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Anzeige- und für den Kreis Hießen.

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Samstag den 20. Mär;

Deulfchtnild.

Schweiz.

Bern, 18. März. Der Nationalrath hat dem Handels- und Nieder-

wiefentn Vorzug verlieren.

(Hießen, ten 4. März 1875.

GroßherzoglickeS Universitäts-Gericht.

H ab er körn.__________

Bekannt m a ch u n q.

Die ncfrelicbcn Forderungen an Studirende aus dem Winter Semester 187/t 7S betreffend.

T)U. i tief,,], Zcmester entstand-nen gefitzlicheu Forderungen an Studirende müssen bi- den 20. d. M. mittelst tpeeifieirt«« RkchnunAen zur An- ie,a, gebrodU nnd läiifllteiiS bi, de» 1. Mat d. I. zeltend gemacht werden, widrigensalls dieselb,,, den ihnen durch Art. 136 der Di«-iplinarstaluten zuge-

Darmstadt, 16. März. Wie bereits früher gemeldet, hat das Ober» consistorium bei der Großh. Regierung den Antrag gestellt, daß der evangelischen Kirche, vorbehaltlich der definitiven Auseiuanderstcllung zwischen Kirche und Staat, für das Jahr 1875 wenigstens vorlagsweise, bezw. mittelst Darlehens, auö der Staatskasse die zur Aufbesieruug der Psarrgehalte nöthigen Mittel zur Verfügung gestellt werden möchten. Bei dieser Antragstellung hat das Oer» confistoriuni hervorgehoben, "daß es nicht blos ein dringendes Bedürfniß sei, die unter 1000 st. betragenden Pfarrgehalte auf 1000 st. zu erhöhen, sondern auch viele der diesen Betrag übersteigenden Psarrgehalte einer Aufbcsiernng dringend bedürften, daß überhaupt eine mit Zustimmung der Landessynode vorzuneh» wende neue R.gulirung der Psarrgehalte eine dringende Rothwendigkcit geivor- den sei und daß zur Besriedigung des Bedürfnisies jedenfalls ein jährlicher

Deym und Seinsheirn angenommen. . x _

Stuttgart, 18. März. Bei der heute in der Abzeordneten-Karnmer stattaehabtcn Präsidentenwahl fielen von 80 abgegebenen Stimmen 64 auf den nationalliberalen Holder. 16 Stimmzettel der demokratischen Opposition wur-

Goldankäuse für die deutsche ReichSregicrung abgeschlosien würden, und die Börsenorgane-bemühen sich, diese Nachricht zu Gunsten einer Jnteressen-Specu- lation zu verwerthen. Jndesien fehlt der Nachricht jede thatsächliche Begrün» düng, und die Spekulation verliert ihren Anhalt. Dagegen wollen wir bei dieser Gelegenheit bemerken, daß gegenwärtig au kleinen Reichsmünzen ein ge­nügender Vorratb vorhanden ist, um eine große Verausgabung derselben, resp. Vertheilung an die Bundesregierungen im Dcrhältniß der ihnen zustehenden An-

durch die aus der Encyklica entnommenen Hauptmotive des Kultusministers für die Vorlage zu entkräften, veranlaßt einen längeren Zwischenfall.

Münster, 18. März. Die Verhaftung deS Bischofs Brinkmann ist heute früh 7 Uhr vollzogen worden. Der Bischof wurde zur Verbüßung einer 1 tägigen Strafhast nach Warendorf abgeführt.

' Weilburg, 17. März. Die hiesige Conferenz der evangelischen Geist­lichen und Laien des Oberlahnkreises richtete an den Fürsten Bismarck folgende Adrcsie:Ihren gestrigen mächtigen Worten im Abgeordnetenhause zum jetzigen großen Geisteskampfemit Gott für König und Vaterland" sprechen wir die wärmste jubelnde Zustimmung aus."

München, 17. März. TasSüdd. Corresp.-Bureau" meldet: Dem heutigen Mmisterrath wohnte der Kriegsminister nicht bei. Wegen eine- eveitt. Nachfolgers sind Verhandlungen eingeleitet; aber es ist noch nicht unmöglich, daß Frhr. v. Prankb schließlich doch auf seinem Posten bleibt.

München, 18. März. Die Reichsraths-Kammer stimmte in heutiger Sitzung einstimmig den Gesetz-Entwürfen über die Aufhebung des Art. 22 deS Webrr'erfasiungs-Gefetzes, über die Termin-Verlängerung der Gerichtsvollzieher- Ordnungs - Vorlage und über den Militär-Etat pro 1875 bei. Die von der Abgeordneten-Kammer zu letzterem Entwürfe gestellten Anträge bezüglich deS Verpsteaunas-Zuschusses der Mannschaft, sowie bezüglich der Ausantwortung des Rcmontirungssonds von 900,000 fl. wurden abzelehnt und der außeror­dentliche Militär-Credit mit allen gegen die Stimmen von Frankenstein, Aretm,

dem letzten Unwohlsein;

Kaiser mit lauten Zurusen. ,

Die Kaiserin wird am morgigen Tage, an welchem sie vor 25 Iah. ren in Coble,,, ihr- Residenz »ahm, Deputationen von dort welche hierher kommen, empfanden. Ans gleichem Anlaß hat dos dort stehende otette ®arb - Grenadier-Regiment Königin seine nach Berlin eommandirte» Offioere beordert, Ihrer Majestät die besten Glückwünsche des Regiments zu dem Gedenktage zu

theile, bewirken zu können. m

Berlin, 17. März. Das Abgeordnetenhaus discutirte zunächst die Be» schwerde des Abg. Wolff über die bei ihm nach dem Manuskripte einer an ten Papst gerichteten Adresse bewirkten Haussuchung. Tas Haus nahm den Antrag der Justiz »Commission an, zu erklären, daß die Haussuchung dem Art. 84 der Verfaffung widerspreche, die Beschwerde indeß durch die Erklärung der Regierung, daß der betr. Polizeibeamte die Abgevrdueten-Oualität Wolffs mnÖooYl« 110 000 fl erioid-rlick sein werte. Gleich.!,»cht gekannt habe, erledigt sei. Jngleichen wurde em Zusatz.Antrag Miquel s Mihrauswaud von 100.000 bis 110.000 n, etforoetu« lern ueroe vn, , ,ur ^meidnng von Wiederbolungen den Gerichte,,nd Polizei-

de« Innern und der Finanzen haben vor Kurzem eme ht-rauf e^üg ch-orI Entziehung der staatlichen Dotationen für die katholischen

glaubt hiernach den Gründen, welche die Großh. Regierung bei ter Proponlion 1 $ Lasker's Krankheit ist eine Brustfell'Eutzün-

gelcitet haben, seine Anerkennung nicht Verlagen zu können, umsomehr, als di ! «eru«, , erfährt, nach dem günstigen Verlauf

U*en wirb" ""Lehmen, daß auch

Zustimmung dazu ertheilen, daß der evangelischen Kirch,Gr^oßherzogthnms.K Berlin März Abgeordnetenhaus. Zweite Lesung des Gesetz- für Aufbesserung der mit 4 v§t"'tu verzinsende« Darlehen von Entwurfs, betr. die Dotations-Entziehung für die katholischen Bischöfe. $ 1

ersten ordentlichen Landessynode cm mit 4 VU L i ' 1s7r k»,ain-!wiid nach länaerer, hauptsächlich von klerikalen Rednern gegen die Vorlage ge- ..... L-'

^ Berlin, 17. März. Der Erzbischof von Köln hat unterm w. Mar, im eiacncund im Namen seiner Amtsbrüder einen Protest an das «bgeord^ "tenhaus gegen das Gesetz über die Verwaltung des Geme.ndeÜ.rcheiwermogens nlit dem Anträge auf Ablehnung des Gesetzes gerichtet^

Berlin, 17. März. Die spanische Regierung hat dte Auslieferung des zur Zeit auf deutschem Boden befindliche» 3nfanten Xon Alphonso oon Sour. 6on unb Este Brüter des Infanten Don Carlos, wegen gemeiner Verbrecken (Mord, Brandstiftung, Nothzucht :c.) verlangt. Zwecken den, deutschen Reick

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fpanifdjen ^^^^jEfe^ungsbegehIen ftllstets aus'diplomatischem Wege gestellt und demselben nur stattgegeben werden auf Vorlage eines Verhaf^- befehls oder einer andern dieselbe Kraft habenden Urkunde w^ckc

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Anspruch genommenen Individuums bügesügt sein.

l icklautcnd ist Art. VII. des hessilch spanischen Vertrags. ,

Mittlerweile sind die gemäß dieser Bestimmung von Setten der Tcquin- Dänemark heute ebenfalls einstimmig die Ransication

ÄM daß dort erhebliche erlheilb