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ErslKlint täplidi, mit lut* nahmt Montag-.
Expedition: Canzleiberg, Ltt. B. Nr. 1.
Anzeige- und Züntsötatt für dm Kreis Hießen.
^:s. Donnerstag den 28. Iaunar
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L^S.s.
Nr. 2 des Reichs - Gesetzblatts, ausge^eden den 20. Januar 1^75, enthalt:
(Jir. 1036.) (besetz, betreffend die Deutsche Seewarte. Vom 9. Januar 1*75
(97r 1037 ) Additional - Vertrag zu dem ztvi'chen dem Norddeutschen Bunde und Belgien unterm 26. März 1868 abgeschlossenen Vertrage, betreffend den gegenseitigen Austausch von kleinen Packeten und von Geldsendungen. Vom 22. November 1874.
G esten, den 26. Januar 1875. Großheiz^Iiches Kreisamt Gießen.
v. Röder.
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politischer Theil.
Deulfchtäild.
das rechte Centrum befürworte.
London, 25. Januar. Die britische Expedition zur Beobachtung der
nicht auf Schwierigkeiten flößen, doch kamen die Cabinette überein, Oesterreich den Vortritt zu lassen.
Anfang seiner Laufbahn an bis zum Schluffe des Kaiserthums für den Sohn und Erben seiner Altvordern gegolten, für einen in irischer Wolle gefärbten Legitimisten und Katholiken nach der Fa^on der Anhänger der vertriebenen StliartS, mit denen sein Ahnherr nach Frankreich zog. Die- hielt ihn aber nicht ab, der Juli-Dynastie wie der Republik von 1848 und dem Staats- strcichö-Kaiscrthum zu dienen, wie es ihn nicht abhielt, Präsident der dritten Republik zu werden. Es liegt also in seiner Vergangenheit durchaus kein Grund, der ihn abhalten könnte, auch nach der'definitiven Republik bis 1880 auf dem übernommenen Wachtposten zu bleiben und dafür Ehren, Würden und Sold einzuheimsen. Jndeß, man bebauptet nach wie vor, Mac Mahon habe seinen irischen Kopf ausgesetzt und wolle mit keinem Ministerium regieren, das, wenn auch nur aus purer politischer Klugheit, die Republik al- Kappzaum für
schon lehren.
PariS, 26. Januar. Der „Agence Havas" wird aus Madrid gemel- Zwischen carlistischen und alphonsistischen Unterhändlern fand am 23. d.
athme freier V* soll er am Abend des 6. Januar ausgerusen haben, so sagt man wenigstens; und wie es scheint, haßt er in den Republtkanern zugleich die
„Die Fusion der Centren sind wir los, ich
liberalen Katholiken, und diese sind nach dem Syllabus und den Auslegern desselben im „Univers" längst allesamml für die Hölle reif. Anathema sit. Dies etwa ist das Bild, das man sich jetzt von Mac Mahon macht; ob es ^getroffen ist, wird die Zukunft, ja vielleicht auch die allernächste Zeit,
Pesth, 25. Januar. Im Abgeordnetenbause interpellirte heute Cser- natony den Minister-Präsidenten über einen Artikel des als officiös geltenden „Közerdck" bezüglich der Ostbahn-Angelegenheit, in welchem das Abgeordnetenhaus gröblich verletzt werde. Das Haus nimmt die Antwort des Minister- Präsidenten zur Kenntniß, welcher auf sein Ehrenwort erklärt, daß er dem Artikel des „Közerdek" vollkommen fern stehe und eine meritorische Antwort verschieben müsse, bis das Haus einen diesbezüglichen Beschluß faffe.
Schweiz.
Vern, 26. Januar. Die altkatholische Taufe in Compesieres hat unter militärischem Schutz im Beisein mehrerer Tausend Genfer ungestört statt- gefunden. Der Gememderath protestirte.
«frankreich.
Paris, 25. Januar. Was wird Mac Mahon thun, wenn die Na- tional-Versammlung nichts thut? Das ist die Frage, die aus Aller Lippen schwebt. Nicht minder wichtig wäre es, heute schon zu wiffen, was der Präsident der Republik thun würde, wenn die National-Versammlung etwas thäte, wenn sie die sechsjährige Republik beschlöffe und ihn, der die Firma angenommen, aufforderte, auch demgemäß zu handeln. Mac Mahon hat von
Berlin, 25. Januar. Reichstag. In definitiver Schlußabstimmung, werden die Vorlage, betr. die Abänderung des Gesetzes über die französische Kriegs Contrtbution, und das Civilehe Gesetz, letzteres bei namentlicher Abstimmung mit 207 gegen 72 Stimmen (Centrum und Polen) genehmigt. In erster und zweiter Lesung wird sodann der Gesetz-Entwurf, betr. die Controle deS^ReichshaushalteS und des elsaß-lothringischen Landesbanshaltes, durch die preußische Oberrechnungs - Kammer genehmigt. Es folgt die zweite Lesung des Bank-Gesetzes, wobei Bamberger paragraphenweise berichtet und erläutert. Die §§ 1 bis 8 werden angenommen, § 4 mit einem Zusatze, wonach auch die Zweig-Anstalten der Reichsbank ihre Noten zum vollen Nennwerth einlösen muffen. Bei § 9 wird nach längerer Debatte, während welcher der Reichs Eommiffar Michaelis sich gegen die von nrehreren Seiten beantragte Erhöhung des Reichsbank - ContingentS auf 300 resp. 350 Mill. Mark aussprach, die Sitzung aus morgen Vormittag 11 Uhr vertagt.
Berlin, 26. Januar. Der Reichstag setzte beute die zweite Lesung des Bank Gesetzes fort. Bei § 9 bittet der Finanz-Minister Camphausen den bei Einführung der Goldwährung eingenommenen Standpunkt auch hier festzu halten. Deutschland sei von Ländern umgeben, deren Jntereffe es sei, unseren Goldvorrath an sich zu ziehen, man möge lieber zn viel als zu wenig Vorsicht anwenden. Wie daS Circulationsbedürsniß sich gestalte, wenn die Goldwährung
in's L.ben getreten sei, muffe erst durch Experimente erforscht werden. An 1 bem Beispiel aber, welches uns England gebe, müßten wir lernen, die Circu- lation von ungedeckten Noten in möglichst enge Schranken zu bannen. Wenn 1 er persönlich auch die Retchsbank gern günstiger gestellt gesehen hätte als die Privatbanken, so sei doch die Reichebank Erbin aller Privatbanken, deren Privilegien erlöschen. Wenn an einprocentiger Steuer sestgehalten werde, würden die Privatbanken geneigter sein, auf ihre Privilegien gegen Entschädigung zu verzichten. Nach längerer von Georgi, Schröder (Lippstadt), Ackermann, Bie- gcleben, Windthorst und Kardorff geführter Discussion resumirt Bamberger die Debatte, welche hierauf geschloffen wird. Das Haus schreitet darauf zur Abstimmung und werden die von Tellkampf, Kardorff, Mosle, Georgi. Ackermann, Parisius und AuSfeld gestellten Amendements abgelehnt. Ebenso wird die modificirte Vorlage des Bundesrathes, betr. die einprocentige und die füusprocentige Steuer, bei namentlicher Abstimmung mit 160 gegen 116 Stimmen abgelehnt. Dagegen werden Al. i, wonach eine fünfprocentige Steuer ohne Veränderung der Eontingentirungs-Summe sestgesesetzt wird, nut großer Majorität, Al. 2 in der Commissionöfaffung unter Ablehnung aller Veränderungs-Anträge angenommen. Der Minister empfiehlt dringend die einprocentige Steuer, abschon das Zustandekommen des Gesetzes davon nicht abhänge. Er weist sodann darauf hin, daß für alle Banken das bequeme Leben aufhöre, daß dieselben jetzt in viel höherem Grade auf Präsentation Ihrer Noten gefaßt sein, müßten, und daß dieselben schließlich selbst Dank wiffen würden, wenn man^tt: Zwischen carlistucken und alphonsistischen Unterhändlern fand am 23. d. fie vor der Versuchung, die Cirlulation zu weit auszudehnen, bewahre. (Zu-eine erste Besprechung statt, wobei man über die Grundlagen einer Einigung stimmung.) Ter Minister hebt dann dem Vorredner Schauß gegenüber hervor, übcreiiikam. .
daß Süddeutschland schon mehr begünstigt worden sei, als verantwortet werden' Versailles, 25. Januar. Die National-Versammlung begann heute könne, und schließt mit der Bemerkung: die Heilung der wirthschastlichen Krisis die Berathung des Senats-Gesetzes und beschloß nach einer Rede des Depu- hänge davon ab, daß unsere Industrie wohlfeiler arbeite, daß wir fleißiger, tirten Jules Simon mit 512 gegen 188 Stimmen, zur zweiten Berathung wirthschaftlicher und sparsamer werden; der ungedeckte Noten-Umlauf Englands überzugehen.
betrage noch nicht den dritten Theil der für die Reichsbank allein bestimmten^ (Elialailö.
(glimme • er besorae sehr, daß die Summe in dem Gesetz-Entwurf zu hoch, er t . ,, , , r. ...
besorge nickt, daß sie ju niedrig gegriffen sei. (Bravo.) London, 24. Januar. Set Seretn ter ft°blc,^iu6^*m ’u^
Berlin, 26. Januar. Der Kaiser empfing heute Mittag 1-/2 Uhr Uchen Wales hat in feiner gestrigen unter dem Vorsitze des Parlamen s-Milden spanischen Gesandten, Grasen Rascon, welcher ein Schreiben des Königs gliedes Fothergill zu Cardiff abgebaltenen Versammlung einstimmig beschloffen, AlPhonio an den Kaiser überre.ckke, worin ÄlPhonso feine Thronbesteigung um den steten Arbeilsemstellungen 'ni Ende zu machen, eine
-nreiat allgemeine Arbeitsfperre anzufangen. Dieser Brzchlutz betrifft^ nicht weniger als
5 “«Jpfan, 26 Januar. Der Regierungs-Affeffor Himly von hier ist 100,000 Mann, von denen nur ein Theil gegenwärtig im Ltrike ist. — Der
>um i^rwalier des Kirchen-Vermögens des Bisthums Paderborn ernannt Congreß der Gewerksverems-Telegirten ln Liverpool beendigte gestern ferne zum ^erwaiier nui^ » v Sitzungen und vollzog vorher noch die Wahl eines parlamentarischen Comltös.
leorcen" Das Parlaments-Mitglied Macdonald ermähnte die Delegirten, ja keine Leute
Oesterreich. ju wählen, tie betrunken in den Räumen des P-rlameiits-GebäudeS erfcheinen
Wien, 26. Januar. Die Tagespreffe meldet: Die Ratification der und so die Eewerkvereiii« beschimpfen würden. Der Congreß nahm sich den Thronbesteigung Alphonso's traf gestern ein und wurde von dem noch hier wei- guten Rath zu Herzen. Die nächstjährige General-Versammlung loll in Mar- lenden spanischen Gesandten del Mazo an das auswärtige Amt übermittelt, gow stattfinden. _ . . . _ » ,.
Die Anerkennung König Alphonso's wird Seitens der europäischen Mächte - ™


