Gießener Anzeiger
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen
Freitag den 21). ynuiini
Deutsch laiw.
Klage erheben.
Nase umherführen
reise findet bereits morgen Mittag statt.
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Der radikale De- die Auflösung des und der Deputirte
Kirchner, inz Liszt.
Iherubini. lendelssohn- Bartholdy, r. v. Gluck.
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Piet« vtnteljLhrltck 2 Mark rOPf.mitBNngerlohn. Durch die Post bezogen »ierieljährlich 2 Mark 60 Pfennig.
tdireclors Herrn r. Hempel von ialie Kling
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■ifungen,
SricUeint tätlich, mit Aus» nähme MoutagS.
Expedition - Eanzletberg, Llt. B. Nr. 1.
Eornelis de Will rtchtfertigen die von der Negierung getroff-ne Maßregel. Im Verlaufe der sich daran schließenden sehr tumultuarischen Debatte werden mehrere Deputirte zur Ordnung gerufen. Eine Tagesordnung wird beantragt, jedoch von ihren Urhebern zurückgezogen, bevor sie zur Abstimmung gelangt- Zwei ankere Interpellationen über das Verhalten des Präfekten des Departe- mentv du Nhoite (Marseille) in ntunicipalen Fragen werden aus einen Mo-
ganzes Jahr laug in dem unsicheren Nebelmeere an der lasten wird.
Versailles, 26. Januar. National-Vcrsammlung. putine Rouvter inlerpcllirt den Diinlster des Innern über Gemeinderathcs von Marseille. Ter Minister des Innern
h. Brahms.
I). Schumann. Schubert
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?5, 875,
ulit 250 M ll. Fr. (die Darleiher würden also zehn Mal jo viel erhalten als sie vv'geschossen) ziirückbezahlt werdeii. Man glaubt ferner, daß die Ex-Kaiserin in der letzten Zeit eine neue Anleihe gemacht habe, da die Boiiapartisten wieder flott Geld auegtben, viele ihrer Agenten bezahlt wurden und sie sogar ein neues Blatt, da» „Echo Univcrsel", ankaufen wollten.
Paris, 25. Januar. „(Bieck" und „Nepubliqnc FramMse" predigen heute lauter und ungedulUger als jemals die Auflösiing der National-Versamm- lung, „damit die Franzosen in den allgemeinen Wahlen anssprecken, was man sich in allen parlamentarischen Kreisen nur zuzuflüstern wagt." Die „Presse" teiltet auch bereits an, daß, wenn Broglie an's Ruder käme, die neuen Wahlen für November 1875 oder Mai 1876 anberanmt werden dürften; indeß bezweifeln wir sehr, daß, wenn es zur Auflösung kommen sollte, das Land dem Wettermachkr Broglie eine so lange Frist gestatten und sich ruhig noch ein
an Beelhoven.
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rk, und Sperr- zu haben in der
Forst« und Domanen-Direction mit dem Amtstitel Ober-Forstrath allergnädigsi zu ernennen geruht.
Berlin, 25. Januar. Die Erörterungen, welche im Schovße des Bliii- desrathes über das Eivilehegcjetz stattgesunden haben, ergaben bezügliä) des Einführungs-Termins, daß eS unmöglich sein wird, denselben früher als mit der Vorlage am 1. Januar 1876 eintreten zu lassen. Für einzelne Staaten, so für Württemberg und Sachsen, ist die Vereinbarung umfassender Landesge- setze mit den Landesvertretungen erforderlich, welche vor dem Herbst d. I. md)t zu erzielen ist, im Weiteren kommen die Rücksichten der Staaien auf du Grenzländer in Betracht, zumal da es sich um gemeinsames Recht handelt Äusgeschlosten dagegen ist die Möglichkeit nicht, daß einzelne Abschnitte des Reichsgesetzes über die Beurknudnng des Personenstandes rc. namentlich für Preußen, so weit eö sich darum handelt, das Gesetz mit dem bereits bestehenden preußilchen in Einklang zu bringen, früher in Kraft treten.
Berlin, 26. Januar. Das Abgeordnetenhaus hält nächsten Montag, den 1. Februar, Mittags 1 Uhr, feine nächste Plenarsitzung. Tagesordnung: Schulzenordnung im ehemaligen Kurhessen, Gesetz über Leinwandleggeu, Gesetz über Schutzwaldungen und Waldgenoffenjchaften.
Berlin, 27 Januar. Gestern Abend hat sich die Justiz»Commission des Reichstages constituirt. Zum Vorsitzenden wurde Miquel, zum Stellvertreter Schwarze gewählt.
Berlin, 27. Januar. Ter Reichstag setzte heute die zweite Lesung des Bankgesetzes fort. Die §§ 15, 16, 17 18, 20, 22 und 23 wurden in der Fassung der Commission angenommen. Zu § 19 wild em Antrag von Scipio angenommen, wonach die Verpflichtung zur Einlösung der Noten für die Zweig Anstalten schon in Städten mit 180,000 Seelen eintritt. Bei § 21 Wird die Befreiung der Neichsbank von Staats-Steuern angenommen, die Befreiung von Commnnal-Steuern abgclehut.
München, 27. Januar. Sämmtlicho Bischöfe Bayerns habeii dirsct an den König von Bayern eine gemeinschaftliche Vorstellung gegen die Einsüh.
«Qoffanl). .
Haag, 26. Januar. Aus Ätjchin wird vom 15. d. gemeldet, daß tsie niederländischen Tiuppen die feindliche Stellung im Norden von Lougbattah ohne Verluste genommen haben, der Gejundheits - Instand der Tropen aber wenig befriedigeiid sei.
«franftreidj.
PariS, 24. Januar. Man will jetzt einjge nähere Einzelheiten über Gelder wissen, welche die Ex-Kaiserin Engenie ausgenommen haben soll, fii vollständig richtig, daß dieselbe bereits zwei Anleihen, jede zu 12^ Mill. (500,000 Pfd. Sterl.) in E> gland anfgenommen habe. Dieselben trügen
(Eiiflfanö.
London, 25. Januar. Ein hier erscheinendes rorvstisches Wochenblatt,
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siöres, als die Thrilnehmer an der Taufe sich vor dem Steinhagel zurückgezo ’gen : „Die werden so bald nicht wiederkommen 1" wird somit in knrzer Zeit
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ferne Zinsen, sollten aber nad) der Thronbesteigung des kaiserlicheii Prinzen
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aeruht. ' " " ' ijii, gottesdienstliche Functionen in der kalhr lisch en Kiiche ausznüben.
Daruiftadt, 27. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großhcr.zog haben! Genf, 27. Januar. Laut „Cour de Genöve" Werden die Ultramon-
niiitelst Allerhöchster Entschließung vom 20. l. Mls. den Forstmeister Les Forst- tanen wegen Eindringens in die Kirche von Compesiöres jbeim Bundesgerichte amts Gießen, Dr. August Traudt, zum Mitglied und Rath der Großh. Ober Klage erheben.
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iarteg^! 't-ger Ma«» en umgeb'" ege" bebt” Don wem. -WZ OZA SSSftl in di!
rung der Civilehe gerichtet.
München, 27. Januar. Heute fand zu Ehren von Schelliug's hun* bertjäbrigem Geburtstage in der festlich decorirten Universitäts-Aula eine Erinne- rungs-Feier statt. Professor Beckers hielt die Festrede, welche den geistigen Entwickelungsgang Schelling's behandelte Fast alle Profesioren der Universität und zahlreiche Studirendc wohnten der Feierlichkeit bei. Das Monument Schelling's wurde heute mit Blumen und Kränzen reich decorirt.
Kassel, 26. Januar. Der Kronprinz traf heute 4 Uhr hier ein und nat vertagt, nahm im PalaiS Wohnung; em officieller Empfang war verbeten. Die Rück-
Z)c|lClTCidj. ! dessen Redacteur als Ultramontaner bekannt ist, der Northern and Eastern
Wien, 27. Januar. Das Abgeordnetenhaus nahm nach einer länge- Ezaminer, machte am Samstag nachstehende Mltthcilung, die nicht mibernerkt reu Debatte fast einstimmig den Antrag des Eisenbahn-Ansschi.sies an, welcher geblieben ist, vielmehr an der Börse von sich hat reden machen: Aus zwei die Einleitung von Verhandlungen mit Italien wegen Ausbaues der Balm lehr zuverlässigen Pari,er Quellen erfahren wir, datz dem König AlphouS XII. Tarvis Ponteba anempfiehlt. ftine unerwartete Gefahr droht. Es heißt nämlich, daß man in dynastischen
Wien, 27. Januar, teilte Mittag hat der spaniscke Gesandte del Mazo.Kreisen daraus ausgebe, die Frage wegen der Legitimität der Geburt des M- dem Kaiserin einer Privat-Audienz das Notifications - Schreiben des Königs gen^ Monarchen aufzuwerfen, und daß die betr. Lchriststucke bald an die Alphons überreicht. Oeffentlichkeit gebracht werden sollen." Für den jungen König von Spanien
Wien, 27. Januar. (Proccß Ofenheim.) Der Präsident verliest läßt em solche Treiben Gutes hoffen. £ie Ultranwntanen, die ja meist auf eine Zuschrift des Wandels-Ministers Banhans, worin derselbe die Angaben Stichwort und übercinstimniend vorgehen, muffen doch Ursache haben, an -Lon Ofeiiheims, sowie ^auch die einiqcT beugen, welche theils directe Recrnnina- Alphonso zu verzweifeln. Lvnst würden sie sich hüten, ihn so preiszugeben tionen qeqen den Handels-Minister, tbeils angebliche Aenßerungen dieses letzte- und tödtlich zu beleidigen. Es ist aber ein neues m die Augen ,vringenCe0 reu betrafen, entweder ausführlich widerlegt oder vollständig in Abrede stellt..Beispiel davon, datz den Ultramontanen zedes Mittel gerecht ist. Es kommt Ter Vertheidiqer Neuda bekämpft die Zuschrift des Handels-Ministers. 1 ihnen nicht darauf an, die Königin, welche der Papst mit der Tugeiidtose gc- v y . ehrt hat, zu brandmarken, und nicht von fern erinnert sich dieses undankbare
oClJlüClj !Pfaffengeschlecht daran, daß die Fürstin, die sie nun beschimpfen, ihres Thro-
Bern, 24. Januar. Da die in Folge der tumultuarischen Austritte inanes verlustig geworden ist, weil sie, dem Rath der Nonne Patroctnio folgend, Compesiöres anläßlich der Vornahme einer altkatbolischeu Taufe verfügten Der- dem Ultramontanismus sich ganz zu eigen gegeben batte.
Haftungen, obne auf Widerstand zu stoßen vorgenommen werden konnten, so' LonSon, 26. Januar. Die Dubliner ,,Evenmg Post berichtet, der bat der Staatsrath des Cantons Gens vorläufig von der militärischen Occu Papst habe zur Unterstützung der katholischen Presse für dieses ^zahr .(, OO^ire pation dieser Gemeinde noch abgesehen; jedoch bleiben die zu dieser Maßregel mehr ausgesetzt, als im vorigen Jahre
notbwendiaen Truvven auf alle Fälle hin in Bereitschaft gestellt. Was die London, 2«. Januar. Tie französische Regierung hat dem Lord Mayor
nothwendigen Truppen auf alle Fälle hin in Bereitschaft gestellt. Was die --- - - ■ - . <
Von der fanatischen Bevölkerung verhinderte Taufe betrifft, so wird diese selbst- von London und den beiden Sheriffs zum Andenken an ihren Besuch ui Pans verständlich im Interesse der Autorität der Behörden doch noch in der Kirche den Orden der Ehrenlegion angeboten; Lord L.erby untersagte aber die An- von Comveswres vollzogen werden Wie man »ernimmt, soll die VornahmijNahme als g^seßundng.
nächsten Montag stattfinden. Dar Wort des einen der Maires von Compe- London, 27. Januar. Mehrere Morgenblatter erklären sich ermächtigt,
Darmstadt. 26. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben.Lügen gestraft werden. Bis jetzt sind fünf Verhaftungen vorgenommen; einer mittelst Allerhöchster l5n,jchließnng von, 23. 1. Mts. Seine Erlaucht den Gra- der Haupträdelsiührer hat sich durch die Flucht der Haft entzogen.
fen Earl von Schlitz, genannt von Görtz, zum ersten Präsidenten der ersten Bern, 26. Januar. Ter katholische Kirchen > Gemeinderath in Bern Kammer der Stände für die Dauer des gegenwärtigen Larrdtags zu ernennen sprach den liberal katholischen Profesioren der hiesigen Hochschule die Besllgniß


