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Samstag, den 7. Oktober

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AWge- und AmtsdlM fit den Kreis Gieße«

Erscheint tätlich mtt SuinaBme M Montags-.

Expedttio«r vchurst»«-«, Stt. B. Rr. 18.

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Preis vlerijährlich r Marl 20 Ps. mit Brinaerlohn. Durch die Post biogen vierteljihrNch 8 Marl W Pf.

Amtlicher

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Bekanntmachung.

Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit betreffend.

Diejenigen Einwohner non Gießen, welche Tauben halten, werden hiermit aufgefordert, dieselben ohne Ausnahme vom 7. October bis 11. November l. % bei Meidung der im Art. 79 des Feldstrafgesetzes voibestimmten Strafe in den Schlägen eiuaesperrt zu halten.

Gießen, am 5. October 1876.

Großherzogliche Polizciverwaltung Gießen.

_____________________________________ Fresenius. ___________

Wintkrlmuschulk des Lokalgewerbvereins zu Darmstadt.

Beginn des Unterrichts am 1. December l. I., Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 812 und meist von 16 Uhr, mit Ausnahme der Sonntage. Unterrichtsfächer: Freihandzeichnen, geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie, Bauzeichnen, Bauconstruktionen und Fachzeichuen, Rechnen, Geometrie, gewerbliche Buchführung und ein Theil der Bauführung, Physik, Mechanik und Modelliren. Das Schulgeld beträgt im Ganzen 30 Mark und wird bei Beginn des Cursus vorausbezahlt. Anmeldungen wolle mau baldigst an dasBüreau des Landesaetveribvereins in Darmstadt" richten.

Darmstadt, den 23. September 1876*

Der Vorstand des Lokalgewerbvereins.

Busch.

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Selterswlg £ '85 bermäbten, nlchev io- w, wird mieten - oritz Hn'chelheiA

politischer Theil.

rptifllcn undhMla^er^ fidiäiipupg gegen bom lülIfr&Sdntibe r.

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Dcntscöland.

Darmstadt, 4. October. Die hiesige Handels-Kammer erklärte sich

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ieute mit 9 gegen 3. Stimmen für das Princip der

Mnorität betonte insbesondere, vap e° um eM MMDNMtt yanvik,

dessen immerhin mögliches Fehlschlagen unserem kranken Handel und der In­dustrie die schwersten Wunden schlagen könne. . .

Berlin, 5. October. Bekanntlich hat die Retchs - Postverwaltung seit

präsumtiven Thronfolgers, ist sehr bedenklich, die lichten Augenblicke treten nur in Zwischenräumen bei ihm ein. Ueber den Rückgang der altkatholischen Be­wegung Flusse der Bonner csynove yuu6ri,rut,;<tap<.f7i VL iw|uv|t. - u.mi m vtu D^Mschen Kreisen für Aufhebung des Cölibats ist, sehr verstimmt und einen ungünstigen Eindruck hervorgebracht.

Gkfkrrrüö.

Wien, 4. October. Die Pforte hat die Friedensvorschläge der Mächte abgelehnt. Die Pforte will im ganzen Reich Reformen einführen und auch den Großmächten Garautieen leisten; aber die administrative Autonomie in den christlichen Provinzen erklärt sie für unmöglich. Diplomatische Berichte mel­den die Pforte sei auf's Aeußerste gefaßt. Eine Execittion wird angeblich noch nicht stattfindeu, Europa dürfte vielleicht für's Erste nur mit der Abbe­rufung der Botschafter und Entsendung von Kriegsschiffen zum Schutz der Christen dcmonstriren. ,

Wien, 5. October. Vorläufig ist jede Gefahr einer militärischen Ein­mischung Rußlands in die Orieutdiuge beseitigt, doch gilt als authentisch, daß Rußland energisch rüstet. General Jgnatieff wird erst Sonnabend auf seinem Posten in Konstantinopel eintreffen. In diplomatischen Kreisen glaubt man, Jgnatieff habe auf Befehl des Czars eist die Ankunft der österreichischen Ant­wort auf das kaiserliche Handschreiben abzuwarten.

Wien, 5. October. Hier wird die diplomatische Action als beendet erachtet. Die Cabinette berctthen über eine gemeinsame Sommation an die Pforte, welcher durch das Erscheinen von Panzer-Schiffen aller Großmächte vor Konstantinopel Nachdruck gegeben werden soll.

DiePresse" schreibt: Die Meldung einiger Zeitungen, die diplo­matische Führung bei der weiteren Thätigkeit zur Vermittlung des, Friedens sei nunmehr nach Ablehnung der britischen Vorschläge an Riißland überlasten, und die daraus gezogene Schlußfolgerung ist unbegründet. Der britische Bot­schafter Elliot hatte in seiner Eigenschaft als Hanpt-Wortführer für die Frre- ; dens-Vorschläge der Mächte am Montag wieder eine Besprechung mit dem ' türkischen Minister des Auswärtigen, Safvet Pascha, und erbat sich eine Privat- Audienz beim Sultan, um diesem neuerdings die unveränderte Annahme der Vorschläge der Mächte an's Herz zu legen. Hieraus ergibt sich, daß die Machte nach wie vor in voüsier Ueberzeuguna handeln. DemTagebl. zufolge rst bie Beantwortung der Interpellation über die orientalische durch Dsza

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leuen Jahrgangs! mm Absmmal.

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bis Montag vertagt. , r

Pesth, 4. October. DerPesther Lloyd" will wisten, England habe vertraulich erklärt, es werde der Occnpation türkischer Provinzen in keinem Falle zustimmen, eventuell entsprechend handeln.

Frankreich.

Paris, 4. October. In den hiesigen officiellen Kreisen ist man der Ansicht, daß es unverzüglich zu einer europäischen Conferenz über den Orient kommen und von England Paris als Sitz für diese Conferenz vorgeschlagen werde Der Moniteur" vergleicht den projectirten Nationalrath mit dem französischen Senat; derselbe solle allen türkischen Provinzen zu Theil werden. Die Pforte hält die Bürgschaft eines Protokolls für überflüssig und werde nicht darauf eiugehen; ebenso werde die Pforte in ihrer Antwort den Waffen- stillstand mit Stillschweigen übergehen. DerMoniteur" findet eine solche Antwort der Pforte durchaus unbefriedigend, erblickt aber den Anfang der

itomwnacflicht dem 1. August die Einrichtung derPostaufträge" dahin erweiteit, daß die- ub,T «ur EiM.hu», Don ®.lbb«rägen auch jur B°rj.,gnng VON W-ch-.

,| b-hns» ber Annahm- bnrch ben Bezogenen benutz! werben tai. D>- Ambühren für die Besorgung des Wechselacceptes betragen einschließlich des Portos für den Hin- und Rückweg 70 Pfennige. Auf Verlangen veranlaßt die Vost auch die Erhebung des Wechselprotestes.

Berlin 5. October. Der Staats-Gerichtshof unter dem Vorsitze des Lice-Präsideyten des Kammergerichts v. Wühler eröffnete heute die ^erhand- luna des Procestes gegen den ehemaligen Botschafter zu Paris, Graf Armm, welcher des Landes-Verraths beschuldigt ist. Der Angeklagte, welcher nicht er­schienen war, hatte ein aus Ouchy datirtes Vertagungs-Gesuche"igerelcht, da ibm die lange, beschwerliche Reise bei jetziger Witterung unmöglich sei. >^er Gerichtshof beschloß, da die Krankheit des Angeklagten nicht ordnungsmäßig bescheinigt die Vorladung aber rite erfolgt war, auf Antrag des Ober-Staats. Anwalts die Eröffnung des Contumacial-Verfahrens, und entzog ferner, bei Abwesenheit des Angeklagten, nach Art. 23 des Gesetzes vom 28 L Dcfl6r.1852 den Veriheidigern, Rechts-Anwälten Qnenstedt und Munckel, das ^1, 6? schloß auch die Ausschließung der Oeffeutlichkett wahrend der Verhandlnngew

Berlin, 5. October. Um eine Milliardeverrechnet" - das ist die Quintessenz einer absonderlichen Mittheilung, welche diePost aus Paris bringt uni? des Breiteren erzählt, daß die französische Regierung bei der Llgn - dalion der letzten Kriegskosten rc. ihre Hülfsquellen znr Deckung derselben » bock angeschlagen habe, so daß sich jetzt ein Passivum von beinahe einer Milliarde, nämlich 896 Millionen Francs, herausstellte. Die französische Regierung ha e nun die augenblickliche parlamentslose Zeit benutzt und tu größter Stille u Heimlichkeit^mit verschiedenen Creditanstalten eine geheime dreiprocentlge Anleihe tzvn einer Milliarde zum Curse von 69 abgeschlossen, ohne vorherige Genehmlguug der Kammern Von dieser Anleihe, die in 20 Jahren rückzahlbar ist sollten die französischen Kammern erst bei ihrem Wiederzusammeutrttt benachrichtigt werden -die Regierung will sie einer vollendeten Thatsache gegenuberstellen, um Wb'"iaÄ TS-.' Ä Wer b«8 Re,ch8-Oberh.nb-.8gerich! seünellellt bat daß bei wahrheitswidrigen Prospecten die Haftbarkeit für etwa Ä E-h-nb- «clien-iniah'nng-n erlisch., so Hot bod, noch hin Prainblj bestanden daß in solchen Fällen auch schon geleistete Einzahlungen von del Gründern zurückzuerstatten seien. In voriger Woche nun j)atte das oberste für Handelssachen Veranlassung, in diesem wetteren Sinne eine prapi- ®ei? MJXn; 1U Änen die von einer kaum absehbaren Tragweite für ' Eft* -"chäd'«'-r »ctionh, werben -am. Der o . ' ra.T;*tShnf w,rnrtfapilte nämlich die Gründer derVereinigten Bisch- st-»g-hab.-n Manipu-

I.L.U Ä Lu "um Parkours- von b.n -lagbar geworbenen A-.ionär-n