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D'rrctionl,

«mtbifto SlajaB. Als die Aufständischen nun gegen Abend von ihrem Streifzuae beimgekehrt, sich um die Lagerfeuer gelagert hatten, befahl Peko Pavlowitsch, den Gefangenen Ddl-Aga war sein Name ins Zelt zu führen. Dort machte man Einschnitte in verschiedene Thelle seines.Körpers, loste die Haut ab, so daß sie in Lappen herunterhing, setzte den Unalück- Iichen hinterrücks auf einen Esel und überließ ihn so seinem Schicksale. Das Thier brachte den yoter,cn Nahe einer türkischen Wache, wo Abdi-Aga am folgenden Morgen starb

Dergleichen Dinge gehören durchaus nicht zu den Seltenheiten. Nicht nur der Spionage ver- dichtige Leute, sondern alle solche, die man nur beargwöhnt, daß sie irgend welche Verbindung mit den Türken unterhalten, denselben Lebensmittel liefern oder Anderes mehr^ sind keinen

an e- nT f^^lichen Tode sicher. Noch vor wenigen Tagen drang ein Haufe sla- Äin ^rkiickes^MfS?rlneg 9Zlnnän,ie^' der seit Jahren die Lieferung der Lebensmittel ftr em türkisches Blockhaus übernommen hatte, und erwürgte dessen Tochter. Mag man daher mmerhin für die Bulgaren und wider die Grausamkeiten der Tscherkessen und anderer türkischen Fmichaaren eintreten, so möge man doch nicht vergessen, daß die Gegenseite ihres formellen kMstenthums um kein Haar breit besser, mannigfach sogar schlimmer ist, denn der Türke verübt ! nur in der wllldesten Aufregung eines vermeintlichen Religionskriegs, und besitzt

iK ^^^^bn elne apathische, friedfertige und tolerante Natur, während der Slawe seine Giausamkeiten nicht selten aus innerer Befriedigung ausübt, ohne die Erregung des Augenblicks h>18 Entschuldigungsgrund gelten lasten zu können.

^richte, welche die in der Bulgarei kommandirenden Generäle nach Konstantinopel znlchtet haben, geben eine Menge Einzelheiten über die Unthaten der Aufständischen. Als die Lulzaren die Stadt Kadimelja emnahmen, schlachteten sie daselbst alle Türken; bei der Einnahme Va bafelbfi die Körper von dreizehn ermordeten Frauen; die

W Rumänien an Bord des osierreichrschen Dampfers Radetzky gekommenen Aufrührer tödteten M ihrem Marsche in Awanetz sieben friedliche Muselmänner mit Weibern und Kindern. Am Schlimmsten ging es aber zu, als der bulgarische Aufstand schon im Erlöschen war.

^öirthfchaftliches.

MM 'S.?®?' be5 durch ein Gummirohr den Damxf in die Röhren

Mnesi®befeftiatmnnb0Y,im'^h s" Kupserrohr unter Einscholtuuq eines kleinen Rod? oeM tut " ledeLmaligen Feuen der Röhren auf ein kleines Endchen

JJropr gestülpt, welches an dem auf dem Kessel befindlichen Dampfhobn bekestiat ist gf«Sb UÄ1 ,®reter Ia,n0en Xnter benrÄ a u?b [t (welches so lange fein muß, daß es durch die Reuerbüdife nbpr hi*» Rauchklste reicht) etwa 20 Millimeter weit in das zu fegende Rohr N auf öffn t ma,n gen, unteren Hahn und bewegt das äußere Rohr an der Peripherie des teilen einmal herum. Der ausströmende Dampf fegt das Rohr vollständig rein und . Mr in sehr kurzer Zeit und in der allerbequemsten Weste ohne den Reirttb des Die Emporer^Kessels zu stören und ohne Belästigung des Heizers durch RauchsSchmutz oder Li^e

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DöÄS?d5 Sache zu verzweifeln begannen, kühlten ihren Muth an den wehrlosen nI.irL . ^^^ombattanten, die allenthalben in Flammen aufgingen. Der orientalische Kriea m mannigfach den Kämpfen zwischen Weißen und Indianern auf dem

Wie die Rothhäute die Scalpe der erschlagenen Feinde als die schönste Kriegsbeute betrachten, so die Slawen die Köpfe der ermordeten Türken. Eristirt bnrfi Rolle svttlten' ffllöT8 / bie abgeschnittenen Türkenköpfe eine sehr wesentliche

Sei*«. T °uch,so sehr die unerquickliche Wirtschaft des Halbmondes verabscheuen

dl,e aufständischen Elemente um kein Haar breit besser sinv, ja, an vnhäld uS^ßlgem Anstande hinter dem unverfälschten Alttürken weit zurückstehen. (Köln. Ztg.)

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Gießen, den 5. August 1876.

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4163) Es wird hiermit bekannt gemacht, daß wegen eines lhweren Krankheitsfalles das Läuten vom Thurme auf Ansuchen des Arztes vorerst unterbleiben muß.

Gießen, den 7. August 1876.

Georg Schlosser, Pfarrvcrwalter.

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L. Müller aus der Mäusburg. :

Bekanntmachung.

Jn die Mitglieder der evangel. Gemeinde Gießen.

lliachdem ber Beschluß des Kirchcnvorstandes und der Gemeinde- rmretung unserer Gemeinde, die Gebühren für die geistlichen Amts- i-ndlungen abzuschaffen und die dazu nöthige Ablösungssumme durch firochmlumlage auf die Glieder unserer Gemeinde aufzubringen die Smchmigung ber zuständigen Behörden erkalten hat, machen'wir chkrmtt bekannt, daß von morgen, Sonntag den 6. August, an sämmt- * gE'-he Amtshandlungen, als Trauungen, Taufen und Beerdi- Ute ö6ßid gebühren- und kostenfrei vollzogen werden.

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V. j mbem <5: l-nianb aufgenommencn Ersten Ungarisch- ' Der vttkaus bi« 'dÄisischen Bahn enthält und am 15. d. M.

Witt, erschienen,

i> hiermit oor Nähere ist bei unserer hiesigen

Wlcrexpebition zu erfahren.

7iL«ostba«pD ^ßm, den 4. August 1876.

nm 22. Juli in D i e D tr ection.

ist h-ule 9laitnit«!g

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I Versteigerungen.

nJhitif lullst' fabel bes