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Gießen, den 24 September 1875.
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Zu den deutschen Interessen gehöre allerdings, der
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Großherzogliche Polizei-Verwaltung.
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Großherzogliches Universitäts-Gericht.
Haberkorn.
pützle, Obere unb nau'schen Papier. Londorf (mit der (mit Appenborn), Hausen, iVeiäarls-
Die Eltern, Pflegeeltern und Vormünder, deren impspflichttge Sinder und Pflegebefohlene etwa noch nicht geimpft sind, werden ausgefordert, die vorgeschriebene Impfung binnen 8 Wochen vornehmen zu lassen.
Nach Ablauf dieser Frist werden die Säumigen zur Bestrafung angezeigt werden.
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Lüningen, Hausen, tgen, Ober-Bessrn-
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die gesetzliche» Forderungen an Ttudireude aus dem Sommer-Semester 1873 betreffend.
Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 26. September d. I. mittelst s p e c i f i c i r t c r Rechnungen zur Anzeige gebracht und längste.tS bis zum 6. November d. I. geltend gemacht werden, wiedrigenfallS dieselben bcn ihnen durch Art 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren.
Gießen, den 28. August 1875.
t, jntertfit"’ Besuch d-rselit" [tI. Eiseui-hn«"' gelben gen.
A unmittelbar interessirten Mächte unterstützende Haltung angewiesen. Die deutsche
Deuucqiano. I Politik sei weit davon entfernt, lediglich um des Prestiges willen oder ans
Main», 22. September. Heute wurde die dritte General-Versammlung Machtgefühl eine über das Maß der teutschen Jnteresien hinausgeheude leitende des Veieins ter deutschen Katholiken eröffnet, nachdem schon gestern Abend Stellung zu beanspruchen. Zu den deutschen Jutereffen gehöre allerdings, der eine Voroersammlung stattgefunden. Ale Redner traten auf: Freihr. v. Loö, Freund seiner Freunde zu sein; die oben erwähnten Zeitungs-Artikel strebten c> Falk m Dom-Capitular Dr. Haffner, Hellniich aus Deidesdeim, Brües aber nicht mehr die Unterstütz,iNg, sondern eine Bevormundung der Politik be- ans Viersen' Redakteur Lappe aus Höxter, Regens Moufaug, Racke und Ab- freundeter Mächte an. Deshalb sei es nützlich, zu constatiren, daß die Rcichs- vocat Linaens aus Aache- . Die voraeschlagenen Resolutionen lauten nach dem Politik solchen Auslastungen absolut fremd sei, und seit mehreren Monaten Mainzer Journal" ivie folgt: ' überhaupt keine officiösen Mittheilungen Seitens irgend eine« Organs des aus-
" I. Die General-Versammlung des Vereins der deutschen Katholiken wärtigen Amtes an irgend ein öffentliches Blatt ergangen seien.
icklieüt sich den bei der süngst in Freiburg abgehalteneu Kaiholiken-Versammlung Siel, 23 September. Das Geschwader (SMljclm, Kaiser, Kronprinz, Q(faftten Resolutionen an. Hansa, Falke) ist von Warnemünde hier um 5'/, Uhr ei,.gelaufen. Die An-
II Unterstützung der Priester: 1) Die Katholiken Deutschlands sehen kuufl der Schulschiffe wird durch ungünstiges Wetter verzögert.
mit Stolz aus ihre Bischöfe und Priester, die mit so unbesiegbarer Treue zur Stuttgart, 20. September. Bei der gestrigen Reichstags-Wahl für Kirche und so großer Äusopserung die Würde ihres erhabenen Amtes unverletzt die Stadt und das Amt Stuttgart hat in hiesiger Stadt der Präsident der
bewahren ■ sie beklagen aufs Tiesste den Fall einzelner weniger Priester. 2) Die Abgeordnetenkammer Hölder (natioiialliberal) die absolute Majorität erhalten.
ISrlurbnnä ter aus unzweifelhafte« Rechts-Titeln beruhenden Leistungen des Don den beiden Gegen-Canditaten, Rechtsanwalt Diefenbach (Volkspartei) und
Staates an tie katholische Kirche ist eine schwere Verletzung der Rechte der Redacteur Hillmann (Social - Demokrat), erhielt Ersterer die wenigsten Stirn«
»□tfaolifen erichüttcrk die Sicherheit des Rechtes und der staatlichen Ordnung men. Die noch unbekannten Abstimmungen der Amtsorte werden das Resultat überhaupt.' 3) Es ist eine Ehren >>nd Gewissens-Pflicht der Katholiken, ihre kaum mehr ändern, so daß Hölder als gewählt zu betrachten ist.
nothleidenden Priester nicht darben zu lasten, sondern ausreichend zu unter- DeRCCreicQ.
ftühen. ES ist deshalb als Grundsatz sestzuhalten, daß jede Gemeinde für ihre . , m „ ... m „
Pfarr-Geistlichen, jede Diöceie für d,e gejammte Diöcesan - Verwaltung die Wtcn, 23. September. Die „Sieiie peie Presse meldet aus Mostar, Kosten des Un.erhattes trage. 4) Unvermögende Gemeinden und Diöcesen Chesket.Pascka habe 2000 Insurgenten zuruckgeschlagen und zwei andere Jnsur- können mit Recht auf die Hülfe katholischer Liebe rechnen. 5) Der Verein der genten Banden zersprengt. Dem „Tageblatt wird aus Belgrad gemeldet,
deutscheii Katholiken richte, an alle Katholiken die Bitte, d,e auf diesen Zweck Die Befürchtung, die Türken konnten einen Zusammenstoß provoc.ren veran- gerichteteii Bestrebungen nach Kräslen zu sördern. -atzte die Regierung zur Entsendung von 4 Bataillonen Infanterie und 5 Bat-
III. Schule; 1) Der Verein der deutschen Katholiken fordert alle katho- tene« an die Grenze.
tischen Eltern aus', gestützt auf ihr natürliches unveräußerliches Recht, allen /rQ06retcQe
alaubensfeindlichen Bestrebungen in Bezug auf die Schule mit ihrem ganzen .
fUtliüicn Ernste entgegcnzutreten und nie zu vergessen, daß sie ohne Verletzung PartS, 23. September. Der „Temps bestätigt, daß das Cabtnet ihrer Pflichten und des Rechtes ihrer Kinder dieselben nur solchen Schulen an- einstimmig beschlossen hat, aus der Annahme der Arrondissements-Wahlen eine vertrauen können, in denen Glaube und Sitten nicht gefährdet sind. 2) Der Cabinets-Frage zu machen. - Die Kaiserin von Oesterreich reist nächsten Sam- Staat hat nicht das Reckt, die Schule als ein Monopol für sich in Anjprnck stag nach Wien zurück.
zu nehmen. Ein solches Monopol in Verbindung mit dem Schul-Zwang ist 3tQ(leiL
bu'Lag"'Ätz^S^bS'fl-mbenrimte^Auweubü»^ vo^n ZwaugSm^aßregel'ü Nom, 23. ScPtembcr. Beim heutigen Consistorium ber Carbinäle fand GrunÄstze unb Lehren be.zubrmge» , welche zum Verb.rbeu derselben gere,chen. d,e feierliche Emfuhrung der neuernannte,, C-rd.ngle Vtt-lleschi, Randi und 3t Es M v rwerflick', wenn unter dem Deckmantel des Patriot,smus die Schule Pacca statt. Es wurden ferner mehrere Beschoss - Ernennimgen vorge.iommen, ,,, vol, chen und Partei-Zwecke» nnßbrae.cht werd. 4j Angesicht- der zuneh- darunter drei franzosi cher, sieben tpam cher und eu.es schweizer Geistlichen. mei.de Sn christlichung der öffentlichen Schul... müffeu tie Eltern es mehr Antici Mattei, Lecretar des he.I.gen Eolleg.umS der Eard.nale, konnte Krauk- denn e als ihre be.l.gste Pflicht erkennen, ihre K.nter selbst in der Religio» hetts halber der Feierlichkeit nicht beiwohne«.
zn unterrichten und ihnen zu Hause eine sorgfältige religiöse Erziehung z«> SpailiCR.
fle6'"’lV 9iitionaIi.Ät • 1) Dem Geiste des Christenthums, welches die Der- Madrid, 23. September. Die Königin Isabella hat bei der Regie- n. Vianotiaiiiai. ij vy i * । :,ner nnx rUna telegraphisch angeftagt, wann sie-die Ermächtigung zur Rückkehr erhalten
einigung aller Völker zu einer großen !tztmlewerde. Sie wolle, setz sie hinzu, sich dem Willen ihres Sohnes fügen, möchte ,.i Deutschland immer mehr i.w. sich> ««send.we . wann es ihr gestattet sein werde, ihre« Soh« zu
mit der wahren Liebe znrn V m„wickl«waen hervorrnft 2) Das klar umarmen. In officielle« Kreisen erregt dieses Telegramm Unruhe; man arg» Racen-Haß soideit und k ' ü ch onal-Liberalismus nach dem prenß» wöhnt, daß der päpstliche Nuncius Meglia in Paris die Königin zur Erneue- hervortreteude streben des deutschen Rational »L^raltSiiuis «ach d«n preu». - t. bestimmt habe, dam.t sie für den Vatican emtrete und
scheu Einhe.ts-St.a - «ftoj«bet bet t^en Wittd- unb «* be^al6 zunächst auf den Sturz des Cabinets h.narbeite.
ein schweres Unrecht gegen die letzter n, g g JKadrid, 22. September. Die Polizei nahm Gewehre und Munition
8te,bev "sirche mch Staat - Ein dauerhafter Friede zwischen Kirche und Staat in Beschlag, welche die «epu61ifaner uub ©odalifien, augenscheinlich zur Er- kan« nur dann bestehen, wen» jede ter beiten Gewalten sich strenge innerhalb regung von Unruhen, bereitgehalteii hatten.
der ihnen von Gott angewiesenen Grenzen bewegt. Jede Verschiebung dieser 5(Tl)ieiL
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unsoliden Cornpromiffe bewirken wird, erklärt er den rechtmäßigen kirchlichen Verluste erlitten yaven._______________________________________________
Oberen in diesen Bestrebungen mit voller Hingabe, mit festem Vertrauen und Vermischte-.
unbegrenztem Opsermuthe treu zur ^eite zu stehen. . ... — (Unfehlbares Mittel, um zu erkennen ob Wein gefälscht ist.) Der „Waid-
VI. Presse: Es führt zur Eorrumplrung der Presse und der öffentlichen mQnn» : Dlan nimmt ein Fläschchen, das etwa ein Weinglas hält, füllt das- Meinuna wenn Regierungen mit Hülfe geheimer Fonds unb in verdeckter Weise ^lbe mit btr zu untersuchenden Weinsorte, verschließt die Qeffnung mit dem Zeigefinger,
bedeckt ist. wartet, bis sich das durch das Untertauchen in Bewegung gesetzte Wasser beruhigt hat und nimmt dann den die Oeffnung verschließenden Finger behutsam vou derselben weg. In dieser Lage hält man die Flasche von oben etwa 10 Minuten fest, wobei man sie so wenig als möglich bewegt. Das Wasser drückt nun zwar von unten gegen den Wein, vermag aber nicht, ihn aus der Flasche zu entfernen, indessen findet doch ein solcher Druck statt, daß es vermöge der Attraction sich alle fremden Substanzen, die im Wein enthalten sind, durch Aussaugen aneigntt. Nimmt man nach
—— 110 Minuten die Flasche heraus, wobei man selbstverständlich vor dem Umdrehen wie- V'n UMW vvVVmiftaftrf der Reicks-Aul.", daß das auswärtige Amt derum den Zeigefinger Vorhalten muß, so wird man finden, daß bei unechtem Wein laffungen ankiiupfeno, constatirt ver' i der beiten be- der herrliche .Chateau Lafitte- oder »Chambertin« sich in abscheulichen Essig verwan-
benfelben völlig fremd sei und dieselben auch den Auffrss g , . beit hat, weil alle Zw'ätze, Zucker :c., bei vielen Sorten selbst die Farbe, vom Wasser
freundeten kaiserlichen Regierungen nicht entsprechen dursten. Xie ausroanibe au§QCiOflen worden sind, während ein wirklich reiner Wein genau so bleibt, wie er war. bpnHrho girtTitif ifi Bei den türkischen Vorgängen in erster Linie nicht betheilizt, Die beireffenden Proben machte ich in Oberhessen mit schlechtem, nachgemachtem 23or; vielmchr auf eine reservirte, abwartende? die Wünsche der befreundeten und deaux, der eimn^roßen^hett^erLar^^ verlor und in
Meinung wenn Regierungen mit Hülfe geheimer Fonds und in verdeckter Weise ।..... .... -------------------------------------------------- —- - z. -
ktrA die Qcitunaen eine unberechtigte Einwirkung auf das Urtheil und die An- dreht die Flasche um, so daß ba 23ob«i nad, oben zu liegen kommt, taucht sie in die- fLnnacn^bcs Vvlkcs ausznüb" suchcn. Es ist Aufgabe ber gefetzgebenbe» Stellung in ein Geiätz voll Master so weit unter, bis sie -allftänd.g ^m Master Facloren gesetzliche Garantieen zu schaffen, damit vor Allem die Anonymität der Presse nickt dnrck Anwendung des Zeugniß-Zwanges und anderer Zwangs' Maßregeln gefährdet werde, da ohne diese Garantieen eine freie und anstan.tge Presse unmöglich ist." , .
Beriiir, 23 September. Auf die von namhaften Zeitungen namentlich auch von reichsfieundlichen, über, die orientalische Frage gebrachten Aus-


