Minister-Frage werden noch fortgesetzt; eine definitive Entscheidung ist noch
am
Heinrich Capeller don Watzenborn.
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Schießgärten und des Crofdorfer Wegs in den städtischen
Heinrich F r ö b e l dahier.
Schon hat der General Quesada
werden, diese Mordbrenner auszurotten.
vergeb
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1110) Die l Betriebs- und dem Jahre M
Die Verkaufst zeichniß der zui Materialien koi Veiwaltung ei, Canzlei auf frc Einsendung do ebenso steht ein, lien frei.
Offerten, wel Unterschrift ane gen beizusügen 3t. Marz d. I. kirt an die ur senden.
Gießen, den
Türkei.
Ragusa, 5. März. Heute fand eine Conferenz zwischen dem Feldmarschall-Lieutenant Rodic und den Chefs der Insurgenten statt. Letztere blieben dabei, die Reformvorschläge abzulehnen und erklärten, daß sie die Waffen niederlegen würden, wenn die Türkei ihre 40 Bataillone aus der Herzegowina zurückzöge und es den bewaffneten Insurgenten erlaubt würde, mit den Begs zu unterhandeln, oder, wenn Oesterreich oder eine andere Macht zur bewaffneten Intervention schritte. Rodic hat diese Zugeftändnisie für unmöglich erklärt und hinzugefügt, daß Oesterreich stricte Neutralität beobachten und strenge Ueberwachung der Grenze handhaben werde und daß mit Ende März die Unterstützung der Flüchtlinge aufhören werde.
Amerika.
Washington, 4. März. In dem gestrigen Ministerrathe erklärte der Präsident Grant: Obwohl er nichts thun wolle, was einer Verfolgung ähnlich sehe, so werde er doch vor keiner Verantwortlichkeit zurückschrecken. Er sei der Ansicht, der General-Staats-Anwalt müsse den Proceß gegen Belknap und seine Mitschuldigen sofort beginnen. Der Ministerrath stimmte zu. Ein Nachfolger ist für Belknap noch nicht bestimmt. — Aus Mexico vom 26. Febr. wird hiesigen Journalen gemeldet, daß die Regierung den letzten Aufstand unterdrückt habe.
einen Befehl erlassen, daß die mit den Waffen in der Hand ergriffenen Mitglieder gesetzloser Banden erschossen werden sollen. Der König kommt so bald noch nicht zurück; er beabsichtigt, die sämmtlichen bei den Operationen bethei- ligt gewesenen Truppenkörper zu besuchen.
Rußland.
Petersburg, 6. März. Hier eingegangenen Nachrichten zufolge hat die serbische Regierung ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen, die Einberufung der Milizen zurückzunehmen und die Getreide-Ausfuhr nach der Türkei wieder freizugeben.
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Rumänien.
Bukarest, 5. März. Der Vice-Präsident des Senats Orescu hat seine Demission verlangt, weil die Regierung ein System weiter führte, welchem der Senat ein Tadelsvotum ertheilt habe. Der Senat wies jedoch das Demis- stonsgesuch zurück, waS wiederum einem Tadelsvotum gegen das Ministerium gleichkommt. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer hat die Regierungs- Vorlage betreffs Aufnahme von Anleihen zur Deckung des Deficits und zu Eisenbahnbauten entworfen.
1112) Die G und der Langtr brücke über die anfchlagt zu 281 SiibmifflDnfoy
Soranföläge ; vom 9 b. M. an ringesehen und bl M 11. d.M, y reicht werden. 5 und mit der Ar Erneuerung de; brücke bei Heuch
.Bur Eröffnim Termin auf Sai mittags 10 Uhr, Jutereffenttn bei jnlaufenbe Offei Wigung.
Wen, am 6. Großherzogliche
Baugcsuch der Kaufmanns Wilhelm Seulina dahier
Baugesuch ---»>----- ~~ ■
.. ■ X. — "vu -wugriiuuui.
Baugesuch des LlmmermeistcrS Friedrich Pfaff dahier.
Ausnahme der - —
Nicht «felgt. f H-rst-UungSarb-it-n Im linfSfeitigen ThorhauS am Wallthor.
Pari», 6. Mär», Nachm. 4 Uhr. Bi« diesen Augenblick sind 102 " D-r Verkauf der.Il^ttsch-n G-w-hr- bar.
Wahl-Resultate bekannt. Davon fallen auf die Conservativ - Constitutionellen N-uw-g-rthA ® 14 8 Schvorgrab-ns hinter dem lintts-ftig-n Wach,hau, 11, auf das linke Centrum 14, auf die Republikaner 31, die Radikalen 10, die Bonapartisten 27 und die Legitimisten 9.
PariS, 6 März. Bisher sind 80 Ergebnisse der Stichwahlen bekannt geworden; davon sind 38 auf Republikaner, 26 auf Bonapartisten und 16 aus Bauplan, andere Conservative gefallen. Unter den Gewählten befinden sich die Bonapartisten Jerome David, Janvier de la Motte und Dugu6 de la Fauconnerie, die Legitimisten Larochesoucauld-Bisaccia und der Capitän Albert Mun. Maupas ist im Aube-Departement unterlegen.
Paris, 6. März. Von 107 Stichwahlen sind 45 Resultate bekannt; darunter sind 24 Republikaner und Radikale, 10 Bonapartisten und 3 Legiti-
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ü Vorir mit dem Anfüger D.-ber Persons Irvollmachlrgie { nn ZustimmM rechtlichen Mehr bizer - wd) Arrangements -
Gießen, am Grotzherrsgl-c
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Lokal-Stotiz.
Gießen, 8. März. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 9. März 1876, Nachmittags 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen:
1. Tauschvertrag zwischen Bauunternehmer Kraus grill und der Stadt Gießen.
2. Baugesuche des Georg Konrad Simon und des Christian Haubach.
3. Die Anlegung eines Stegs über den Stadtgraben an dessen Ausfluß in die Wieseck betr.
4. Beschwerde der Firma Georgi und K l i n g s p o r wegen Wasserzuführung Seitens der G e b r ü d e r Köhler.
5. Gesuch des Wilhelm Schmal! H. und deS I. Dammshäuser um Anlegung einer Verbindung zwischen dem alten Heuchelheimer Weg und der Heuchelheimer Chaussee.
6. Die Anmeldungen zu dem Bezüge von Zinsen aus den Kru g'schen und Lo ny 'scheu Stiftungen.
7. Die Kosten des Anstrichs der evangelischen Stadtkirche betr.
8. Die Verpachtung deS Steinbruchs in der Steinrutsche.
9. Das Ausrufen bei Holzverfteigerungen u. s. w.
10. Bedürfnisse für die Polizeioerwaltung betr.
11. Die Anlegung eines Entenlaufs in den Stadtgraben betr.
Ganz abgesehen von den vielen Vortheilen, die dem Handel durch das alteVer- ^ren entgehen mochten wir besonders heroorheben, daß der Reichthum des Landes, Verkehrsmittel um Milliarden zunehmen würden, wenn wir alle diese Summen zur Verfügung hatten die heute m den Büchern ruhen; letztere bilden bekanntlich kein verfügbares Kapital für den Forderungsberechtigten und sind deßhalb bis zur wirklichen Tilgung dem Verkehr entzogen, oslkswirthschaftlich nicht nutzbringend, mährend Acceote vom Zeitpunkie bes Geschäftsabschlusses an bis zur Tilgung der dadurch contrahir,en Schuld dem Gläubiger em baar Geld ersetzendes Umlaussmittel gewähren, das in d ^ll>e Wirkung ausubl, wie die Banknoten in ausgedehnterem Maß- **“be/ ®*e5 wäre nun mit Leichtigkeit zu erreichen, wenn die deutschen Kaufleute oÄr^gtttcn°Ac.mtt" Eden, zu kaufen und zu verknusen entweder gegen Baarzahlunz „ Käufer sowohl wie der Verkäufer würden bald die günstigen Folgen ihres Entschlusses verspüren; ja wir gehen so weit, daß wir behaupten, der Handel würde erst bann blühen. da Ihm unter solchen Verhältnissen seine eigenen Mittel vollständig zur Verfügung standen. Ein anderer, wesentlicher Vortheil dieser ZahlungSweisc wäre, da i-des Geschäft einen sicheren Abschluß fände, daß ein Zeitpuntt gesteckt würde, an welchem es reguürt werden muß. Jetzt hören wir leider noch zu häufig sagen- stit acceptire principiell nicht - . Dies sagt mit andern Worten: „Ich will wohl kaufen aber ich will keine Verbindlichkeiten übernehmen, pünktlich nach Vereinbarung zu bc- rEen. Wir fragen uns, ob eine solche Sprache sich mit dem kaufmännischen Ehrgefühl vereinbaren laßt? Was sind die Folgen? Der Verkäufer muß seine Maare theurer ansetzen für den Ausfall von unvorhergesehenem Zinsenverlust, die für Entbehrung des Kapitals und für die Chancen, welche er läuft für die längere Heil des Borgens, entstehen. Der Käufer läßt sich vcrsühren, Maaren zu nehmen. die er nicht unumgänglich nothig braucht, häuft oft bei fallenden Preisen sein Lager über Kräfte er hat ia nicht zu fürchten, daß Wechsel fällig werden, er lebt in den Tag hinein, hofft auf alle möglichen Umstande, bis endlich die Macht ihn ,uin Verkaufen drängt und dann ist es ost schon zu spät - fein Credit, sein Kapital sind geschmälert, er ist ein Opfer der Nachsicht seiner Verkäufer, welche oft selbst die Folgen der falschen Specrn lation zu tragen haben. Wäre gleich bei der Anbahnung des Geschäfts, relp der V-r- bmdung gegen Accept verkauft worden, so hätte der Verkäufer bei Bedarf die Tratten in ,0?‘Ä öderes Geschäft mit demselben Geld- einleiten können,
er hatte das Geld vielleicht zehnmal umgeschlagen, sich mit kleinem Nutzen jedesmal begnügen,und dadurch leicht jebe Soncurrenj aus dem Felde schlagen können. Der Kauter wäre ebentallS nicht °-Nuhrt sich auf die Waaren zu setzen, Ladenhüter zu erziehen er würde sich entschlossen haben z-ittg loszuschlageu, sich thätig um den «erlauf ferner JBaaren an3uneöcnen, benn er iat Verbindlichkeiten eingegangen, er muß Zitr
Z°'t Zahlern Mit einem Wort: die Gemüthlichkeit nimmt -in Ende es Vertrauen ®teKe' unb Pünktlichkeit im Handel erzeugt Ehrlichkeit und
„ . ^?n,^enbca>u"§ "i-bl ein , daß damit die allgemeine W-chf-lstrengc an Stelle des gewöhnlichen Vertrauens gefetzt werde, denn von einer laxen und gemüthlichm Schulbexecution haben von I-Her nur di- unreellen Borger Vortheil gezogen. In der Un-rbttt lchk-it der wechfelrechtllchen Verpflichtungen liegt eine Schule der Pünktlichkeit Un® kehr, die nicht genug zu schätzen ist. Die allgemeine Gewöhnung,
w Itnnzosifchen Handelsstgiides an di- bedingungslose Erfüllung -ingegangener Ver-pflichtung-n , halten mir zum großen Theil für eine Hauptur,ach- einer Handels- dlüthe, dl- uns oft genug zu neidischem Erstaunen Anlaß gibt.
Wer nicht accept,ren will, verdient keinen Credit; er soll baar unter Abzug von J)I?conto jablen oder den Betrag der Faclucen bei seinem Banquier anweisen Di-. ,-s Princip sollte endlich allgemein beherzigt werden, es sollten di- Handels- und <3t» w-rbeo-reine sich angelegen sein lassen, diese nationalökonomische Frage ,u beleuchten, zu besprechen und zu befürworten; jeder denkende Kaufmann tollte mit dem guten Beifpiel vorangehen, damit das trattenfpftem in Fleisch und Blut des Handels über» ßebt, die öefetzgedenden Factor en sollten diese wichtige Frage gleichfalls erörtern, da- mit auf diese Weise auf erne etwas schroffere Handhabung der Handelsgesetze hinge- arbettet werde. v 0 * ö
„ Gewohnheitsmenschen können sich gegen diese Reform aussprechen, ihre Bequemlichkeit macht sie blind, den Gewohnheitsmenschen aber hat zu jeder Rett jenes patrwttsche Gefühl gefehlt, welches eine Befriedigung im Fortschritt findet: wir möchten den deutschen Handel auf der Höhe sehen, daß derselbe mit der allgemeinen Ent- wicklung des Landes gleichen Schritt hält. ___________________
Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncaffokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen.
Expedition de- Gießener Anzeigers.
bei tz-Ki f2 " Nodfl- r« " Nut: 18 " äs " Bilch,g, 132 " Ach-ft,'
58«,
Baugesuch des Heinrich Fröbel dahier.
Baugesuch des Holzhändlers S- Katzenstein dahier.
Bauwesen des Hermann Völker betr.
, „ Ge^K des Großherzoglichen Steueraufsehers Fink wegen käuflicher Heber lassung von Gelände an der Grünberger Chaussee. *u^cr ue0€r*
24. Die Anlegung des Ludwigsplatzes.
u.iv — uwf.......... v . Gleßen, 7. März. In der von ungefähr 60 Mann besuchten MonatSversamm-
misten und Confervativ-Constitutionelle. Unter den Gewählten befinden sich die neberfrhmpmmnn^6^^^11^ 0C^rißCn ^bcnb Dlrn2^tattctcn Sammlung für die durch Radikal-« Raspail, Raquet, Duportal und Lockroy. D-r Bonapartist Raoul —^Wflten Kam-rab-n ,n soch,-n -rgab M 3Töo. -
12. Die Bepflanzung der Bahnhofsstraße mit Bäumen. Herstellungsarbeiten im linksseitigen Thorhaus am Wallthor.
14- Der Verkauf der stadttschen Gewehre betr.
15. Die Böschung des Schoorarabens hinter hrm m
Duv°l ist im Dkpartrmknt Sure gewählt «ord-n. Reform der kaufmännischen ZahlungSweife in Deutschland,
KNgtand. ®in 2001:1 3Ur rechten Zeit an unsern Handels- und Gewerbestand.
London. Aut d-r Capstadt wird gemeldet, daß durch eine zu Litt- b-r rtntn?mVnmCauffa”^5^"''‘ro^menn"®n^r*
lepopo ausgebrochene Feuersbrunst die Hälfte der Stadt zerstört wurde. Fast der ganzen Beachtung auch des hiesigen Handels- und Gew^rbestandeS^dringend in allen Häusern befand sich Pulver, das durch Explosion den Brand nährte, empfehlen. Der Artikel lautet:
Die Explosion von 2000 Fäßchen (?) in einem Hanse soll einen Stoß wie ein „Der deutsche Kaufmann soll die wirthschastliche Umwandlung, welche mik der Erdbeben hervorgebracht haben. Von den Eingeborenen machten sich viele ans ohn°e^gleicher ^eit aud) e^ne ü.orübcr0^cn lassen,
Wtato. -»so d.i,< I» U,
• grugen, feine Akne Hiner in den Büchern zu „belasten". Es handelt sich für den Kauf-
Spanien. mann darum, eine eigenen Mittel richtig auszubeuten. Wie oft ist der deutsche Kauf-
Madrid. Nachdem ein Telegramm des spanischen Consuls in Bayonne Serbinlaufenden
gemeldet, daß Don Carlos bei St. Jean Pied mit 3000 Mann auf sranzöst- man ihm gleichzeitig groß- Summen^fchulb-t, ^e nicht flüssig gemacht w-rb-n"könn?n
sches Gebiet übergetreten ist und aus dem Norden die Waffenstreckung zahl- Sobald er aber gegen Accept verkaufen würde, müßte sich die Lage andern er hätte
reicher Bataillone berichtet wird, kann der Krieg als beendet angesehen werden. !^^ ^6cnen Mittel zur Veisügung, er könnte sich mit jenen Wechseln im Falle des
Die Banden, welche sich noch in nnwirthlichen Gegenden Herumtreiben, sind Es käme durch ?iÄs^Ver^bren^in O.uk zu statten kommen,
hauptsächlich aus Zuchthäuslern, D-s°rt-ur-n und Leuten, die am Aufstande m ffut°°w d-n'W
Cartagena betheiligt waren, zusammengesetzt, d. h. aus solchen, die sich nicht thatigen Folgen eine derartige Aenderung der herkömmlichen Zahlungsweise haben ergeben können, ohne dem Arm des Gesetzes anheim zu fallen. Der in den Pte* Bisher konnte der Verkäufer nie genau auf den Eingang seiner Ausstände Provinzen des Nordens auf unbestimmte Zeit noch verbleibenden Besatzung, Z ^oyal^gt und Pünkttichknt des Käufers verlassen, der
deren Stärke man auf 80,000 Mann anM, wird es zur Aufgabe gemacht Empfang b-r Waar- noch einmal uneben'VveiS'Tubeln biginnt.^Jif^bäufiSe1? inprivn STffnrhlirpnnpr anSnirntten. (PSrfton hot her tNpneral S^iiefabn ist e5, daß die Schuldner vier, sechs Monate, ja Jahre lang auf Berabluna warten
k$Cn ^Cr JaUn ber, Verkäufer mit diesem Kapital nichts beginnen, er ist seines (Selbes beraubt und dadurch in feinen kaufmännischen Unternehmungen gehemmt Wer zahlt aber schließllch diese unvorhergesehenen Verluste? Niemand anders als der Ausdr^^' bCnn QUer 2lufroanb ouf die Maare findet in den Preisen der Maare seinen


