ler
U.ktr.,
wgm,
VntB »lertrljidrUtb 2 ffltorf »W.mUBrm^^lvhn D«-b HD Post fctpgen »tmdjibtUd;
I WUrd M Pfennig.
Gießener Anzeiger
<*riu-rt)^ tiiaHrf), mit '*«*• FtontagA.
Expedition: (5anzl«tSerg.
Ltt. B Nr. t.
[ £h. La. Parker l^en Raum- m. A. für
^eiskbüchrr, "m Preisen, «Berechnung ^e, kosten-
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
W. 172* Mittwoch ben 2S. Zull ÜM9&«
Amtlicher Thei t.
^8 Euler lds, an ß. taqs geöffnet ^emtTTJSrt , »DloniulwQortn: - ^mploitatbtihn •’fl bngafttment Offerten A 3951
fici755"
ch l3M i >4 fr.
f Agent äbifltn Hause in : käse unter §liw . eßen resp. Cbct: mit Rkürenzen
rtdikAnnoncen- idiibe $ b'omp. Ulhcim. (D.53i2;
meiner Pauiictle doben, zahle ich iid) Uebereinknnst.
Carl Bös».
entlauien. Tein Belohnung. Lor alcomesinö
Theater
'N.
Hadens
27. Juli 1875.
Herrn und ity.
male: uspendu.)
O HH
t.
Wen und einem Angely: harsckre. öudlviS-
Anfang 7Vt linden 2 Conccrt- statt.
B e k a n n t m a ch u n g.
Das nachstehende «usschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 29. v. M- wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 23. Juli 1875.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Röder.
Schaum.
Neuling.
der bctherligten Eigcnthümer fällt, zu verzeichnen. ,, , , m f
Die Tagebücher sind am Tage deS Abschätzui.gstermincs. zugleich mit den Gcbuhrenverzeichmssen, welche ebenfalls die Gebuhrenantheile der emzeluen Eiacnthümcr specificirt aufführen müssen, den Großherzoglicken Bürgermeistereien vorzulegen, welche, bevor sie die Gebühren zur vorlageweisen Zahlung aus der Gcineindckasie anweifeu, jedesmal die Nichtigkeit der Angaben im Tagebuch nach Vergleichung mit den betreffenden Declarationen nebenan zu bescheinigen haben. Außerdem sind die Tagebücher im Januar jeden Jahres, nachdem sie für das vorhergehende Jahr abgeschlossen und von den betreffenden Experten unterschrieben worden sind, an die Großherzoglichen Kreisämter und durch diese an die Großherzogliche Brandversicherungs-Commission cinzusenden. . ,, r,
Wir beauftragen sie, diese Bestimmungen in ihrem Kreise zur allgemeinen Kenntniß zu bringen und zu deren Vollzug den Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Experten die erforderlichen Weisungen zu ertheilen.
In Verhinderung des Ministerialpräsidenten.
Zu Nr. M. d. I. 9645. Daftmjstadt, am 29. Juni 1875.
Betreffend: Die Gebühren der Experten in Brand-Versicherungs- und Entschädigungs-Angelegenheiten. BäSfc
Das Grvßhcizogliche Ministerium drs Jiliikiu
an die Groscherzoglichen Kreiöämter.
Nachdem die Erhöhung der Gebühren der zur Abschätzung von Brandschäden und der Gebäude behufs ihrer Versicherung in der Landes-Brandver- sicherungs-Austalt bestellten Experten erforderlich geworden ist, haben nur in rubricirtem Betreff folgende Anordnungen getroffen:
1) Die Experten haben vom 1. August I. I. an sowohl für die Abschätzung von Brandschäden, als auch für die Abschätzung von Gebäuden behufs ihrer Versickerung an Gebühren per Tag zu beziehen:
a in ihrem Wohnort 3 Mark;
b. außerhalb ihres Wohnorts 6 Mark.
Erfordert das Geschäft, wozu bei auswärtigeii auch die Zeit der Hin- und Herreise zu rechnen ist, nur einen halben Tag oder weniger, so kann nur die Hälfte dieser Gebühren in Ansatz gebracht werden.
2) Die Gebühren für die Abschätzung von Gebäuden behufs ihrer Versicherung in der Landesbraudversicherungsanstalt sind vorlagSweise auf die Gemcindekasse anzuweisen, auf die E'genthümer der einzelnen, an demselben Tage abgeschätzten Gebäude zu repartiren und von denselben zurück zu erheben.
Zu diesem Behufe haben die Erperten
a) ihre Laggebühren nach ter Anzahl der an demselben Tage abgeschätzteu Items auf die Eigenthümer derselben auszuschlagen und den hiernach ent- sallendett Betrag auf der Vorderseite jeder Declaration linke oben zu bemerken;
b) über die von ihnen vorgenommcnen Abschätzungen ein Tagebuch zu führen, zu welchem ihnen das nöthige Formular durch Großherzcgliche Brandversicherungs-Commrssion zug.stellt werden wird. Zn diesem Tagebuche sind der Tag der Abschätzung, die Bezeichnung der abgeschätzten Gebäude im Drandkatasier, die Namen der Elgenthümer, die Versicherungssummen, die an dem Abschätzungstage verdienten Gebühren und der Authcil, welcher aus jeden
politischer Theil.
Berlin, 24. Juli. Der Reichs-Auz." schreibt: Die Reichscommission
schien.
15. d. Mts. zu blutigen Austritten, so daß die Gensd'armerie einschreiten mußte. Ein noch sehr jugendlicher Cooperator soll den Excedenten „haut zu, haut zu", zugcrufen haben. Gegen einen andern Cooperator des Gerichtsbezirks Burglengenfeld ist Untersuchung deshalb eingeleitet, weil er von der Kanzel i Stunde sich mit
Deutschland.
Darmstadt, 24. Juli. Sicherem Vernehmen nach sind die Verhandlungen zwischen dem Verwaltungsrath der Oberbessiscken Bahnen und der Grdßh. Hessischen Regierung wegen Ucbcrgaug der Oberhessischen Bahnen in Ltaatseigenthum im Lause dieser Woche zu einer vorläufigen Verständigung gediehen. Wie man sagt, wird der Vertrag zwischen der König!. Bayerisihen Regierung und der Bayerischen Ostbahn — die Abtretung dieser Bahnen an den Bayerischen Staat betreffend — mit den in den Verhältniffen liegenden Abänderungen, für den Vertrag zwischen der Hessischen Regierung und dem Lerwaltuugsratb der Obervessischen Bahnen als Norm dienen. Ueber die Fest, ßcllung des Uebernahmecurfes scheint man sich verständigt zu haben. Gench- iuigung der Stände und der General-Versammlung bleibt selbstverständlich Vorbehalten.
Darmstadt, 25. Juli. Nach der „Mam-Ztg." circulirt seit einigen Tagen eine bereits mit ansehnlichen Unterschriften bedeckte Petition an die Etaats-Regierung, in welcher die alsbaldige Entlastung des Bischofs von Mainz und Einführung besterer liberaler Gemeinde - Verfastung erbeten wird.
(grkftr. South.)
Mainz, 25. Juli. Die „Eoang. Blätter" schreiben: „Aus die soeben in der Verlagshandlung von C- G- Kunze's Nachfolger dahier erschienene, sicherlich in den weitesten Kreisen epochemachende Schrift: „Freiherr v. Ketteler und die übrigen Bischöfe der Minorität als Märtyrer der Ueberzeugung" machen wir unsere Leser besonders aufmerksam und ersuchen, dieselbe verbreiten zu wollen-
j.Do» Wäsche und Stickereien, von Lederwaaren, Liqueuren, Pianosorres, Möbeln, Consectionssachen, Tapisserien, Broncewaaren, Handschuhen, Oelsarben- drucken und Anderem haben sich erst in letzter Zeit reger betheiligt.
Berlin, 25. Juli. Eine Privat - Depesche der „Vofl. Ztg." aus Landcck in Schlesien meldet die dort stattgehabte Verhaftung des Grafen Dzem- btrf und seiner Mutter wegen Attentats Pläne. Tzembeck sei nach Glatz abge- führt worden.
München, 22. Juli. Das von dem Kaplan Dr. Rittler redigirte „Fränk. Volksbl " in Würzburg, eines der rabiatesten clericalen Blätter, ver- werthet den Wahlsieg der Ultramcntaneu in folgender Weise: „Sturz des Ministeriums! hat die Parole vor den Wahlen gelautet; Sturz des Ministeriums ! tautet sie nach den Wahlen, und sollte es der Kammer nicht gelingen, dieser Parole erfolgreiche Geltung zu verschaffen, so hat das Volk umsonst gearbeitet, umsonst gikämpst, umsonst gelitten. Fort also mit diesem Ministerium ! Fort mit ihm auf alle Fälle, um jeden Preis! Darum nochmals: Einheit und Entschlossenheit! Wenn die neue Kammer Mehrheit diese beiden Eigenschaflcn besitzt — und wir dürfen hoffen, daß sic sie wirklich bcsitzt —, wenn sie einmüthig den Stier bei den Hörnern packt und für die Rettung Bayerns einen Vcrzweiflungskamps nicht scheut, so wird sie dem liberalen Schaukel-Regiment, Bayerns größtem Verderben, ein rasches Ende bereiten. Das walte Gotl!"
— Im Pfarrdorse Leonberg (Oberpfalz) kam es bei den Urwahlen am
für die Ausstellung in Philadelphia (Wüh-Imstraße 74) Hal die Anmeldung«- herab m der Predig, b,e Männer aufforderte, zur bestimmten
listen am 20. d. Mts. geschloffen und ist jetzt damit beschäftigt, die Raumver-!lhm in ein bestimmtes Wirthshaus zur "^a^^fprechnng rc. einziifinden. _ tbeiluna für die deutsche Abteilung der Ausstellung zu veranlaffen. Da die; - In Regensburg konnte in einem Wahlbezirks der ganze Wahlausschuß
Änmeldungen zahlreicher eingegangen sind, als sich erwarten ließ, so wird ein. nicht jchriiben. ^Als ein Ausschußmitglied statt der ^andbuch'e das Tlntensaß erheblich größerer Raum beansprucht werden, als ursprünglich erforderlich er-:benützte und deffen Inhalt über das Protokoll ausgotz, ner der Wahlcommistar schien. Die Zahl der deutschen Aussteller beträgt, einschließlich der Kuuftbranche, entrüstet aus: „Es ist mir jo schon Alles genug l^warz, es muß nicht das etwa 800, unter welchen die Groß-Industrie der Rheinprovinz, Westfalens und Protokoll auch noch schwarz Verkündung des Resultats ließ sich
res Königreichs Sachsen die erste Stelle einnimmt. Die Fabrikaiiteu von Spe- em clericaler Wähler hören: „schreiben können wir nicht gesiegt haben wir cialitäten, namentlich in Berlin, insonderheit von Weiß- und Wollenwaaren, doch." - Ebendort wurde ferner wahrend des ganzen Wahltages der Herr-


