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Allen Kranken Kraft und Gesundbeit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: tx.

Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gefundheitßspeise widerstanden und bewahrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nterenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung Diarrhoen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf. steigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für ÄUcn C .von der Geburt an selbst der Ammcnmilch vorzuziehen. Ein Auszug owa 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificatc vom Professor Dr. Wurzer, Geh. Medicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor bei A"mctn an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell

Dr. JDebe, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise be Brehan, unb vielen anderen hochgestellten Personen, wirb franco auf Verlangen eingesanbt.

Abgekürzter AuSrug aus 80,000 Certificaten.

Brief von der hochedlen Marquise de Brehan.

. Neapel, 17. April 1862.

,Wem $en! In Folge einer Leberkrankhcit war ich seit sieben Jahren in einem furcht-

Daren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder zu schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fort­währende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner k; cm völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalesciere versucht, und jetzt, nachdem ich £-4;no t*6 davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das e nZr c ?.'< ricJat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine ge)euschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.

-7C Marquise de Brehan.

ei -< Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- unb

Duftrohren-Katarrh, Kopfschwinbel unb Brustbeklemmung.

Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer ber öffentlichen höheren Hanbels-Lehranstalt Wien, tn einem verzweifelten Grabe von Bruftübel unb Nervenzerrüttung.

Abmagerung Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit unb

97?. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen unb Füßen rc.

^va*esc^re ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch unb erspart bei Erwachsenen unb Ludern 50 Mal ihren Preis in anberen Mitteln unb Speisen.

_ ^Preise ber Revalesciere V2 Pfunb Mk. 1,80 Pf., 1 Pfb. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfb. Ml.

5,70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf. '

- -?neVmceSci6re Chocolat6e 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Taffen -Utt. 5,70 Pf. u. s. w.

Revalesciere Biscuiten 1 Pfb. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfb. Mk. 5,70 Pf.

. Zu beziehen durch Du Barry <fc Co. in Berlin, W. 2829 Passage (Kaiser-Gallerte) 0 ,04 Friebrichsstraße, unb bet vielen guten Apothekern, Droguen- Speceret- unb Delicatessenhandlern im ganzen Laube.

In Gießen zu haben bei Müller L Schwager. (24

. , * Gegen Geheimmittelschwindler *) mit allen erlaubten Waffen zu Felde ly ^eyen, und erstere womöglich an den Pranger zu stellen, ist Pflicht jedes rationellen .Arztes. Eine noch größere aber für ihn ist ei, das gute Korn von der Spreu zu sondern und die Frucht mühevoller Forschungen approbirter Medizinalpersonen nicht mtt dem Unkraut unteraehen zu lassen. Als solche bezeichnen wir die Dr. L. Tiede­mann scheu Don-tsao-Präparate.**) Dieselben enthalten nach den angestellten Versuchen des praktischen Arztes Dr. Heinß in Berlin Nähr- und Heilstoffe, welche das Blut wunderbar kräftigen unb regenertren, wodurch sehr oft schnelle Heilungen, namentlich iCn Nückgrais, und den hiermit zusammenhängenden Organen, herbei- gesuhrt werden. Diese Präparate eignen sich daher ganz besonders bei allen Schwäche­zustand en und Krankheiten der Nerven, welche in deleterer Mischung des Blutes, und dadurch bedingter Erschöpfung wurzeln.

*) Redactionsart, d Br. Fremden- u. Jnt.-Bl.

** ) Vergl. Ins, d. heut. Zeitung.________________________________D- Red.

Literarisches.

Die von Ernst Eckstein redigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende

D eutscke Dichterhalle"

bringt in ihrer 8. Nummer folgenden interessanten Inhalt:

Abschied von Corsika von Carl Ferdinand Meyer. Der Ntxenteich von Albert Moser. An ber Schwelle von Margarethe Halm. An die Pessimisten von Theodor Renaud. Meerleuchten von Julius Sturm. Der Edelsalk am Rhein von Her­mann Grieben. Essad von Hermann Böhnke (Fortsetzung aus Nr. 24 des vorigen Jahrgangs). Der deutsche Philologie-Professor von Ernst Eckstein. Kritische Wanderung von Georg Zimmermann. Rundgesang der Pessimisten von August Sturm. Die Shakespeare-Narren von Hieronymus Corrn. Vermischte OTitt^ei- lungen. Aphorismen. Mignon. Offener Sprechsaal. Briefkasten.

Fri|chbäcker j u Gießen.

©onntafl, den 20. Februar 1876. G. Spies in der Neustadt, M. Lenz am Markt, G- Busch auf dem Kreuz

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Kirchliche Anzeigen

der cvaugcUschcil Gemeinde zn Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag, den 20. Februar.

Morgens: Pfarrverwalter Schlosser.

Nachmittags: Pfarrvicar Schöner.

(Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarroerwalter Schlosser.)

Allgemeiner Anzeiger.

Atesondere Aiekanntmachnngen

Bekanntmachung.

Die Ausloosung ber Haupt - unb Er- gänzungsgeschwornen für das Schwurge­richt ber Provinz Oberhessen vom II. Quartal 1876 soll

Donnerstag ben 24. Februar I. I, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in bem Hofgerichtsgebäude vor- genommen werben. (817

Gießen, am 17. Februar 1876.

Der Präsibent

Großh. Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff.

_________________vdt. Scharmann.

Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag voll­zogen worden:

Löb Süß zu Gießen betreibt dahier seit Anfangs 1872 unter der Firma L. S ü ß ein kaufmännisches Geschäft.

Gießen, den 16. Februar 1876. (812

Großberzogliches Stadtgericht Gießen.

In Verhinderung des Stadtrichters: ________Oppermann.________

Aufforderung.

Der Wittwer Christian Becker in Mainzlar und seine Kinder haben ihr in der Gemarkung Mainzlar gelegenes Grund­vermögen verkauft. Der abwesende Sohn Christoph wird aufgefordert, binnen 6 Wochen vom Erscheinen dieser Bekannt­machung in den Blättern an gerechnet, seine Rechte mit Rücksicht auf diese Veräußerung in Selbstperson ober burch gehörig Bevoll­mächtigte zu wahren, als sonst ein Cnrator für ihn bestellt unb mit biefem an seiner Stelle verhandelt werden wird.

Gießen, den 12 Januar 1876. (393

Großherzogliches Landgericht Gießen.

Erdmann.

Versteigerungen.

Heu-, Stroh-, Kartosset- und ErdgewächsverKaus!

Nächsten Montag den 21. d. M-, läßt Unterzeichneter eine Parthie Heu, Korn und Weizenstrob, Erdgewächse und Kartoffeln in seiner Wohnung öffentlich meistbietend versteigern. Anfang der Versteigerung um l Uhr Nachmittags- (824

Beuern, am 19. Februar 1876.

Ludwig Ranft-

Versteigerung von Maurer und Pflastererarbeit und Lieferung der Materialien dazu.

Die zur Herstellung der Grabenmauern und Gossenpflaster in Pohl-Göns erforder­lichen Arbeiten und Materiallieferungen, und zwar:

1) Maurerarbeit ohne Mate­rial, veranschlagt zu 1437 M. 96 Pf.

2) Pflastererarbeit ohne Mate­rial, veranschlagt zu 308 80

3) Die Lieferung von circa 75 Cubikmeter zu Schichtpflaster 2. Sorte zugerichtete Steine,

4) Die Lieferung von circa 140 lH Meter Canaldeckplatten,

5) Die Lieferung von circa 130 Hektoliter Kalk,

6) Die Lieferung von circa 150 Kubik­meter Sand,

7) DaS Brechen von circa 250 Kubik­meter Mauersteine,

8) Die Beifuhr dieser Steine sollen (810

Freitag den 25. d. M., Vormittags 11 Uhr, in dem Gasthaus zur Krone zu Pohl-Göns wenigftfordernd versteigert werden.

Die Voranschläge und AccordSbedin- gungen können vom 21. d. M an in dem Bürgermeiftereibüreau zu Pohl-GönS ein­gesehen werden.

Gießen, den 17. Februar 1876- Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

In Vertretung:

Schäcker, Kreisbauaufseher.

Holzversteigerung

im Wiesecker Gemeindewald.

In bem hiesigen 'Gerneinbewalb, Diftrict Teufelspsütz, sollen versteigert werben

Freitag ben 25 Februar, von Morgens 9 Uhr an: .

466 Rmtr. Buchen-Scheitholz,

24 Eichen-

74 Buchen. Prügelholz,

4 Eichen-

237 Buchen-Stockholz, 6830 Stück Buchen-Wellen.

Samstag ben 26. Februar, von Morgens 10 Uhr an, 25 Eichen-Stämme 3-389 Cubmtr. haltenb, 12 Buchen- 1550

Wieseck, den 17. Februar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.

Lang. (820

Holzversteigerung.

Im Daubringer Gemeindewalde, Distrikt Buchenberg, Pitzenlach und Haasengarten, kommen Donnerstag den 24. und Fieitag den 25. Februar d. I., von Morgens 9Uhr an, nachverzeichnete Holzsortimente zur Ver­steigerung. (814

1) Donnerstag den 24 Febr.:

48 Eichen-Stämme von 1698 Ctm. Durch­messer, von 411 Meter Sänge =: 30,54 Cubikmeter;

48 Nadel-Stämme von 1527 Centm. Durchmesser, 621 Meter Länge = 20,77 Cubikmeter;

1471 N ^delstangenholz, theilweise benutzend zu Latten unb Bohnenstangen 25,29 Cubikmeter;

4 Raummeter Eichen-Scheidholz guter Qua­lität, zu Küferholz rc.

2) Freitag den 25. Febr.r

91 Raummeter Buchenscheidholz,

22 Eichen-

145 Buchen-, Eichen- und

Kiefern-Prügelholz,

109 Buchen-, Eichen- und

Kiefern-Stockholz,

1700 Buchen-Wellen,

750 Eichen-

1680 Radel-

Die Zusammenkunft ist jedesmal zur be­stimmten Stunde im Distrikt Buchenberg.

Daubringen, den 16 Febr. 1876.

Großherzogl. Bürgermeisterei Daubringen. __________Hämmerle.__________

Holzversteigerung.

Mittwoch den 23. Februar l. I.,

Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Grmeindewald Haufen, Distrikt Bruch und BeckerSwald:

22 Fichtenstämme von 8 bis 15 Meter Länge und 15 bis 25 Centim. Durch­messer = 6,48 Cubikmeter;

8 Eichenstangen = 0,57 Cubikmeter;

187 Fichtenstangen von 8 bis 13 Meter Länge und 6 bis 11 Centmtr- Durch­messer 16,01 Cubikmeter.

Prügelh. Stockb. Reisholz: Raummeter Raummeter Wellen

Buchen 2 30

Eicken 7 3 280

Nadel 122 51 2880

meistbietend versteigert werden.

Zusammenkunft zur bestimmten Stunde im Distrikt Bruch beim Wegweiser am Vicinalweg von Hausen nach Annerod-

Hausen, am 17. Februar 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen.

Dem. (813

180

255

28

53

4

156

2

40

Wellen 2900 3950 1010 280

Raummeter 79

161

4

26

Buchen Eichen Nadelholz Pappeln

Das Eichenscheitholz ist großen- theils auf 2i/z Meter abgelängt unb nicht gespalten.

Holzversteigerung

in der Fürstlichen Oberförsterei Lich.

Im Diftrict H ö h l e r und bem angren­zenden fürftl. Ackergelände soll nachverzeich- netes Holz versteigert werden:

1 Montag ben 21. Februar: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish.

2. Dienstag den 22. Februar: 182 Eichen ft ämme von 16 bis 58 Cent.

Durchmesser, 413 M. Länge, mit 78 Kbm.

65 Weißtannen- unb Kiefernftämme von 16 bis 40 Cent. Durchm., 619. M. Länge, mit 36 Kbm.

2 Buchen st ämme mit 4,7 Kbm.

7 Papp elftämme mit 191/2 Kbm. Inh 18 Eichen unb 10 Tannenstangen.

Zusammenkunft iebeömal Morgens 9 Uhr bei bem großen Teich an ber Gieße­ner Straße, V< Stunbe von hier, wo mit dem Pappelholz der Anfang gemacht wird.

Lich, den 12. Februar 1876.

Wimmenauer, Forftrath. (747

Holzversteigerung

in der Oberförsterei Königsberg. Donnerstag den 24. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr, werden in der StaatsforfteiDünstbergs­kopf und Lammert":

1 Rmtr. Eichen-Scheitholz,

10 Knüppelholz,

3 Buchen-Scheitholz,

146 Knüppelholz,

8805 Wellen Reisholz II. Classe,

2125 Hl. g

52 Rmtr. Stockholz,

19 Nadelholzstangen I. Classe,

12o IV. unb

400 Wellen Nabel-Reisholz III. Classe, unter ben im Versteigerungstermine bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dem Meistgebote ausgesetzt werden.

Die Versteigerung beginnt im Holzschlage Lammert" bei Nr. 1 des Eichen-Scheitholzes.

Gießen, den 15. Februar 1876. (811

Der Königliche Oberförster:

N e n e n h a g e n.