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Vermischtes

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England.

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im auswärtigen Amte Bourke auf Anfrage von öimon, Die fpanqcpe ,-regreruug _ , Nun, bad' ich nicht Recht? DaS ist was Feine-!" Gast:Freilich

habe in Folge der ihr Seitens Englands gemachten Vorstellungen von den ver-j haben Sie Recht; das Welnchen hat sich gewaschen, aber man schmeckt'-, daß es sich Nerlonen des kürzlick in den Antillen - Gewässern angeblich wegen noch nicht abgett ocknet hat."

hasteten Personen oe» rurzu^ in FctcniU Dieieniaen welcke bri- - Das kurze und das lange O- Wenn man ein junge-, seit drei Wochen vcr-

Knegs-Sontrebande weggenommenen SchiffesÜctaüm ^"jemgen, welch l mählte- Weibchen fragt. wie e- zu Hause gehe, gewiß es wird antworten:O, welch' tische Unterthanen sind, wieder srelgegeben, auch die Frergabe Des Der Deuts wen etnc ^onne jst doch der Ehestand! O, wie so ganz für mich gemacht ist doch mein

Mann! O, mein Kind! ruft er oft zärtlich aus.

O, wie liebe ich dich! O u. s. ».*

Nationalität angehöre,iden Capitäns nebst Familie anbcfoblen, halte dagegen das Schiff selbst noch fest; hierüber dauerten die Verhandlungen noch fort. Im Oberhause kündigte Lord Selborne an, er «erde morgen die Aufmerksam­keit des Hauses auf die königliche Proclamation betreffs der Titel-Bill lenken und darüber weitere Aufklärung Seitens der Regierung beantragen.

DaS furchtbarste Zerftörungswerk, welches bisher wobl überhaupt an§e- fertigt worden ist, besitzen die Italiener. In der italienischen Artillerie sind nämlich für die Positionsgeschütze schwersten Kalibers sogenannte granate torpedini, da- sind nut Dynamit gefüllte Gußstahl - Granaten, eingeführt, welche eine Länge von fast drei Fuß, eine zuckerhutähnliche Form und eine Sprengladung von 2 bi- 2'/r Ecritwr Dynamit haben. Das vollständige Geschoß wiegt mit Sprengladung circa 22 Centner und die damit im Polygon derfonderia reale angestellten Versuche sollen eine fast unglaubliche Wirkung gezeigt haben. Die Scheibe, eine mehrzöllige Panzerplatte, wurde durch die explodirende Granate in unzählige Stücke zerrissen. Wahrscheinlich wird man aber trotzdem das Geschoß nur ausnahmsweise anwenden, weil es für verschwen- i derischen Gebrauch zu theuer ist; ein einziges Stück davon kostet nämlich, voll­ständig adjustirt, 10,000 Lire.

Dem amerikanischen Professor Bairo ist eS nach mühevollen Reisen und langen Unterhandlungen gelungen, 300 Rothhäute, Männer, darunter viele mächtig Häuptlinge, Frauen und Kinder der verschiedensten Stämme, zur Ansiedelung in Philr- | oelphta während der Zeit der Ausstellung zu bestimmen. Sie haben ihre Zelte bereits! neben dem japanesischen AuSstellungSgebäude aufgeschlagen und weroen sich hier in. gewohnter Weise mit dem Weben von Decken, der Zubereitung von Fellen und b't Anfertigung von Körben beschäftigen. Ihr Lager wird zweifellos eine der besuchtesten I Merkwürdigkeit der Ausstellung sein.

Ausbruche oo.m Jahre 1872 sei der Berg bis zum December deS verflossenen Jahres in vollkommenster Ruhe geblieben. Zu Anfang dieses Monat- aber habe sich im Innern des alten KraterS eine Bodensenkung gebildet, wie dies vor dem Ausbruche im Mai 1855 auch im December 1854 der Fall gewesen sei. Am 18. December d <x- flossenen Jahres verwandelte sich diese Bodensenkung in einen thätigen Krater, der mit großer Gewalt Rauch- und Aschensäulen hcrvorstieß Beim Htnabblicken in den inne­ren Herd dieses neuen Schlundes gewahrte man auch Flammen, .welche die Rauch­säulen durchzuckten. Seitdem haben mehrfach Aschenregen Statt gefunden, welche sehr schädlich auf die Vegetation der nächstgelegenen Bodenflächen einwirken, der Beobach­tung aber nichts Außergewöhnliches darboten. Ob die Neugierigen das Schauspiel der sich ergießenden Lavaströme mit ihren glühenden Flammenbomben genießen werdcir, getraut Palmieri sich nicht zu entscheiden. Der Seismograph freilich zeige eine zuneh­mende Erregung, was wohl nach den bisherigen Erfahrungen auf einen bevorstehende Ausbruch schließen lassen würde.

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Pechiger Dienstag den Nachmittag?

* in derWohnun Rolf im Hause be? H ujfd an der Franü genannte Mobilst SMjablunö versteige' 15opba, Kleiberst Gommobtn, Beitst Me, Stühle, Sy Reposttorlen, 1 mstatz, Küchrng! hausrath.

Die Gegenstände '-ungitag, Morgens Hngtfrfm werben. ' @iefien, ben 3. M In 2fui M. Pi.

M sich jedoch schließlich nach den ganzen tag hindurch dauerndem Gefecht ge- nöthigt. nach Nozdevo zurückzumarschiren, wo er nun von den Insurgenten eingeschlossen sein soll.

Das ist daS kurze O- Fragt man aber eine Frau, die zwei oder mehrere Jahre oerbeirathet ist, da heißt es:Oh, mir gebt es kläglich! Oh! wie veränderlich sind die Männer! Sonst war der meinige sanft und gut, wie ein Kind- Aber oh! wie zankt er jetzt! Ohl welche unau-stehlichen Launen hat er. Oh u. dgl." DaS ist das lange Oh-

(Bittere Wahrheit.)Ach Gott, lieber Mann, jeden Tag Kartoffeln, das ist doch gar zu traurig!"Da bist du selbst daran schuld, liebe Frau; wenn wir früher so gegessen hätten, fo müßtest du jetzt nicht so essen!'

Neber Hausschwamm, sowie Tilgung und Verhütung des sel­ben durch Mycothanaton. Bei der höchst schädlichen Einwirkung deS Holz- und MauerschwammeS, da derselbe vermöge feiner rapiden Fortpflanzungsfähigkeit und Lebensweise nicht allein Wohnungen und Gebäude, sondern auch die menschliche Ge­sundheit durch Verunreinigung der atmosphärischen Luft außerordentlich gefährdet, halten wir es für nothwendig, auf daS von der chemischen Fabrik Vilain * Co. in Berlin erzeugte Mycothanaton (Schwammtov) jetzt um so mehr hinzuweisen, als die letzt eingetretenen Ueberschwemmungen, Grundwasser rc. der Schwammbildung großen Vorschub leisten dürften

DaS Vilain'sche Präparat vertilgt den Holz- und Mauerschwamm, Stock, Maueresflorescenzen rc für immer und ist ebenso ein vollkommen sichere- Schutzmittel gegen Entstehen dieser Nebel.

Der uns vorliegende Bericht über die- intensiv wirkende Mittel beweist, in welch' ausgedehntem Maße davon Gebrauch gemacht worden ist, da sich außer einer bedeu­tenden Zahl privater Hausbesitzer 405 K- K- Behörden in Deutschland und Oesterreich, städtische Verwaltungen, darunter die von Berlin, Hamburg, Dresden, Eisenbahn« und andere Actten- wie industrielle Gesellschaften, Fabriken, Architekten, Bau-, Maurer- und Zimmermeister, Gutsverwaltungen, Landgemeinden rc. des Mycothanaton vielfach be­dient haben, wohl wissend, daß bisher ein zugleich sicher und nachhaltig wirkendes Mittel gegen den so gefährlichen HauSschwamm außer dem gedachten Vtlain'schen Präparat nicht existirt.

Professor Palmieri hat ein vom 10. April datirtetz Schreiben an die neapoli­tanischen Blätter gerichtet, worin er die zahlreich an ihn gestellten Anfragen, ob elr größerer Ausbruch deS VesuS bevorstehe oder nicht, mit der Bemerkung zurückweist, daß er wohl der Beobachter, nicht aber der Prophet des VesuoS sei. Seit dem große«

weit sind. Im Weinhandel ist cS nach wie vor immer noch ziemlich still.

(Zugcständniß.) Gast:Herr Wirth, geben Sie mir einen guten Schoppen Wein!" Wirth:Hier, mein Herr, daS ist ein Wein, der sich gewaschen hat!"

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London, 29. April. Seit gestern Abend ist die Königin Kaiserin von Indien. Im Laufe des Tages sand auf Schloß Windsor eine Geheime Raths- sttzung statt, in welcher die königliche Kundmachung genehmigt und unterzeichnet wurde, und am selben Abend erschien die Urkunde in der amtlichenGazette. Nach ihr lautet der neue Titel: »Indiae Imperatrix oderEmpress of India. Ausgeschlossen bleibt seine Anführung in allen Documenten, die auf das Ver- einigte Königreich, die engeren Erblonde allein Bezug haben. Ferner wird be- stimmt, daß die Münzen mir Angabe des Titels gültigen Cours haben sollen.

London, I. Mai. W>e dieArmy and Navy Gazette" ersährt, wer­den künftig diejenigen Regimenter, welche zum Dienst in Indien bestimmt sind, ein Jahr vorher möglichst nahe der englischen Südküste stationirt werden, um in dem milden Klima eine Art U-bergangszeit Lurchzumachen, da die unmittel­bare Versetzung aus den rauhen schottischen oder nordenglischen Strichen in die Hitze Indiens auf den Gesundheitszustand der Leut- einen schädlichen Einfluß ru üben pflegt.

London, ». Mai. Im Unterhause erklärte der Unterstaats-Secretär im auswärtigen Amte Bourke auf Anfrage von Simon, die spanische Regierung

Heidesheim, 30. Ap il. Von der Expedition derDeutschen ReichSzeitung* in Bonn wurden 45 M- 92 Pf. für die Beschädigten HeideSheims mit dem Bemerken geschickt, daß sie nicht mehr in der Lage wäre, noch weitere Beiträge zu senden, da die R daction des Blattes wegen unerlaubten Sammelns von milden Beiträgen Vorladung erhalten habe. Ein nette- Beispiel von preußischer Auffassung derdeutschen Brü- derschaft"!

Das Schiller-Denkmal für Marbach, das an des Dichters Todettag, am 9. Mai, enthüllt werden soll, ist auS der Welkstätte des Erzgießers PelarguS hcroor- gegangen. Die Statue, von dem im Sommer vorigen Jahres gestorbenen Bildhauer Rau ausgeführt, stellt den Dichter in doppelter Lebensgröße in der Tracht seiner Zeit langem Rock und breitem Kragen und gestickten Taschm, gestickter Weste, Kniehosen und Schnallenschuhen dar. Haltung und Ausdruck deS KopfeS ist frisch, frei, be­geistert. Die Portraitähnlichkeit ist frappirend, die ganze Einzelausführung sehr sorg­fältig. Das Piedestal, aus röthlich graucm Sandstein, steht auf der marbacher Schiller­höhe, einem das Neckarthal beherrschenden Aussichtspunkte mir schönen Anlagen bereit- fertig. Die Krönung de- Piedestals trägt auf den vier Ecken je eine tragische Maske; dieselben sind durch Guirlanden verbunden, lieber der vorderen Guirlande trägt ein Schild die Namen Marbach, Stuttgart, über der rechtsseitigen ein gleicher Schild den Namen Mannheim, über der linksseitigen Jena, über der rückseitigen Weimar. Auf der oorbtren Mitteifläche des Postaments steht Schiller'- Name, Geburt-- und Todes­tag, auf der Seitenfläche rechts das Schiller'sche Distichon:

Hier ist ewige Jugend bei nimmer versiegender Fülle, Und mit der Blume zugleich brichst du die goldene Frucht. Auf der linken Seitenfläche:

Wie mit dem Stab des Oötterboten Beherrscht er das bewegte Herz, Er taucht es in daS R.ich der Todten, Er hebt es staunend himmelwärts.

Die Hinterfläche trägt aus Goeihe's Epilog zurGlocke" die Zeilen:

Er glänzt uns vor, wie ein Komet entschwinoend, Unendlich Licht mit seinem Licht verbindend,

Eaub. Der gegenwärtige Stand unserer Weinberge berechtigt für dieses Jahr wiederum zu den schönsten Erwartungen. Das Holz, welches durch die überaus gute Witterung deS verflossenen HerdsteS zur vollständigen Reife gelangt war, hat durch die strenge Kälte deS Winters nicht die geringste Roth gelitten. Beim Schneiden der Weinberge hat eS sehr viele, dabei schöne und kräftige Traareben, die erste Bedingung eines gesegneten Herbste-, gegeben. Treten keine Nachtfröste mehr ein und verläuft die Zeit der Blüthe gut, waS der Himmel uns befcheeren möge, so ist in quantitativer Beziehung wieder ein guter Herbst zu erwarten. Durch die trockene Witterung während der letzten vier Wochen sind die Haupt-FrühjahrSarbciten in den Weinbergen, als da sind Schneiden, Stecken, Binden re., schon so weit gefördert, daß so eben die letzte Hand an dieselben angelegt wird. ES ist damit aber auch die höchste Zett, wenn Schaden verhütet werden soll, indem die Weinberge in ihrer Entwicklung schon ziemlich

AtaNen.

Rom. Von Zeit zu Zeit pflegen aus unklarer Quelle Nachrichten aus- zutauchen welche mehr ober minder verblümt anbeuten, baß Deukschlanb unb andere gleich anrüchige Staaten sich bei der Kirche um Frieden beworben hät­ten, oder wenigstens über einen Ausgleich in Unterhandlungen getreten feien. So' meldet auch jetzt wieder ein römisches Telegramm, daß die Vertreter einiger Großmächte mit verschiedenen Caidinälen wegen Beilegung deS Streites Rath gepflogen hätten. Nach der Ansicht der Cordinäle sei der Kampf durch die ungerechte Mißachtung der kirchlichen Unabhängigkeit von Seiten der Staaten entstanden Friede könne nur auf Grundlage einer gleichberechtigten Nebenord­nung geschloffen werden, die durch Concordate fest abgegrenzt werden müßte. Diese Forderungen sind wahrlich nicht neu und es lohnt sich wohl nicht.her Müh, sie in die Welt hineinzutelegraphiren; denn so lange auf solcher Grund­lage verhandelt werden soll, könnten die beiden Parteien eben so gut in »iwer- ständlicheii Sprachen reden.

Spanien.

Madrid. König Alphons und der Prinz von Wales machten am 28. April einen Ausflug nach Toledo, wo sie die Kathedrale und den Alcazar besichtigten. In der königlichen Waffenfabrik, deren Leistungen aber schon längst nicht mehr ihrem hochberühmten Namen entsprechen, beschenkte man die hohen Gäste mit Toledoklingen in vorzüglicher Arbeit. Am Abend fand eine Gala- Vorstellung der Oper Aida statt und danach eine Art von Ballfest in den mit elektrischen Flammen prachtvoll erleuchteten Gärten des Herzogs von Fernan »unez. Deir britische Geschäftsträger am Hofe von Lissabon, Herr Mörtel, der soeben dem König seine Beglaubigungs-Schreiben überreichte, wird mit dem Prinzen von Wales nach England zurückkehren,

Aumänieu.

Bukarest, 1. Mai. Die Kammer ertheilte dem Ministerium heute ein Vertrauens-Votum.

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Türkei.

Konstantinopel. Aus Bosnien wird gemeldet, daß die gesammte Teriitocial-Armee (Landsturm) mit Hinterladern, welche über klek eingetroffen find bewaffnet wurde. 10,000 Baschi-Bozuks haben bereits der Einberufung Folge geleistet und unter Fozyl Beys Führung die Aufständischen im Risowatz- Gebirge geschlagen. Dagegen soll eine türkische Abtheilung bei Motaitza von einer unter Führung des ehemaligen österreichischen Osficiers und gewesenen Adjutanten des Ljubobratic, Petrovits, stehenden Bande zum Rückzüge gezwun- den worden sein.

Konstantinopel, 30. April. Der Regierung ist aus der Herzego­wina folgende Meldung zugegangen ; Mukhtar Pascha ist, nachdem er die Auf­ständischen vollständig geschlagen und ihre Stellungen genommen, in Niksic emgerudt. , z Mai. Der General-Director der Posten und

Telegraphen, Naver Pascha, reist morgen nach Rom, Paris und Wien al, hehufs Abschlusses von Post-Conventionen. Die Pforte erhielt aus Ragrsia vom 30. April eine Depesche, wonach 600 Flüchtlings-Familien in die Hev- math zurückkehren wollen. Es sind die entsprechenden Maßregeln getroste, worden.

Konstantinopel, 2. Mai. Amtlicher Meldung zufolge ist Mukhtat Pascha wieder in Gacko eingetroffen, nachdem er Niksic verproviantirt und au seinem ganzen Marsche zahlreiche, ibm in den Weg tretende Jnsurgentenschaare» vollständig geschlagen hatte. Mukhtar bezeichnet die von ihm errungenen Sieg, als glänzende.

Nagusa, 30. April. Eine kleine türkische Trnppen-Abtheilung ist be> Gradac oberhalb Klek überfallen worden und büßte dabei 50 Militärpferde und 370 Stück Hornvieh ein, die von den Aufständischen erbeutet wurden.

Amerika.

New-Bork, 1. Mai. Im Monat April ist die Staatsschuld um 2,781,000 Doll, geringer geworden. Im Staatsschätze befinden sich 77,605,000 Doll, in Gold und 5,161,000 Doll, in Papiergeld. 1

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