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Sonntag, den 17. September

1896

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Preis vierteljährlich 2 Merk 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich - Mark SG Pf.

Karte selbst geschrieben werden, z. B.

Gießen, am 15. September 1876.

Betreffend: Die Hundswuth.

r Vorstand

Pistor aus Gießen, Neidete sich, als er die Gefahr, in welcher Thielemann )e tutldie 6^'. schwebte, bemerkte, rasch vollends aus, sprang in die Lahn und brachte, nach- :r£iu^nS: dem er an der Stelle, wo Thielemann untergegangen war, denselben wieder 3^ixXllUPjtf glücklich an die Oberfläche und mit Hülfe anderer ebenfalls herbeigeeilter Per- "(rtraHcnWol; |0l1cn an das Ufer.

__* 2. Bekanntmachung Großherzoglicher Ober-Bau-Direction, den Maßstab

Erledigt find : die erste Gemeinde-Schulstelle

11. Concurrenzeröffnungen.

7.

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an die 71

Pferde: 2. 2. 1. 2. 1. nächtlicher Verkehr etwa 2. Ochsen oder Kühe 2. 2. 2. 2.

blatts hat folgenden Inhalt:

1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 20. Juni l. I. gerieth der Zapfjunge F r i e d r i ch T h i e l e m a n n aus Kirchhain, im Königreich Preußen, beim Baben in der Lahn bei Gießen an eine tiefe Stelle, in welcher er, des Schwimmens unkundig, mehrmals untersank. Der um sich zu baden in einem Badehause in der Nähe befindliche Kaufmann und Secondelieutenant der Reserve im zweiten Großh. Hess. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116, Emil

tionsrecht zu dieser Stelle zu.

12. Sterbefälle. Gestorben find: am 2. Februar der Kreisdiener i. P. Julius Wettstetn zu Büdingen; ,gm 17. Juli der Schullehrer i. P. Ernst Lud­wig Volk zu Kelsterbach; am 19. Juli der Förster i. P. Johann Nicolaus Habich zu Eberstadt; am 24. Juli der Schullehrer i. P. Ludwig Heinrich Christian Kolb zu Holzhausen; an deins. Tage der Forstwart i. P. Friedrich Heinrich Rinner zu Wixhausen; am 2. August der Landgerichts-Actuar Eduard Amend zu Reinheim; am 7. August der evang. Pfarrer Külp zu Rohrbach; am 11. August der Geheime Obcrbaurath Dr. Breidert zu Darmstadt; am 16. August der General der Infanterie ü la suite, Kriegsminister t. P. und zweiter Inhaber des Großh. 4. Infanterie-Regiments (Prinz Carl) Nr. 118 Friedrich von Wachter zu Bensheim.

ler Situationsrisse bei Muthungen betreffend.

3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober-Consistoriums, die Ausführung les Gesetzes vom 8. Januar 1876 über die Klassifikation des Diensteinkommens bti evangelischen Geistlichen betreffend.

4. Verzeichniß der Vorlesungen und Uebungen an der Großherzoglichen polytechnischen Schule zu Darmstadt für das Studienjahr 1876/77.

5. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alsfeld, die Erhebung einer nachträglichen Umlage der israelitischen Religions-Gemeinde Kestrich für 1876 betreffend.

6. Ordensverleihungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 22. August dem Mufikdirector Adam im ersten Infanterie- Regiment das silberne Kreuz des Philipps-Ordens, am 26. August dem General­major z. D. von Gründler das Comthurkreuz 2. Elaste des Philipps-Ordens, |u verleihen.

7. Ertheilung von Erfindungspatenten.

8. Dtenstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- znädigst geruht: am 15. August dem Schulverwalter Heinrich Wilhelm aus Nieder-Dieten, im Königreich Preußen, die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Holzhausen, im Kreise Friedberg, dem Schullehrer Jacob Kissinger zu Alsfeld die Lehrerstelle an der evang. Schule zu Lampertheim, im Kreise Bensheim, dem Schulverwalter Anton Minnich aus Mies-Oppenheim, im Kreise Worms, die Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Oppenheim, zu übertragen; an dems. Tage den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die erledigte Ge- meinde-Schulstelle zu Gronau, im Kreise Bensheim, präsentirten Schullehrer dudwig Schäfer zu Zell, im Kreise Bensheim, für diese Stelle zu bestätigen; m 21. August den Protokollisten urd Kanzlei-Jnspector bet der Staatsschulden-

5cnffdif<xnb.

Darmstadt, 13. Septbr. Die Nr. 42 des Großherzoglichen Negierungs-

v. Röder.

nächtlicher Verkehr etwa 2.

Endlich wurde Ihnen aufgegeben, die ausgefüllten Zählkarten am Tage nach der Zählung unverzüglich und unerinnert cinzuscnden

Indem wir hierauf wiederholt aufmerksam machen, bemerken wir zugleich, daß wir im Falle trotzdem vorkommender Verzögerungen alsbald Disciplinarstrascn ansehen ober Wartboten zur Einholung der Zählkarten absendcn werden.

v. Röder.

Tilgungskasse-Direction Georg Schloster zum Ministerial-Kanzlei-Jnspector bei dem Ministerium der Finanzen, am 28. August den Privatdocenten an der Universität Leipzig Dr. Axel Harnack zum außerordentl. Profestor der Mathe» matik an der polytechnischen Schule, zu ernennen.

9. Charakterertheilungen.

10. Dienstentlastungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 7. August die Lehrerin an ;den städtischen Schulen zu Mainz Charlotte Heinrich auf ihr Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Sept. d. I. an vom Dienste, am 21. August den Schullehrer an der zweiten Gemeinde- Schulstclle zu Wenings, im Kreise Büdingen, Georg Müller auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. October d. I. an aus dem Schuldienste, am 24. August den Assistenzarzt an der akademisch - mcdicinischen Klinik zu Gießen Dr. Karl Wernher auf sein Nachsuchen von seinem Dienste, zu entlasten.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien.

Am 11. b. Mts. ist ein der Tollwuth dringend verdächtiger unbekannter Hund, amcheinend Schäferhund, von silbergrauer Farbe, mit ledernem Halsbande, an

Erscheint täglich mit «uiaabm« bei MontagS Gxp«>itt«n»r «chulfireß«, Stt. S. Nr. 18.

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Gießener Anzeiger

Allfkige- Mi Amtsblatt für beu Kreis Gießen.

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welchem ein "Eisenring befestigt war, getöbtet worden, nachdem er in Wittelsberg, Cappel und Gelln'hausen Hunde und auch zwei Menschen gebissen hat.

!tl otl ' Wir beauftragen Sie nach dem Eigenthümer des Hundes zu forschen und falls Näheres hierüber sich ergeben sollte, sofort hiervon uns Mittheilung zu machen.

Gießen, am 14. September 1876.

Betreffend: Die Beobachtung des Verkehrs auf den Vicinalstraßen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großberzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises-

Bei der Durchsicht der bis jetzt eingesandten Zählkarten sind vielfach dieselben Fehler in der Ausfüllung der Karten beobachtet worden. Zur Vermeidung dieser Fehler bei künftigen Zäblungen machen wir Sie auf folgende bereits bei den mündlichen Belehrungen berührte Punkte nochmals aufmerksam.

Für jede Zählstation ist eine Zählkarte auszufüllen, einerlei ob jede Station einen besonderen Zähler hat, oder ob ein Zähler mehrere Stationen versieht, wie z B- viel­fach am Kreuzungspunkt zweier Straßen. Für jede Zählstation ist aber auch nur eine Karte auszufüllen und sämmtliche Fuhrwerke, welche passiren, sind in diese Karte aufzunehmen, nicht aber ist für jedes Fuhrwerk eine besondere Karte auszusüllen. ,

Die Fuhrwerke sind in der Reihenfolge wie sie passiren einzeln zu notiren durch jedesmaligen sofortigen Eintrag der an denselben befindlichen Zugthiere. Wenn

also abwechselnd Fuhrwerke mit 1 oder 2 Pferden passiren, so ist in die betreffende Linie beispielsweise einzutragen 2. 2. 1. 1. 2. u. s. w. Ein derartiger Eintrag genügt dann

auch und es ist nicht, wie vielfach geschehen ist, nothwendig dazu zu schreiben1 einspänniger Wagen, 1 zweispänniger Wagen" u. dergl.

Sie sollen sich ferner über den nächtlichen Verkehr auf den Straßen gutachtlich äußern. Soweit dies der Raum gestattet, kann eine entsprechende Bemerkung aus die

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Rothenberger nenweg 193. _ iojt ober ReaW ahme in einer M die QipebJ^

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zu Grünberg mit einem Gehalt von 1371 Mk. 43 Pfg.; dem Stadtvorstande zn Grünberg steht Daß Präsentativnsrecht zn dieser Stelle zu; eine Lehrerstelle der Gemeindeschule zu Oppenheim mit einem Gehalt von 1114Mk. 28 Pfg.; dritte Gemeinde-Schulstelle zu Nackenheim mit einem Gehalt von 685 Mk. Pfg.; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Raunheim mit einem Gehalt von 857 Mk. 14 Pfg.; die Gemeinde-Schulstelle zu Hassenroth mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg steht daß Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die Stelle eines Lehrers an der höheren Mädchenschule zu Gießen mit einem Gehalt von 1114 Mk. 29 Pfg., nebst 180 Mk. Wohnungsvergütung; die evang. Pfarrstelle zu Ober-Ingelheim, dotationsmäßiger Gehalt 1860 Mk.; die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Klein- Krotzenburg mit einem Gehalt von 771 Mk. 43 Pfg.; die zweite Mädchen- Schulstelle zu Alsfeld mit einem Gehalt von 1286 Mk. (incl. Wohnungsver­gütung) ; dem Stadtvorstande zu Alsfeld steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die zweite evang. Pfarrstelle zu Lich mit dem stiftungsmäßigen Ge- halt von 2882 Mk.; dem Herrn Fürsten zu Solms-Lich steht das Präsenta-