Einzelbild herunterladen

" Preise

ln9 nifinn

W Tcht 'tlanbe i<b (.5854

P eM HntflptifrA 2 Tl-if 20 mit $nnq th La.

v« Potz beje^tn rlrt'rtjftt-th* 2 Warf M) Pfrnn^ff

Gießmer MW

ItTld'dnt tofllltf), mit Wal» nolmt Qiontüß*.

i :. B -* i ls

Anzeige- und Q(in!s[i('idf für den Kreis Hießen.

etabtttrorbnftci licht begonnen?

n heute oh Verwalter

(5990

mm«.

t

« T°«m im

Plämrn /n. W°«m, D'ct

55M

SS-S

NtT

Mo. 271, Samstag den 20. November

WWW -l r. 1 MlBWar I 'TOW^^»«WUMME»»WWWU»W»W^W^»MWWMWW»WM

Lmtlicher ThkiC

B e k ü n st t m ach« u g.

Es wild hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, datz an Stelle be4 nach Romrod versetzten Gioßherzoglichen Oberförsters Stumpf der Grobherzogliche

iöllrgermeister Görlach zu Eberstadt zum Polizcicornmissär für die Gemarkung Arnsburg ernannt worden ist. Gietzer. den 18. November 1875 GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen v. Röder. tBKggggg" ,!-----LH!JS-L1_' 1 !"' -!!1 " 1".'LE-"

Politisches (I (i r i l

Jahrcobcricbt der (^rofikerzvglicbcn Handelskammer in toteren

für das Jahr 1874.

(Schluß aus Nr. 270 d. Bltts.)

Octroi der Stadt Gießen.

Die Einnabme an Octrot belief sich im Jahre 1874 auf 41450 fl. 58% fr. gegen 38062 fl. 8% fr. in 1873. Die Summe der Octroirückver- gütuugcn betrug 4624 fl. 56% fr. gegen 4145 fl. 8% fr. im Vorjahr.

Im Einzelnen wurden an Octroi eingenommen: fl- fr.

a) ooii Schlachtvieh 13072 50

b) von zerlegtem Fleisch unb Wildpret 724 17

c) von Brennmaterialien........... 7555 44%

d) von Mehl und Früchten 8248 57%

e) Verwaltungskosten von dem durch die Großhändler ein­geführten Branntwein........... 940 53

f) von Branntwein, welcher von Großhändlern an hiesige

Elnwobner verkauft wurde 1855 5%

g) von Getränken 9053 11

41450 58%

Rückvergütet wurden: *

a) von Branntwein 295 2%

b) von auSgesührtem, vom Militär bezogenem Brod . . 583 21%

c) von Bier............... ^02 11

(1) von Steinkohlen (ansgesührt und vom Militär verwendet) 375 22%

e) von Fleisch.............. 780 48%

f) von Hafer ^7 2

g) von Mehl . 1703 6

h) von drei Schweinen, deren Fleisch vom Fleischbeschauer

als ungenießbar erklärt wurde........ 3

i) von Wein............... 18 52

k) von Nadelholz für das Militär 6 10

4624 56%

Duette Staatssteuern.

' Das in 1874 dahier zu den direkten Staatssteuern zugezogene Kapital betrug 42435s fl. und zwar betrug:

1) das Gewerbesteuerkapital.......... 72400 fl.

2) das Grundsteuerkapital 122278 fl.

3) das Einkommensteuerkapital ...... 229680 fl.

Auf diese Steuerkapitalien wurden reparttrt und erhoben:

1) an Gewerbesteuer.......... 13424 fl. 9 fr.

2) an Grundsteuer 20889 fl. 12 fr.

3) an Einkommensteuer 42586 fl. 30 fr.

Summe . 76899 fl 51 fr

Kommunalste»er in Gießen.

Aus das Gcsammtsteuerkapital der Einwohner und Ausmärker unserer Stadt wurden im Jahre 1874 48000 fl. Communalfteuer erhoben und gegen 35000 fl. in 1873.

Verkehrsanstalrcn.

Postamt Gießen.

Der Verkehr bei dem Postamt Gießen in 1874 verglichen mit dem von 1873 ist aus nachstehender Zusammenstellung ersichtlich:

1874. 1873.

Portoeinnahme 31415 Thaler 30480

Angekommene portopflichtige u. portofreie Briefe,

Postkarten, Drucksachen und Waarenproben 626274 Stück 550134

Angekommene portopflichtige u. portofreie Paket-

und Geldsendimgen 77194 Stück <>''»»«0

Abgesandte portopflichtige und portofreie Paket-

und Geldsendungen 69030 Stück 6.466

1874. 1873.

Eingegangene Postvorschußsendungen .... 12312 Stück 11466

Eingegangene Postaustragsbriefe 2034 Stück 1062

Eingezahlte Postanweisungen 284403 Tbaler ?

AuSgezahlte Postanweisungen 310544 Thaler ?

Beförderte Nummern von im Abonnement bezo­genen Zeitungen 169554 Stück 140150

Extraordinäre Zeitungsbeilagen ? Stück 905

Telegraphie.

1) Bei der hiesigen kaiserlichen Telegraphenstation wurdet in 1874 12751 Depeschen aufgegeben und sind (2060 Depeschen daselbst an- gekommen. Für die aufgegcbeneu Depeschen wurden 3388 Tbaler vereinnahmt. Beschäftigt waren bei der Station in 1874 10 Beamte und 2 Boten, 9 Appa­rate im Betrieb.

2) Bei der oberhessischen Eisenbahn wurden dahier 2148 Privat- und 62 Dienstdepeschen gegen 1626 Privat und 58 Dlenstdepeschen im Vorjahr aufgegeben.

3) Die Zahl der auf der hiesigen Station der Main-Weser- Babn ausgegebenen und angckommtnen Depeschen ist auS dem Geschäftsbericht der Direktion über den Betrieb im Jahr 1874 nicht zu ersehen. Im Jahr 1873 wurden daselbst 3394 Depeschen aufgegeben, während 3281 daselbst au- gekommen sind.

4) Köln-Gießener Eisenbahn. Auch in dem Geschäftsbericht dieser Eisenbahn sind keine specielleren Angaben über den Telegraphenverkehr der ein­zelnen Stationen enthalten und wir daher nicht in der Lage, Mittheilungen hierüber zu geben. Im Jahr 1873 betrug die Zahl der ausgegebenen Privat- bepeschen 1860, die der angekommenen 2007.

Eisenbahnverkehr in Gießen. *

1. Main-Weser-Bahn.

A. Personenverkehr.

1) In Gießen angekommene Personen 170090 gegen 158406 in 1873.

2 | In Gießen abgegangene Personen 171161 gegen 161369 in 1873.

B. Güterverkehr.

1) Angekommene Güter 111 1009,7 Gentner gegen 1048494^, Gentner in 1873;

2) abgegangene Güter 981368,7 Gentner gegen 1139796,2 Centner im Vorjahr.

(Sine Uebcrsicht des Versandtgüterverkehrs auf der hiesigen Station der Main-Weser Bahn, wie wir sie in unserem vorjährigen Bericht veröffentlichten, können wir dieses Jahr nickt geben, da in dem Geschäftsbericht der Direktion Mittheilungen über den Güterverkehr nach einzelnen Waarenzattungen nicht enthalten sind.

2. Köln - Gießener - Bahn.

A. Personenverkehr.

Mit der Köln-Gießeuer Eisenbahn sind im Jahr 1874 m Gießen ange- kommen 115728 Personen gegen 116770 im Vorjahr; abgegangen sind 105493 gegen 111055 im Vorjahr.

B. Güterverkehr.

Auskommen sind dadier im Jahr 1874: 4310062 Centner gegen 4392864 Centner im Vorjahr. Versendet wurden 3608235 Centner gegen 4635816 Centner in 1873.

Die Summe der im Jabr 1874 von der Station Gießen mit der flöht* ! Gießener Eisenbahn versendeten Erze betrug 1260500 Centner gegen 2''22000 : ii 1873. Angekommen sind dagegen dahier 13400 Centner gegen 229400 im Vorjahr.

An Roheisen wurden versandt 1600 Zentner gegen 2000 in 1873; ange- kommen sind dagegen 12400. Centner gegen 7100 im Vorjahr.

3. Oberhessische Dahnen.

A. Personenverkehr.

1) In Gießen angckommm sind 1874: 126126 Personen gegen 114094 in 1873.

2) In Gießen abgegangen sind: 91977 gegen 80725 in 1873.