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Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der diesigen Spar- und Lechkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres sällig werden, sind nachstehende Ternnne festgesetzt, und zwar:
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Die Interessenten werden daher amge fordert die Zahlungen an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legrtimirem 3Stualeid) wird benurkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jn- ^ressenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen be- ^D^Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 28. November ^76. (5160
Her Rechner der Spar- und Leihkaffe.
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«efirke sterben möchten. Ein junger Vorsteher, erst seit kurzer Zeit im Amt und tm führen der Mistgabel erfahrener als in Handhabung der ^eder, schrieb kurz zurück: unserer Gemeinde mag Niemand sterben." Dec Arzt fragte darauf zum zweiten Mal an wie viele denn durchschnittlich im Jahre sterben könnten, und erhielt pünktlich ] iui- Antwort' „Hierorts können alle sterben." — Noch einmal setzte der Doctor an « inb bat ihm doch umgehend mitzutheilen, wie viele Personen etwa in einem Jahre j in i»der Gemeinde sterben dürften. Hierauf kam zur Antwort, „Sterben darf hier, wer will oder muß, denn der unterfertigte Ortsoorsteher kann es Niemandem verbieten.^ fcer , Drib." findet sich eine Annonce des „ersten deutschen Vereinsmagazin- Ltivstaerstraße 110 zu Berlin, die in der That originell ist. Sie lautet: * Die 3 Burschen!
Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein, In der gold'nen Hundertzehne da kehrten sie ein! „Herr Cohn, es kennt Sie die ganze Welt, Wie ist denn Ihr Winterlager bestellt?" Und als sie nun traten ins Lager hinein Da hingen die Sachen gediegen und fein. Der Erste nahm Hose und Weste, Jaquett Und sprach: das ist wirklich gediegen und nett! Der Zweite nahm einen Paletot Und drehte sich um und war herzlich frob. Der Dritte nahm einen Schlafrock zur Hand Und rief: Ei seht nur, wie hochelegant, Und als sie bezahlten, gestanden sie ein: Solch einen Ausverkauf gtbts nicht am Rhein I
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Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14 März 1875 sind (nach dem im Reichsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Prisat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalbdes- jenigen Staates, welcher denselben die Befugmß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. - 2. Bayensche Noten bank in München. — 3. Bremerbank in Bremcn — 4 Breslauer Bank m BceSlau. - 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. - 6# Colnffche Privatbank m ®otn. - 7. Danziger Priv ttbink in Danzig. — 8 Frankfurter Bank in Frankfurt am Mai- 9. Hannoversche Bank in Hannover. — 10 Leipziger Cassenverein Lübecker Commerzbank in Lübeck. - 12 Magdeburger Privatbank in Magdeburg. - 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank m Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart- Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder ^porationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben ruaelasten sind wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.
Seitens der Nationalbank für daö Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf NeichSwährung lautende Banknoten in Adschmtten zu 5 und 20 Mk. ausgegeben worden. Die Verwendung dieser Banknoteni zu Mw gen innerhalb des Reichsgebiets ist nach 8 11 des Bankgesetzes vom 14. Marz 1875 verboten und wird mit Geldstrafe von 50 bis 500 Mk., ,m Falle gewerbsmäßiger Ver- wendung daneben mit Gefängniß bis zu einem Jahre^estrast.^^________ _ .
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' 6323) Der Vl. Nachtrag zur 2. Ausgabe des Tarifs vom 1. Februar 1869 für den diesseitigen Local-Güter-Verkebr ist mit Gültigkeit vom 15. December l. I. ab erschienen und bei den diesseitrgen Güter- Expeditionen zu geziehen. .
Derselbe enthalt eine zusatzllche Bestem- zu §. 50 unseres Betriebs-Reglements.
Cassel den 30. Nooember 1876.
Königl. Direction
der Main-Weser-Bahn.
' Submission
auf den 9. December 1876, Mittags 3 Uhr, ustrd zur Brunnenleitung zu Hausen, Kreis Gießen, eröffnet- „ ,2 .
Voranschlag 656 52
Bedingungen im Termin und vorher bis rum 7. December bei Bezirksbauaufseher Körner in Gießen. , (6210
Körner, Bezirksbauaufseher.
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