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Gichcmr Anzeiger

"Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen

Tonncrstng den 27. Mai

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Nr. 116 (©rojibmc:

(Köln. Ztg.)

bereits am Abendmahl nack evangelischem Ritus Thcil.

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lich bezeichnet, die Zeit seines damit umgebt, Süddeutschland braucht.

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Lelgien.

Echo du Parlement" erfährt aus gut unterrich-

n«bm< ÄKvnkagS.

Sxbftltion Gen jlrtkctg, eit « xt i.

।ten Eid in die Hand des Kaisers geleistet. Der Gesandte der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika überreichte dem Kaiser seine Beglaubigungs-Schrei­

ben. DiePresse" meldet, daß vor einigen Tagen ein Individuum Namens Josef Wiestnger hier verkästet wurde, welches beschuldigt ist, sich an den IesuitemGeiwral Beckx mit Vorschlägen gewendet zu haben, gegen den deut- schen Reichskanzler ein Attentat verüben zu wollen. Mit Rücksicht aus den Umstand, daß noch ein Complice gesucht und die Untersuchung erst nähere Aufklärungen bringen wird, mufft vorläufig weitere Veröffentlichung unterbleiben.

In Prag wurde vorgestern früh diePolitik", in Wien gestern die Morgenpost" confiscirt.

den särnmtlichen Breslauer Abiturienten war nur ein Theologe.

Berlin, 25. Mai. Ci..: ch" "-V

mit daß eine Subscription auf 20,000 Reichsbank-Antheilscheme zu 3000 Mark am 4. und 5. Juni bei der Hauptbank Hierselbst und bei särnmtlichen Bank- Comptoiren und Commanditen stattfindet. Der Subscriptions-Preis ist 3900 Mark. Bei der Subscription sind 30 Procent des gezeichneten Betrages zu

Polizeiliche B e k a » li t m a d) u n g.

Die Vertilgung der Raupen betreffend.

Die Grundeigcntbümer werden aufgesordert, ihre Bäume, Hecken und Sträuche binnen 8 Lagen von den Raupennesiern zu reinigen.

Der diese Auffordeiung nicht befolgt, verfällt nach Art. 80 de» FeldstrafgcsetzeS und nach S *68 des Rcichsstrafgrsebl'uchS in ein (strafe bis zu 20 Tholer

Gießen, den 25. Mai 1875. (^roßherzoglickrc Polizei - Verwaltung der Provinzial- Hauptsiadt Gießen.

Nover.

....... dieselben 181,057 Stimmen, Eine Bekanntmachung des Reichskanzlers theilt daffelbe 184,766 stimmen.

kronprinzliche Paar verbleibt bis morgen (Dienstag) Abend in München und wird per Eisenbahn direct bis Großbeeren und von da nach dem

Stuttgart, 24. Mai. TerStaats-Anz." constatirt, daß die Mark- Rechnung in Württemberg am 1. Juli voraussichtlich nicht nur aus dem Papier, sondern in Wirklichkeit in'S Leben treten werde, da ein genügender Münz- Vorrath vorhanden sein werde.

Oesterreich.

Wien, 24. Mai. Ein gewisier Wicsinger wurde als Urheber eines Brieses an mehrere Geistliche, u. A an Pater Beckx, verhaftet, weil er und noch em Mitschuldiger sich darin erboten, Bismarck zu ermorden.

Wien, 24. Mai. Der Ackerbau-Minister Graf Mannsseld hat heute

Brüssel, 25. Mai. ....

teter Quelle, die belgische Regierung werde demnächst der Kammer einen Gesetz entwarf vorlege«, wonach die unbestimmte Absicht zur Begehung eines Der. brechens zu bestrafen sei, auch trenn kein Anfang zur Ausführung vorliegt.

veuischlailk).

Berlin, 23. Mai. Die .Tribüne" will wissen, daß Fürst Bismarck damit umgehe, wegen seiner Gesundheit und aus dringenden Rath seiner Aerzte küiiftig seinen Urlaub vorwiegend in einem wärmeren Klima zuzubringen und, sich deshalb in Süddeutschland anznkausen entschloffen sei, und daß er ferner damit umgehe, das Gut Varzin zu veräußern.

Berlin, 23. Mai. Die in Teschen erscheinendeSilesia" ist in der Lage, nähere Einzelheiten über den Empfang des Bischofs Förster auf feinem Schlöffe Johannesberg zu melden. Dr Förster wurde bei feiner Ankunft aus Jolrannesberg von einem seiner dortigen Beamten mit den Worten begrüßt: Die besonderen Verhältnisse, unter denen Eure sürstbischösiicke Gnaden heute die Ruhe in Johannesberg aussuchen, rechtfertigen wohl die Bitte, sich zu er» inner«, daß auch Desterreich Ihnen eine Heimath ist, daß Sie nur treue, an- häugliche und ergebene Männer finden", worauf der Bischof, angegriffen und von der Reise und Aufregung sehr erschöpft, nur die kurzen Worte erwiderte: DaS weiß ich ja und deshalb bin ich gekommen." In verschiedenen Gesprä­chen äußerte der Bischof bestimmt und direct, sobald feine Absetzung ein fait sccompli fein werde, werde er seine Tbätigkeit für Preußen ganz einftellen und selbst in Sachen der Verwaltung der BiSthumsgüter mit dem Domcapitel nicht conferiren. Als man ihm mittheilte, daß man in ihm dengeheimen Delegaten", nach dem man so lange schon fahndet, verrnnthe, lachte er bell auf. Die särnmtlichen, dem Herrn Fürstbischof gehörigen Fahrniffe sind übri­gens in letzterer Zeit von Breslau nach Johannesberg gebracht worden.

Berlin, 24. Mai. Rach derMontags Ztg." wird sich der zum schwedischen Königspaar commandirteEhrendienst" Mitte dieser Woche zum Empfang ihrer Majestäten nach Kiel begeben. Im Lause des Vormittags des 28. d. wird den hohen Gästen des Kaisers in Kiel ein Frühstück von Seiten unseres Hofes bereitet werden, woraus die Weiterreise nach Berlin per Extra­zug über Eutin und Lübeck erfolgt.

Berlin, 24. Mai Der Telegraph macht sich heute um die politische

/ranäreidj.

Paris, 23. Mai. Gestern Abend fand eine Sitzung des Congreffes

denscheine pro 1876 bis 1877 dem Hauptbank - Directorium oder einer Bank- Conmianbitc mit der betr. Erklärung zu überreichen.

Berlin, 25. Mai. Das Herrenhaus lehnte einen Antrag Seufft- Pilfach's auf Vorlegung einer Nachweisung über die in Folge des Eioilehe-Gefetzes bisher an Geistliche gezahlten Entschädigungen ab Der Gesetzentwurf, betr. dis Vermögens-Verwaltung der katholischen Kirchen-Gemeindeii, wurde in zwei­ter Beratbung in zwei Punkten gegen die Beschlüffe der ersten Lesung abzeän- tert, im Ucbrigen unverändert genehmigt, sodann das ganze Gesetz angenommen. Das Kloftergesetz wurde in zweiter Berathung conform mit den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses genehmigt, das ganze Gesetz in namentlicher Cchluß-Abstim- nmng mit <»6 gegen 24 Stimmen angenommen. Schließlich wurde der Gesetz- eiitwurf über die Betheiligung des Siaates an dem Bau der Eisenbahn Neu- müuster-Haide-Tönuing unverändert genehmigt.

Berlin, 25 Mai. Zur bevorstehenden 25jährigen Jubelfeier des Prinzen Friedrich Karl als Chef des russischen Husaren-Regiments Achtirsk trifft am 27. d. Mts eine aus dem Regiments - Commandeur und den Aelte- sten jeder Charge bestehende Deputation zur Beglückwünschung hier ein Zu Ehren der Deputation findet ein großes Diner in Klein Glienicke statt.

AuS Kurhessen, 25. Mai. DasMark. Tagbl." berichtet, daß die vom Pfarrer Schedler in Dreihausen am ersten Pfingstfeieitage beabsichtigte Spendung des Abendmahls polizeilich verhindert und die CommunionS Geräthe dabei in Beschlag genommen wurden.

Born Mittelrhein, 25. Mai. Von gut unterrichteter Seite wird mir soeben die Mittheiluug, daß die Prinzessin von Dattenberg, Gemahlin deS Prinzen Alexander von Hoffen, des jüngsten Bruders des regierenden Großher- zogS von Hissen, kürzlich von der katholischen zur evangelischen Kirche überge­treten ist. Grund zu diesem Glaubenswecksel scheint die Thatsache zu fein, daß die Prinzessin das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit durchaus nicht zu dem ihrigen machen konnte. Bei Gelegenheit der Confirrnation ihres dritten Soh­nes, des Prinzen Heinrich von Battenberg, welche am 18. d Mts. zu Jugen- beim an der Bergstraße ftattfand, nahm die Prinzessin mit ihrem Gemahl

Berlin, 25. Mai. Eine Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 22. Mai fordert die Besitzer von Antheilscheinen der Preußischen Bank, welche dieselben gegen Antheilscheine der Reichsbank Umtauschen wollen, auf. erstere mit den Talons und den Dividendenscheinen 59 und 60 und die Rest-^,ividen-

211 eit, welche bereits anfängt, sich über die endlosen Enthüllungen zu der letzten 1 Krisis zu langweilen, durch die Analyse einesTimes"-Artikels verdient, der nichts geringeres alS das Wiedererwachen der britischen Großmachts-Politik an- : kündigt TieTimes" insiuuirt, Deutschland und Frankreich seien durch das i Anerbieten der guten Dienste Englandsbefremdet" worden. Soviel bekannt, war der Eindruck, den das Vorgehen Englands in Paris gemacht hat, das gerade Gegentdeil der Befremdung. Was Deutschland betrifft, so bezog sich das Gefühl der Befremdung nicht sowohl auf das Heraustreten Englands auS seiner bisherigen Passivität, als auf die Motive desselben. Im Uebrigen wird sich Deutschland nur freuen können, wenn die englische Diplomatie sich in Zn knnft bemüht, die continentalen Angelegenheiten nicht mehr durch eine schwarz' aimelaufene Brille zu betrachten.

Berlin, 24. Mai. Die durch die Zeitungen gehende Nachricht, als wollte Fürst Bismarck die Besitzung Varzin veräußern, wird uns als irrtbünv obschon es richtig ist, daß der Fürst aus Gesundbeits.Nncksichten Aufenthalts daselbst kürzer als bisher bemeffen will und auch für einen Aufenthalt im Frühling und im Herbst sich in anzukaufen, wobei man indeffen nicht an Bauern zu denken (Köln. Ztg )

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neuen Palais in Potsdam sich begeben.

DerEvang. Anzeiger" beklagt den zunehmenden Mangel an -ibeo^ logen. Im vorigen Jahre gingen von allen Berliner Gymnasien nur 3 Abitu-^

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Basel, 24. Mai. DieBaseler Nachrichten" zählten heute Dormit- rient"n X Ne"jtaKXnTtaNif««"Uni« > tag - f ü r di- Bund-sg'setz-, b-»r SwUstand und -ivil-h- 205,588, g-z-n Tieniru uv, ^7 v - biei eiben 181,0d7 stimmen, für das Stimmrechts - Gesetz 194,501, gegen

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