Ausgabe 
12.10.1876
 
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Serbien.

Belgrad, 9. October. (Amtliche Meldung.) Tscholak Antisch, welcher am 7.'d. Mts. von Jantowa Klissura in der Richtung auf Knrschumlja vor. rückte, hat alle Ortschaften des Toplitza-Thales besetzt und steht nunmehr vor Knrschumlja.

Wumänien.

Bukarest, io. October. Bei den gestern stattgefundenen Ergänzungs- Wahlen zum Senat fielen von sechs Mandaten fünf der Regierungspartei zu.

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Lokal-Notiz.

Gießen, 11. October. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 12. Octobcr 187«, Nachmittags 4 Uhr, im Ratbbaussaale folgen:

1. Die Theiluna von Clsssen an der Vorschule zur Realschule.

2. Den Neubau der Realschule betr.

3. Die Anwendung bei Art. 40 des Schulgesetzes.

4. Die Octroierhebeistätte am Seltecsthor betr.

5. Die schädlichen Ausdünstungen auf dem Burggraben betr.

6. Die Verbreiterung deS Schoorwegs zwischen Seltersthor und Neustadt.

7* Die Holzhauerlöhne pro 1877 betr

8. Gesuch des Königlich Preußischen Oberförsters von Maibom wegen Bau- Veränderungen.

Gießen, 11. Oct. Es muß gewiß als ein sehr löbliches Unternehmen bezeichnet werden daß Herr Wolff, der auch diesmal wieder mit dem erstaunlichsten Erfolge fclcr seine achtstündigen Schreibkurse abhalt, wovon wir zu unserer Freude von such- funbiaer und urlheilsfähiger Seite unterrichtet wurden, hier auch Denjenigen Gelegenheit aibl etwas Nützliches in kurzer Zeit zu erlernen, die, wie er sagt, nicht viel Geld für ben Unterricht ausgeben können oder wollen. Ein so edles Verfahren verdient gewiß die höchste Anerkennung und können wir demselben nur eine rege Betdeiligung wünschen.

Vermischtes.

Nürnberg, 1. Oct. Der hiesige Magistrat, welcher den Verkauf von Lebens­mitteln soweit es die Reichsgewerbeordnung zulatzt, überwacht, bat neuerdings eine dankenswerthe Einrichtung getroffen, indem von nun an allmonatlich die Namen dcr- jemgen Personen in öffentlicher Magistratssihunß genannt werden, welche wegen Ver­kauf von qesundbeitsschädlichen Lebensmiteln zur Bestrafung gekommen sind.

(Ein Wunder öui Guttapercha.) Man schreibt aus Skawina (Galizien) unterm 19. d. M.: Wie weit hierzulande noch der Aberglaube und die Dummheit des Volkes geht, beweist nachstehender Fall, der hier in Skawina stattfand. Vor einigen lagen fand ein Bauer im Wäldchen ganz nabe an der Stadt ein Püppchen aus Guttapercha. Diese Figur stellt ein Kind vor, ist 4 Zoll groß und wurde wahrscheinlich von Kindern im Wäldchen verloren. Diese Figur nahm der Bauer nach Hause und sagte, es sei von der Muttergottes, die ihm im Walde erschien. Am Montag, d. i. am 18. d. M-, kam der Bauer in die Stadt zur Arbeit, brachte die Figur mit und zeigte sie dem Bürger Sk. Dieser besah und betastete sie und sagte, es sei wirklich ein Wunder, eine Muttergottes aus Fleisch, denn es seien Füße und Hande beweglich. Er fing an, sich zu bekreuzen und Alle im Hause fielen auf die Knie und fingen an zu bet cm. In sehr kurzer Zeit war die ganze Stadt voll von diesem Wunder, Alles stürmte zum Sk. um dasselbe zu sehen. Eine deutsche Frau, die hier an einen Handwerker verheiratyet ist, ka» auch und da sie erkannte, daß die Figur aus Guttapercha sei, klärte sie die Leute aus und sagte, daß dies ein Spielzeug für Kinder sei. Sie wollte die Figur in die Hand nehmen, aber ein Bürger fchod sie zurück und sagte: Gott soll behüten, dies in die Hand zu nehmen, es ist eine Heilige und Heilige darf man nicht angreifen. Er fing bann an zu beten und sich an die Brust zu schlagen. Dem hiesigen Gendarmerie- Postcommanbanten fiel der Zusammenlauf auf, er schickte einen Gendarmen, um zu erfahren, watz eS gebe, der unter einem Heidenspectakel dieHeilige" nahm und dem Postencommandanten brachte. Dieser wickelte sie in ein Papier und übersendete sie dem Magistrat. Als die Leute erfuhren, daß dieHeilige" beim Magistrat sei, strömten sie schaarenweise in die Kanzlei des Bürgermeisters, um das Wunder zu sehen, der sich nun alle Müre gab, die Leute aufzuklären. Trotzdem wird heute noch von nichts, als von dem Wunder gesprochen, mit allen nur möglichen und unmöglichen Zusätzen und es wird noch einiger Zeit bedürfen, bis die Leute daSWunder aus Guttapercha" ver­

gessen. haben werden.

Marburg, 7- October. Heute Vormittag wurde eine Frau in hiesiger Stadt wegen Verdachts des KindesmordeS verhaftet- Bei der Haussuchung fand sich die Leiche des weugebornen Kindes, schon mehrere Tage alt, in einer Schachtel im Wäsch­schranke vor.

Gasbrunnen. Die Amerikaner haben es bequem: in der Oelregion gibt es viele Ortschatten, die mit natürlichem Gas beleuchtet werden. Die leichten I(teile des ErdölS Naphta und Gasolin sammeln sich oft n solcher Menge gasförmig an, baß sie eine Äasfabrik vollständig ersetzen Bei Matton in Illinois ist eine Farm, welche mit solchem Gas nicht blos beleuchtet, sondern auch geheizt wird. Der Besitzer grub einen Brunnen und bohrte nach Wasser: statt dessen kam ein starker Strom von GaSdämpfen heraus, der angezündet 30 Fuß hoch brannte und meilenweit zu sehen war. Sofort legte man Röhren, faßte die Quelle und seitdem hat der Besitzer kein Stück Holz, Kohle, noch Kerze getauft! Alles ersetzt ebenso reinlich als angenehm das natürliche Petroleum. Derartiges kennt man indeß schon lange in den Naphtha- regionen Asiens, östlich vorn kaSpischen Meer: das ausströmende Gas dient zwar meist religiösen Gebräuchen, wird aber auch für praktische Zwecke verwandt.

Allgemeiner Anzeiger.

Besondere Bekanntmachung.

Steuerückvergütungen betreffend.

Vorbezeichnete Gelder können bei der Großherzoglichen Distrikts - Einnehmerei Gieften I an jedem Zahltage (Dienstag und Samstag, gegen Quittung in Empfang ge­nommen werden.

Gießen, den 10. October 1876. (5257

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

31. ©ramm.

Versteigerungen.

Kelter- und Faßversteigerung.

Theilungshalber kommen

Freitag den 20. October d. I., Vormittags 11 Uhr, zwei volluändige Schraubenkeltern, eine größere Quantität Aepselwein- und Bier- stager- und Transportiässer, eine größere Anzahl Bütten, fowie eine vollständige Brauereicinrichtung,

zur Versteigerung bei (5246

I. I Hilß in Ortenberg.

Die zur Debitmasie des I. Strack gehörigen Möbel und Maaren werden zu bedeutend ermäßigten Preisen aus der Hand verkauft. Es sind noch vorräthig: Französische und tannene Bettstellen, Silberschränke, Bücher­schränke, Buffets, Tabourets, gepolsterte und ungepolstcrte Sessel, Klappsessel, jiommoden, Kleiderschränke, Waschschränke, Ausziehtische, Blumentische, Toiletten­spiegel, Marmorplatten, 2 große Holffchneidemaschinen, 1 Decoupirsäge, 1 Band­säge, und sonstige dahin einschlagende Gegenstände. Das Verkaufslocal befindet sich im Seitenbau des Hauses A. 150 in der Wallthorstraße. (5258

Gießen, den 10. October 1876.

Der Massecurator:

M. Pilger.

Concurs der Lahnhütte betreffend.

Samstag den 14. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll eine am Steinbruch des Lützellindener Gemeindewaldes, Abth.Schmal- hccke," in der Nähe des Braunsteinbergmerks am Gießener Feld an einem guten Fahrwege gelegene größere Parthie geklopfter Kalkstein on Ort und Stelle gegen baare Zahlung meistbietend versteigert werden.

Groß-Linden, den 10. October 1876.

Großherzoglichcs Ortsgericht. Zörb

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Aeilgebotenes.

5240) Ein schweres Zugpferd hat zu verkaufen. Christian Noll,

Eanzleiberg B- 66.

5159) 100 Malter ausgelesene Kartoffeln zu verkaufen bei

PH. Schwan, Neustadt.

Meine Gaskraftmaschine (2 Pferde traft) ist wegen Local-Veränderung zu ver­kaufen. Dieselbe kann täglich im Betrieb gesehen werden. (5262

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