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ttrfdxint r.MtHd), mit Bt* nahmt Montags.
ttjrctiticn <lan|letb<Tg, CiL v Nr. 1.
Anzeige- und ^(mlsBCatf für den Kreis Hießen.
ft o. 79, Aicitnfl neu 26. Mär;
Dtg heil. ^Karfreitags wegen erscheint am Lamstag früh keine Nr. des Gieß. An;.
Inserate für die Sonntagsnummer (1. Feiertag) bitten wir bis spätestens Sarnstag Mittag 12 Uhr ein;usenden. Die Expedition
Potitischer Tt»eit.
Er begrüntet seinen Antrag
fle ^iHnteyaiDitector ven ewa »m wn welche kein Recht auf Ruhegchalte dcr widerruflichen Beamten anerkennen wolle,
V/^trunAern9 tarauf mtacbcn Kirfer Refe- und das in seinem Antrag vertretene, wonach ein solches Recht unter gewtflen Voraussetzungen de die Regierung gern daraus emgeyen. -ibtian aie <ne,r _______ .-„n t;*
— Der diesjährige XVI. Eonzreß deutscher Dolkswirthe wird zu Mün
chener Local-Comne (Vorsitzender Ober-Bürgermeister Dr Erhard) getroffenen
Berlin, 23. März. Ter deutsche Botschafter in Paris, Fürst Hohen-
Berlin, 22 März. Dcr Vorstand des Vereins für Leichenverbrennung
auf Herstellung einer direeten Bahn zwischen Bensheim und Mannheim als zur Zeit unausführbar erklärt, dagegen einen, die Interesten dieser Gegend wahrenden anderen Antrag eingebracht, der Ministerpräsident erklärt hat, daß man der Ludwigsbahn weitere, als die vereinbarten Verpflichtungen nicht auferlegen könne, werden die Verträge mit Boden und der Ludwigsbahn einstimmig angencmmen, ebenso der Antrag v. Wedekind s auf Berücksichtigung Berfeldens und derjenige Heinzerling's. — Ein Gesetzentwurf wonach das Mandat der Abgeordneten, welche nach Ablauf der ersten drei Jahre ausgeloost worden, mit dem Tag als erloschen zu betrachten ist, an dem die Anordnung dcr Neuwahlen erfolgt, wird ohne Ttscussicn angencmmen. Tas Gesetz tat den Zweck für die Folge die Kammer so zeitig einberufen zu können, daß noch ter Schluß des Jahres das Budget'torgelegt werden kann. Tie in den beiden torhergebenden Sitzungen ickon berührte Regierungsvorlage über die Ruhegehalte der widerruflich angestellten Beamten veranlaßt den Abg. Swaub seine Stellung zu den Auöschußanträgen zu erläutern. Ter Abg. Frank subrt aus, daß die Klagen der Beamten zum Tbeil auf die Widerruflichkeit
auf die Zusage der Regierung auf Crbnung dieser Angelegenheit längstens bei Aufstellung deS nächsten Budgets Tumont führt aus, daß sich zwe» Svsteme gegenüberstünden, das der
lohe, batte wiederholt- Besprechungen mit dem Reichskanzler und am Sonntag Er irirc noch einige Tage in Berlin bleiben und
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Finanzlage schwere Bedenken gegen die Bewilligung; er sreht aber
-.geben sei, das Land dürfe jedoch nicht verpflichtet werden, etwa l.-c.;.....» ... v>-.v>»r. eT'na rinnsmaaa-
der zweiten Kammer umfaßt die neuen Eingaben. Berathnng über: 1) die in Folge Mandateniederlegung des Abg. Ramspcck von Alsfeld erforderlich gewor« dene Neuwahl eines Abgeordneten für die Kreisstadt Aisfeld ; 2) die noch nicht erledigten Gegenstände der vorigen Tagesordnung, und zwar Nr. 4 5, 6 und 7 derselben ; 3) die Vorlage Großh. Gesammt-Ministeriums, den Gesetzentwurf, die Wahlen zur zweiten Kammer der Stände betr; 4) die Vorlage Großh Gesammt-Mimsteriums, den Gesetzesentwurf, die Pcnsionirung dcr auf Widerruf angestellten Beamten betr. rc.; 5) die Recommunicaten der ersten Kammer bezüglich verschiedener Anträge und Petitionen auf Erbauung und Unterhaltung von Staats- und Provinzial-Straßen, sowie der damit in Verbindung stehenden Vorlage der Großh. Ministerien des Innern und der Finanzen, die Bewilligung von 250,000 st. aus Staatsmitteln zur Gewährung von Staatssub- ventionen an Eommunal - Corporationen für die Erbauung von chaussirten
geschlosienen Verträge wegen des Ausbaues der Odenwald-Dahn, sowie der Linie Mannheim-Frankfurt.
Darmstadt, 24. März. Tie Abgeordneten - Kammer bewilligte mit allen gegen 3 Stimmen für den Wiederaufbau des Hof-Theaters einen Zuschuß auS Staatsmitteln von 691,200 Mk.
Berlin, 22. März. Profesior Waitz in Göttingen hat den Ruf nach Berlin angenommen und wird zum Herbst hierher übersiedeln. Er wird hier als Mitglied der Akademie und Leiter der Monurnenta Germanica wirken und ein Gehalt von 6000 Tblrn. erhalten.
enterben werden soll. Gr will gesetzlich bestimmt haben, welche Beamten widerruflich anzustellen sind, und solche, die auf Tagegelder angencmmen werden können, ganz ausgeschieden haben. Gr erklärt sich gegen die von der Aussckußmehrheit vorgeschlagene Resolution und empfiehlt seinen Antrag. Nach einer Entgegnung des Ministerpräsidenten wird darauf Art. 1 der Regierungsvorlage mit der vom Ausschuß vorgeschlagenen eben angeführten Resolution mit großer Mehrheit, he folgenden Artikel des Gesetzes einfnmmig angenommen. (N. Fr. Pr)
Darmstadt, 24. März. Die Kammer genehmigte einstimmig die ab-
Strahen, sowie die Vorlagen der Großh. Ministerien des Innern und der Finanzen, die Bewilligung einer Subvention aus Staatsmitteln: 1) zur Erbauung einer Vtcinalstraße zur Verbindung dcr Wald-Michelbach-Hirschhoruer und Fürth-Erbacher Staatsstraßen rc. betr., 2) für die Gemeinden Leehcim und Geinsheim zum Bau eines chaussirten Vicinalwcgs zwischen beiden Orten betr., 3) die Bewilligung von 14,080 fl. zur Herstellung deS Wegs von Schlitz bis zur Grenze bei Salzschlirf rc. betr.; 6) die Vorlage Großh. Gesammt Ministeriums, die Pensionirung der Civilbeamten, rcsp. die Normirung der Ruhegehalte betr., sowie die Petition des Großh. Steuerraths F. Fröhlich in Darmstadt und Genosten, die Regulirung der Pensionsverhältniste betr ; 7) hie Petitionen der Namens der Civil-Pensionärc erwählten Bevollmächtigten um Erhöhung ihrer Pensionen rc. um ein Scchsthcil; 8) die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Erbauung eines provisorischen Schulgebäudes rc. für die polytechnische Schule rc. betr.; 9) die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Errichtung eines neuen Lehrstuhls für mittelalterliche Geschichte an der Landes-Universität betr.
Darmstadt, 24. März. In btr heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde zuerst über die Wahl des Herrn I. Schulze in Mainz zum Abgeordneten für Alsfeld berochen Ter luticbNR beantragt Ungültigkeit Der Wahl, da derselbe das beifliche Staatsbürgerrecht nicht be« fast Dumont bebt hervor, daß Jemand seit drei Jahren daS S'aatsbürgerreckt erworben baden müsse, um wählbar zu sein. Frank tritt diesem Grunde bei; der Ausschi.ßnsercnt v-Webe« kind wünscht, da die Wiederwahl des Herrn Eckulze unmöglich sei, die Ansicht der Kammir Über Die prweipielle Frage fcstzustellen. Qr glaubt nickt, daß die feit zur Wadltüchtigkeit erforderlich sei, sondern nur daS Ausgeben < rigfett und Der dreijährige Wohnsitz im Lande. Sch"'" in Baden noch nickt aufgegeben und sei deßhalb nickt wählbar --Lie Kammer er Die Dabl Schulzes einstimmig für ungültig. Zu dem weiteren Gegenstand der T- V<rlequnq der Haltestelle der Oöerhessi'cken Eisenbahn bei Mittelgründau, hat der Antragsteller,
sie das Geld erhielten, von dem Lande nicht. Büchner verzicktet danack auf feinen Antrag. Match mackt darauf aufmerksam, daß die jetzige nicht für künftige Stande» Versammlungen beschließen könnte; jede werde ihr eigenes Recht wahren. (5r will in dieser ernsten Zeit keine Zerwürfnisse und wird für den Ausschuß stimmen. Ter Berichterstatter Möllinger begründet den Aussckußantrag und wendet sich namentlich gegen die Einwendungen, welche gegen das Deeorationsrnagazin vorgebracht werden. Ter Beitrag von 691,21)0 Mark aus Landesmitteln für den Theaterbau wird darauf mit allen gegen 3 Stimmen, ebenso der Beitrag von 172,800 Mark aus dem ^rgänzungsfond, die Kosten für das Deccrationsmagazin mit 160,KB Mark mit allen gegen 9 Stimmen bewilligt. Ter folgende Gegenstand, betr. den mit Preußen abgeschlossenen Staatsvertrag wegen der Führung der von Berlin nack Dexlar zu erbauenden Etaatsbahn veranlaßt den Abg. v. Rabenau, entschiedene Währung der Hobeitsrechte der hesi. Regierung, namentlich bezüglich dcr Anstellung der Bahnbeomten an der Main Weser Bahn zu verlangen ; er will nickt das gänzliche Versckwindcn der hessischen boearde. Ihr will die Gelegenheit benutzm, verschiedene Mißstände bezüglich des Fahrplan- der Main Weser Bahn zu rügen. Ministerialdireetcr Schleiermacker verspricht die Sache näher untersuchen zu lasten und erforderlichen Falles auf Abstellung der angegebenen Mißstände hinzuwtrken v. Rabenau fragt, wie es sich mit den Gerüchten verhalte, wonach die Main-Weser Bahn an Preußen ver kauft werden solle. Ministerialdireetor Schleiermacher wünscht schriftliche Einbringung tiefer Interpellation. Der Staatsvertrag wird darauf einstimmig genehmigt, v. Rabenau bringt seine Interpellation schriftlich ein. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist der zwischen Hessen und Baden abgeschlcstene Etaatsvertrag über Fort'etzung der Tdenwaldbaln unb der damit zusammenhängende Vertrag mit der Hess. LudwigSbahn. Der Wul1 (buff spricht durch den Abg. Theobald den Wunsch aus, caß die Interesien Berfeldens bei der Richtung dir Bahn möglichst berücksichtigt würden v. Wedekind (Hilttrsklingen) schließt sich den Ausschußanträgen an, durch dieselben sei ein früher gestellter Antrag erledigt, was in dem Ausschußbericht anzuführen ver- fäimt werden sei. Ministerialdireetor v. Starck erklärt, es sei red' nicht möglich eine ganz be« summte Richturg der Bahn f.ftzusteüen; vielleicht werde es thunlich fein, dieselbe bireet über Berseldcn zu lülren, jedenfalls werde das Intercste der Stadt gewahrt werden. Nachdem Frank und Schröder dafür gesprochen, daß bei künftigen Bahnen die Negierung erwögen soll, ob der Staat nicht bester selbst baue, statt Zinsengarantien zu geben, Heinzerling seinen Antrag
bleibt bei seiner früheren Ansicht, daß keine RecktSverbindlichkeit vorliege daß man aber bei den Dcutfajianu. jetzt vorliegenden bescheidenen Ansprüchen im Intereste der Kunst einen mäßiger» Beitrag be-
.willigen könne. Gs müffe jedoch bei Den letzteren ein für allemal bleiben. Ter Antrag Darmfladt, 24. März. Die Tagesordnung für die heutige Sitzung Büchner's sei deßhalb sehr verfänglich, da er jetzt schon Ueberschreitungen voraussetze;
kämen solche vor, sö möchten Diejenigen, welche sie verursacht hätten, sehen, woher
dreijährige StaalSangehörig»
SAuUe ^ab^^/ch kin^Staa^'an^^ s"b bezögen^ zum Tbeil aber a'uck auf tu Ungleichheit und Unzulänglichkeit der Ruhegehalte. ^L'La^^.^n^»S..s fehle bei den Anstellungen jedes Prineip; er schließe sich daher den Anträgen an welckc den v Tagesordnung »widerruflichen Beamten nack einer gewtsten Reihe von Trenstiahren ein bestimmtes Reckt auf
. b,. Mittelarunoau oat cer Antragsteller,! Ruhegebalte gewähren. Ministerpräsident Hofmann empsiehlt dagegen Annahme der Regierungs-
er Oberhe si.cken Gtsenbahn bei JUuttUub der von der Mel rbeit dco Ausschusses nachirägl.ck feftgefteCten Resolution. Letztere eine Resolution beantragt, worin die Regierung aufgefardert^wsrd, ^nunQ tfi Ausstellung des nächsten Budgets die Kategorien der widerruflichm
Beamten genau feststelle. Schröder glaubt, es hege im Intereste des Staates, gewiße Kategorim von Beamten nach einer Reihe von Tienstjahren zu unwiderruflichen zu machen, ttr vertraut
Abgeordneter ßüenberger, eine Resolunon beantragt, worin cic tzerge zu tragen, daß dem dortigen Nothstand abgeholfen wird, in emgehe.-.der Weise und empfiehlt ihn im Intereste der geschädigten Gemeinden der dortigen Gegend und des ganzen Landes. Schuchardt sckheßt sich den Ausführungen c.rllenberg<r s an unh hebt tie Beschwerden Der Gemeinde Bleichenback hervor, wo die Errichtung einer Güler- Nation im Interesse der Gegend liege. Ministerialdireetor von Starck will gegen den Antrag GÜenberger» kein Bedenken erheben; wenn eine nochmalige Untersuchung br P.nAe bie Möglichkeit einer Verlegung ergebe, werde die Regierung gern darauf emgehen. ... .
rent führt auS, daß der Ausschuß zu keinem anderen Resultat, al8 zur Ablehnung hatte kommen können, daß Derselbe sich aber gern dem Antrag öüenberger S, wie er »erliege, anschließe. Tic Kammer nimmt letzteren darauf einstimmig an. Folgender Gegenstand ist die Forderung für t>en Theaterbau Büchner begründet einen von ihm emgebraditen Antrag, wonackß tm Falle einer Heber»ebreilung der Voranschläge, die Mehrkosten auS dem Großherzoglicken Familunvermözer. bestritten werden 'ollen. Gr will Vorkehrung getroffen baden, daß die volle Feuervcrstcherungssumme auSgezablt werden muß und wünscht, daß ein Tbeil bet Feuerversicherung einer Dersickerungs gesellickaft überwiesen werde. Ministerpräsident Hofmann hält es nicht für geratben, jetzt schon an künftige Ueberschreitungen deS Voranschlags zu denken und dieselben einen' bestimmten Fond ui überweisen. Dadurck lade man gewissermaßen zu Ueberschreitungen em. Echaub bejmentl , taK das Land eine Rechtsverbindlickkeit zum Aufbau des Theaters habe, er will aber die Gin- trackt zwischen Regierung und Volksvertretung nicht durch neue Ablehnung g<Jtort haben, üb wäre angemestener gewesen, daß die Stadt Darmstadt, die von dem ^dcater den größten Dor, tbeil habe, einen erklecklichen Beitrag zu dem Theater bewilligt hatte. Er hoffe, datz das Theater in Darmstadt für dke Folge auch ein wirklicher und würtiger Kunsttempel werden möge. v. Jta benau wird gegen die Bewilligung sttmmen. Sr kann sick nicht denken, daß die Eintracht zwi- scheu der Krone und der Kammer durch eine Nicktwilligkeit gehört werten könne. Ministeraal tircctcr Sckletcrmacker sickert zu, daß Alles geschehen werte das Gebaute ausreichend zu ver sickern. Weber (Darmstadt): Die Regierung müffe darauf bewirken» caß keine U-berschreiww _ ----- v-c -—i— —.....v......o-------
gen vorkämen. Sckröder erkennt an, daß die Regierung detaillirte ^oramchlage gemach la . nad) herüber V0N ter ftäntlgen Deputation im Verein mit dem MÜN- Motto WMt d« SM.«,'.,; -Ä 2». ebener L-c-I-C-m-.o (Borfitz-nd« Lber-Bürz«m.ist« Dr. Erhard) getroffenen
Softtnlie8 ®e™ b8 "4 The-tn« k-rbn,,,/g-n ju wetten. r-e°rationSm°q->- Abkommen an de» Tagen vom 1. bis 4 September abgebalten werden,
.in fin?pUin bnÄ iemac'^nterimstheater verlegt werten Ministerprä,ident Hofmann hältj em b(. bontf*» 9AntiAnrter in Vari^ ftiirft
s-wmann bemerkt daß der Stadt Darmstadt
große Ausgaben beaarstünden Md .br mck^eme neue .e>stuns ^ Re ,emng-kemmiffär gew.-b-,emi «udien, beim ftoi'er. Er tritt nod> einige Tage in Berlin bleiben und • 'U'n ÜS’-mert.naen".kbt er ier S1uetat^na.etäuns iurüi. W ata feinen Cann njd) Paris .nrückkehren
anbetc®3nhali3beiüi8lid> etwaiger Uebers-i'rc.tung des Daranschlags aufteck't George verwahrt Berlin, 22 März. Ter Vorstand des Verein» für Leichenverbrenuung L des"Zndes. Dumont hat si-b mit einer Eingabe an das Staats-Ministerium gewandt und gebeten,


