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Gießener Anzeiger.

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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.

*0, Mittwoch de» 22 September 1*55.

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Prämien

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'Ou^one, Papier- und Rihtente wie zur Lee

auf den

Lietzener Anzeiger

Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei ins «Yaus geliefert.

Den seitherigen Abonnenten in der Sradr Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung trfolflt, dao Blatt and) im IV. Quartal 1875 zusenden und den AbonncmentSbctrag durch Quittung erheben lassen.

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politischer Their

veutschlaui).

Darmstadt, 18. September.

stand des Prinzen

zugebracbt.

Dcllerreidj.

nenweg abgeschnitten. Man denke sich die trostlosen Gesichter der so in ihren

FahrbilletS auszutauschen und, wie Alle, denen an verhältnißmäßig rascher Be-

Westen ausbreiten.

fninftrruti.

derer pilgernder Landsmann

Heute früh ist in der Thal der größere Theil der belgisch-deutschen Pil-

Müncden, (16. Scpibr.) an erkrankt.

München,

wohnten and) heute unter großem Interesse den Schluß-Manövern der Groß' herzoglichen Division bei.

Verkitt, 20. September. Der beutjche Gesandte bei der italienischen Regierung, Herr v. Keudell, ist aus Ostpreußen wieder hier eingetroffen. Der­selbe ist in der Zwischenzeit nicht, wie mehrere Blatter wiffen wollten, in Varzin gewesen.

Berlin, 20. September. DieNordd. AUg. Ztg." bezeichnet die Nack- richt von Beralhnngen des Staats-Ministeriums über die Aushebung des Pseide - Ausfuhr - Verbots als unrichtig und jeder tbatsächlichen Begründung entbedrend.

an gewiffe Ladenbesitzer zum Einwickeln der Maaren bestimmtes Papier, auf welchem bonapartistuche Schriften angekündigt werden und auf denen sich Por- Se. König!. Hoheit der Großherzog traitS Napoleons 111., der Exkaiserin, des kaiserlichen Prinzen, des Marschalls ~ ' Canrobert und des Marschalls Mac Mahon befinden. Durch diese Zusammen­

förderung gelegen war, sich nach Psrigueux zu begeben. Unterwegs stiegen einige von ihnen auS und besuchten den berühmten Wallfahrtsort Rocamadour, in Montlu^on trafen Alle wieder zusammen und zu ihnen gesellte sich ein an-

b<n eine Erdabrut sch ung in der Taxn-Gegend . Tarn, Lot, Garonne, Dor-

Rostock, 20. September. Bei dem gestrigeii Fackelzuge hielt der Kaiser an verschiedene städtische Deputationen folgende Ansprache:Ich danke Ihnen für den ebenso glänzenden als herzlichen Empfang, den ich aber nicht meiner Person, sondern mir als den großen Ereignlffen geltend annehmen kann, deren Zeugen wir waren. Vor Allem wünsche ick Ihnen Glück, einen Regenten zu besitzen, der sowohl durch längstbewährte Gesinnungen als durch kriegerische Thaten soviel zur Herbeiführung dieser Ereigniffe beigetragen. Ich wünsche aber auch Ihrem Regenten, dem Großherzogc, Glück, in Ihnen wie im gan­gen Volke" eine so kräftige Stütze für seine Gesinnungen und Thaten zu

stellung soll natürlich der Glaube erregt werden, daß Mar Mahon die Auf­gabe übernommen habe, den kaiserlichen Prinzen zurückzuführen. Jndirect werden die bonapartistischen Umtriebe von vielen Präfekten begünstigt, wie z. B. von denjenigen des Gard-Departements, welcher dem republikanischen Blatte »on Nimes verboten hat, den bekannten Savary^schen Bericht über die Bona- partisten an seine Abonnenten zu vertheilen. Audiffret - Pasquier hatte wegen bonapartistischer Propaganda eine Unterredung mir Buffet, der einzuschrelten versprach. Ohne eine Reinigung der Verwaltung von den bonapartistischen Elementen ist indessen eine Beffrrung nicht zu erw«ten.

In St. Pour^ain (Dipartement Allier) haben Reservisten, welche der Artillerie angehören, sich starke Ausschreitungen zu Schulden kommen lasten. Sie drangen in ein Haus ein, verwüsteten den Garten und plünderten Küche und Keller. Als'der Eigenthümer sich beschwerte, wollten sie ihn und seine Söhne in's Master werfen. Vorgesetzte zum Schutze gegen die Soldatesca Herbeizurusen, war nicht möglich; denn die Osficiere hatten die Reservisten sich selbst überlasten und frühstückten mittlerweile in einem Mirthshaufe in einem benachbarten Orte.

Paris, 16. September. Aus Paray-le-Monial vom 15. September wird uns geschrieben:

Gestern Nachmittag ist der deutsch * belgische Pilgerzug von LourdeS hier angelangt, er hielt sich wider die frühere Verabredung nur wenige Stunden aus und kehrte über Mouline und Montlu^on nach Paris und Belgien zurück. Man vermulhet, daß die Unzufriedenheit, welche die Bevölkerungen über oen Besuch der Deutschen in Lourdes überall bekunden, dieser raschen Abreise nicht fremd ist. Der-Prlgerzng rüstete sich schon zur Abfahrt, als eine Anzahl deut­scher Wallfahrer eintraf, Verwandte und Freunde der Familie Stolberg, die wie auf der Hinreise keine Pilger-Villets hatten erhalten können und ihm auf dem sehr beschwerlichen Wege über Saint-Sulpice-Lauriere und Montlu^on ge­folgt war. Sie übernachteten in Paray und werden nach abgehaltener Andacht in der Kirche zum heil. Herzen Jesu gegen Abend ihre Wanderung fortsetzen, nm ihrerseits den Nachzüglern oder denjenigen unter ihren LandSleuien Platz zu machen, die unfreiwillig dieser Kategorie angehören. Diese hatten sich von der Gesellschaft, mit der sie das nur sehr lockere Band deS gemeinschastlichen Reiseziels verknüpfte, getrennt, um auf anderen Wegen, namentlich über Tou-

20. September. Nach dem neuesten Bulletin ist der Zu- Adelbert beruhigender. Die Entzündungs-Erscheinungen Un^baV Erbrecht'» ba6en nachgelassen. Di« Nacht ist teilweise im Schlaf

Ile - Theater

Sieben.

ö Garten.)

dkU 21. September:

rn Brauny vom M in SigmaNHM MleinThcreseBraunv Hemer in Äacben.

Herrn Tchrycer vo­kaler in Ulm.

Herrn WM 061 ater in Hannover rsten Male-Re»!

i/l ilit 0.6»11 von Conradi. Herr Wallburg.

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München, 20. September. Der König hat nunmehr bestimmt, daß die Eröffnung des Landtages am 28. September durch den Prinzen Luitpold stattfinden soll. Eine Thronrede wird hierbei nicht gehalten werden

----- " 20. September. Prinz Adelbert ist seit Donnerstag einer Nerven-Kolik und Unterleibs-Entzündung bedenklich

ü Schneider.

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**sind rend des letzten Krieges

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aber,

'videntia.

"les Frauenzimmer au*. " Stelle als HauShälierin Ackern des Haushalts I Näheres aus dem f on Frau Müller, Löwengassi.

Kleider, Siieskl, Zii t Münzen, Anliquitüiw J is Rolbenberger, Neuenweg 193.

, Knochen, Werg un> iisRothenbergrr, Neuenweg 193-

hliger Hnusburkche wir» itritt gesucht. Wo? fa|t

Oiefclben können nur bei der Post oder den Landpostbolen abonntren.

Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes vestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction.

bm Verlust, den die Türken Iienerdmgs in ter Nähe sie in Toulouse die Eisenbahn-Billets nach Clermont ein und fuhren IN der Bnn 9-rrfcini. erlitten als beträchtlich Der rumänische Minister Boeresco frohen Zuversicht, gegen 8 Uhr Äbeuds an Ort und Stelle ,u sein, in den Bon Trebinie e , anatkommcn. schönen Morgen hinein, unterwegs aber erhielten sie und ihre Mitreisenden den

' ^^Knin kin Dalmatien bei Zara), 19. Sepiember. Nach hier eingegan- Bescheid, sie würde» nicht weiter als bis Äurillac kommen können, der Lol sei Tnn beI bosnischen Grenw ist bei TiScovac in der Nähe von während der Nacht mit rechender Schnelligkeit gestiegen und habe den Schie- Kilchono^cch Äiikstand ansqebrocken. Die Insurgenten zündeten ein türkisches nenweg abgeschnitten. Man denke sich d,e trostlosen Gesichter der so m ihren »oXn« an heilen Besatzuna enifloh. In Bosnien soll sich ter Aufstand im Berechnungen Getäuschten! Es blwb ihnen nichts Anderes übrig, als ihre Blocryaus an, vesi p . ^Ahrbinrt^ nn«HitauiAen und. wie Alle, denen an verbältniümänia rascker Be-

PariS 18 September. Bei der Vergebung der Officierstellen in der

Territonal-Arnice macht mau die Bemerkung, daß fast nur legitimistisch und>er-l vw cu«

BnnahnTtifiiiA aesinnte Leute berücksickt'gt werden. Dem republikanischen Depu--ebenfalls auf diesen Punkt zuruckgeworfen hatte.

br e^ Ti wt wurde eine HaupimannSstelle verweigert, obgleich er sich wäh- dogne, Allier und Nwernaise drohten gestern gleichzeitig Mit neuem Unglück, t q - j ausgezeichnet bat. Tie rekublikanischen Abgeordneten die Gewitter ter letzten Tage halten die Bergbache geschwellt und zu den ernst- «ri'easHniste» über diesen Punkt zur Rede stellen. Tie Bona- lichsten Besorg»,ssm berechtigt; doch scheint für den Augenblick und wenn nicht , Bnrt ften eben in der Provinz ihre Propaganda mit größtem Eifer fort. Sie neuer Regen e,»tritt, die größte Gefahr gehoben.

hab n^ j tz ttn neues Manöver erfunden: in vielen Departemeuts vertheilen sie Heute früh ist ,n der That der größere Th-il der belgisch-deutschen P,l-

dk Wien 20 September. Die unter dem 18. d. Mts. von Wien aus an dw AugsburgerAllg. Ztg." telegraphirte Nachricht, d.e Pforte verlange

'von den ßTDÜmiditcn die Ansetzung eme« Schluß - Termms für die Verhand v

s,bf,n ctnflirienfen entbehrt, giitcm Vernehmen nach, aller Begründung.'louse und Clermont-Ferrand, wo die Verbindungen directer sind, als auf allen

5 20 Sevtember Andraffy ist heute hierher zurückgekchrt. wanderen Linien Paray - le * Monial zu erreichen. Gestern (Dienstag) früh lösten

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