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welches die Tttelüberschrtft führt. Dasielbe handelt weniger vom Sparen selbst, als von der Negation desselben, vom Schuldenmachen- Die darin enthaltenen Lehren, welche hier nur mit starken Kürzungen wiedergegeben werden können, können nicht genug beherzigt werven.

Zu hoch hinaus wollen ist die Sünde, welche die moderne Gesellschaft durchdringt. Sie beschränkt sich nicht auf die reichen und Geld besitzenden Klassen, sondern erstreckt sich auch über die mittleren und arbeitenden Klaffen. Nie existirte ein so brennender Wunsch, reich zu sein oder reich zu scheinen, als heutzutage. Man ist nicht mehr zufrieden mit dem Verdienste rechtschaffenen Fleißes, sondern man muß darnach streben, plötzlich reich zu werden, durch Spekulation, durch Kartenspiel, Wetten, Schwindelei und Betrug.

Allenthalben sieht man, wie die Welt zu hoch hinaus will. Die Menschen müssen heut­zutage verschwenden, in einem gewissen Stile leben, schöne Häuser bewohnen, gute Diners geben, feine Weine trinken und eine hübsche Equipage haben. Vielleicht sind sie das nur dadurch zu leisten im Stande, daß sie über ihre Kräfte htnausgehen oder durch Unehrlichkeit.

Sie wünschen alsanständige Leute" beachtet zu werden. Sie überlegen sich nicht, ob sie im Stande sind, bis.an die Grenze oder über die Grenze ihrer Mittel hinaus zu leben, son­dern halten es einfach für nothwendig, sichdie Achtung" Anderer zu sichern. Indem sie dies thun, opfern sie gewöhnlich ihre Selbstachtung. Sie betrachten ihre Kleidung, ihre Wohnung und ihre Art zu leben als die einzigen Beweise von Achtbarkeit und hohem Range.

Und doch wird die Armuth halb entwaffnet von Solchen, die den moralischen Muth haben zu sagen:Ich kann nicht das leisten." Freunde, die nur bei gutem Wetter unsere Freunde sind, haben gar keinen Nutzen, ausgenommen als Beweise für die Tiefe der Gemeinheit, in welche menschliche Wesen versinken können.

Es scheint eine allgemeine, wenn auch unbewußte Verschwörung Aller gegen die Indivi­dualität und Mannhaftigkeit Aller zu bestehen. Wir entmuthigen die, welche sich auf ihre Eigenart stützen, und verlangen Gleichförmigkeit. Jeder muß mit Anderer Augen sehen und mit dem Verstände Anderer denken. Wir sind Anbeter der Götzen des Gebrauchs, und Herkommens, wir blicken hinter uns, nicht vorwärts und aufwärts. Angenagelt und zurückgehalten von Unwissen­heit und Schwäche, fürchten wir uns, allein zu stehen oder für uns selbst tu denken und zu handeln. Das konventionelle Wesen beherrscht Alles. Wir fürchten uns in die freie Luft un­abhängigen Denkens und Handelns hinauszutreten. Wir weigern uns, unseren eigenen Antrieben zu folgen und unsere geistige Freiheit zu vertheidigen. Wir sind zufrieden, anderer Leute Furcht, nicht unsere eigene zu tragen.

Sir William Temple hat gesagt, daßein gewisses, unruhiges Streben in den Gemüthern der Menschen, etwas zu sein, was sie nicht sind, und etwas zu haben, was sie nicht haben, die Wurzel aller Unsittlichkeit ist." Diese Behauptung ist vollkommen richtig. Sie ist von der all­gemeinen Erfahrung bezeugt.

Respektabilität" ist eines der Hauptziele der Menschen. Die Respektabilität ist in ihrem wahren Sinne allerdings eine wünschenswerthe Sache. Aus den rechten Gründen geachtet zu sein, ist ein Gegenstand, nach dem zu streben jeder Mann und jede Frau ein gutes Recht hat. Aber die neumodische Achtbarkeit besteht aus äußerem Scheine. Sie bedeutet, daß man schöne Kleider trägt, in schönen Hausern wohnt und in vornehmem Stile lebt. Sie blickt nach der Außenseite, auf klangvolle, ins Auge fallende, außerhalb des Menschen liegende Dinge. Sie hört auf Klingen des Geldes in der Tasche. Sittlicher Werth der Herzensgüte bildet keinen Theil der modernen Respektabilität. Jemand kann in diesen Tagen vollkommenachtbar" und doch ganz und gar verächtlich sein.

Einer der am meisten demoralisirenden Bräuche der Verfeinerung ist derjenige dergroßen Gesellschaften". Die Leute pfropfen ihre Häuser voll vornehm thuenden Pöbel-, indem sie sich auf diese Weise einer lächerlichen Sitte anschließen. Rousseau sagte bei allen Verirrungen seines Geistes:Lieber wollte ich, daß mein Haus zu klein für einen Tag als zu groß für zwölf Monate wäre." Die Modewelt stellt diesen Grundsatz vollständig auf den Kopf, und häusliches Mißgeschick wird oft mit einer großen Wohnung und dazu passenden Einrichtungen begonnen. Das Unglück besteht darin, daß wir nicht nach einem Muster unter uns, sondern stets über uns Men.

Jndeß ist die furchtbare Unsittlichkcit nicht so sehr in der Aufrechthaltung des Scheins als in den Mitteln, die man zu dessen Aufrechthaltung ergreift, zu suchen. Jemand, der in einer Klasse der Gesellschaft eine Stelle einnimmt, wagt alles Mögliche, um sich in derselben zu behaupten. Es wird in der Welt als ein Herunterkommen betrachtet, wenn man sich um etwas lleberflüssiges verkürzt. Der reich scheinende Mann, der in seiner geschlossenen Kutsche fährt und Champagner trinkt, wird nicht ertragen können, sich auf einen offenen Einspänner und einfaches Bier herunterkommen zu sehen, uyd der respektable Mann, der sich einen Einspänner hält, würde es für eine Erniedrigung halten, wenn er zwischen seinem Landhause und seinem Comptoir in der Stadt zu Fuß zu gehen oder sich eines Omnibus zu bedienen hätte. Lieber steigen solche Leute zu unsittlichen Streichen herab, als daß sie von der Rangstufe herabstiegen, die sie dem Anschein nach einnehmen, lieber werfen sie sich der Unehrlichkeit in die Arme, als, daß sie den geheuchelten Beifall und die hohle, leere Achtung jenes großen Narrenhauses,der Welt", ent­behren möchten.

In der That, es ist nicht zu viel gesagt, wenn wir behaupten, daß fünf Sechstel des Betrugs und Schwindels, welche die kaufmännischen Geschäfte schänden, ihren Ursprung in der krampfhaften Sucht,den Schein zu wahren", hat.

Was wird nicht alles dem Wunsche geopfert, im falschen Sinne des Wortesachtbar" zu sein. Friede, Ehre, Wahrhaftigkeit, Tugend alles nur, um den Schein zu wahren. Wir müssen betrügen, geizen, täuschen und hinter's Licht führen, damitdie Welt" uns nicht hinter unsere Maske sieht Wir müssen uns peinigen und uns zu Sklaven machen, weil wirder Welt" ihren Beifall abnöthigen oder wenigstens die gute Meinungder Welt" gewinnen müssen.

Wie oft läßt sich Selbstmord auf dieses falsche Gefühl zurückführen! Eitle Leute werden lieber ihr Leben als die Vorstellungen ihrer Klasse von Achtbarkeir aufgeben. Sie schneiden lieber den Faden ihres Lebens durch, als daß sie das Leben, das die Mode verlangt, von sich weisen. Sehr wenige Selbstmorde werden aus wirklichem Mangel begangen.Nie hören wir," sagt Joel Barlow,daß ein Mensch aus Mangel an einem Brotlaib einen Selbstmord begeht, aber ost geschieht es aus Mangel an einer Kutsche."

Vorzüglich Frauen werden die Opfer dieses gemeinen und elenden Klassen- und Kasten- aripes. Sie werden gewöhnlich in falschen Vorstellungen vom Leben auferzogen, statt daß man zr lehrt, daß Menschen und Dinge mehr nach ihrem innern Werthe zu schätzen find Ihre Er­ziehung wird vorzüglich von dem Gesichtspunkte aus betrieben, daß sie gefallen und die Bewun­derung Anderer auf sich lenken sollen, statt es darauf abgesehen wäre, ihre Geistes- und Herzens- ngenschaften zu bessern und zu entwickeln. Eine respektable Stellung in der Gesellschaft wird itnen als das Ziel vorgehalten, nach dem zu streben sei. Verbrecherisch oder lasterhaft zu sein, wird ihnen thatsächlich als viel weniger entsetzlich dargestellt, alsordinär" zu sein. Eingemauert in die Bastille der Ausschließlichkeit, bleibt das Weib eine Gefangene aller der erbärmlichen kniffe und Kunstgriffe des Herkommens, der Mode, des Vornehmthuens und so fort. Das an- zeborene Wohlwollen ihrer Natur wird verdorben, ihr Herz zieht sich zusammen, und die edelsten Quellen des Glückes diejenigen, welche hauptsächlich in herzlichem Mitgefühl mit der Mensch­heit in allen ihren Rangstufen bestehen werden zu einem versiegenden Quell.

Das Nebel macht bei den gelbbesitzenden Klassen nicht Halt. Es steigt zu Denen hinab, nichts als ihr Gehalt haben, um zu leben. Auch sie kleiden und putzen sich, um respektabel Sin sein. Sie leben vornehmer als ihre Mittel gestatten. Wenn man selbst Schulden macht tter seiner Frau gestattet, Schulden zu machen, gibt man einem Andern Gewalt über seine ' Freiheit. Man kann seinem Gläubiger nicht ins Gesicht zu sehen wagen. Ein doppeltes Klopfen tn unsere Thüre erschreckt uns, der Briefträger könnte den Brief eines Advoeaten bringen, der im Betrag forderte, welchen wir schuldig sind. Wir sind nicht im Stande, ihn zu bezahlen »nd machen eine heuchlerische, ängstliche Entschuldigung. Wir erfinden einen Vorwand dafür, daß wir nicht zahlen. Zuletzt werden wir geradezu zum Lügen getrieben. Denndie Lüge reitet M dem Rücken der Schuld "

Dieses Schuldenmachen ist eine Hauptursache der Unredlichkeit. Es kommt nicht darauf jn, welcher Art die Schulden sind, ob sie unberichtigte Wetten, unbezahlte Verluste beim Karten­de!, unbezahlte Rechnungen bet Putzmacherinnen oder Schnitthändlern sind. Der Verfasser ciesrs Buches hat beträchtliche Erfahrungen Über die Art und Weise gemacht, auf welche junge «Ute von dem Wege des Wohlerhaltens auf den des Lasters und Verbrechens gerathen sind, vei einer Gelegenheit wurde sein Name von einem Handlungsdiener gefälscht, um diesen in den btand zu setzen, eine Summe Geldes zur Bezahlung von Schulden zu erlangen, die er in einem ^irthshause gemacht hatte. Der Verbrecher war ursprünglich ein junger Mann von guter Ziehung, von Verstand und Fähigkeit, mit guten Verbindungen und mit einer jungen achtungs- ^ltthen Dame verheirathet. In einem andern Falle war der Sünder der Sohn eines H'entergeistlichen. Er stahl einige Werthpapiere, die er zu (Selbe machte. Wieder in einem Wern Falle nahm der Verbrecher eine hohe Stellung bei der Eisenbahngesellschaft ein, so hoch, er von derselben zum Posten eines Direktors der königlich schwedischen Eisenbahn befördert iUTOc- Er war einer der nur zu zahlreichen Menschen, die ohne Rücksicht auf Redlichkeit, Üblichkeit und Tugend bemüht sind, den Schein der Vornehmheit zu wahren. Er gerieth, wie * Listen dieser Leute, tief in Schulden, und nun wurde er unehrlich, ergriffen, überführt und ^ lebenslänglicher Deportation verurtheilt. Ich kannte einen jungen Menschen, den Sohn eines ^siziers der Flotte, der seinem Vaterlande mit Auszeichnung gedient hatte. In einer bösen

Stunde bestellte er sich bei einem neumodischen Schneider einen neuen Anzug. Seine (Stellung und seine Beziehungen verschafften ihm einen kurzen Credtt. Aber Handwerker müssen bezahlt werden, und immer und immer wurde er mit Mahnungen belästigt, seine Schuld zu berichtigen. Um seinen Gläubiger los zu werden, stahl er einen Brief, der eine Zehnpfundnote enthiät. Sein Schneider wurde bezahlt, aber der in seinem Eigenthum Gekränkte kannte die Nummer seiner Note. Dieselbe wurde bei dem Schneider aufgespürt, von ihm ging es zu dem Diebe, der Mittel und Gelegenheit gehabt hatte, sie zu stehlen, und nach wenigen Tagen kam er ins Gefängniß. Sein schöner Anzug wurde ourch die Gefangenentracht ersetzt.

Montaigne sagte:Ich finde stets ein Vergnügen daran, meine Schulden zu bezahlen, weil ich meine Schultern von einer beschwerlichen Bürde entlaste und etwas los werde, was ein Abbild der Sklaverei ist." Johnson konnte mit Recht den Mangel an Sparsamkeit die Mutter der Sklaverei nennen. Niemand kann frei sein, der in Schulden steckt. Die unausbleibliche Wirkung des Schuldenmachens besteht nicht nur in Verletzung der persönlichen Unabhängigkeit, sondern auch darin, daß es auf die Dauer moralische Erniedrigung mit sich bringt. Der Ver­schuldete ist steten Demüthigungen ausgesetzt. Leute von ehrenhaften Grundsätzen müssen einen Widerwillen davor empfinden, Geld von Leuten zu borgen, denen sie es nicht zurückzahlen können einen Widerwillen davor empfinden, mit dem Gelde anderer Leute sich den Genuß von Wein zu verschaffen, sich Kleider zu kaufen und den Schein des Wohlstandes aufrecht zu erhalten. Der Earl of Dorset verwickelte sich, wie andere junge Leute, in Schulden und lieh Geld auf seinen Grundbesitz. Er wurde von seiner Verschwendungssucht durch die Unverschämtheit eines Aldermanns aus der City geheilt, der unablässig in seinem Vorzimmer erschien, um ihn an seine Schuld zu mahnen. Von diesem Tage an entschloß sich der Earl, das Seine zu Rathe zu halten, sich bei Jedermann vor Schulden zu hüten, und er hielt sein Wort.

Möge Jedermann den Muth haben, seinen Angelegenheiten ins Gesicht zu sehm, Buch und Rechnung zu führen über die einzelnen Posten seiner Einnahmen und Schulden, einerlei, wie lang und schwarz die Liste sein mag. Um der Welt ruhig ins Auge schauen zu können, muß er von Tage zu Tage wissen, wie es mit ihm steht.

Die Kenntuiß des Rechnens ist eine unbedingte Nothwendigkeit für die, welche nicht über ihre Mittel hinaus leben wollen. Die Frauen besonders verstehen sich nicht auf die Rechenkunst, man lehrt ihnen kaum die einfachsten Elemente derselben; denn die Lehrerinnen halten den Un- rerricht darin für nutzlos. Sie ziehen vor, ihnen Sprachen, Musik, feine Manieren, den Ge­brauch des Globus zu lehren. Alle diese Dinge mögen wichtig fein, aber die vier Species find besser als Alles.

Ein Mensch kann über seine Mittel hinaus leben, bis er Nichts mehr übrig behält. Er mag verschuldet sterben, und doch läßt ihn dieGesellschaft" aus ihren Griffen nicht eher los, als bis er in fein Grab gelegt ist. Er muß begraben werden, wie dieGesellschaft" begraben wird. Er muß ein modisches Begräbntß haben. Und doch wie werthlos und verschwenderisch ist die Mummerei der Trauer eines Leichenbitters unb bas erkünstelte Weh ber Leichenbegleiter, Sarg- unb Feberträger, bie für ihre Parabebienste bezahlt werden!

Die Nachtheile dieses nutzlosen und kostspieligen Mummenschanzes werden nicht mehr unter den reichen oberen als unter Den mittleren und unteren Klassen empfunden. Die Ausgabe fällt einer Familie schwer zu einer Zeit, wo sie am wenigsten im Stande ist, sie zu tragen. Der Brodverdiener ist hinweggenommen worden, und Alles ist dem Leichenbitter hinterlassen.

John Wesley verordnete in seinem Testamente, daß sechs arme Leute seine Leiche ins Grab tragen und dafür jeder zwanzig Schillinge haben sollten.Denn," sagte er,ich wünsche ausdrücklich keine Begrävnißfeierlichkeiten, keine Kutsche, kein Wappen, keinen Pomp, nur die Thränen derer, die mich geliebt haben und die mir zu Abrahams Schooße folgen. Ich beschwöre meine Testamentsvollstrecker feierlich im Namen Gottes, dies pünktlich zu beobachten."

Es wird schwer halten, die Trauergebräuche unserer Zeit zu ändern. Wir mögen sehr dazu geneigt fein, aber die gewöhnliche Frage wird laut werden:Was werden die Leute sagen? Was wird die Welt sagen?" Wir fahren unwillkürlich zurück und spielen den Feigling wie unsere Nachbarn. Jndeß wird der gesunde Verstand, wiederholt ausgesprochen, seinen Einfluß haben, und im Laufe der Zeit muß er die Moden der Gesellschaft ändern. Schon haben sich in den Vereinigten Staaten Gesellschaften gebildet, deren Mitglieder es übernehmen, nicht zu trauern und dem Gebrauch des Trauerns bei Andern entgegenzuwirken. Vielleicht ist diese Reform nur nur durch Vereine gewaltsam durchzusetzen; denn Einzelne können kaum erwarten, gegen die tiefeingewurzelten Vorurtheile der Gesammtheit im Großen und Ganzen durchzudringen

Mittheilung.

Französische Mühlsteine werden hiermit her? Herren Mühlenbesihern aus der großen Fabrik aus Nordhausen zu entnehmen empfohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache Dauer derselben gegen die der Accord-, oder gar der feilen franzö­sischen Herstellung parantirt wird.

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Wir empfehlen so auS Ueberzeugung und aus Dankbarkeit für unsere in einer ungekannten M a hl chtigkei t uns erfreuenden und die größtmögliche Dauer ver­sprechenden Steine, nachdem wir Alle meist aus Frankreich bezogener Mühlsteine nach kurzer Benutzung verlustig gingen.

Wedekind's Fabrik bietet uns in Nordhausen bequem die Prüfung unserer Steine ohne Decke und im Rohbau und dazu rathen wir, um gute Steine auch von der wohlthätigen Beständigkeit zu wissen.

Die Namen der Einsender und Referenzen sind in der Expedition dieser Zeitung zu erfahren.

Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.

Vom 9. bis 15. Sept. 1876.

Eheschließungen.

Am 9. Sept. Martin Philipp Karl Ludwig Hellmold, Lackirer dahier, und Katharine Louise Sprankel aus Vilbel.

Geborene.

Am 7. Sept. ?, T- des Capellmeisters Carl Krause. 8. ?, S- des Schreiner- Wilhelm Donau. 7. Heinrich, S- des Schlossers Peter Giehl. Karl, S- des Drechlers Johann Fatum. 9. Richard, S- des Kaufmanns Carl Richard Textor. 11. Ida, T- des Maschinenwärters Karl Ermert- 7. Wilhelm Heinrich, S- des Kaufmanns Theodor Wehner.

Gestorbene.

Am 10. Sept. Lina, T. des Gr. Landgerichts-Assessors Wilhelm Hofmann, 20 T- alt. - 11. Henriette Dienstbach, 32 I. 9 M- alt - 13. August, S- des Schrei­ners Georg Haseneter zu Wetzlar, 3Vr I- alt. 15. Jacob Vorig aus Ober-Erlenbach, 44 I. alt.______

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 10. Sept. Martin Philipp Kar! Ludwig Hellmoldt, Weißbinder dahier, des verst. Bürgers und Schreiners Heinrich Hellmoldt, ehe!. Sohn, und Katharine Louise Sprankel, des verst. Bürgers und Maurers zu Vilbel, Kaspar Sprankel, ehel. Tochter.

Denselben. Johann Georg Kraft, Gärtner dahier, des Bürgers und Leinewebers, Andreas Kraft zu Ernsthofen, ebel. Sohn, und Marie Schneid, des Bürgers und Tag­löhners zu Laubach, Gustav Schneid, ehel. Tochter.

Getaufte.

Den 10. Sept. Dem Taglöhner, Heinrich Zahrt aus Bersrod, eine Tochter, Johanna Katharine Elisabeth, geb. den 22. August.

Denselben. Dem Bleicher, Heinrich Volz Hl. aus Alt-Buseck, ein Sohn, Karl Johann Jost Ludwig, geb. den 8. August.

Denselben. Dem Heizer an der Main-Weser-Bahn, Heinrich Amend, eine Tochter, Wilhelmine Katharine, geb. den 19. August.

Denselben. Dem Cigarrenarbeiter, Heinrich Schäfer aus Geilshausen, eine Tochter, Elisabeth Margarethe Marie, geb. den 27. August.

Denselben. Dem Weichensteller, Heinrich Wenderoth aus Beuern, ein Sohn, Georg Heinrich, geb, den 18. August.____________________________________________________