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Gießener Anzeiger.
Ärfdvti^ töflHeb, mit 3«ft» n-Mme Montag-.
Expedition: L«n-letder-, CIL B. Nr. 1.
Tinchers
Anzeige- und Zimtsblatt für den Kreis Hießen.
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^Druckerei. HÄr^teih 'kladen, zahle ii la® Uebereinfunft
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ÜÜOe 17«e Donnerstag den 29. Juli fiM75e
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Amtlicher Theil.
Gießen, am 24. Jnli 1875. Betreffend: Anzeige der Ernteferien. . r
Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnnfstvn Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Wir thcilen Ihnen mit, daß es keiner besonderen Anzeige über den Beginn der Ernteserien bei nns bedarf, jedoch ist unter allen Unlständen rechtzeitig bei nns Anzeige zu machen, wann dieselben endigen und wie lange die Ferien gedauert haben.
v. Röder.
werden ge 'kn gesucht kk Löber, Straße.
Deutlet) (anö.
^otilischer Theie
' stens zweiten Tage nach Beendigung derselben, bezw. nach dem Wiedereintreffen in den Garnisonen erfolgen. Für alle übrigen Truppen ist der 18. September
der Maßgabe überlassen, daß der 18. September im Allgemeinen als Schluß-
Tie Be-
Kreises zur Betheiligung an der Ausstellung eigehen 311 lassen.
Die alte, in jeder Be-
vieinde um entsprechende Unterstützung im Auge hat.
eßen.
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.'fl,u haben- ^kutschen Rcgierling aus den Händen gewunden." Natürlich werde sich aber schon deräthliche Kundmachung von der Austragung allfälliger Wünsche und Beschwer- [' j)in anderer Grund finden lasten, um mit Belgien anzubinden. Dies etwa der den spricht, konnten die Arbeiter auch dazu nicht einmal Gelegenheit finden,
lg^ ^jede^ schalt der Korrespondenz der „Germania." — Man sieht, es ist außerordentlich Sämmtliche Arbeiter des ersteren Fabrikanten gingen noch Nachmittags in die 1 < ilatt* leicht, den Eingeweihten der „Germania" auf seinen Windbeuteleien zu ertappen. Fabrik, um ihre Utensilien und Arbeitsbücher abzuholen. Die Arbeiter sind tlle ' was verschlägt das ? Die Brandfackel ist geschleudert, und bei der sommer- über diese Vorfälle sehr erbittert. Jeder, der nur Halbwegs kann, ist ent-
Dürre wird sie vortrefflich zünden. Die Hetzerei gegen den Störenfried schlosten, Brünn zu Verlusten und welche Beschäftigung auch immer zu ergreifen.
. Deutschland kann in der halb- und ganzrömischen Preste aller Zungen wieder begon-^ Außer den bereits gemeldeten zwei Fabriken, wo ein behördlicher oder ein pri- •— ... frxArHifr ht» STReU Liiun in nnh Fnmmf “ hnfpr 9111«.nTpiHa priiplt tniirbp. ift nnrh die antrableiide Fabrik Sternlfchtie's im
Jeder, der nur Halbwegs kann, ist ent-
schlosten, Brünn zu Verlusten und welche Beschäftigung auch immer zu ergreifen.
Vorarbeiten für diese Ausstellung in Angr ff genommen und beschlosst«, dem uädfl eine öffentliche Einladung an die Gewerbetreibenden und Fabrikanten des
mit zehn, fünfzehn, mitunter auch nur zwei Webern war auch schon bei Beginn des StrikeS anzurreffen. Auch die Nachricht von der Bestellung von 250 mechanischen Webstühlen für Brünn ist, wie selbst Fabrikuntenkreise zugeben, mindestens um ein Null zu hoch gegriffen.
U cy r 18"’ *lf bayerischen Wahlen so vollständig zu Nichte geworden sind, muß natürlich n 28- 3uh gin anderer Punkt ausfindig gemacht werden, wo sich dem Deutschen Reiche
Außer den bereits gemeldeten zwei Fabriken, wo ein behördlicher oder ein privater Ausgleich erzielt wurde, ist noch die gutzahlende Fabrik Sternischtie's im vollen Betrieb. Sonst ist nirgends eine besonders wesentliche Vermehrung der Arbeitenden zu constatiren. Der hier und da vorkommende theilweise Betrieb
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Durmstadt, 26. Juli Auf Anregung des hiesigen Localgewerbevereins als Entlasjiingstag der Reserven in Aussicht genommen, doch dürfen Abweichun- wird im Herbst kommenden Jahres eine Industrie- und Gewedbe-Ausstellung gen hiervon Seitei s der General Commandos für ihren Bereich im „dienstlichen für den Kreis Darmstadt hier stattfinden. Die desfalls von dem Localgewerbe- Jntereffe" genehmigt werden. Die Festsitzung des Entlaffungstermms für die mein niedergesetzte Commission hat in ihrer Sitzung vom 22. d. Mts. die Truppentheilc der Fuß Artillerie ist ter General - Juspection der Artillerie mit nt r . r • v- f c\< l, r. r ( . ft ... -. . _ V f . C J f _ £T k ’ Xa« C1Y) a a a ft a ah 1 # hi n v i w Olfl nr aiiioh ei /S 4t 111 ,
mißlingen des Festausichuffes für das zehnte Mittelrheinische Turnfest finden bei der hiesigen Einwohnerschaft allseitig das freundlichste Entgegenkommen. Tarmstadt wird den alten Ruf seiner Gastfreundschaft anf's Neue bewahrheiten unb die hiesige Turngemeinde, welche im Vertraueii hierauf tm vergangenen Jahre die Abhaltung des bevorsteh-'nden Festes übernahm, ist den Bürgern der Stadt zu großem Danke verpflichtet, was dieselben durch Quartiergewährung, Zuchnung von Geldbeiträgen, sowie die vielfache sonstige Hülseleistung mit Ralb und Tbat zum hoffentlichen Gelingen des Festes jetzt schon beigetragen haben. Besonders erwähnenswerth erscheint das freundliche Entgegenkommen deö hiesigen kaufmännischen Verems, an den der Vorstand der Turngemeinde das Ersuchen gerichtet, mehrere seiner Mitglieder zur Uebernahme der Kassier- dnitcr bei dem Turnfest zu veraulaffen, woraus sofort eine Anzahl junger Kaufleute ihre Bereitwilligkeit zu dieser wichtigen Hülseleistung erklärten. — In unterer Nachbargemeinde Beffungen ist gegenwärtig ein Comite in der Consti- tuirung begriffen, welches den Neubau einer evangelischen Kirche in dem neueren Sbcil des Ortes aus freiwilligen Zeichnungen und unter Anrufung der Ge
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termin festzuhalten ist.
Berlin, 27. Juli. Aus Prag telegraphirt die „Neue Fr. Pr." : In seinem zweiten gestern signalisirten Briese an das Professoren - Collegium der Medicin erklärt Minister Stremayr, Herriug's Demissions-Schreiben wegen deffeu Verdienste um die Universität nicht annebmen zu können, unb bittet gleichzeitig Herring, seine Resignation zurückzunehmen, damit inzwischen der Coi flict beigelegt werden könne.
Kassel, 27. Juli. Tie ultramontane „Fuld. Zeitung" behauptet, Bis- lhumSverweser Hahne sei vom Ober Präsideilten zur Abgabe der Erklärung über Anerkennung des Gesitzes über die Verwaltung des Kircheuvermögens bis jetzt nicht anfgefordert wvrdeu.
München, 24. Juli. In Gundelfingen in Schwaben wurde der katholische Pfarrer, der sich bei den Urwahlen nngeberdig zeigte, zur Stiege hinabgeworfen unb ihm die Hose der Länge nach zerriffen.
— In Schwabing (bei München) bedrohten die Ultramontancn einen Liberalen mit Erstechen, woraus dieser vom Wahlcommiffär Militärbegleitung verlangte, um unverletzt nach Hause gelangen zu können. Ein anderer Liberaler mußte sich wegen ähnlicher Drohungen mit einem Revolver bewaffnen. Der Wahlcommiffär konnte nur mit Mühe grobe Exceffe unterdrücken
— Im Wahlkreise Kronach, wo übrigens liberal gewählt wurde, mußten die katholischen Schulmädchen am Tage der Urwahlen ihre Gebete für den Sieg der Patrioten zum Himmel senden und brachten einige derselben am gleichen Tage ihren Eltern die Nachricht aus der Schule mit nach Hause: „Die Kirche hat gesiegt; die Kirche muß siegen!"
München, 27. Juli. Wie verlautet, hat die hiesige Akademie der Wiffenschaften den Dr. med. Herzog Karl Theodor in Bayern zu ihrem Ehren- mitgliebe erwählt.
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?he Schutz
jede« Sliter« ren lerfiegelt
te hilse unb Heil' runpl) von iche-
Geschlecht«, Knien jerrülkubtr Cnnii . — Durch jede Sud., ihfnrl«. « . oon :e joroit von dem Bet' i6l ju bejieden. Preii
ulir»mtbiiinil»«’ cher dieser Lenden, und :nen, ist durchaui nltt Fen ssnörilditn ju rer- den S0ch«rm-ril durch ihre f innoncen btmerreu: beihalb vor den .UnbttttnbtniWl'
»u tauschen. Vortiaul wri'l'rrw hte man baraus.bi« rch"
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! g5-7Gitn werden, damit die Welt ja keinen Augenblick zu Ruhe und Vertrauen kommt.
! 16 <>0^8 )e mehr der feindselige Plan der Partei durchsichtig ist, desto weniger wird die 16 ^tzOlieichs-Regiernng wegen unbedeutender Dinge und ohne Noth mit diplomatischen y 22X26 Jeclamationen sich befaffen. Wahren wir nur stramm unser Hausrecht inner- 1 22^2a alb der eigenen Ringmauern !
20 43-^ Berlin, 26. Juli. Die Entlaffung der Reserven bei den an den bevor- 16 ^.^0 ehenden Herbstübungen theilnehmenden Truppentheilen wird am ersten, spLte-
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llieftter il»bung baufällige Kirche paßt lange schon nicht mehr zu der auj 6000 Seelen 1 gkstiegenen Einwohnerzahl Beffungens und wird das Comite bei seinen Bemühungen gewiß in allen Kreisen bereitwilliges Entgegenkommen finden.
Berlin, 27. Juli. Nachdem die Hoffnungen des Ultramontanismus auf
$f.Iegenbeiten bereiten ließen, oder von dem aus man zum Mindesten die Ge- miitbeT auch ferner in Unsicherheit und Sorge erhalten kann. Die „Germania" hat ihn bereits gesunden. Sie läßt sich aus Brüffel schreiben, daß Fürst Bismarck sich in.Varzin keineswegs ausschließlich mit Kartoffelcultur und Papier- fbbrication, sondern weit mehr mit einem — Angriff auf Belgien beschäftige.; Brünn, 26. Juli. Ter Brünner Slrike ist keineswegs zu Ende, wie Wallburg- $cn „wohlmeinender Seite" sei dies der belgischen Regierung vor einiger Zeit voreilig in die Welt hinausposaunt wurde. Im Gegentheil sind in den letzten WNiiigetheilt worden mit dem Bemerken, man werde wohl daran thun, sich auf Tagen sehr bedauerliche Erscheinungen im Lager der Arbeitgeber aufgetreten, NM7/1 eine neue deutsche Note gefaßt zn machen, die diesmal die Aufnahme der aus ^welche die bisher gehegten Hoffnungen im Keime ersticken. So meldet man 6livcn 2 ColiccO T,mschland vertriebenen Priester und Ordensleute zum Gegenstände haben auS Brünn unterm gestrigen Datum: Das äußerst schroffe Verhalten der
statt werde. Die belgische Regiernng habe sich darauf sofort an die auswärtigen Fabriköbesitzer bei den heutigen, von der Gewerbe Behörde eingeleiteten Unter-
. Mächte gewandt, und einen praktischem Erfolg dieser Operation habe man haiidlungen läßt daraus schließen, daß die Stimmführer unter den größeren bereits in der „energischen Sprache" der letzten Derby'schen Rede zu erblicken. Fabrikanten, welche aus den den kleineren Fabrikanten durch den Strike drohen-
1 s tbri abau^erbem aber habe sie den päpstlichen Nuncius am belgischen Hofe um eine den Gefahren nur Dortheil ziehen können, wieder Oberwaffer erlangten. Ein
j vom Amu' Wirkung auf etwaige an der Grenze sich aufhaltende deutsche Geistliche er- Fabrikant wollte bei der Verhandlung von den in der Vorwoche in Aussicht J- -\x nservirbslickt, „zugleich mit dem Hinweise, daß, falls die Herren nicht gesonnen wären, gestellten Concessionen nichts mehr wiffen und bemerkte kurzweg: »Ihr seid ndbi^ln Platz l'Hren Aufenthalt weiter in das Land hinein zu verlegen, man sich in die trau- Alle entlafjen und die Sitzung ist geschloffen." Ein anderer erklärte, höchstens Nothwendigkeit versetzt sehen würde, dieselben zu interuiren." Der Nun zwei Drittel der früheren Arbeiterzahl aufnehmen zu können, und sollen diesel- enzk^'i t)abe ^^sem Wunsche willfahrt, und so sei „denn wohl diese Handhabe der ben zu weiteren Unterhandlungen in die Fabrik kommen. Obschon die gemein-


