden bestritten.

München, 15. April. Durch allerhöchstes Rescript vom 14. April ist der Landtag bis 31. Mai einschließlich verlängert.

München, 15. April. Die seit einigen Tagen colportirten Gerüchte über Veränderungen im Ministerium entbehren, wie dasSüdd. Corresp,- Bureau" versichern kann, jeder Begründung.

Hannoversche Bank in Hannover, Leipziger Kassenverein in Leipzig, Lübecker Commerzbank in Lübeck, Magdeburger Privatbank in Magdeburg, Posener Privatbank in Posen,

Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Nringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Sächsische Bank in Dresden, Bank für Süddeutschland in Darmstadt,

Bayerische Notenbank in München, Bremer Bank in Bremen, Breslauer Bank in Breslau, Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz, Kölnische Privatbank in Köln.

Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder.

Danziger Privatbank in Danzig, Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.

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Lippert.

Gesellschaft uns zuM daß wir und unjeit ign r:?n hinsichtlich des M \tn, als der Verbandt Df die Declaration der für die säwmtlichen Gei btintf geboten W

Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landes- \t für welches dieselben zugelaffen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.

Um das Publikum vor Mcktheil zu bewahren, wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.

gestorben.

Wien, 15. April. Gegenüber den beunruhigenden Zeitungs-Aeußerungen der letzten Tage wird von unterrichteter Seite constatirt, daß die Bestrebungen Rußlands sich'keineswegs von der zwischen den betheiligten Großmächten verab­redeten Politik entfernen; Rußland hege allerdings Sympathieen mit den christ­lichen Bewohnern der Türkei und sei daher im Verein mit Oesterreich bemüht, durch Förderung von Reformen deren Lage zu verbeffern und dadurch zugleich den Gesammtbe'stand der Türkei zu erhalten. An keinem Punkte seien abwei­chende Anschauungen Rußlands gegenüber Oesterreich hervorgetreten, die Be­strebungen einer entsprechenden Einwirkung auf Serbien und Montenegro hielten durchweg die gemeinschaftliche Politik fest, alle gegentheiligen Behauptungen entbehrten der Begründung. Allerdings böten die Verhältnifle Serbiens, sowie der in letzter Zeit den Insurgenten mehrfach gewordene Zuzug erhebliche Schwie­rigkeiten. Dagegen gelte das Auftreten Weffelitzki's als Bevollmächtigter der Insurgenten nicht als ein erschwerender Moment, vielmehr gebe dies von dem Bestreben eines Theiles der Jnsurgenten-Führer Kunde, zu einer Verständigung zu gelangen.

Wien, 15. April. Die Meldung der hiesigen ZeitungVaterland^ von einem Personenwechsel in der Leitung des Kriegs-Ministeriums ist dem Vernehmen nach vollständig unbegründet.

Triest, 16. April. Das Marine-Commando bestimmte als österreichr- schen Theilnehmer an Capitän Poung's arktischer Forschungsreise den Schiffs- Lieutenant Becker. - Einer in diesigen Marinekreisen verbreiteten Nachricht zufolge werden die beiden in Pesth liegenden Donau-Monitors ausgerüstet und nach Semltn beordert.

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Oesterreich.

Wien, 14. April. DiePolit. Eorresp." bringt eine detaillirte Dar­stellung der am 9. April in Belgrad vor dem österreichischen Geueral-Consulate stattgehabten Demonstration. Bei derselben wurde ein Consulats-Diener durch «inen Steinwurf leicht getroffen; ein zweiter Stern wurde gegen das CousulatS- «Gebäude geschleudert. DerPolit. Corresp." zufolge war die Demonstration »on den Omladinisten schon setit etwa 14 Tagen wegen, der Jntermrung des Ajubobratic vorbereitet gewesen. Der General - Consul Fürst Wrede verlangte ningesäumt von der serbischen Regierung öffentliche Genugthnung für bie offen! Hich verübten Insulten, und zwar Abbitte, Garantie gegen etwaige Wieder-

Kraukreich.

Paris, 14. April. DasJournal officiel" publicirt 47 Personal- Veränderungen in den Präfektur - Stellen- Ein Präfekt wird entlassen, acht werden zur Disposition gestellt, die übrigen nur versetzt. Neu ernannt sind außerdem neun Sous-Präfekten, sieben General-Secretäre. Eine ofsinelle Depesche aus Algier vom 12. April meldet, daß General Carteret die Auf­ständischen in Stärke von 100 Reitern und 2000 Fußgängern angegriffen und dieselben trotz hartnäckigen Widerstandes besiegt hat. Nach der Depesche ver- loren die Aufständischen 100 Todte, die Truppen 11 Verwundete.

Paris, 14. April. Diese Nacht hat es in Paris und dem größten Theile von Frankreich gefroren und ist theilweise Schnee gefallen. Nach einer Depesche aus Bordeaux wird daselbst befürchtet, daß die Wein-Ernte ge- fährdet ist. n .

Paris, 15. April. Anläßlich des Beschlusses bezüglich Veranstaltung einer Welt-Ausstellung bemerkt die amtliche Zeitung, daß Frankreich, indem es eine neue Ausstellung ankündige, sein Vertrauen auf seine Institutionen be­kräftige und seinen festen Willen erkläre, an den Ideen der Mäßigung und Besonnenheit, von denen seine Politik seit fünf Jahren durchdrungen sei, fest-

holung und Bestrafung der Anstifter, sowie der säumigen Polizei-Organe, in­dem er gleichzeitig erklärte, daß er, falls nicht die geforderte Genugthnung ungesäumt geleistet werde, seine Flagge einziehen und Belgrad verlaffen werde. Nach einem heutigen Telegramm wurde dem Fürsten Wrede die verlangte Ge- nugthuung in allen Punkten bereitwilligst gewährt und soll die hierüber verein­barte öffentliche Erklärung im nächsten serbischen Amtsblatte erscheinen.

Wien, 15. April. Der bekannte Finanzmann Baron Sina ist heute

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Mchm WI auW Bak* anb»»®e^j Uttt Rabattes betrifft. A '6"tt l',,bebl"9t Ad to 8 ' * btn|elbe tr em Gewinn bet k m< äuUlgkeit, die üfriti r nieaiQl6 kingetteten i|; n 9fbabt, wenn derfr .'lbtn wünscht. Die V durch die Art und M fraglichen Bezirks jt pramsch unerheblich ent. - künftig treu bleiben- in allen gdllen der 1 weitere Berufung bei ul das ist eine Frage, m: 'n st ad t erst in nächstn uxstichtung eingegange^ bl günstige Dfferte, in Rede stehende!

Kiehener WWK

Die beschränkenden Bestimmungen des S 43 des R-ichsbankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach den im R-ichs-Gesetzbl-tt- erschienenen Bekannt- machunaensi bezüalich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken m ganz Deutsch- land auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zu Zahlungen gebraucht werden:

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