Dieses Platt, durch welches der Minister Buffet seine LoosungS^wurf der Ausschuß Majorität mit 71 gegen 44 Stimmen angenommen. Die en pflegt, tritt entschlossen für die Bischöfe ein, weil es glaubt angenommene Atresie ist eine Paraphrase der Thronrede. Morgen nimmt der
Derrviscdtes.
<. ainma
Earliften einen
Janeiro
Die Kammer votirte das Wahl
der Hast entlassen.
Rio de wurden heute Reform «Gesetz.
Amerika.
20. September. Die in Hast befindlichen Bischöfe
Fürst die Adresie entgegen, welche ihm durch «ine Deputation überbracht wird.
Eettinje, 21. September. Rach Berichten der Insurgenten hat am Sonnabend em achtstündiges Gefecht bei der türkischen Festung Berana stattge» unten, welches damit endete, daß die Türke» »ich in di« Festung zurückzegea.
derte. deren Höhe dem König Clfar und seiner Begleitung Su-b,uche lebt alten Um willen» emlockit. Ich kenne nicht genau die Summe, welche der Wirth deanspruchre und die auch bezahlt worden ist. aber z i einer annähernden Darstellung derselben veri Hilst schon die Lbatsache. daß < m Schlüsse der Rechnung für Feuei ung-material noch 1iX) Dhlr, schreibe hundert Iholer. ou-gewonen waren König Ctf r sandle de monströse Rechnung losort dem Deutschen Kaiser cm. woraus der derresiende Restaus raieur von der Drrectron der erwähnten Bahri au» seiner St Uung entiernt wurdet
Rom, 19. September. Dem päpstlichen Nuntius in Madrid, Simeoni. ist, wie die „Agenzia Stesani" crsährt, die Anweisung zugegangen, seine.'. Posten sofort zu verlassen, wenn die Entschließungen des spanischen Mimst, riums über das von ihm unter dem 14. d. MtS. an die spanischen Bischöfe erlassene Rnndschrerben der Art sein sollten, daß durch dieselben die Würde des päpstlichen Stuhles beeinträchtigt würde. Anderenfall« wird Simeoni von der Gesandtschaft in Madrid erst in der ersten Hälfte des Decembers zurücktreten und alödanu durch einen anderen Runcius ersetzt werden. Das nächste Eon-
250 Geistliche, die gestern ihre Exercitieu beendeten. Rout; als ihren Lehrer und Prediger.
Otadeit
SerüieiL
Aragujevatz, 20. September. Die Skupschtina hat den AdreßEnt
„Fran^ais. । ——• —? -----»» • «#■
Worte abzugeben pflegt, tritt entschlosien für die Bischöfe ein, we.l es glaubt oder zu glauben vorgibt daß Frankreich nicht anders regiert werken könne. alS ' wenn der Univerfitätsunterricht nach den Geboten der Kirche ertheilt wer «. — Morgen wird in Troyes der Eongreß der republikanischen Preffe eröffnet. Aus der Tagesordnung stehrn eine Beratbung über die Jnteresieii der Preffe. die Gründung eines SyndicatS und ein P.otest gegen den Belagerungszustand.
Paris, 19. September. Die klerikalen Blätter erstatten Bericht über die erste große Meffe, welche am letzten Sonntag im Lager von Montfort stattsand und zu der sich die ganze Bevölkerung der Umgegend im Sonntageputz eingefunden hatte. Um 9 Uhr Morgens kündigte eine Artilleriesalve den De ginn der Messe an. Dem Altar gegenüber befanden sich der Ober. General, der Divisione General. Ur ganze Generalstab und die von Osficieren getrage neu sechs Fahnen. Hinter den Zahnen waren die Genie - Truppen und dae Jäger Bataillon zu Fuß aufgestellt. Zur Rechten und Linken des Altars standen die Infanterie Regimenter mit Waffen und hinter ihnen die Kavallerie und die Artilleristen mit ihren Kaiionen Am Altar befanden sich die Sappeuro vom 24. Regiment und dessen Musikcorps, welche sich direkt beim Gottesdienstc betheiligteu Beim Evangelium präsentirten alle Truppen das Gewehr, und als der dienstthuende Priester die Hostie in die Höhe hielt, commandirte der Ober-General: „Genoux ä terre.“ Bei diesem Eommando donnerten die Ka nonen. die Trommeln wurden gerührt, die Trompeten schmetterten, die Fahnen wurden geseiikt, die Officiere grüßten mit dem Degen und die Truppen warfen sich auf die Kniee. Die Meffe schloß unter den Gesängen der Truppen, dic vom Musikcorps begleitet wurden und als der Priester den Segen ertheilt. gab es wieder Kanonendonner. Nach der Meffe defilirten die Truppen vor dem Altar unt logen dann ab.
— Die Pariser Geistlichkeit steht, seit Monfignor Richard Coadjutor deS Cardinal-Erzbischofs Guibert geworden ist, vollständig unter der Zuchtruthe der Jesuiten. Das gebt so weit, daß die Jünger Loyola's jetzt bei ten sogenannten „RetraiteS" der Geistlichen die Oberleitung haben und die Predigten halten.
— Au- 9? ü r n b c r n erhält der Mainzer Anzeiger von einem Augenzeugen Mittheilung über einen selti "men, herzergreifenden Sifenbahnvoifall. der sich vor etlichen Tagen trüb gegen 4 Uhr auf der Strecke Würzburg Nürnberg ereignete. Kurz noch Bei lassen der Statten WüiOurg, so idteiM dog mcn»te Blatt, wurden sämmt- li*e schienenden Passagiere btt l/oui ees vlödlich bin* da- Geschrei einer mthnfenbai Tome erweckt. deren ^jäh.iges Töchi.rchen flut bei undegrerfi cher Weise offen geblie« denen Waggontdür geia. en wo- Roch etrva 10 Minuten langem Ruten konnten wir erst den Kunfübrrr auffordern, den Zug bollen zu lasten Während dreier Zett konnte die untröstliche Krau nur mit Mühe abgehalUn werben, ihnm Ki. be nack zuspiingen. Rachde der Zug zi.m Suben pedrachl war, suchen die Zugbeamtcn da Kind, doste nach Peistuß von etwi 20 M nuten n.e kwÜr: »:er Weste gewnb un wohl zurück« brachten. Rur am lNui.be balle da» Mädchen eine ganz leichte, unbebeutendr Bei- leeui g bavongetragen. Trr Moment, ba die verz^eiseste Muster ihr verloren geglaubtes Kind wiebersah, resp wiebersanb, liegt außer oller Beschreibung Da- Kind war nämlich auf das gegenüberliegende Geleise ges-llen. ftai.b sofort auf und war eben in Begriff, dein Zuge nadnutauhn, al- eo von einet Bahnwäitei-'rau, welche beim Bor» überfahren des Zuges do« Schreien der Dome hörte, in Obhut genommen würbe-
— (Unglücksfall) Am 14. b. M. hat sich in ber Gegend von Borne bei Magdeburg ei tzen erregendes Unglück <v< cj c L le Gebrüder Herbst und Mutbwille, Kalkbrennereidesitzer in Borne, fuhren, um ihren Kindern eine Freude zu bereiten, auf cin<m einspännigen, mit Sitzen von Strohgarben versehenen Leiterwagen zum Jahrmarkt nach Egeln. Die Gesellschaft bestand aus 11 Personen. Männern, Frauen und Kindern. Aus der Rückfahrt entstand auf dem Wagen Feuer. Bestürzt wollten die Männer das Feuer löschen, ließen aber dabei unglücklicherweise die Zügel fallen Ta- feiner Fessel entledigte und durch den entstandenen Zumult erschreckte Pferd ging durch, und in Folge des durch die schleunige Beweaung vermehrten Luftzüge- stand ol-dald der ganze Wagen in Flammen, da das Feuer auch die leichten Kleider der Fr men und Kinder ergriff- <H entstand eine herzzereißende Scene Die KaH,h Flauen wollten die unglückllchen Kinder retten; die Männer durch Herabreitzen der
hatten een Jisuitenpater ürdUKnbcn korben die Gefahr omnmbnn Ader Alle- vergeben-. Zwei Kinder voa f ungefähi 11 Jahren erlagen bereit- den gräßlichen Leiden; ihre Mütter liegen an gn ,'äbi lieben Wunden darnieder, und die übrigen Personen sind mehr oder weniger ' beschädigt.
— (Voib er und Bettelstab) (hn Beispiel seltener Seldsterkenntniß und Aufrichtigkeit ist unlängst von zwei Arader Musikern gegeb.n worden Dieselben wann nämlich vom Theaterdirector t.'öc- in Temesvar zur Beioollständigung seine- Orchcfters cnpaßirt Rochstäglich scheinen die beiden Künstler jedoch wieder anbei en Smne- geworden zu sein und schrieben verrn Löcs folgenden erbaulichen Brief: .Geehrter Herr Director! 2llir ergebensl Gefertigte halten die (?bre, von Ihnen für Ihr Orchester engagirt zu werden, bitten aber jetzt, daß Sie unseren Vertrag gefälligst austöscn wollen. Wir sind, aufrichtig gestanden, die größten Lumpe und selten vergeht ein Tag. an welchem wir nicht betrunken sind Datz man un- einzeln ober Beide aut einmal schon üufl den meisten öffentlichen Vocakn Arad- hirau-geworsen hat, kann uns nicht nur die halbe Stadt bezeugen, sondern sind wir auch bereit, un Vedarf-ialle, solche Zeugen namhaft zu machen, die do- beeiden können De-Halb bitten wir nochmal-: Em»
J - ; r 7 ., muxbc u’dbrent der Nacht bin? Vu Berlin-Hamburger Ifiiendahn, da-
u.td Verwundete. -Lie ^tadt Tremp wurde wahrend der Rach du cv Ued , pnirr fjnrt nTnrn Prellerei aeworden. tfr batte dort mH seinem u*efrlae ein Diner rumpelung genommen. Den Earlisten gelang es, tu die Berge zu entkommen. Die Brigade Gamtr hat, gleichfalls in Eatalonien, in einem Gefechte den
Verlust von 35 Todten und 19 Gefangenen beigebracht.
sistorium soll, wie nunmehr definitiv seststeht, am 23. d. Mts. abgehalten und lIlu „ VMV VWVM1 ....... w..„
darin zunächst die in dem Eonsistorium vom 17. d. Mts. ernannten (Sarbmäle; jaflen untere Mitwirkung: denn solche Taugenichtse, wie wir Beide, werden Sie
unter den herkömmlichen Errcmonien eingesührt werden. Außerdem wird der ohnedies nicht in Ihrem Orchester dulden können - Folgen die Unterschriften. Ob der Papst noch unaefähr 12 weitere Bischöfe ernennen. Director nach diesem zarten Geständniß noch auf dem Engagement der beiden .auf-
" richtigen Vumye" besteht, ist nicht bekannt geworden
(EllüflinÖ — (Originelle Rechnung ) Der Reisemarscholl eine- reisenden Herzog- beiuf»
” * _ . u . m . fragte bei der Durchreise durch da- Städtchen tt einen Schmied und einen Siellma»
London, 20. September. Der Dampfer „<sunda der Peninstilar Haltbarkeit sämmtltcher Wagen zu untersuchen Da diese nicht da- uunveste
Oriental Eoiupany ist auf der Fahrt von Hongkong nach Pokohama am 14. Schadhafte entdecken konnten und dennoch eine Rechnung verlangt wurde, so brachten d MI«, bei der Insel Zurnnbout auf eine Klippe qestoßen und in golfle dessen sie fol8enb< ju Sl-nde: «'»»UNS 'ür die Un.ersuLun, bei b'ei Wa».^ Unler tue . l ..ki1uinft hi. Wagen gekr ochen 4 Gr , von rucklvarts wieder zurück “ Gr , dabei e nmal an den
auf den ötranb gesetzt worben. -Lic auf dem schiffe desindliche r(o,t, de tirftofttn 2 Gr.; einen Ragel angeschlagen 4 Gr ; bubet zweimal auf die Fin-er Passagiere und die Mannschaft wurden nach Schanghai befördert. Bon dem aeklopst 2 Gr ; für istranntwein 4 Gr; Trinkgeld m Person b Gr. )6 Gr Summa gestrandeten Dampfer ist nur das Lordcrtheil beschädigt. 1 Iblr. 1U Gr (Sine solche Rechnung war dem Herzog noch nicht vorgekomme.., un»
ö - er besohl, den Veutm da- Doppelte iu geben.
oüfliucn. — In einer Fremdmliue in Hallstadt befi ibet sich au- de ' letzten Wochen, wie
™ , ». , . . , cc • « <n UN- ein Fieund unsere- Blatte- schreibt, folgende Eintragung, die in ihrer einfachen
Madrid, 19. vLeptember. Rach hier eingegangenen ofstciellen Bench unbeaLftcfrttrten Komik doppelt amüsant ist .1 von S. Hauptmann, tn Ruheftan» teil auS Eatalonien hat die Brigade Easola am 17. d. Mts. 3500 Earlisten nut seiner Gemahsti'- Tie Jnteipunktion der Eintragung ist genau beinhalten.
letzteren verloren viele Todte — Man schreibt der Allg Ztg.: ,Der König von Sch'v:den ist auf »einer Heim« hrrnb b,r 9iad>t burd> lieber ««« r-uil»Ian-> in W.IIM.er«'. Slut.on bei Berlin-fjambur.-rr («nenbabn ba» Opfer einer argen Prellerei geworden. Er batte do,t mH seinem ^ef> Ige em Diner beim Badnhos- Restaurateur einoenoinrren, für welche- lescr eine Entschädigung fori
48«53) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute an Löwengaffe E. 108 wohne.
Marlin Simon, ©d)ubma(trr.
fl [ l g e m e i n e 1 fl n 4 f i fl e r.
Niddaer Herbst Markt.
4936) Der Niddaer Herbst« Pich- und Krämer Markt wird and) dies« mal in einem Tage und zwar (4936
Montag den 27. l. M,
aus der sogenannten GanSweide abgehalten, was hiermit zur Kenntniß gebracht wirb.
Zugleich werben die auswärtigen Krämer auf die Perloosung ber Markt« stänoe, gemäß 1 ber Marktordnung für die Stadt Ridda, unter dem An fügen aufmerksam gemacht, daß dieselbe um 8 Uhr Morgens auf dem Math bautfaal stattfindet.
Ridda, den 20. September 1875.
Greßherzogliche Bürgermeisterei Ridda.
_______________________Rullmann_________________
Versteigerung.
Donnerstag, den 23. L MtS., Nachmittags 5 Uhr werden auf hiesigem Bahnhöfe 200 Eentner EoakS öffentlich versteigert.
Gießen, den 22. September 1875. (4988
Die (Hüter-^rvedition der 15öln Gießener Dabn.
Betr die Versteigerung des Obftes drr Lkadt (Siegen
Da- Obst d<r Stadt Gießen, beft<hend tn Aepseln Birnen und Zwetichcn am Krol» bod< ' nbach.r und AwU
röderweg, sowie auf den Wnlagrn, und die Rüste von drei Bäumen an der Hardt sollen Freitag, den 24. September 1874, RachmUtag- von 2 Uhr an öffentlich versteigert werden Die Zusam menfunft ist auf der rahnbrücke
Gießen, den 21 September 1875 G roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen
A B r a m m (4930
Ccffrntlid'c 9luffi»rbfiuna.
Friedrich FÜrstvon Gießen — Inhaber der Firma Eduard Strack daselbst — ist gestorben und der Rachlaß dffselben von nben unter der Rechr-wohltbL- Inventar- angetreten wo, den. Da die Bermögen-ausnabme eine nicht unbedeutende Uederschulduna ergeben bat. so werden aur Antrag zur Abwendung de- tfancudet die Gläubiger de- Inhaber- der Firma Sd u ard Strack dahier zur Anmeldung ihrer Forde
rungen, sowie zur veichlußsaffun- roegei Adschluffe<» eine- Arrangement- auf:
Freitaa den 8 October l I, Bormittags V Uhr, mit dem Ansügen geladen. daß In letzterer Beziehung die n cht erfcheinendeu Gläubiaer al mit den Beschlüssen der Mehrheit bet e schien en en Gläubiger einverstanden anae« leben werden. (4434
Zugleich wird bemerkt, daß ZahlunaeM an* die genannt^ Firma oder bnen Inhaber mitsRecht-güttigkeit nur an den provisorischeH Maffeeuratoe Max Pilger dahier ge« leinet weiden können
Gießen, beit 20. August 1875. Großkerzo-lichk- Stadtgericht Gießen.
Bötticher, Gebhard,
Stadrichter.________Stadtg Asseffor.
Donnerstag den ZX. L M, Bonn ttog- 11 Uhr, «oll auf dem hiesigen Rathbautr da-Liefers und Anfahren von dbaufftrfleinen, veranschlagt iu 416 Mk, versteigen werden.
Gießen, den 21. September 1875. (4927
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. B r a m m- l


