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Vermischtes

Deutschland

erlangt, wurde in der Welse beantwortet, daß aus tikuiib der beiderseitigen

Nationalitäten besitze. Er fti wdbrcnb jciiicS Aufenthaltes in Deutschlands

gestern von Der Kaiser

versichern, daß die F.'brikanten in da-neubestimmte Versammlungsloeal kommen.'Umfange Anspruch machen und frt selbst zum Präsidenten der Vereinigten Ein großer Fabrikant schickte gestern wieder nach allen Richtungen, em seine Staaten wählbar.

und in den dortigen llnterthanen Verband zurückgekehrten Bürger der Vereinig ten Staaten von Wichtigkeit ist, wurde kürzlich von dem General - Anwalt ui Washington getroffen. Die Frage, ob der hier geborene Sohn eines zwar hier naturalisirten, aber wieder preußischer Staaro Angehöriger gewordenen Vaters, der seinen dauernden Aufenthalt tu Deutschland genommen. dort der Militär­pflicht unterworfen sei, »iachdem er m Deutschland das gesetzliche Alter dazu

Rußland.

Petersburg, 19. Juli. Der König von Schweden ist Kronstadt aus der FregatteVanadis" nach Stockholm abgereist. Alexander begleitete den König bis Kronstadt.

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New - Aork. Eine Entschetbung, welche für die nach

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Shaugbai, 19. Juli. Lu- Peking wird gemeldet, daß die ch nesische Regierung beschloffen habe, wegen der Ermordung des englischen Ingen eurs Margary eine Gesandtschaft nach England zu schicken.

Arbeiter für heute zu Unterhandlungen einzuladen; es dürfte jedoch nur eine Deputation der Arbeiter kommen. Nach den vom Arbeiter« Eomite geführten Aufzeichnungen sind heute gegen den anfänglichen Stand von über 2500 sinken den Webern nur mehr 1700 Strikeude; ungefähr 800 baben Brünn bereit- verlassen. Der weitau- größte The«! der Weber sind keine Brünner.

/ran&reicQ.

Paris, 20. Juli. Nach einer hier emzegangenen Depesche au- Madrid sollen 2000 Earlisten aus Eatalomen auf französische- Gebiet übergetreten sein. Die Nachricht bedarf indeffcn noch der Bestätigung.

Paris, 21. Juli. Welchen tpeciellen Äntheil an den bayerischen Wah­len die Ultramontanen nahmen, ist bekannt. Aber auch Gambetta'S Partei hat ihr Auge auf die bayerischen Sonderbündler gerichtet- DieRepublique Francaise" hat zwei Berichterstatter nach Bayern geschickt, von denen der eine au- Kaiser-lauter», der andere aus Würzburg über die Wahlen schreibt. Jeder Pfarrer hat sich in einen Sttmmmäkter verwandelt", schreibt der Fran­zose au- der Rheinpfalz, und aus Würzburg:Ein ächter Bayer kann nicht kalten Herzen- bei der unangenehmen Aussicht bleiben, Prussien zu werden; er ist stolz auf die Stellung seines Lande-.- Und nun wird ein Breite- über den Antazani-mu- zwischen Norddeutschland und Bayern gesalbadert und bin* zugefügt,dieser Gegensatz liege in den Sitten und in den tausenderlei Zügen des Alltagslebens.- DieEinverleibung Bayerns" wäre dem Franzosen zu» folge für Bayerneine brutale Herrschaft der Berliner Generäle und Präfek

ten u. s. w. Lernen werden die Franzosen auS diesem Geschwätz wenig, dagegen wird man in Deutschland daraus von Neuem wahrnehmen, mit wie begehrlichen Augen alle gegen da- Deutsche Reich gerichteten Bestrebungen in Deutschland von den Franzosen beobachtet werden, und wie sehr es begründet ist, daß die Gegner deS Reiche- von den Franzosen als willige Verräther an der deutschen Einheit und Größe beurtheilt werden.

Versailles, 20. Juli. An der Sitzung der Kommission zur Berathung der Frage der Vertagung der National Versammlung nahmen heute die Mini­ster Buffet und Dufaure Dheil. Die Commission beschloß, in Gemäßheit der von den beiden Ministern ausgesprochenen Wünsche eine Vertagung vom 4. Äu gust bi- zum 16. November zu beantragen. Die National - Versammlung setzte die Berathung deS Budget- fort und genehmigte eine große Anzahl von Artikeln der Budget-Vorlage.

Versailles, 20. Juli. Es beißt, Don Carlos sei Gegenstand eine- Mordversuche« gewesen, aber unverwundet geblieben.

6iiQfauö.

London, 20. Juli. Das Unterhaus hat in dritter Lesung die Bill über die Verhältmffe zwischen Arbeitern und Arbeitgebern angenommen.

Spanien.

Madrid, 21. Juli. Regierung- - Nachrichten bestätigen, daß Dorre- garay sich in Cauterels befindet und daß er verwundet ist.

Perpignan, 20. Juli. Saball'S Frau wurde an der Grenze verhaftet und interuin.

i 7 (3m ^uflt ermordet.) Au« Kun-Szeni * Mrklo« wird dem .Pester Journ geschlieben: ^er Bostar eine« reichen dauern verlndte sich m seine Henn und dicie riwlderte «eine glühende Gefühle Der Bauer nfubr bald. kap. während er Laa und auf brr Danha arbeite, fehl Weib mit d,m Hirten sütz« ^chaferstunden tw" bringe, und beklagte sich bteiüber bei fernem Schwiegervater D-eser sprach seiner kochker in'« Gew'sien und erhielt auch von ihr em ie-erlichr» Versprechen, dntz sie dem Bojtar die Besuche bet ihr verbieten werde. Lue hielt Wort, doch sie tonnte dem flehen de« Geliebten nicht widirstehen Im Momente aber al« sie ^rc sl.me u:n b«n Hals de« Bunchm legte, zog dieser eme Pistole hervor und d chbohtte dem tcho.ren We,de mit einer Xugel dus Her, Er selbst lies iu seiner Heerde und wurde bald, von Poltzetorganen verfolgt, ebenfall) mit durchschossener Brust ausgefund n. Ter reformirte Geistliche verweigerte dem Mörder und Leibstmörder eine kirchliche Beerdigung, doch kaum war diese Nachricht im Orte verbreitet, al« mehrere bündelt Bauern, ergriffen von dem Schicksal de« Hirten, demselben einen pompösen L'acbauua veranstalteten, im sr.edhofe eine Grude graben liegen und die reiche selbst tn die Erde senkten. Nach dem demonstrativen Begröbnitz begab sich die criegte Bolksmenge .um Geistlichen, dem sie eine Katzenmusik brachte.

Aus Obwalden im Schwei,erkanton Unterwalden erzählt der .BuntzE ^etzt hm machten die Zöalinge von Sarnen unter oblig t<x Begleitung von einigen 15 Geistlichen einen Ausflug in den Canton Luzern hirein. Auf dem Wege begegnete ihnen ein junger Russe, der sie höflichst und freundlichst giützte Ta sie .hn oder wegen seine« Dialekt« für einen Preutzen hielten, riefen sie 'hm iu: . Abe mit Btdmarck abe ic.- Der Fremde war aUerding« wenig erbaut über solche Rohheiten 'eine verwun. derung steigerte sich aber noch mehr, al« er hörte, datz sic Schüler eine« loarnanntrn Gymnasium« gewesen feien."

(Aus Palau ) Fremder: .Aber ich bitte Sie. warum graben denn die Leute hier so lief ?- Burger: .Wissen Sic, daß ist so eine eigne Sache.' man möchte gern unferm Bürgermeister ein Denkmal sitzen, und kann keinen Grund stnden!'

Au« Kurhessen, 14 Juli. Wie un« nntgetheilt wird, hat der edernalige prä. sumtive Dhronfolger, Prinz Friedrich von Hessen, die Anfertigung eine« Bildnisse« de« letztoerstordencti Kurfürsten ongeordnet, welche« in der grotzen Kuppel de« Schlosse« Wilhelm-Höhe neben den Bildnisfen der früheren Regenten cu) dem Haufe Brabant aufarftrüt werden soll- Damit findet sonderbarer Weise die Nischenreihe gerade ihren Alschlutz.

- Au« dem Kreise Wetzlar, 13 Juli. Eine Wittwe in einem Dorfe auf der Ulm verhe,ratdete sich vor längerer Zeil wider den W'llen ihrer der eit« ewachferien Tochter zum zweiten Male- In die Wochen gekommen, erbat sich die Mutter'i ich behüt« der nöthigen Pflege, den Besuch der in einem benachbarten Orte dienenden Dochier jedoch vergeben«. Bor einigen Dogen fand man nun Letztere auf dem Felde erschlagen, wohin sie, um Futer zu holen, gegangen war. Tie ringele,tete Unt rsuchung wird bnffentlid) näheren Austchlutz über den dem Anscheine nach hier voi liegenden Mord geben. ,

(Formalität ) Richter: .Wollen Sie also Ihre Autzfagen beschworen, dann beben Sie die rechte Hand!" Invalide:Taft kann ich nicht, die ist mir durch- ichossen worden ' Richter:Dann heben Sie die linke Handls Invalide: , I a« kann ich auch nicht, in meinem linken Arm hab' ich auch einen Schutz e Richter: .Dann müssen Sic ein Bein hochheben

(Ern reicher Mann ) .Hör' mal! Du hast fein Vermögen und w ast Dich nicht an Omma heran! Gut. patz' auf! Tu host eine Nafe, eine recht anständige Nase: wurdest Du Dir dieselbe für 2iH"0 Dhaler abschnetben lassen ?Wem. -Schön, da weide ich ihr sagen, da« Du ein Juwel besitzest, datz Dir nicht für

- Opfer mütterlicher Eitelkeit ) Der einzigen 3jährigen Dochter eine* Krankenwärter« im Berliner Krankenhause Fried,ich«hain sollten Ohrlöcher gestochen werden und erbot sich ein Barbier, der jedoch so ungeschieft manipulirte. r>atz er beim rechten Ohr anstatt in da« Läppchen in den Knorpel stach, an welchem sich halb eine Oitvrunfl einftcllte, so datz von dem herbetgerufenen «izte die untere Hälfte bei Obre« abgenomen werden mutzte. Ter Zustand b(« Kinde, verschlimmerte sich i doch derart datz auch die ganze Seite bei Kopfe«, sowie bei Halse« in 'uterunfl nderg'ng. welche baft Kind nach etwa iztägigem Krankenlager dahinraffte.

Limburg, 11 Juli (Ablaß z. herabgesetztem Preise) We-n die Daare nicht zieht, bei schlechten Zeiten ber Abgang stockt, bann setzt der geschäftskundige Kauf­mann oder Fabrikant den Preift herab. So hat denn auch, laut heutiger Verkünd!« flunfl in b<r Kirche der heilige Baier die Bebinguug für Erwerb bei Jub'.läumft» Ablässe« au« .besonderer Gnade- sehr gemindert, bat die Gegenleistung oder den Kauf« prei« für btefe hohen Schätze für die Gläubigen bedeutend herabgefetzt Da der Bor­rath der Kirche an GnadenschStzen durch die Verdienste der Herligen, welche die Som» m-malf iffe der Kirche verwaltet, unendlich ist. so möchte die Pie'-ermätzigung eben nicht schwer fallen, wenn nur jetzt der Artikel Nachfrage erregt Schlimme« ^e chen schon ....... ...... _____________ ,p WW| ......jt,.., bieHerabsetzung, ivafl ber Unfehlbare unfehlbur. wenn auch etwa« fpat. erkannt hat.

S.,'». und trr .w'jch.n SDnitfdjIaub unb btn ©'aaten befte^nben!Umauf ^

vertrage der «ohn eine- solchen fruberen amerikanischen Adoptivburgers zwei beim S.nlassen de« flüssigen Metall« ber Mantel ter Form gefpiungen st Nationalitäten besitze. Er sei wahrend feine- Aufenthaltes in Deutschland, Wie ba« amtliche lippische Blatt meldet, steht die ganze ^ermanngsigur seit deffen Schutz er genieße, zwar der Militärpflicht unterworfen, könne aber nach ^.<n2 } Morgen- fertig ba b « auf den Legionftadler, auf welchen Hermann den Vrobläbr.»k..,. ,°ba.b er in di. Scmmgun S.aat.n .u.ückk.hr. -us

da- durch seine Geburt ihm zugesallene auicrlkanische Bürgerrecht tm vollsten kann der Adler angebracht werden

ZI (1 g e m e i n e t Anzeiger.

(Sbictalliibiuhi.

Nachdem Grotzherzoalicheft Hofgericht dir P'vvmz Oberbessen über da« ganz un­bedeutende . um 504 Mk 46 Pig. über­schuldete Vermögen de« Philip p G ö r n e r t von Hitmgtzhausen den förmlichen Ooncur«* vroceh erkannt hat, werden alle diejenigen, welche Forderungen irgend welcher Art an den Unbar bilden zu können vermeinen sollten, hierdurch oufgesorben. solche so ge witz im Dermin

Donnerstag den 3 August d I., Morgen« 9 Uhr.

dahier aiqu eiben. zu begrünben und etwaige Vorzug-srechte geltend zu machen, al« sie fonn damit von bei Masse au «ge­schloffen werden würden

Sodann roll in diesem Dermin, fall« ein Vergleich nicht iu Stande kommt. ein Gläudigerautzschup und ein Masfeeurator bestellt werde» und werden die nicht er schienen«», oder nicht gehörig vertretenen

Gläubiger bei den detzfallsigen Beschlüssen nicht berücksichtigt werden (3112

Lich. den 27. Mai 1875.

Grotzherzogliche« Landgericht Lich.

Weyer. Ür Ä o d>.

Landrichter. Landg.Asfesior.

A'erllerqerungen

Main-Weser-Basin. Verkauf alter VabnsctrwkUen.

Montag den 26. Juli d I, de« Nachmittag« um 4 Ubr, iollen in dem Marn Weferbahnhc'fe eine Panhie alter au«rangirter Babnschwellen an die Meistdierrnden verkauft werden. Ter Anfang beginnt tm Güterbahnhofe der Post gegenüber. (3*<T>4

Gießen, den 21 Juli 1875.

Ter Bahnmeister. Gerhard.

Arbeitsvcrstcigcrung.

Samstag den 24. Juli. Mittag« um 1 Uhr. sollen auf dem Rathhaufe zu Staufenberg nachfieoende Bauardeiten durch ösienUtche BerNergerung in Serord gegeben werden.

Mk Pfg

1) Maurerarbeit, veranfchl zu 69 30

2) S chremerarbeit, , , 28

3s Handarbeit. , , 44

Gießen, den 20. Jul, 1875. (3659

Körner, Bezirkftbauaufseher ------------v----------

Serlgedoienes.

Holland Vollbäringe,

superiur O-ualitat emrneblt ^23) Emil Fischbach

3I5H T urch meine neue Brennerei- c^inrichkuna bin ich tn den Stand gesetzt, e.nen reinen Koiab:anntwein zu liefern und ! bringe ich biefen sowie ben schon längst bekannten .Schistenderger Bkanntwein' tn empfehlende Erinnerung. Bestellungen bitte jid) «m Hotel Einhorn abiugeben, und ist auch der Branntwein bet D Heil, Kirchen« platz zu beziehen- Karl V ö n <f e r, _____________ Schinenbera

3S5<») *?fcuc boUänbifcbr 'llollbäringf imb nruccinqc: machte» Würfen empfehlen

5 -l V u s ch 2 o h « e.

2^50) Löein, Vier und giqueurc in Flaschen wie tm Autzschank empstehll

^brittian F r e ch. Ltndenplatz ^einftc Wotbacr ö crticlatwurfl emchcblt (3386

Emil Fischbach.

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