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»<lchr für da» Staats-Ministerium die Ermächtigung fordert, die sämmtlichen preußischen Staatsbahnen und das gesammte preußische Eisenbahnrecht aus das Reich zu übertragen. Es ist fraglich, ob bei dem bekannten Widerstreben des Centrum« und der abgeneigten Stellung der Fortschrittspartei daS Äbacordne- tenhaus zustimmen wird. Dennoch möchte sich Angesichts der vollendeten That- sache die Stellung der Opposition etwas abmildern.
Berlin, 2. März. Von unterrichteter Seite wird die Annahme, daß die bekannte Haltung Bayerns gegenüber der Frage der Erwerbung von Eisenbahnen durch das Reich eine dilatorische Wirkung haben werde, als unbegründet bezeichnet. 9
Magdeburg, 1. März. Die Kaiserin ist heute Vormittag hier eingetroffen und enthusiastisch begrüßt worden. In einer gemeinschaftlichen Con- ferenz des Vaterländischen Frauenvereins und des Hülss - Comitös für die Ueberschwemmten führte die Kaiserin den Vorsitz. Oberpräsideut v. Patow berichtete über die von Seiten der Regierung getroffenen Maßregeln. Die Kaiserin sah sich veranlaßt, ihre Befriedigung über die bisher entwickelte Hülss- thätigkeit auszusprechen. Der Bürgermeister von Schönebeck erstattete Bericht über die Lage der Dinge in seiner Stadt. Der Vorsitzende des Vaterländischen Frauenvereins dankte im Namen des Vereins für das von der Kaiserin übersandte Geschenk. Die Kaiserin drückte ihre besten Wünsche für das Wirken des Frauenvereins aus und verließ bald darauf, nach zweistündigem Aufent- - halte, die Stadt.
Koll'and.
Haag, 29. Februar. Hier eingetroffenen Nachrichten aus Atschin zufolge ist der Oberbefehlshaber der dortigen holländischen Truppen, General Pel, an der Cholera gestorben.
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Kesterreich.
Wien, 1. März. In seiner heutigen Sitzung bewilligte das Abgeordnetenhaus den Credit zur Aufbesserung der Bezüge der Seelsorger und 'nahm sodann in dritter Lesung die Gesetzvorlagen betreffs der Fusion der Galizischen Eisenbahnen und betreffs der Goldrenten-Anleihe an, letztere mit einem Amendement, wonach die Reutentitel, auf Gold, Silber oder Papier lautend, aus- gegebcu werden können. Dieser Gesetzentwurf veranlaßte eine lebhafte Debatte in deren Verlaufe der Finanzminister De Pretis bemerkte. daß die Steuereingänge für 1875 die Voranschläge überschritten, die Verhältnisse daher nicht so schlimm seien, wie die Rechte deS Hauses sie darzustellen sich bemühe. Auf die seitens letzterer Partei unternommenen Angriffe gegen das Ministerium entgeg nete ferner Minister Unger, daß, wenn die Regierung wirklich je einmal darauf angewiesen sein sollte, das Vertrauen der Rechten zu gewinnen oder zu ver- lieren, sie dann vor Allem das Vertrauen auf sich selbst zuvor verloren haben wüste. Ihren größten Stolz setze die Negierung darein, daß sie die bevorstehenden Verhandlungen zu einem günstigen gedeihlichen Abschlüsse bringe, und sei des festen Willens, die Rechte und das Beste des Landes dabei 'zu wahren habe auch die sichere Hoffnung, ihre Absicht zu erreichen.
Wien, 1. März. Das Abgeordnetenhaus nahm ferner noch das Gesetz über bte Erhöhung der Staats-Garantie für die Kaschau-Oderbergcr Bahn an Am Schluffe der Sitzung richtete der Präsident warme Abschiedsworte an die Abgeordneten.
Paris, 29. Februar. Ein großer Theil der Umgegend von Paris steht unter Waster. Der heutige Faschings-Dienstag war ohne alles Leben. Nirgends waren Masken zu sehen; selbst auf den Boulevards zeigten sich wemg Lente, da es fast fortwährend regnete; nur'die Kaffee- und Bierhäuser sind überfüllt. Heute Abend finden viele Maskenbälle statt. - Bei dem spa mschen Botschafter wird ein Ballfest zur Feier der Beendigung des Carlisten- ki'leges abgehalten. '
— Don Carlos brachte die Nacht in Mauleon zu. Heute Morgeu begab er sich uach Pau, um seine Frau zu sehen. Ungeachtet der von den Legitimisten gethanen Schritte gestattete die französische Regierung nicht, daß Don Carlos einen längeren Aufenthalt in Frankreich nehme. Man ließ bei ihm anfraaen nach welchem Lande er sich begeben wolle. Er wählte England. In Folge deffen holte ihn heute Morgen ein aus drei Wageu bestehender Eisenbahurua in Pau ab. Morgen früh trifft der Zug auf dem Orleans Bahnhofe hier ein und fährt aus der Gürtelbahn nach der Nordbahn, um sofort nach Calais abzugehen, wo der Prätendent sich auf einer englischen Aacht einschifft. Von Dover begibt er sich wahrscheinlich nach Brighton.
Die „Agence Havas" meldet aus Ragilsa: Feld- : marschall-Lieuteuant Barvn Rodic, Gouverneur von Dalmatien, hat sich in 1 diplomatischer Mission nach Cettinje begeben. !
Tyrol, 1. Marz. Wer jetzt als Fremder im schönen Lande Tyrol verweilt der sollte wahrlich glauben, daß etwa die Türken zum sofortigen Einfall daselbst bereit wären, oder sonst ein Einsturz der Berge, oder Erdbeben Pest oder Hungersnoth drohen würden. Es sind in sehr vielen Kirchen ständige Gebete angeordnet und das Allerheiligste ist öffentlich ausgestellt wordeu, um die gläubigen Schaaren zu versammeln, auf daß sie durch inbrünstiges Bitten die das Land mit dem Untergange bedrohende schwere Gefahr abwenden. Diese entsetzliche und Alles vernichtende Bedrängniß besteht aber darm, daß das Cultus-Ministerium in Wien den in Tyrol sich anfhaltenden Protestanten jetzt gestattet hat, in Innsbruck und Meran zwei protestantische Kirchen mit Glocken- thürmen zu erbauen und eigene protestantische Gemeinden zu grüudeu, nachdem die Errichtung von Gebethäusern mit protestantischem Gottesdienst schon bisher erlaubt war. Macht sich nicht die ultramontane Partei hier im Lande durch diese Demonstration, die dabei auch nicht den mindesten Erfolg hat im höchsten Grade lächerlich?
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Stuttgart, 2. März. Großfürstin Vera, Gemahlin des Herzogs Eugen von Württemberg, ist gestern Abend von zwei Mädchen entbunden worden. Mutter und Kinder befinden sich wohl.
Dresden, 1. März, Nachm. Wie das „Dresd. Journ." meldet, hat das Kriegsministerium die Wegräumung der eingestürzten Risaer Eisenbahn Elbbrücke übernommen; heute sind zwei Compagnieen Pioniere dorthin abge- sandt worden. Der Wafferstand der Elbe ist in Folge des Regens wieder etwas gestiegen; derselbe betrug heute Mittag noch gegen 6 Ellen über Rull.
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Rumänien.
Präsid^Teu' S" bS%XZn”ff N te8 -'b-ct«te„eu
Präsidenten. Vice - Pra,,deuten BraUot zum
Türkei.
ein Schreiben tUrtl,$e Journale veröffentlichen
der Reformen. Dag Schreib . j»?' ^° w-rneure der Provinzen in Betreff die Befngniffe der Gouverneure undderVerordnung begleitet, welche festsetzk. — Der 3ntom n ß r b L Ü1 bc" Pr°°mz7u
i-rliche CommissärföV Bosnien Ha d^EffeuM ' ill^ ®et tai‘
versichert, derselbe werde Pestb und L.m Astern abgercist. Mau
Posten begibt. - Eine Sie • ‘“L” " a"f
Pascha meldet, die Jusuraenttn der...<»mm<inoi«nben Achmed Mnktar e« fdnbni zahlrelche Unterwerfungen f8tt u„d"viel °'^üchtlinae^ ruckzukehreu. ö u Vlcle Atucytlinge begannen zu-
Amerika.
UN. 3,273W0D°^aba!nommeu D'° Staatsschuld 'M Mona. Februar Doll, in Gold und 9,529.000 Doch Papittqeld" 70'036'000
Atalien.
jogkne Ernennung v o n^ 24^Senawn-'n'°f ble vom König voll.
-s dem Präsidenten Paso^?"
^-abarnni und Pallavicini. -prasioenten Eula, de Filippo,
Jnhalt^""si die^ouaräwu Jt^alleü? mW Oe»" -ine Note, deS
gegenseitig Beweise von dem Weiche -n^aech/^Ungarns, Wollens, sich Weffe zwischen ihren Regierungen bestehenden ber-lich' 6,6 Erfreulicher
Ä“"’ »- äs;:
invifnt |irbr-icV'fön^au'^luudbeilSip-Is- widerstunden ..... M.'qcn- im,., . m„,n ^^-achienen und Kindern ohne M-diein unb ohne Koste,, bei
Abgekürzter AuSrug aus 80,000 Certificaten.
®r,ef üon der hochcdlen Marquise de Brehan.
WrnÄl; Von6 Vungen- und
®irn- -d ex
Abmagerung. ' ' $TOuIc,n de Montloms von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkcit und
Die Revalesciö®er'iil tie?'maMo V’brtVft1 Är;V *!'■ 8Ü6,n
Kindern 5° Mal ihren Preis in anderen MstteV nnd SÄk " ’"’b
3,70 SPfV'12 $fo. wal28C50espf/2 Wt 1'8° 1 Psi, 2 Pfd. Mk.
Mk. 5,70“" »h0C01a,6e 12 Taffen Mk. 1,80 Pf, 24 Tassen Mk. 3,50 Pf., 48 Tasten
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In Gies,en zu haben bei Müller <L Schwager. (?4
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und mir keinen Ana,„blick bt^r fflnfi? m»« mich hin und her web
Aerzte, sowolU Enaländ-^is dabei <m höchsten Grade melancholisch. Viel-
Leiden. In völliger Verzwelflun^Ä^L ^n chrc Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner ?ui Monate davon “eva,esciere versucht, und jetzt, nachdem ich
höchste Lob sie bat mir die Gesundbci^'völli^d, ?lC RevaIesc,dre verdient das
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