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Zürzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen
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Bedeutung haben. Die serbische Regierung habe für den französischen Consul
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— Heute Morgen ist Ministerrath im Elysee. Welche
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Pr^s vtertcljLhrlick 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlohn. Durch U Post bezogen vierreljährltch 1 Mark 60 Pfennig.
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eine förmliche Jnfraction im Völkerrechte versucht; der italienische Consul sei leider mitgegangen. Deutschland, wenn auch nicht rangsüchtig, könne die Zurücksetzung seines General-Consuls nicht hinnehmen und werde vermuthlich kernen > Vertreter in Belgrad unterhalten, sondern die dortigen Interessen von Konstantinopel aus wahrnehmen lassen.
Srsch.int tätlich, mit Hui» nahmt MontagS.
Expedition: Lanzteibtrg, CiL B. Nr. 1.
seine volle ungeschmälerte Pension lebenslänglich garantirt hatte, und die ver- wittwete Gräfin diese, sowie andere Zusagen, auf das Pünktlichste erfüllt.
Berlin, 27. Januar. In der beungen Bankdebatte gelangte das Haus glücklich unter Ablehnung aller Amendements bis zum § 44, und würde noch zwei Stunden länger fortgetagt haben, wenn nicht wiederum ein Stück der Plafoudvcrjicrung in den Saal gestürzt wäre und auf eine rasche Untersuchung und eventuelle Reparatur Bedacht zu nehmen geboten hätte. Das Stück Gyps, ungefähr 1 Meter lang, schlug unmittelbar vor dem Abg. Friedrich Oetker auf den Tisch nieder, und die Eindrücke in dem Holz bewiesen eine Gewalt, welcher ein gewöhnlicher Schädel kaum widerstanden hätte. Um noch heute Abend und die Nacht eine die Untersuchung und Abhülfe vornehmen zu lassen, vertagt« sich das Haus um 4 Uhr. Die verlorene Zeit einzubringen, soll die Sitzung morgen schon um 10 Uhr beginnen. Aus der heutigen Berhandliiug ist besonders bemerkenswert!) die geringe Anzahl der Stimmen, welche sich für die Communalsteuer-Freiheit der Reichsbank und ihrer Filialen aussprach.
Berlin, 27. Januar. Im landwirthschaftlichen Ministerium ist man eifrig mit Schutzmaßregeln gegen die Einschleppung des Coloradokäfers beschäftigt. Zunächst ist eine Schrift über das Insekt und seine schädlichen Wirkungen in vielen Exemplaren an landwirthschaftlicbe Vereine :c. versandt, sodann aber angeordnct worden, daß Abbildungen des Käfers und dazu gehörige Beschreibungen, namentlich in den Schiffen, welche von Amerika nach Europa
Paris, 27. Januar. In clericalen Kreisen ist davon die Rede, daß die bonapartistische Partei sich in Rom viel Mühe gebe, die Gunst der Curie zu erlangen. Man geht bis zu der Versicherung, die Ex-Kaiserin habe dem heil. Varer versprochen, daß sie eventuell den Kirchenstaat wieder Herstellen wolle; eine Angabe, die denn doch wohl wenig Glauben verdient. — Ter bo- napartistische „Gauloiö" schreibt heute folgende Schlauheit: „Die Pariser diplomatische Welt ist überzeugt, daß die gleichzeitige Gegenwart Garibaldi's
b Reisebücher, nfiuen Preisen, ohne Berechnung Mnisse, Kosten^ :o-
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Brodprcise vorn 30. J mui.ir bis 6. «ycbruar 1S7S
nach eigener Erklärung der Backer
2 Kilo gemischtes Brod 60 Pfg., 1 Kilo gemischtes Brod 30 Pfg., 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 52 Pfg., 1 Kilo do. 26 Pfg., 2 Kilo zweite Sorte 43 Pfg.
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Michelstadt, 28. Januar. Oberpfarrer Wagner dahier, an der Wien, 28. Januar. (Proceß Ofenheim.) Bei dem heute fortgesetzten Cp'tze der renitenten Geistlichen in der Grafschaft Erbach stehend, will sich Zeugenverhör wurde zunächst der Handels-Minister Vanhans vernommen. Der- der neuen Kirchenverfassung nicht fügen. Die Oberbehörde hat ihn daher von selbe erzählt sehr ausführlich den Vorgang bei Gründung der böhmischen Nord- morgen an auf drei Monate suspendirt. Er wird sich aber dennoch nicht unter- bahn, webe, er als Bevollmächtigter Waldstein's, dessen Güter-Director er werfen, sondern entweder seine definitive Entlassung selbst nehmen oder nach,damals war, fungirte Aus seinen Aussagen geht hervor, daß er nicht zu den wirkungslosem Ablauf dieser drei Monate dieselbe von der Oberbehörde ruhig! Gründern der böhmischen Rordbabu gehöre, daß ein Beamter der Credit An- stalt, Glaser, für Placirung der Prioritäten im Ganzen 25,000 fl. Provision erhalten habe, wobei aber keinerlei Neben-Motive vorwalteten, daß ferner bei der böhmischen Nordbahn Gründer-Gewinne nicht ausbezahlt wurden und die Concessionäre nur ihre Auslagen per 650 fl. zurückerhielten, und daß endlich er für seine langjährige Mühewaltung und persönliche Auslagen von dem Grün- der.Consoriium mit Waldstein's Zustimmung 6000 fl. baar und 20 Actien erhalte« habe. Diese Actien habe er der Gesellschaft niemals zurückverkauft. Ter Gerichtshof erklärt darauf Fragestellungen über Gründung der Hypothekar- Notenbank und andere Beziehungen des Handels-Ministers für unzulässig. Der Minister bemerkt schließlich, daß er von der Hypothekar-Notenbank keinen Gründer-Gewinn bezogen, nur vom Syndicate Actien herausbekommen habe, aus deren Verkauf 5000 fl. resultirtcn und bestreitet auf das Entschiedenste, daß er noch eine weitere Summe erhalten habe. — Ferner wurden als Zeugen der Hofrath Ledin, William Drake und der Hofrath Barychar vernommen. Die Vernehmung des Letzteren wird morgen fortgesetzt.
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Mftiiomnifn 'bei meiner Lokale
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gehen, angebracht werden, um die Passagiere mit der Erscheinung der Käfer
bekannt zn machen und zu deren Vertilgung anzuregen. ,,7_ O.„D., öwwy.V„.ÖV ^uuuivip
Berlin, 28. Januar. Reichstag. Fortsetzung der zweiten Lesung desjvnd Victor Emanuel's in Rom zu Verwicklungen, nicht blos i» Rom, sondern Bankgesetzes. Zu § 44, nut welchem die Beralhung beginnt, wird ein Amen-jin Europa führen werde. Garibaldi soll so bald wie möglich die' religiöse dement von Siemens, wonach Banken.^welche den Betrag der Noten-Ausgabe! Frage in Anregung bringen wollen; darin handelt er im Einver.ständniß mit aus den Betrag des am 1. Januar 1874 Ungezählten Grundkapitals beschränk dem deutschen Reichskanzler, welchem die moralische Macht des heil. Vaters vor fcn, von der Erfüllung der in Al. 1 und 2 des § 44 bezeichneten Voraus-'allen Tmgen unbequem ist." Ter Blödsinn zeigt auch, daß das Blatt nicht sehungen entbunden sind, durch ilio in partes mit 125 gegen 124 Stimmen' abgeneigt ist, sich dem Clerus angenehm zu erzeigen; nur ist der „Gaulois" angenommen. Ferner werden ein Amendement von Sonnemann, wonach den nicht gewöhnt, daß man seine Nachrichten ernst nimmt, und er kann das für Banken eine Frist bis zum 1. Januar 1877 ertheilt wird, um die Darlehen diese am allerwenigsten verlangen.
nach § >3 zu conformiren, sowie ein Amendement von Scipio angenommen, Paris, 28. Januar. Tas Gerücht: „Statt Mac Mahou Aumale, nach Ablehnung der übrigen Amendements der gesammte § 44 genehmigt. Die oder statt Chambord der Graf von Parts", das ist heute die Fledermaus §§ 45 bis 62 werden nach den Anträgen der Commission angenommen, ebenso welche in Versailles durch die Lüfte schwirrt. Es heißt, vier einflußreiche Per- die von Lasker beantragten 63 bis 65, welche die Ausgabe von Schatz- jönlichkeiten suchten dem in der Nähe von Versailles befindlichen Haupt des scheinen den bestehenden Gesetzen gemäß regelt. § 66 wird mit einem Anträge Hauses Bourbon die Abdankung zu Gunsten des Grafen von Paris dadurch Meyer's angenommen, wonach die Reichsbank den Bestimmungen des Reichs- annehmbar zu machen, daß derselbe das Schloß von Versailles, Civilliste, Hof- Handels - Gesetzbuches nicht unterliegt. Die zweite Lesung des Bankgesetzes ist staat u. s. w. haben, dagegen das jüngere Haupt regieren lassen solle. In diesem Falle wäre die Fusion der rechten Seite der National - Versammlung, Berlin, 28. Januar. Nach einem Communiqus der „Nordd. Allg. mit Ausnahme der Bonapartisten, Thatsache und man könnte wenigstens etwas Ztg." handelt es sich bet der Rückberufung des Belgrader General-Consuls unternehmen. Toch man wird wohl thun, nicht eher an diese Combination zu v. Rosen nicht um eine Rang-Frage, sondern darum, die diesseitige Ansicht!glauben, als bis sie osficiell ist.
über die Zugänglichkeit der neuen serbischen Regierung für gewisse Einflüsse, — Graf Arnim ist in Nizza angtkommen, um den Winter dort zu- und die in dieser Richtung bekundete Sympathie zu erkennen zu geben. Die zubrmgen.
Begünstigung des Titels eines „diplomatischen Agenten" hänge mit der Aspi- Paris, 28. Januar. Ter officiöse „Moniteur" spricht von dem Schreiration der Selbstständigkeit Serbiens zusammen und es werde der Schein eines ben des Königs Alphons an den Marschall Mac Mahon, und bestätigt, daß diplomatischen Corps am serbischen Hofe erweckt. Bedeute der Titel etwas, soiln demselben der Gewissensfteiheit und den politischen Rechten des spanischen sei er unvereinbar mit der Stellung Serbiens zur Suzeränetät der Pforte, be-!Volkes Schutz zugesagt sei. Tie französische Regierung, setzt das Blatt hinzu, beute er nichts, so könne er keinen Vorrang gewähren und keine internationale wird jedoch mit der Anerkennung Spaniens warten, bis die drei nordischen r ~ ' Mächte in der Sache Beschluß gefaßt haben.
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st er einnehmen würden, war noch unbekannt. Mac Mahon befindet sich in Versailles. Thiers wohnt der Sitzung bei.
— Tas in kritischen Augenblicken gewöhnlich entstehende Gerücht, Chambord befinde sich in der Nähe von Versailles, erhält sich.
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V üurmühlc"' damit erledigt.
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Die Lehrer des Conferenzbezirkes Groß-Linden werden zu einer Conferenz auf
Freitag den 5. Februar, Morgens 10 Nhr
nach Groß Linden eingeladen.
Gießen, am 30. Januar 1875. Großherzogliche Kreis-Schulcommission Gießen.
v. Röder.


