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Der ehemalige Minister des Aeußern, Balaceanu,
Wahnsinns-Ausbrüchen unterworfen war.
Lokal-Nrvtiz.
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Cine Gefahr für das tägliche Brod!
Comp. in Rotterdam c- mam Onnftmpfif
etwaige Fälschungen des Mehles sofort zur Anzeige zu bringen. 16tj » . 8orm
„Es ist ein beklagenswertes Zeichen der Zeit", sagt Dr. Erdmann mit M | Dor
dak die Verfälschungen der Genuß- und Nahrungsmittel immer mehr um sich greif» 1 “TOnttet Man fälscht das Mehl, die Milch, die Butter, den Thee, Kaffee, Mg, Pfeffer, Z- l^t^ Perfo und Rucfer, den Wein, das Bier rc. und nur in einigen Städten Deutschlands I in S t heI^ die Magistrate Gesundheitsämter zur Ueberwachung des Handels mit NahrungSniM j Mmin fl; errichtet Es ist die höchste Zeit, daß diesem Unwesen der NahrungSmittelfälschmc <D?affe
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Wumänien.
Gestern hat der Austausch der Ratificationen
Den Neubau einer Realschule betr.
Die Bismarckbrücke betr.
Die Pflasterung des rechtsseitigen Trottoirs auf dem Seltersberg.
Das Feuerlöschwesen betr.
Die Räumung des Oberlachgrabens.
Die Aufräumung des Stadtringgrabens.
Das Schulhaus in der Weidengasse.
Gesuch des W. Schmall H. und I. DammShauser wegen Anleguni
Unter diesem Mahnruf veröffentlicht in einer der letzten Nummern der „(9* laube" Herr Dr. Julius Erdmann eine Mittheilung, welche allseitig die größte 9W
Wegs.
19. Das städtische Bau-Bureau.
errichtet Es ist die höchste Zeit, daß diesem Unwesen der NahrungSmittelfälschmc Möchten auch unsere städtischen Behörden den Gegenstand nicht ganz aus-
Nachdem Erbschaft nur mi schulsung dieses Susanne, geb. jenen Nachlaß üu1 über die beiden $ Termin aus den
In di-ser Forderungen sur die Güte mit jem Beibehaltung bet Kurators zu eint scheu Gläubiger Erschienenen bei Gläubiger btf ffe
Marburg,.
ßobeit des Großherzogs von Heffen und bei Rhein entgegenzunehmen geruht, Konstantinopel, 5. Juni. Das Protokoll, welches über das Ableben wodurch derselbe von dem bisher innegehabten Posten eines außerordentlichen Deg früheren Abdul Aziz amtlich ausgenommen worden, ist von 19 Aerzten ffiefanfcten und bevollmächtigten Ministers bei Allerhöchstdenselben abberufen unterzeichnet und constatirt den Tod als Resultat eines Selbstmordes in Folge (Reichs-Anz) üon Verblutung, die durch Verletzung der Gefäße an den Arm-Gelenken mittels Berlin 5. Juni. Serbien und Rumänien bereiten wegen des wider- e,ner Scheere eingetreten ist.
----- ' " - x ......:k‘ Konstantinopel, 6. Ium. Midhat Pascha ist zum Staatsraths. Präsidenten ernannt worden. — Die Journale constatiren, daß Abdul Aziz eit seiner Entsetzung, so besonders am Vorabende des Selbstmordes, heftigen
Statten.
Rom, 3. Juni. Wie von unterrichteter Seite gemeldet wird, haben die Verhandlungen der Regierung mit Rothschild über die Baseler Convention zu einem definitiven Resultate geführt. Daffelbe ergibt für die Negierung einen Vorthcil von etwa 26 Millionen. Rothschild übernimmt provisorisch den Be
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Aten-Buseck wo{) Mnbergübecge, ftIeu < sind nac pften sowie unte Vorzugsrechte
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Danach versandte kürzlich die Firma Heeremanns u.
verschiedene Mühlenbesitzer in der Provinz Hannover Proben von Kunstmeyl. DW Kunstmehl", welches in seiner äußeren Beschaffenheit eine täuschende Aehnltchkeit nr Kornmehl zeigt, ist nach der mikroskopischen und chemischen Prüfung des Dr. ErduM nichts weiter als ungeblühter Schwefelsaurer Kalk, welcher in 2 Sorten für 7 und' Mark per 100 Kilo frei ab Rotterdam versandt wird. Die Vortheile für Muller ur! Bäcker bei Verwendung dieses Kunstmehls zur Vermischung mit reinem Mehl lüg-: auf der Hand, wenn man bedenkt, daß Roggen- und Weizenmehl drei- bis tbeurer ist. Unsere Rheinprovinz soll für dieses ..Kunstmehl" — daö nur zur Beict-- runa des Magens mit unverdaulichen Stoffen beiträgt und den Nahrung aebalt unseres Brodes vermindert, — schon seit längerer Zeit ein sehr ergiebige^ » saüaebiet bilden! Der pulverisirte Schwerspath, welcher sich vorzugsweise in und französischen Mehlsorten gezeigt hat, scheint also in dem holländischen Kalk em würdigen Concurrenten bekommen zu haben. In Bayern sind derartige gesil't Mehle bekanntlich massenhaft zum Verkauf gekommen und haben dort die Dlftriu. und Polizeibehörden bereits Wellung erhalten, Prüfungen vornehmen zu lassen -5
Gießen, 7. Juni. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 8. Juni 1876, Nachmittag- Uhr, im Rathhaussaale folgen:
Die Aufnahme des Hamm in den städtischen Bauplan.
'Die Errichtung eines Grabdenkmals für Andreas Löb er.
Die Ablösung der Tauf-, Proclamations- und Trauungsgebühren.
Die Pachtung des rechtsseitigen Thorhauses am L>eltersthor.
Gesuch des Kirchendieners Knoll um Anlegung einer Senkgrube
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Sultan Murad abzusendein . . ' , ,
Wie», 3. Juni. Mehreren hiesigen Zeitungen wird telegraphrrt, dah der ehemalige österreichische Botschafter in Paris, Graf Apponyi, in Venedig gestorben sei. ~ , ,, . ,
Pesth, 3. Juni. Im Unterhause interpellirt Jranyt über die künftige Haltung der Regierung gegenüber dem türkischen Thronwechsel und insbesondere darüber, ob die Regierung an den Berliner Abmachungen festhalte. Ttsza verspricht nächstens zu antworten. — Die ungarische Delegation ist heute, nachdem Graf Andraffy den Dank des Kaisers ausgesprochen, geschlossen worden.
Pesth, 2. Juni. Die Delegationen erzielten Übereinstimmung bezüglich sämmtlicher Vorlagen. In der österreichischen Delegation machte Graf Andraffy Mittheilung von dem aufrichtigen Danke und der Anerkennung des Kaisers und dankte auch im Namen des Gesammt-Ministeriums. worauf der Präsident Rechbaner die Schlußrede hielt und den Schluß der Session aussprach.
Krankreich.
Pari^ 2. Juni. Bei dem Gesetz-Entwürfe, welchen der Kriegs-Minister aesteru wegen "eines Credits von 260 Millionen zum Umbau der Grenzsestun- aen und zur Anschaffung von Kriegsmaterial der Kammer vorlegte, handelt es sich lediglich um die Ausführung von Arbeiten, welche schon vor längerer Zeit von der'Nalional-Versammlung beschlosien worden sind. - Der „Messager d- Paris" veröffentlicht -inen Protest mit Gegen-Vorschlagen welchen das Limits tum Schutze der französischen Besitzer spanischer Schuldtttel gegen bte Finanz-Projecie des spanischen Finanz-Ministers erhob.
Paris, 2 Juni. Georges Sand ,st schwer krank. — Die Journale erwähnen eines Gerüchts, wonach das „Paris-Journal" das Organ des Pr.n- ien Napoleon werden würde. _ r L f,
Pari», 3. Juni. In den Motiven deS Gesetz-Entwurfs, durch welchen ein Credit von 260 Mill. Frcs. zur Vervollständigung der Grenzbefestigungen und des Kriegsmaterials gefordert wird, heißt es, diese Ausgabe sei schon in der am 9. November 1875 unterbreiteten Gesetzvorlage, wonach die zu obigem Zwecke im Jahre 1876 zu verwendenden Mittel auf 410 Millionen veranschlagt wurden, in Aussicht genommen. Nachdem damals die National-Versammlung 150 Millionen bewilligt, bilden die jetzt verlangten 260 Millionen die Ergänzung der im vorigen Jahre veranschlagten reglementsmäßigen Ausgaben.
Wien 3. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad von offi- etne cieUer Seite/ I» der Nacht vom 30. auf den 31. Mai griffen etwa 500 Türken die Karaula Stupska Tschesma am Javor (District Ugicai an. Der Kampf währte bis früh Morgens. Auf ihrem^Ruckzuge nahmen bte Türken (wie man vermuthet, reguläre Truppen) 585 L-tück Hornvieh nut.
Wien 3. Juni. Die „Prcsie" meldet: Der Fürst von Montenegro habe ein von Ristic angebotenes Schutz- und TrutzbÜndaiß zurückgewiesen und Serbien sich in Folge dessen beeilt, eine Atwrkemmngs-Adresse an den neuen
elfteren ebenso eompromittirend, als es für viele Minderbemittelte traurig ist, ihre geringe Habe gänzlich verloren zu sehen. - Unsere nächste in wenigen Tauen beginnende unterfränkische Schwurgerichs-Sitzung ist reich an wtchttgen Fällen und werden Kindsmord, Todtfchlag, Meineid eine große Rolle spielen. Auch drei Preßproeesie kommen zur Verhandlung, darnnter einer gegen den ultramontaneu Redaeteur und Landtags-Abgeordneten Dr. Rittler wegen Maze- stätsbeleidigung. — Unsere Hochschule hat auch in diesem Semester in der Frequenz die Zahl Tausend wieder überschritten.
rechtlich erfolgten Thronwechsels Proteste vor. Serbien hat auch die zweite Tributs^Rateglicht^abgefuhr^i. Repiwteur des „Bayerischen Vaterland", Dr Sigl lehnte wiederholt eine ihm neuerdings abermals angebotene Land- tags-Cand'idatur ab, weil er eine Candidatur nicht der Mühe werth hält, da Einer ben grünblich verfahrenen Karren nicht zurückschieben könne.
— Die Bade-Frequenz in Kissingen hat bereits am 27. v. Mts. das
dotiert Kt BkßlMk
Die Stellung bi von Grotz-Linben ■ Pstörung wirb öffentlichen Kennt Mtige Gesckäfte ben gerichtlich be' nrs Peppler I. Lefchlossen werben
Gießen, ben 24. Großherzogliche «. be< öpperma ----©tabtön
erste Tausend überschritten. . ,, . .
Würzburg, 4. Juni. Große Sensation erregte vor Kurzem dahier die Aufhebung einer Spitzederbank. Die Inhaberin derselben, eine Dienstmannsfrau Namens Göbel, ist leider flüchtig und zur Zeit noch nicht aufgefunden worden. Welche riesigen Dimensionen ihr sauberes Geschäsr hatte, läßt sich daraus entnehmen, daß sie mit einem winzigen Capitale den Anfang machte und heute (Staenthum.
feie Schuldenmasse auf nur 200,000 Reichsmark sich beläuft. Daß manche g. Gesuch des Grvßh. Hofgerichts-Protocollisten Böger um Erlaubniß Wohlhabende mit dieser zweiten Spitzeder in Verbindung standen, ist für die Anlegung eines Abzugscanals. „n
,,6. L ,o c-„ —ulaHa rft n Beschwerde des Kaufmanns Fischbach wegen mangelhaften Wasserabflußes.
Gesvch der August Wallenfels Ww. wegen Anlegung einer Gosse.
Die Reichensand-BahnhofsStreße.
Das Bauwesen des Bierbrauers Pöschel betr.
Kliffen
Z'Mches Ä'Mch, zbr
SBStlftein, sondern im Odenwald abgehalten werden. Die drei Bataillone de» vierten In ant.-Regts. werden sich am 19. August in Bickenbach und Umgegend sammeln woselbst die Regiments- und Brigade-Exercitien abgehalten werden; die Divisions-Manöver finden bei Lindenfels statt.
Darmstadt, 6. Jun:. Obwohl auf dem vorigen Landtag bereits für eines üniversitäts - Gebäudes zu Gießen 301,000 Mk. vctwillrP .
c I. at)eT „icht zur Verwendung gelangten, weshalb dieser Credit er- trieb der Bahn. Ueber die Vereinbarungen beschließt die Deputirten-Kammer ne"nert"uud weitere 91 000 Mk. bewilligt werden sollen, beantragt nunmehr der noch vor dem Schluffe der Session.
«innnr'Anssckuß der zweiten Kammer vorerst Ablehnung dieser ganzen Anforde- kuna bis udern Zeitpunkt, wo sich das gefarnrnte bauliche BedÜrfniß vollstäu-
x versehen lasse. — Während die bedeutenden Anforderungen für Bukarest, 2. Juni. .
Nbein Correctionen keinerlei Beanstandungen unterliegen, soll bei derjenigen für über die zwischen Oesterreich und Rumänien abgeschloffene Handels-Convention den Main ein Abstrich von 35,000 Mk. erfolgen. - Die proponirte Umwand- stattgefunden.
Inna der Friedberger Blinden-Anstalt in ein Staats-Institut ist daran gescheitert, Bukarest, 3. Juni.
b ft bie Leiter bieses mit großen Schwierigkeiten kämpfenden Unternehmens das ist zum diplomatischen Agenten in Wien ernannt worden und bereit- dahin sonderbare Verlangen gestellt haben, daß der lutherische Charakter dieser Au- abgereist.
ftalt beibehalteu werde, worau die Regierung nicht eingehe» konnte. p •
9 Darmstadt, 6. Juni. Im Budget-Entwurf sind für Zins - Garantie TurLn.
der neuen Linien der Hess. Ludwigs-Bahn jährlich 961,285 Mk. vorgesehen, der Konstantinopel, 3. Juni. Mahmud Damad Pascha ist zum Han- Mnanr Ausschuß glaubt aber mit Rücksicht auf die im Steigen begriffene Ren- dels-Minister ernannt worden.
tabilität dieser Strecken diese Summe auf 704,697 Mk. herabsetzen zu können. Konstantinopel, 4. Juni. Der Ex-Sultan Abdul Aziz hat sich heuü
Berlin, 2. Juni. Se. Majestät der Kaiser und König haben gestern ^üh entleibt, indem er sich die Puls-Adern mit einer Scheere durchschnitt. Die
Nachmittag um" 2 Uhr dem Großh. Heff. Staats-Minister Hofmanr^ eine Pri- Regierung läßt die gesetzlichen Thatbestands-Erhebungen vornehmen. Das Lei-
MtaiMem ui ertheilen und aus deffen Händen ein Schreiben Sr. König!, chenbegängniß wird mit dem hergebrachten Pompe stattfinden.
- " K noriiht Konstantinopel, 5. Juni. Das Protokoll, welches über das Ableben
des Großher^ogr
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des Geburtstages Sr. König!.
Morgens 9 Uhr:
er Gottesdienst: Pfarrer Dr. Seel.


