Einzelbild herunterladen

Samstag, den 16. September

L87«.

iv«wu8 ist;

5 2» sw

Erscheint täglich mit XuinabttK deS Monisgs.

Grpsditio«r Schulstra^, Bit B- Nr. 18.

>c«tf<Öfanh.

ichst ein.

tcdingungslosen Waffenstillstandes ergangen. Im Falle der Weigerung machen

durch ein in den freundlichsten Worten abge-

Delgrad, 11. L>eptbr.

Merseburg, 13. Septbr., Nachm. Nach dem gegen 11 Uhr Vormit

>ags erfolgten Schluß des Feldmanövers, dem auch General-Feldmarschall

Pvri^ vierteljährlich L Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post frtgogen viertel jährlich T Mark 30 Pf.

Abdul Hamid dem Fürsten Karl faßtes Telegramm notificirt hat.

Seröieu.

Heute Vormittag fand ein großes Tedeum

»ar, deren Acnderung nach Aufhebung der Universitäts-Gerichte einzutre- ttn hätte.

Berlin, 14. Septbr. Von Seiten Englands, Deutschlands, Rußlands. Italiens und Frankreichs ist an die Pforte die Ermahnung zur Annahme des

bad) rstand. irprdfe für

d. Manteuffel beiwohnte, versammelte der Kaiser alle höheren Officiere um sich, !prach seine Zufriedenheit mt dem Verlaus der Uebungen aus und dankte ins­besondere dem König und dem Prinzen Georg von Sachsen, sowie dem General v- Blumenthal.

... Darmstadt, 13. Septbr. Das Finanz-Ministerium hat unterm 6.

upr in ki b. Mts. an bie zweite Kammer der Stände eine Vorlage gelangen lassen,

Darmstadt, 12. Septbr. Der seitherige Abgeordnete zur zweiten Kammer für den elften Wahlbezirk der Provinz Oberhesien (Laubach-Scholten), Herr Pfarrer Schaub zu Ulrichstein, hat am 6. d. Mts. sein Mandat mit ! Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit niedergelegt und wird Seitens des Ministeriums demnächst eine Neuwahl angeordnet werden.

Darmstadt, 13. Septbr. Se. König!. Hoheit der Großhcrzog haben

rDr Mtes mErfelg aneewi lrOc Sionnbtiw, Rttlk

veröffentlicht an der Spitze

Zes Blattes einen Erlaß des Kaisers, wodurch der Monarch für die ihm im

theils unter 70 Pfg. das Liter verkauft (verzapft), wird mit 5 Mark für das Hektoliter besteuert. Die Einschätzung in die Clafsen und die Abschätzung der ;u versteuernden Mengen (auch bei den Großhändlern) erfolgt vierteljährig 'durch Orts-Commissionen, in denen der dritte Theil der Mitglieder Weinhänd- Itr oder Wirthe seindürfen" (nicht: müssen.) Der Großhandel (Verkauf richt unter 40 Liter in einem Transport) zahlt 5 Mark für 10 Hektoliter der eingelegten Quantität; was bei der Einschätzung weniger ist, wird für volle 10 Hektoliter gerechnet. Ausländischer (verzollter) Wein ist frei. Die Steuer

welche das Ansinnen enthält, die Kammer möge ihre Zustimmung dazu erthei ----- len, daß zu besonderen einmaligen Vergülungkii an die mit der Umwechselung der Münzen süddeutscher Währung in Reichsmünzen beauftragten Großherzog- bchen Kassebeamten der Betrag von 13,313 Mark aus den Uebeischüffen der

ift vicrteljäbrig, acht Tage nach Anforderung, zu zahlen. (Fr. Journ.)

Berlin, 13. Septbr. Der über die Universitäten sprechende Abschnitt des künftigen Unterrichtsgesetzes ist auch in voller Vorbereitung, wie man dies aus den bei den Universitäten eingehenden Ministerial-Anfragen sehen kann. Lo ist kürzlich auch die Frage wegen Beibehaltung oder Aufhebung der an enzelnen Landes-Universitäten bestehenden Einrichtung der Generalconcilien zur

Sanctionirung der ihm vom Ministerrath vorgelegten Friedens-Bedingungen verweigert haben.

Wien, 13. Septbr. Englands neuerlichen Vorschlag einer vierwöchigen Waffenruhe hat die Pforte abermals zurückgewiesen, aber dafür die Friedens- Bedingungen herabgesetzt. Die Pforte verlangt jetzt die Schleifung der serbi­schen Festungen oder das Besatzungsrecht und die Neu-Investitur Milan's.

Scüweiz.

Basel, 12. Septbr. DenBaseler Nachr." wird aus Rheinfelden vom 12. Sept, gemeldet: Die Consecration des allkatholischen Bischofs Herzog durch Bischof Reinkens ist endgültig auf den 18. Sept, bestimmt und soll in der Pfarrkirche zu Rheinfelden stattfinden; Vertreter der Altkatholiken Deutsch­lands und der Schweiz sind dazu eingeladen.

KKgland.

London, 14. Septbr. Nach einer Depesche derDaily News" aus Kon- stautiuopel nehmen die Türken in der Gegend von Tatarbazardjik und Philip- popel neuerlich eine drohende Haltung gegen die Bulgaren an und sprechen von weiteren baldigen Niedermetzelungen der Christen. * Der Korrespondent obiger Zeitung hat den britischen Botschafter in Konstantinopel, Elliot, davon benach­richtigt, daß bie Muhamedaner bewaffnet, die Christen dagegen wehrlos seien.

Loudon, 14. Septbr. Auf eine Vorstellung des Secretärs desPro­testant Institute" betreffs der kürzlich erlaffenen Verordnung der spanischen Regierung in Bezug auf die dortigen Protestanten erwiderte Lord Derby, die Angelegenheit werde in Erwägung gezogen und sei Gegenstand des Schrift­wechsels mit dem Gesandten in Madrid.

London, 14. Septbr. Lord Ruffel schlägt in einer an Lord Derby gerichteten veröffentlichten Zuschrift vor, den Botschafter Elliot von Konstanti­nopel abzuberufen. Die Rückkehr Elliot's dürfe aber nicht vor strengster Be­strafung der in Bulgarien verübten Greuelthaten erfolgen.

Rußland.

Petersburg, 10. Skptbr. Aus Kertsch wird denZeitgenössischen Nachrichten" gemeldet, daß alle Befürchtungen und Gerüchte über Unruhen in der Krim sich sehr fühlbar bestätigt haben. An der ganzen Küste von Kertsch bis Sebastopol sind jetzt Cordons von 25 bis 30 Mann aufgestellt, so daß alle Truppen von Kertsch, Feodossia, Sebastopol im Wachtdienst stehen. In Jalta wurde ein türkisches Schiff mit Waffen festgebalten, und man fürchtet eine ähnliche Ausschiffung auch hier. Die Aufsicht ist so weit verschärft, daß der Zutritt zur Meeresküste am Abend nicht gestattet ist.

Warschau, 9. Septbr. Die Finanzkrisis, die schon seit drei Jahren auf dem westlichen Europa schwer lastet, ist im Königreich Polen und überhaupt in Rußland erst seit Kurzem zum verheerenden Ausbruch gekommen. Eie äußert sich in Creditlosigkeit, Stillliegen der Industrie und des Handels und in zahlreichen Concursen, von denen oft die solidesten Firme» betroffen werden. Die unmittelbare Veranlassung zu dieser Finanzcalamität hat der allgemeine Glaube an einen nahen europäischen Krieg in Folge der orientalischen Wirren und die im Königreich eingeführtk neue Justtzreform gegeben, die dem Sckuld- ner mehr Rechte einräumt als dem Gläubiger und dadurch den Credit außer­ordentlich erschwert. Die Sedanfeier ist auch hier in Warschau in deutschen Kreisen vielfach begangen worden. In einer hiesigen Fabrik vereinigten sich sämmtliche deutsche Arbeiter, gegen 70 an der Zahl, zur Feier des deutschen Nationalfestes, an der sich auch die Vorsteher der Fabrik betheiligten. Die hiesigen politischen Blätter nahmen gewaltigen Anstoß daran. (Osts'Ztg.)

Rumänien.

Bukarest, 13. Septbr. Das amtliche Blatt erklärt gegenüber gegen« theiligeu Nachrichten, daß der Großvezir die Thronbesteigung des Sultans

zur Feier des Namenstages des russischen Kaisers statt, welchem Fürst Milan, die Minister und der russische Vertreter beiwohnten. Die Liturgie wurde mit den Worten :Gott erhalte unfern Kaiser I" eröffnet. Der Fürst wurde von der Volksmenge kalt empfangen. Die Stadt ist beflaggt. Abends findet eine Illumination und ein großer Fackelzng statt, wobei man Kundgebimgen zu Ehren Rußlands erwartet Bei dem Festesten auf dem russischen Consulate brachte der Fürst einen Toast ans den Czaren aus, wobei er in serbischer Sprache erklärte, daß alle Patrioten für die russischen Wohlthaten dankbar fe;en. Der Czar sei der mächtige und der natürliche Beschützer Serbien-; Fürst Milan wolle daher seinen Sohn nach den Grundsätzen der Treue und Lerehrung gegen Rußland erziehen.

ur l U. bfi Wer Annahme in der Kammer nicht zu zweifeln ist, der Inhalt desselben als Wehend betrachten. Der Kleinverkauf von Wein bleibt demnach in Hessen . iiuf weniger als 40 Liter in einem Transport beschränkt. Wer ihn ganz oder lnyi)oxi§e p j1[m größten Theil zu dem Preise von 70 Pfg. das Liter betreibt (verzapft), .ich löfen. wirb in erster Elaste mit 7 Mark für da« Hektoliter, wer ganz oder größten-

ch-stcrreiitz.

Wien, 12. Septbr. Der Sultan soll im letzten Augenblick die

l»1! bcwch . JMti unb gl amille iu vermiet

r f i allergnädigst geruht, dem Präsidenten des Obergerichts der Provinz Rhein- dessen, Dr. Friedrich Theodor Knyn, aus Anlaß seines am Heutigen statisim

-Äi *ä 12. Septbr. Der Landrath des Kreises Geldern, Frhr.

zuDrkj!2«. (Serbe, ist seines Amtes enthoben worden, weil er sich im Frühjahr gewei- hatte, die Beschlagnahme des Klosters in Kevelaer und die Ausweisung ^glten bei . der Pfarr- und Wallfahrts-Geistlichen aus demselben zu vollziehen. Mit der ^eW^-uAi^rwaltung des Kreises ist vorläufig ein neu eingeschobener Kreis-Secretär be- ^dei^^Mwftragt worden.

'Pi;r' < * Mersebura. 13. Sevtbr., Nachm. Nach dem aeaen 11 Ubr Vormit

M Sprache und Erörterung gekommen, nachdem früher schon eine allgemeine Ver­fügung wegen der späteren Gestaltung der akademischen Discipliu ergangen

. ß Oe lenden fünfzigjährigen Dienstjnbiläums in Anerkennung seiner treuen und aus- WO!, gezeichneten Dienstführung das Comthurkreuz erster Elaste des Philipps Ordens

Hontag M z» verleihen. _

. Hauptstaatskasse entnommen werde. Die Vorlage wurde dem Finanz-Äusschuffe jitr Berichterstattung überwiesen.

Der Finanz-Ausschoß der zweiten Kammer hielt heute zwei Sitzungen ab.

Aus Nheinhessen, 11. Septbr. Nachdem der Berichterstatter des crjlen Ausschusses der ersten Kammer hinsichtlich des neuen Weinsteuer-Gesetzes ü'l Beitritt zu allen Beschlüffen der zweiten Kammer empfohlen, läßt sich, da au

s«<äÄ -t3u|i Stufet 8 W Mnnttthtn

»« 91«

Mk /b

Mn

W-v W

öini^pufe des Sommers sowohl aus Preußen wie aus allen Gauen des deutschen nS*e D°n Reiches bei festlichen Veranlassungen, insbesondere am Sedantage zugegaugenen 8l|rufe und Kundgebungen treuester Gesinnung für Kaiser, König und Reich ^lsömR^Abinen aufrichtigen Dank ausspricht und den Reichskanzler beauftragt, dies zur ,sik» V"ra^ Etlichen gemitnj£ $ll bringen.

Mn itW Vom Rhein, 12. Septbr. Der Landrath des Kreises Geldern, Frhr.

Stmtr: iftir. »>nd -°n durch meinen tnW ih ^eptentb* IJ* e'-?ctttw«23<* pr ......------- --Oo- u-

f; jKin« tyraui he Mächte die Türkei für die Folgen verantwortlich.

Berlin, 14. Septbr. DerReichs-Anz." v in. ^ll ' Iles Blattes einen Erlaß des Kaisers. moburrb der ! #5^ ioiiiirW"