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Serbien.

Vermischte H.

nach Cannes,

in Horsham Brown, der

die an zurück-

anläß- Regie-

sich nach England zu begeben. Der Graf von Caferta begibt sich Gerüchtweise verlautet, daß Blanqui gestorben sei.

Arankreich.

Der spanische Botschafter, Marquis v. Molins, den Uebertritt Don Carlos' nach Frankreich

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996) Die: längstens W ober prolongtri zur öffentlichen

Heidelberg, 22. Febr. DieFranks. Ztg." macht auf die hiesigeCentral- llelle für Kapitalien-Anlage- aufmerksam, welche u A. Loose einer derwichtigsten und reichsten Städte Italiens", Barletta, auSbictet. Barletta ist weder sehr wichtig, noch kehr reich; e§ hat nicht einmal halb so »iel Einwohner wie Darmstadt und liegt in- Neapel. Also Vorsicht!

- Warnung vor holländischem Mehl. Der Präsident deS landwirth- schaftlichen Vereins für Rheinhessen theilt mit, daß von einer holländischen Firma den Mühlenbesitzern der Rheinprovinz unter der Bezeichnung:Zoogenaamd Kunstmeel of Kunstwit (sog. Kunstmehl oder Kunstweitz) zwei Proben einer weißen, mehlförmigeo Substanz zugesandt werden, welche bei Abnahme von mindestens 1« OO Kilo zum Preise von 8,50 resp. 7,50 M. per 100 Kilo geliefert werden soll. Rach der Untersuchung her landwirthschaftlichen Versuchsstation zu Bonn ist dies Kunstmehl nichts anderes all Gyps.

. Dill enburg ist dieser Tage der Beamte eines bedeutenden Geschäfte? mit 13,000 Thlr. durchgedrannt, man vermuthet nach Amerika.

Ein Schneiderlein in Westphalen war mehr als billig dem Schnapsteufel er- (jebcn und keine Kur wollte anschlagen. Da fanden ihn neulich Bergleute in Ibben­büren toll und voll an der Straße liegen und beschlossen, ihn zu heilen. Sie schafften ihn in den dunkeln Schacht, wo er nach vielen Stunden mit einem kolossalen Kater erwachte. Rm^ um ihn herrschte finstere Nacht, dumpf und gespenstisch tönten die gleichmäßigen Schlage der arbeitenden Bergleute an sein- Ohr uno schaudernd tastete» i ner.L n^e r J naßkalten Wänden herum. Auf seinen ängstlichen Hülferuf eilten die schwarzen Gesellen herbei und gruppirten sich, von ihren Grubenlichtern phantastisä beleuchtet und finster blinkend, um den tödtlich erschrockenen Schneider, dem plötzlich sein ganzes Sündenregister einfiel und der Gedanke kam, daß er der Hölle verfallen lei. Er stürzte dem obersten der Teufel zu Füßen, der, ein Erzschalk, ihm seine Sünden streng vor hielt und ihm zuries: Du bist der Hölle verfallen. Der Schneider flehte um Anade, die ihm endlich unter der Bedingung gewährt wurde, daß er nie wieder einen Tropfen ScknapS über seine Lippen bringe. Mit verbundenen Augen geleitete man ihn an bie Oberwelt, führte ihn eine gute Strecke von dem Schachte und gestattete ihm W Zlnde zu losen, nachdem Alle sich entfernt hatten. Da sah er sich plötzlich in bekannter Gegend, ohne zu wissen, wie er dahin gekommen, und fest überzeugt, daß der Weg in die Unterwelt bei Ibbenbüren zu suchen sei, schlich er nach Hause. Er hat seine Kur Keinem erzählt, aber weit und breit kennt man sie und wa- die Hauptsache - sir hat bis jetzt geholfen-

. (Für'S Gemeindewohl.) Vorsitzender der Stadtverordneten - Vevfammlung: ^Meme Herren, wir bedürfen für da- Standesamt dringend eines SecreiärS!"- Mehlmeier:Ich bitte zu bedenken, zu waS wir denn eigentlich einen Secretär brauchen, ein Kosten thät's auch!*

bringen das Schreiben, worin Chauffonr seiner Candidatur im 8. Arrondisse­ment entsagt, um die Wahl des bonapartistifchen Candidaten unmöglich zu machen, da ein solcher Ausgang sein französisches und elsässisches Herz empö­ren Würde.

Pari-, 29. Februar. Don Carlos ist von dem Präfekten in Pau b deutet worden, daß ihm nicht einmal für ganz kurze Zeit der Aufenthalt in der Nähe der Pyrenäen gestattet werden könne, dagegen dürfe er vorläufig in einer Stadt des nördlichen Frankreich seine Residenz nehmen.

______ v _ _ . , . . Belgrad, 29. Februar. In Kragujewatz und Semendria sind Coupon der Prioritäten der Mährischen Grenzbahn wird unter theilweiser In- lich der Gemeinde-Wahlen blutige Schlägereien vorgekommen. Die ~ r. r . rrt rung hat ein Verbot der Getreide-Ausfuhr crlasien.

mit einer Majorität von 54 Stimmen gewählt wurde, unterlegen.

Landon, 29. Februar. Wie dieTimes" meldet, haben Leffeps und die Mitdirectoren der Suez-Canal-Gesellschaft Sir D. Lange plötzlich aus seiner Stellung als englischen Repräsentanten der Gesellschaft entlassen. Als Ursache dieser plötzlichen Maßregel werden zwei vertrauliche Schreiben Lange's an Granville aus dem Jahre 1871 angegeben, welche mit den dem Parlamente vorgelegten Berichten über die Suez-Canal-Angelegenheiten irrthümlich ver­öffentlicht worden find. DieTimes" spricht ihr Bedauern über diesen Vor­fall aus.

London, 29. Februar. Im Unterhause erklärte der Unterstaatssecretär Bourke auf eine Anfrage Gordon's, die Regierung habe auf bezügliche Infor­mation erfahren, daß der russische General Fadijeff von dem Khedive vorbei haltlich der Genehmigung der russischen Regierung aufgefordert worden sei, die ägyptische Armee zu reorganisiren; aber zum ägyptischen Kriegsminister sei der­selbe nicht ernannt.

anspruchnahme des Baufonds mit 5 pCt. in Silber voll eingelöst.

Wien, 1. März. 3« der heutigen Sitzung des Abgeordnetenbauses

Paris, 28. Februar, gibt heute ein Diner, um zu feiern.

Paris, 29. Februar.

erklärte der Minister-Präsident Fürst Auersperg in Erwiderung auf eine Inter­pellation des Abg. Schönerer: Die beiden ausländischen Journalisten seien auSgewiesen worden, weil dieselben unter Mißbrauch der ihnen in Oesterreich gewährten Gastfreundschaft fortgesetzt die Ehre Oesterreichs verletzende Artikel in ausländischen Blättern veröffentlicht hätten. WaS dieGartenlaube" be­treffe, so sei ihr wegen eines die Ehrfurcht gegen das Kaiserhaus verletzenden Artikels, welcher in einem Familienblatte doppelt gehässig erscheinen muffe, der Postdebit entzogen worden. Die Erklärung deS Minister-Präsidenten wurde von allen Seiten des Hauses mit großem Beifall begrüßt.

Pesth, 1. März. DasAmtsblatt" veröffentlicht die aus Gesundheits­rücksichten bewilligte Entlastung des bisherigen Ministers für Kroatien Grafen Pejacsevich, und die Ernennung Bedekovich's zu seinem Nachfolger. Der Kaiser und die Kaiserin haben weitere 40,000 fl. für die Ueberschwemmten in Ungarn gespendet.

werden. Jedenfalls ist durch den anhaltenden Regen und dadurch bedingten hohen Wasserstand der Stadtbach das Fundament erweicht und herausgebrochen. Wie wir hören, soll der unverzügliche Abbruch des Hauses angeordnet fein.

Rumänien.

Bukarest, 29. Februar. Der Finanzminister hat von der Depntirten- Kammer die Bewilligung einer Anleihe von 30 Mill, zur Deckung des Deficits und einer desgleichen von 50 Mill, zu Eisenbahn-Bauten gefordert. Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Kammer diese Forderungen bewilligen werde. Der Präsident derselben, Fürst Ghika, hat bereits erklärt, er werde die Regierung ferner nicht mehr unterstützen, und seine Demission als Präsident gegeben, welche indeß von der Kammer nicht angenommen wurde.

Spanien.

Madrid, 29. Februar. König Alphons hat die Entscheidung der Frage hinsichtlich der Rückkehr der Königin Jsabclla nach Spanien lediglich dem Er­messen des Ministerraths anheimgestellt. Letzterer hat bisher noch keinen be­stimmten Entschluß darüber gefaßt.

Madrid, 1. März. Eine Anzahl von Cortes-Deputirten beabsichtigt unverzüglich einen Antrag einzubringen, worin die Negierung ersucht wird, die Gebiete Biscaya und Navarra mit den angrenzenden spanischen Provinzen zu verschmelzen.

England.

London, 29. Februar. Bci der Wahl zum Unterhause ist der General -Advocat Giffard gegen den liberalen Candidaten

* Berlin. (Warnung für Mütter.) Der in der K. Straße wohnende Dr. phil. M. kebrtc kürzlich mit feiner jungen Frau von einem Balle heim. Beide begeben sich, in ihrer Wohnung angekommen, sofort in das Schlafgemach, um ihren Liebling, ihr einziges sechsjähriges Töchterchen, zu begrüßen, und finden das Bett leer. Keine Feder ill im Stande, den Schreck der Eltern ju beschreiben. Man klingelt dem Dienstmädchen, Paris, 1. März. Don Carlos hat gestern Abend Pau verlaffen, um doch Vermag dasselbe keine weitere Auskunft zu geben, als die, das Kind am Abend - - - ' ~ ~ - - * verlassen zu haben, nachdem dasselbe fest einaeschlafen. ES wird zu einer genauen

Durchsuchung der Wohnung geschritten und das Kind endlich in einer hinter der Küche belegenen Kammer, zwischen einem großen Koffer und der Wand hockend, barfuß und nur mit einem dünnen Nachtröckchen bekleidet, in bewußtlosem Zustande gefunden. Der herbeigerufene Arzt brachte zwar bald das Kind zum Bewußtsein zurück, conftatirte aber zu gleicher Zeit eine so heftige Nervenerschütterung, daß für das Leben der kleinen Patientin ernstlich zu fürchten fei Angesichts dieser betrübenden Aussichten gestand dal Dienstmädchen reumüthig, daß sie, um Zeit zu einem Stelldichein mit ihrem Schatz ;u erlangen, das Kind zeitig zu Bett gebracht und dasselbe durch Drohungen und Erzäh­lung furchterregender Geschichten zum Ruhigliegen veranlaßt habe. Als sie später zurückgekehrt, habe sie nicht mehr nach dem Kinde gesehen, glaubend, dasselbe schlafe Jedenfalls ist das kleine, geängstete Wesen in seiner Erregung aufgestanden und, von Furcht gejagt, bis in die entlegene Kammer geflüchtet.

Lokal-Notiz.

Gießen, 2. März. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 24. Februar wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht:

1 Mit Rücksicht auf die der Stadt Gießen in den nächsten drei Jahren in Aus- frajt stehenden Kosten für Erbauung von Straßen, Schulhäusern rc. ist die Aufnahme eines Kapitals von 600,000 Mark beschlossen worden und wurden zugleich die Bedin­gungen festgeftellt, unter welchen dieselbe zur Aus'ührung kornrnn soll

2. Auf Grund deS Volkssckulaesetzes wurde für ein abgeganaenes Mitglied bei katholnch'N Schulvorstandes Herr Redacteur Adam Scheyda erwählt.

3. Zur Bestreitung der Kosten für Herstellung eines gepflasterten Ueberganas über die Chaussee zu dem neuen Postgebäude ist der erforderliche Credit zu Lasten der Rechnungtzüberschüsse bewilligt worden

.Ein Bürgertriebviertel wurde zurückgenommen und der Nutznießerin dafür eine Entschädigung von 6 Mark pro Jabr für Lebzeiten bewilligt.

5. Herr Johannes Lenz IX. von Kleinlinden will auf sein Eigenthum an der Frankfurter Straße in der Nähe der Kahl'scheu Besitzung und Herr Daniel Weller V. von Heuchelheim auf feine Wiese links der Rodheimer Straße bauen. Die deSfsltt zur Vorlage gekommenen Pläne fanden Zustimmung und soll deren Genehmigung be­fürwortet werden

den Bestrebungen der Jesuiten mit geharnischter Polemik entgegentritt. Der

Deutsche Merkur" kündigt die Fortsetzung der Abhandlung an. Türkei.

.fl... -j» Konstantinopel, 28. Februar. Hier einlaufende Nachrichten aus ber

^qKrrciah Herzegowina lasten ein baldiges Aushören der Jnsurrection erwarten. Haidar

Wien, 29. Februar. Im Abgeordnetenhause interpelliren die Abgg. und Wasta Effendi gehen im Laufe der Woche auf ihre Posten ab, um den Paulinovic und Genosten den Minister des Innern, ob die Regierung mit der Jrade bezüglich der den An-gewanderten gewährten Erleichterungen zu über- ungarischen Regierung sich bezüglich der Behandlung der bosnischen und herze- bringen. Wie hier versichert wird, habe der Fürst von Montenegro gowinischen Flüchtlinge in's Einvernehmen gesetzt habe und wie die Regierung der Spitze des Aufstandes stehenden montenegrinischen Häuptlinge in dieser Hinsicht vorzugehen gedenke. Es wurde sodann die Cotirnngs-Steuer berufen, angenommen und der mit Harvar abgeschloffene Handels-, Schifffahrts- und Freundschafts-Dertrag genehmigt.

Wien, 29. Februar. DiePreffe" meldet: Der morgige halbjährige

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6. Dlm Herrn Philipp Morg,l von Reiskirchen ist auf Grund der VersteigerunstS- bedingungcn ein Abzua an feinem ©tetpprei§ pemacht worden, weil er die übernommene Lieferung von Hausteinen zur Brücke über die Wiescck nicht vollftändiq geliefert hat Auf fein Gesuch um Erlaß dieser Conventionalstrafe soll derselbe abschlägig beschieden

Don (String ist in Bealeituna des Grafen La- werden, weil die Stadt durch die versäumte Lieferung erhebliche Nachtheile erlitten hat.

^Jen Bartos qt in Begleitung ocs grasen fcn- 7. Herr Philipp Bauer ll. bat um Ueb-rlassung des stHtztischen Geländes neben Mauleon angekommen und nach Pau weiterge- feinem Hause in ber Reichensand-Bahnhofsstraße nachgesucht; etz soll ihm aber geant

r v r r . roortet werden, daß sein Gesuch erst nach Fertigstellung der Canalarbeiten daselbst in

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serta gestern Abend 7 Uhr in reist. Es verlautet, er werde sich nach England begeben. ------------- ............. ...

PariS, 29. Februar. Mac Mahon siedelt am nächsten Montag nach ^ög^lich sei werden könne, weil erst dann e ne genaue Beu^thetlung deSselbrn Versailles über. , . cm cm- -a ctd k k ^wn Hause detz Herrn HofgerichtS-Advocaten Kraft nach dem Schoor-

LautMoniteur" werden der Marme-Mimster Montaignac und der graben führende Rohr reicht nicht au«, um das dort sich ansammelnde Wasser aufzu- Unterrichts- Minister Wallon ebenfalls ihr Entlastungs - Gesuch einreichen und nehmen; es wurde deßhalb die Herstellung eines anderen, zu 260 Mark veranschlagten durch den Admiral Pvthuau (linkes Centrum) und Jules Simon (Linke) er- Adzugs^ohrs genehmigt. ,

setzt werden. Die Unterhandlungen wegen Bildung des Cabinetr sollen heute fcnb mußte wegen drohenden Einsturzes heute Morgen^Jonfeinrn ^Insassen geräumt einen entschiedenen Schritt vorwärts gethan haben. Republikanische Blatter <x-k.-c.rr» v... .< ...

Diensto

Sormitl sollen im L Wehcholz, Dl' verzeichnete werben:

8 Eichenstc Durchm =: 9,58

133 Nadelsto Durchm = 1,82

35 Rmtr. r 21 E

40 B

7 §

311 Ä

14

420 Wellen B 520 Ei

650 A 1300 N

Die Zuimmr weg nach M bemerkt, datz Holz Mchmit rung kommt.

Lang-GönS, Großherzogl.