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Paris, 17. November.
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Briefkasten.
Mehrere (?) b'and w,rl he out der «ellerau (V o ft ft e wr 814). Serum anonom? In diesem Falle wird Nichts ausgenommen recht und nicht recht.
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Der Erzbischof von Lvon, Monseigneur Ob
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1) Ja Gieren n 1873.
2) Abzeganzen
Paris, 17. November, noulbiac, ist gestorben.
Deutschland.
16. November. Im beutigen
B. Güterverkehr, find angekommen 442108,* find 221131 gegen 173605,7
anstaltet. Die Oesetzgebung enthalte keine den Waffen-Verkauf betreffende Bestimmung. die Regierung habe daher einen bezüglichen Gesetzentwurf. welcher geeignet sein werde. d»e Uebelstände, die sich möglicher Weise bereits ergeben hätten oder noch ergeben könnten, zu beseitigen, in Bearbeitung gerromme» und hoffe denselben der Sammer demnächst verlegen zu können.
Spanien.
Hendaye, 17. November. Es bestätigt sich nicht, daß Don Larlos in seinem Briefe an Köniz Llphonso den Vorschlag zu einem Arrangement gemacht bade. Vielmehr macht Don Larlos dem Könige das Anerbieten eines Waffenstillstandes für den Fall, daß Amerika Loamen den Krieg erklären sollte. Don LarloS erbietet sich ferner, m dem gedachten Falle seine Streit-
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Äirdilidie Anzeigen
dcr cvangklischcu (^cmcindc zu Girßcu
Gottesdienst.
Sonntag, den 21. November.
Lodtenseft la der F rl ed h o ss klr ch e.
Morgens: Psarrvicar Schöner Nachmittags: Dlarrvermalter Schloster. (1. »dornt 28. Noo: Feier des bril Abendmahls-)
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 21 bis 27 November beiorgt Plärrer Dr. Seel-
für den Anfang December verspricht.
äclfliat
Brüssel, 17- November. In der Deputirtenkammer kam heute die Interpellation des DeputiNen Pirmez über die vom Kriegs.Departement in Ldarleroi veranstalteten angeblich beträchtlichen WaffenVe-käufe zur verband' luna Auf die Ausfübrungen des Interpellanten, welcher namentlich auf dir Bedenken wies, zu denen die Verkäufe Anlaß gäben, erwiderte Etaatsminister
... Mehrere Morgenblätter find in der Lage, den Wortlaut"des *oon Don'Larlos an den König Alpdons gerichteten Schreibens AU veröffentlichen. Ttr Prätendent bietet darin (w»e bereits gemeldet) einen Waffenstillstand für den Fall eines Krieges mit Amerika an und fügt hinzu: Jenseits des Meeres bade ich keine durch meine Waffen beherrschten Oebiete, au* kann id) ntdbt Frem-.llige nach Cuba seuben «ber ich werbe biefe n«rb Ucbtn Provinzen und das cantabrische Küstenland verkbeidtgen. Kaperschiffe au- rüsten und die Handelsmarine unserer Feinde vielleicht bis in ihre Häfen ver» solaen.'. — Der Marschall Präsident hat ein Schreiben des Königs von Dänemark erdalten, worin der König bedauert, daß er nicht habe nach Pans kommen können, und dafür den Besuch der Königin und der Prinzessin Thora
Cür6eL
Nagusa, 16. November. Aus Eettinje, 15. Novbr., wird ferner meldet, daß der Verlust der siegreich gewesenen Aufständischen sich auf lobte, darunter der Anführer Vulehasic und sechs geringere Leiter, und 96 Verwundete belaufe, die Beute aber m einem ganzen Provianrzuge, Maulthieren. 58 Tonnen Munition und 300 Gewehren (Kanonen nicht) ehe; die Gefangenen seien nach drei Tagen entlaffen worden.
^Berttn, 17 November. Das Präsidium des Reichstag» folgt heule Nachm ktaa einer Einladung des Kaisers und König« zur Tafel.
Potsdam, 17. November. In Bezug auf die von mehreren Zourna. len gebrachte Meldung von einer beabsichtigten Reise de« Kronprinzen nach Amerika wird aus authentischer Quelle versichert, daß diese Reise an matzge- bender Stelle nicht in Frage gekommen ist.
München, 16. November. Das Gesuch de« Dr. L-igl um allergnä- digste Erlasiung seiner noch übrigen Straf-Zeit ist, wie der „Nürnb. Kur.' vernimmt. abschlägig beschieden wordem .
Metz, 16. November. Der „Magd. Z'g." wird von hier geschrieben. Der hiesige Bischof Dupont des Loge« feierte gestern seinen 7 l^ Geburtstag; derselbe ist geboren am 15. November 1804 zu Reimes m der Bretagne. Bis ikgt bat dieser Kirchenfürst, einige wenige, unbedeutende Ausnahmen abgerechnet, eden ernstlichen Louflict mit der deutschen Regierung zu vermeiden gewußt. Dies scheint man nun im Datican übel vermerkt und als Zeichen angesehen Au habem. als ob es dem greisen Bischof an der "öthigeu Energie mangelte. In Anbetracht nun, daß derselbe den Kämpfen, welche nach der Ansicht Misere» Klerus ohne Zweifel auch über das ReiLsland hereinbrechen werden, nicht ge. wachsen sei, wurde ibm der Vorschlag gemacht sich einen Loadzutor setzen zu lasten. Nachdem Herr Dupont des Loge« sich längere Zelt dagegen gesträubt hakte, ist er, da in letzter Zeit seine frühere körperliche und geistige Nustigkett nichaelasten bat, dem Vernehmen nach endlich auf die betreffenden Vorschläge "ingegangen. Man nennt hier bereits eine Persönlichkeit (Weihbischof Kübel?), welche zum Koadjutor ernannt werden soll.
— Das hiesige Poltzeigericht verhandelte letzten Freitag gegen 1-6 junge Lothringer, welche sich der Militärpflicht entzogen hatten. Die in Abwesenheit ter Betreffenden geführten Verhandlungen endigten damit, daß sammtliche An, geschuldigten zu einer Geldstrafe von je 150 Mark verurtbe.lt wurden. Be. dem Verfahren ergab sich die nicht umnterefiaite Thatsache, daß ein an ehn- Heber ibeil der jungen Leute sich in der Schweiz anfbMt, also aus solchen besteht, die sich auch in Frankreich der Milika.rpflicht nicht unterziehen, sondern sich überhaupt von letzterer frei macken wollten.
Oesterreich.
Wien 18. November. Cardinal Rauscher ist an hochgradiger Lungen Entzündung erkrankt und auf feinen eigenen Wunsch mit den Sterbe.sacra. menten versehen worden. — Fünfzig gemäßigt-schutzzöllnerstche Retchsraths.L,epU' tirte vereinbarten em Programm, welches mir den Hoch. >Lchutzzöllnern die Kündigung der Handels - Verträge verlangt, aber gegen die Festsetzung eint» Minimal-Tariss protestirt.
Tonnta», den 21. November. I Sptetz in der Neustadt, Georg vuich »• am Kreu,. 0 am Vmdenvla^ __
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kraite mit denjenigen des Königs Aiphonso zu vereinigen, um bie Integrität ter Nation zu vertheidigen; feine Rechte auf den Thron behält er sich aus«
. Molau: Die Angelegenheit muffe allerdings in Erwägung gezogen werden; 383407^ er glaube indeß, daß der Daffen-Ankauf nicht ie der Absicht einer unerlaubt« Verwendung erfolgt sei, die Regierung habe übngens nur einen Verkauf ter»
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Allen »ranken ftroft und (desnndbeit obnr Medici» und ohne Kosten durch die (YesundheitS-Mebispeise:
REVÄLESCIEHEII
Lett 28 Jahren hat keine Krankheit blefrr angenehmm «einndheiksspetje 181^*"1,1 und bewährt sich dieselbe bei ÖTWethienen und Kindern ohne «tbteta and ey« Ä.ftex bei allen Magen-, Renen«, Brust.. Luna.n. Leber. Trüien«. Schleünhaut., *Wrr urJ
Nierenleiden, Lubrrkulose, Schwind ucdt, »schma, Husten, Unrerdaul.chkeit, Diarrhöen, Schlasioflgkeit. Schwache. Hamoril.o den, Wasiersucht, fiieber, S»»indel. B.u:auk. steigen, Ohrendraujen, Uebelfeit und Erbrechen selbst wöbeenb der D'-bens,
Melancholie, Abmagerung, Vtheumaktömu». tihcfat, Bleich ucht; auch Nahrung xx
Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammn,milch »orzazichen — Um ■■h«; aus 80,000 Eerttfieaten über «eneiungen, die aller «ediein wlbe^anden, »cninin tteettficd« vom Profesior Dr Aurzer, Geh. Meoicinalrath Dr F. W »enrfe. ordentlicher Pr»fester de: Mebmn an der Umverfitil Marburg, Medieinalraih Dr. «naelstnn. Dr Shareland, Dr^ Eampbe^ Profesior Dr T*ce, Dr. Ure, Grtnn Lastlcstuart, Margulse de Brrhan, und dielen ander« hochacstellren Personen, nxrd franco auf verlangen einac'andt.
'Abgekürzter Auszug aus NU,000 (tertifkatni.
Eertificat des Medtcmalr^th» Dr Wurzer Bonn, 10. 1K53 Die H«val«riere
Da Barry ersetzt In allen Fällen alle Arzneien Sie wtxw mit dem gröhien «uzen «ngeBanbc bei allen Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinrveae. xtrnnn«ue«lm ><-, bei Sielndeschwerden, entzündlichen oder krankhafien Reizungen der Harnröhre, verstcyningen, bei krankhaften Znsarnmenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen-Hamarrhoiden >«. — Mit dem ausgezeichnetsten Erfolqe bedient man sich auch dieses wirklich aNichatz»ar« Mittels nicht bloß bei Hal», und vrustkrankheiien, soncern auch bei der kungen und »iftröhre» schwindjucht. (L S.) Rud. Wurzer, Medicinalroih und MitgUed mehrerer gelehrt« Gesellichafien _ , _
«r. HO.416. Seh Mrdieinalrach Dr. F W veneke, ordentlicher Profesior der Meditta an der Univcrsilät Marburg, sagt in der .Berliner Klinischen Wochmichrrfi' s April
^>ch werde es nie eneeflen, dah ich die ijrhaltung eines meiner Kinder der icßennnm« „RcvalrnUi Arabica* (Rrvaleacibre) verdanke * Da» Kind litt im 4 Leben»«onate an gänzlicher Abmagerung unv forlwährendem Erbrechen, welche Uebel eien Debieemmten trotzt«, die HevaleeciAre hat seine Gesundheit »n sech» Wochen ooükomm« heraellellt.
Rr 64,210. Marquise von Brehan von 7jätzri^r Leberkrankheil. Zwe« a» all« Gliedern, «bmazernng und Hvrochondrre
Rr 75,87 7. Florian Küller, S K Milttärvermalt«, Gr,h»ardew, van Bweeiv anb Luftröhren Katarrh, Kopftchwindet und Brustbeklemmung. Ä c ,
9h. 75,970. Herr Gabriel Lechner. Hörer der öffmtlich« höher« Handel».Lehranstalt Sun, in einem verzweifelten Grade von vrustäbel und Rervenzerrsttunß.
Rr 65,715. Fräulein de «onilouis von UnverdaulichöeU. Schlaflostßkeit «b Abmagerung
Rr. 75,928. Baron Sigmv von Ivsähriger Lähmun« an Händen and Fsch« «
Das Re>«.l*ciNe P vier Mal so nahrhaft al» Fleisch »nd erspart bei Graachs«« «d Kindern 50 Mal ihr« Peets iw anderen Mitteln nnd Sperjen
Zu teu den durch Du Barrh L Lo. in Berlin. Tb 28-3» Pastoge iKalsrr-GalWA und 163- 164 griednchstrahe. und bei vielen gut« Apothekern, Drogn«. Speeerrb« e* Drlleaiesienbändlern im ganzen Lande. M
In G,chen zu hab« bei Oilllt * Schwager. (474»
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Gießen, 19. Nav. Huf den Oberhessifchen Bahnen wurden im Monat Cdober b I 49826 Personen und 17634530 Kilogramm Güter befördert. Die Einnahmen dierfür berechnen sich auf LR 93335. — und von Januar bi» Onbe Cdober zusammen aus M 852197 - wonach sich den Nechnungsergebnisien pro 1874 gegenüber eint Mebreinnahme pro October von M. 2717 — und für die Monate Januar bi» ind. Oct ober zusammen von M 1074'17. kraiebt
Regierunasblatt
Derorduuna vom 3. b. M- über die «u»fübrun? des Reichsgesetzes Beurkundung des PersonenstandeSund die EdeschUeßun-, sowie eme sehr delailliNe "tnsiruction für die Standesbeamten veröffentlicht. Hiernach soll in der Regel ® m"inb< dn«n eranbrfamtrtejirf Silben. Die SeschLs.e eine« SUnbrf. brnmtfn versieht, faüi nicht bM.n.sie.ium ber Just't eine» besonbere» Be. amten hierfür ernennt, bet Butgermeistet unb tn ben Oemetnben, k ™d*en etn vntgetmeistet nicht wvhnt. der bafelbft wvhnenbe Betgevrdnete, M « verrietet fungiten trn elfteren Fall bte Be,geordneten, «n letzteren ba« i teste ®eme,iib,rat()«m,tal,eb. Die eibliche Verpflichtung der Ltanbeebeamten erfolgt vor tcm Amtsantritt in den dtestettigen Pro°tn,en burch ben stabt- ober Lanbrtckter, in Rbeitchesien kostenfrei burch ben Friedensrichter. De» gleichen Serichtsbehörden steht auch b.e Aufsicht über bie «mtsfudrung der Stande«, beamten ,u; al« prelle Instanz sinb btefjett« bte Hofgenchte^in Rhetnheflm bte LtaatSpro-uratvren beftimmt; bie Oberaufsicht führt ba« Winiftenum ber
Die Gemeinden sind verpflichtet, die AmiSiocale zu stellen, für at erforderlicken Mobilien, für Heizung, Beleuchtung und Bedienung ^. sorgen und die Bureaubedürsniffe, worunter das Dienstsiegel zu stellen. Die Ehe Ickliestungen sollen in den Gemeinde- oder Scknlbäusern staltftndew Zeder Standesbeamte bat bestimmte GesckäftSstunden, an welchen er an Wockentagen Dor- und Nachmittags in seinem Geschäftslocal anwesend sein muß, sestzusetzen und durch Anschlag am Gemeindehause, bezw. an feinem Geschäftslocal, bekannt ,U machen; für bringenbe Fälle ist auch an Sonntag tm Vorau« eine Oe. schLftsstunbe fcstjufetzen. Bet vesttmimtug feiner G fchäitsftnnben soll ber <2tante?6eamte barauf (eben, baß biefelben ben befoaberen VerhL tmsten ferne« Bknrks entsprechen und daß namentlich durch die Zeit der Eheschließungen der hinsichtlich der kirchlichen Trauung bestehenden Sitte jedes Orts kem Hindernitz
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