Einzelbild herunterladen

Drei« tolfrtdjSbTlicfc 2 Mark «Pf. mUBring,rlohn. Durch W Post bezogen vierteljährlich 1 Mart 50 Pfennig.

WjUWWW

erW'dnt«H<b, mit le<U nabuie Vto>,tagH.

Sxpedilion: Lanzleibrr», Ltt. B 9h. 1.

bfT von dtm ntln ,mrnen härtnm

Uit* *

M von 7365 Mik H unb bti Pää'-i 7SN°>h'n,,vba^j !?« Kündigt wntn vsftntlikhkn onbemtiifi Domaine ist bti stöja, »ifbet zu trlangtn :.:

erblich wkgen ter lv.

Weibtgmchtsamkn r.~

mtlichtrSluSbiktunzi- !beche sehr Hobe Pati u cmicken gewesen. Der neue Pächter be Baubebingungm über t alten Pachter ausn

MN.

itlon Lahnstctn

lung.

Iber dir rrsolgrD

ihten Eintritts^ Pütz, Alicenstm-

solidarische Ha"' Proc.

Der Rechner. GehuE-

> 77^82

16 STjl

1« Ö 19 7-7-1 2« 185 16 &

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.

Äo. 4<».__Mittwoch bcn 24. ^cbmnr s^rs.

mtlicher Cf)ciL

Be tr effend: Älbgangsprüfun^ für Landschmiede in der (Sv. Veterinär 'Anstalt zu (Hießen.

Samstag den 27. d., Nachmittags 2 Ubr wird in der (Ar. Veterinär-Anstalt zu Gießen die Abgangsprüfung der Landschmiede, welche an dem von dem landwirthschaftlichcn Provinzialverein für Oberhessen veranstalteten Unterricht Theil genommen haben, stattfinden. Ich lade Alle, welche sich für diese Prüfung interessiren ein. derselben bcizuwohnen. Frledelhansen, den 22. Februar 1875. Der Präsident des landwirthschaftlichcn Provinzial-Vereins für Oberhessen. A. v. Nordeck zur Rabenau.

voiilischer Th«ic

Dculfdjliini).

Darmstadt, 22. Februar. Die Nr. 6 des Großherzoglichen Regierungs­blatt- hat folgenden Inhalt:

1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriunis des Innern, das Octroi- Reglement der Kreisstadt Offenbach betreffend.

2. Bekanntmachung Großherzoglichcn Ministeriums der Finanzen, die Erhe­bung und Beitreibung der Tilgnngsrenten betreffend.

3. Ueberficht der für das Jahr 1875 genehmigten Umlagen zur Bestreik tung von Commnnal * Bedürfnissen in den israelitischen Religions-Gemeinden deS Kreises Groß-Gerau.

zu Ober-Gleen mit 771 Mk. 43 Psg. Gehalt; die Gemeinte'Schulstellt zu Vockenrod mit 685 Mk. 71 Psg. Gehalt.

Offenbach, 20. Februar. Prinz AlphonS nebst Gemahlin sind soeben von hier abgcrnst; Ersterer wird sich zunächst noch nach Wien und Graz 6t* geben, von wo er alsbald nach den spanischen Schlachtfeldern zurückzukehren ^beabsichtigen soll. Der richtige Name seiner Gemahlin ist nicht Donna Blanca, wie man denselben seither in der Preffe angegeben fand, sondern Danna Maria das Neves (Maria vom Schnee )

Berlin, 20. Februar. DieNordd. Allg. Ztg." bemerkt zu der Bulle des Papstes an die preußischen Bischöfe:In der vorstehenden Kundgebung des Vatikan- liegt unstreitig der stärkste Ausdruck hierarchischen UebermutheS

4. Abwesenheitserklärung. Diirch Urtheil Großh. Bezirksgerichts Mainz I. Sektion vom 30. Januar 1875 ist Jacob Müller, Weinbergemann aus Laubenheim, für abwesend erklärt worden.

5. Namensveränderungen.

6. Dienstnachrichten. Le. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 18. December 1874 dem evang. Pfarrer Vigelius zu Ober Breidenbach die evang. Pfarrstellc zu Steinfurth und dem evang. Pfarrer Trautwein zu Drauerschwend die zweite evang. Pfarrstelle zu Alsfeld zu über­tragen ; am 21 December den Schulamts-Aspiranten Friedrich Joseph Schmitz aus Rheine, unter Belastung in der Kategorie der Volkssänillehrer, zum Lehrer ah der Realschule zu Bingen, am 23. December dell Schulamts-Aspiranten Johannes Bott aus Beltershain, unter Belastung in der Kategorie der Volks­schullehrer, zum Lehrer an dem Gymnasium und an der Realschule zu Worms zu ernennen; am 28. December dem Lehrer an der evang. Schule zu Blofeld, dermalen zu Watzenborn, Georg Rabenau, die evang. Schulstelle zll Kölzenhain, dtm Schulamts-Aspiranten Johann Heinrich Schmidt aus Engelbach die evang. Schulstelle zu Schlierbach, dem Schlilamts Aspiranten David Heeß aus Tals- beim die evang. Schulstelle daselbst; am 29. December dem Schulamts-Aspi- ranten Wilhelm Jung aus Holzheim die zweite evang. Schulstelle daselbst und am 30. December dem Schullehrer Valentin Rau zu Rüchenbach die evang. Schulstelle zu Blödesheim zu übertragen; am 7. Januar dem Lehrer an der ersten evang. Knabenschule zu Lauterbach, Mitprediger Georg Rodemer, bie erste evang. Schulstelle zu Bad Nauheim und dem Lehrer an der zweiten evang. Schule zu Ober-Ohmen, Ernst Wolfgang Oßwald, die erste evang. Schulstelle daselbst zu Übertragen; an demselben Tage den von dem Herrn Grafen von Schlitz auf die evang. Schulstelle zu Willofs präsentuten Schulamts-Aspiranten Valentin Stephan aus Pfordt für diese Stelle zu bestätigen; am 14. Januar befn Schullehrer Peter Walter zu Seckmauern die erste Schulstelle zu Ober Wöllstadt, dem Schulansts-Aspirantcu Ludwig Schultheiß aus Steiusurth die dritte Schulstelle zu Schotten; am 15. Januar dem Schulamts-Aspiranten Georg Reeg aus Kirch-Bromback die fünfte Schulstelle zu Neu*Isenburg zu übertragen; am 18. Januar dem Schulamts-Aspiranten Heinrich Ernst Lenz aus Holzheim die Gemeinde-Schulstelle zu Allertshausen, dem Schulamts- Aspiranten Christoph Feick aus Romrod die erste evang. Schulstelle zu Lampert­heim , dem Lehrer an der sechsten katb. Schule zu Bürstadt, Jacob Schumacher, die erledigte dritte kath. Schulstelle daselbst und am 19. Januar dem evang. Pfarrer zu Wald-Michelbach, Georg Carl Guntrum, die evang. Pfarrstelle z» Rieder - Ramstadt zu übertragen; am 20 Januar den von dem Pfarrer und Gemeinderath zu Mosbach auf die erste Schulstelle zu Mosbach präsentirten Schullehrer Adam Grim zu Dorndiel für diese Stelle zu bestätigen; am 23. Januar den Oberforstsecretär Ludwig v. Werner auf sein Nachsuchen zum Oberförster der Oberförsterel Koberstadt und am 26. Januar den Hofarzt, Mediciualratb Dr. August v. Hesse zum Hofstallarzt zu ernennen; am 29. Ja­nuar dem Sckullehrer Georg Gaub zu Udenhausen die Gemeinde-Schulstelle zu Liederbuch und dem Schullehrer an der zweiten Schulstelle zu Alt-Buseck, Jo­hannes Rückert, die dritte Schulstelle zu Trebur zu übertragen.

Am 24. December 1874 wurde dem Pfarrverwalter Georg Helbig zu Wattenheim die kath. Pfarrstelle zu Heidesheim, am 7. Januar dem Pfarrver- tralter Wilhelm Bauer die kath. Pfarrstelle zu Friedberg und am 15. Januar bcm Pfarrer Valentin Baßler zu Wickstadt die kath. Pfarrstelle zu Bechtols* heim übertragen.

7. Charakterertheilungen.

8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Gemeinde-Schulstelle zu kesselbach mit 685 Mk. 71 Pfg. jährlichen Gehalt; die Gemeinde-Schulstelle|

vor, dessen Zeugen wir bisher gcroejen sind, da in derselben nicht blos die unbedingte Verurtheilung der Matgesetze proclamirt, sondern auch der Unge­horsam gegen dieselben zur Gewiffe, spflicht gemacht wird. Die Encyklica gibt daher den noch jüngst im Abgcordnctenhause laut gewordenen Andeutungen über die Möglichkeit einer Verständigung das schärfste Dementi, uub es ist wohl selbstverständlich, daß diese neuefte Kundgebung des Papstes, welche den unversöhnlichen Widerspruch zwischen dem Staat und der römischen Kirche von Neuem constatirt, von entschiedenem Einfluß auf das fernere Verhalten der Regierung sein muß."

Berlin, 21. Februar. DiePost" macht darauf aufmerksam, daß das Statut über die Verwaltung deS Vermögens der Berliner Hedwigskiiche viel weiter geht, als der Gesetz-Entwurf über die Vermögens - Verwaltung in den katholischen Kirchengemeinden. Tie Gemeinde der Hedwigskirche hat bei der Constituirung ihrer Aeltesten selbst gewählt, welche sich jetzt durch Cooptation ergänzen und die eingreifendste selbstständige Controle über die Verwaltung des Vermögens und alle Einnahmen und Ausgaben ausüben, bei welcher ihnen der Probst und dir Geistlichkeit vollständig unterworfen ist. Was bei der Hedwigs- kirche geht, kann doch bei anderen Gemeinden nicht als Versuch der Plünderung bezeichnet werden.

Der vielgenannte Erzherzog Johann Nepomuk Salvator hat am 16. d. Ternesvar verlasset,. Es wurde ihm vorher ein Banket gegeben, ein Fackelzug gebracht und andere Beweise persönlicher Theilnahme gegeben. Er ist ein be­liebter junger Mann, und diese Ehrenbezeigungen sind durchaus unpolitischer Natur gewesen

Berlin, 21. Februar. Wie es beißt, denkt Fürst Bismarck noch immer ernstlich an seinen Rücktritt, da seine Gesundheit der Geschäftslast nicht mehr gewachsen ist; er würde, wenn er bei seinem gegenwärtigen Entschlüsse beharrt, das Reichskanzler-Amt wenn auch nicht zum 1. April, doch im Laufe des Sommers nicderlegen. Jndesien ist cS deshalb nicht feine Absicht, sich ganz dem politischen Leben zu entziehen; er ist Mitglied dcS Herrenhauses und wähl­bar zum Reichstags-Abgeordneten.

Berlin, 21. Februar. Tie nächste Herrenhaus-Sitzung ist auf den 5. März anberaumt.

Berlin, 22. Februar. Abgeordnetenhaus. Petri bringt den von den Zeitungen mitgetheilten Antrag wegen der Rechtsverhältnisse der Alt-Katholiken ein. Ter Präsident gibt bekannt, daß Lasker den Wunsch ausgesprochen, aus der Budget- und Provinzial-Ordnunge-Commission auszufcherden. Tas Gesetz, betr. die Transcriptions- und Jnscriptions-Gebühren bei dem rheinischen Hypo- tbeken-Verfahren^ wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Es folgt die Berathung des Etats des Ministeriums des Innern. Tie geforderte Mehr­bewilligung für die Polizei-Verwaltung in Köln wird auf Befürwortung Sei­tens des Ministers des Innern bewilligt, der ganze Etat des Ministeriums des Innern, ausgenommen 2000 Mark für den Erweiterungsbau des Poltzei- Tienstgebändes tu Wiesbaden, genehmigt. Anträge wegen Gehalts-Erhöhung der Strafanstalts-Beamten werden an die Budget-Commission verwiesen. Es folgt die Berathung des Etats deS landwirthschaftlichen Ministeriums, wobei der Landwirthschafts-Minister die Annahme des Etats empfiehlt und einen Plan für die künftige Entwickelung der Lehr-Anstalten darlegt, deren Organi­sation angefochten war. Die Berathung wird morgen fortgesetzt.

Berlin, 22. Februar. Lasker's Befinden ist im Ganzen zufrieden­stellend. Tie Fieber-Erscheinungen haben gänzlich nachgelaffen. Fürst Bis­marck ist gestern vom Kaiser zu einem längeren Vortrage empfangen worden.

Münster, 19. Februar. Der ^Westf. Merk." meldet:Heute Mor­gen wurde vom Polizei-Commiffär im Auftrage der Staatsanwaltschaft die