Jhimnnicn.
flmeri&o.
erst am 17. Juli hier ein.
stiegen. Er wird morgen
machen.
ßcjleireidj.
Um eventuellen Ausschreitungen von Arbeitern
vorzubeugen, welche sich in größerer Zahl ansammelten, durchzog gestern und
litarS mit gefälltem Bayonnet, worauf die Menge zurückwick.
Willigkeit der Letzteren zu Concessioncn constatirten, gelang eS endlich, die
sckeinlich mit der Einverleibung emeS GebietsstncheS des südwestlichen China endigen.
Madrid, 13. Juli. La» amtliche Blatt berichtet, daß die von den Carliften an verschiedenen Stellen der Reche nach erlittenen Niederlaaei m Eftella großen Schrecken verbreitet habe», wenn auch die Köderen O'siciere Alle» aufbieten. um die Hiobspoften au» Aragonien und Catalemen ibren Soldaten zu verheimlichen. Artillerie wird au» Eftella weggeführt. 3oü verwundete Carliften sind ui Jrache angekornrnen. Ler Angriff der 80 Ulanen unter dem Obersten Juan Contrera» war so gewaltig, daß 400 Carliften in jab—
Corresp." hebt hervor, bi» zu welcher Grenze vor Erlaß des in Rede stehenden Gesetze» der Staat den Altkatholtken sein/n Schutz konnte angedeihen lassen, und wie der Staat bi- zu dieser Grenze ging, da er den von den Altkatholiken gewählten Bischof, sowie die von ihnen gebildeten Parochien al- solche aner kannte. „Jetzt", so schließt das halbamtliche Organ, „ist den Altkatholiken in Allem, wa» dem Bereiche des staatlichen Rechtes unterliegt, voller Schutz ge-
Brünn, 13. Juli.
München, 14. Juli. Das „Vaterland" enthält eine von Salzburg
schrift gibt die neueste „Prov.-Corresp/ eine kurze Geschichte der Entstehung Nachdem die Ruhe auf dem rechten Ufer des Ebto wieder berzeftellt ift bat des Petri'schen Gesetz - Entwürfe», durch welchen die Rechte der altkatholischen Jovellar heute den Ebro überschritten, um gegen die Carliften in Catalomen Kirchengemeinschaften an dem Kircheiwermögen festgesetzt werden. Die „Prov - vorzugehen.
Spanien.
Madrid, 13. Juli. Die Verluste der Carlisten bei Ditoria betragen über 1000 Mann. General Martinez Campo» hat sich mit der Division Wey- ler in Verbindung gesetzt und alsdann zur Verfolgung Torregaray's gewandt.
datirte Erklärung Dr. Sigl'S, der barm auf die Münchener Candidatur aus- Bukarest, 15. Juli. Ler Senat bat die Handels-Convention mit drücklich verzichtet, dagegen alle Freunde und Gesinnungs-Genoffen dringend großer Majorität angenommen. Die Leputirten Kammer genehmigte da» Ge- bittet, im Jntereffe der Einigkeit und deS Friedens ihre Stimmen nur Den- setz. betr. die Aufnabme einer Anleihe zum Rückkäufe eine» ThetlS der rumä- senigen zu geben, welche von der Bayernpartei aufgestellt werden. Nischen Eisenbahn.
— Nach neuerlich hierher gelangter Nachricht trifft der König von Sachsen
Salzburg, 14 Juli, Abend» 9y2 Uhr. Der Deutsche Kaiser ist so- New-syork, 13. Juli In Laurence, Staat Massachusetts, hat zwi- eben hier eingelroffen und auch diesmal im Hotel zum Erzherzog Karl abge. schen katholischen Irländern und Orangisten ein Kamps stattgefunden, in wel- " " dem Kaiser von Oesterreich in Ischl einen Besuch chem erstere die Angreifer waren. Zwei Stunden lang dauerte da» Gefecht,
und die Polizei mußte von ihren Pistolen Gebrauch machen, um die Kämpfer zu trennen. 20 Leute erlitten Verletzungen.
D e r w i s ch t e
sichert; von der Bewährung der tieferen Bedeutung und inneren Kraft ihrer Wv.h.c,«v um jv g.ivamg, cap -euv wauinm in über
Sache allein wird sitzt der Fortgang uut die Befestigung derselben innerhalb Eile von dem Berge herabstürzten und Viele von idnen umkamen. Bei Villa- der katholischen Bevölkerung abhängen. treal haben die Canisten eine große Truppenzahl angehäust. um den dortigen
Berlin, 14. Juli. Das Kammergericht hat heute den vom Stadtge-Paß auf der Straße von Vitoria nach Durango/,ro Ton Carlos oft Hof richt verworfenen Äccord der Verein,bank QuiStorp bestätigt. 'gehalten, zu verlegen. — Aus dem Sentrum werden besonders viele Unter-
»affel, 14. Juli. Dem hiesigen katbolischen Dechanten sammt seinen werfungen gemeldet, u. A. die eine» carlistischen Obersten und eu.cö früheren Caplänen ging der Befehl zu, die dem FiscnS gehörigen Wohnungen alsbaldiLfputirten. zu räumen.
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« ? m ö an tl v axx. u i i « k c nicht finbet, tarn dieser Tage in Graz vor Wir geben IN Nachstehendem do» Jkrkor ^juU Tormittag Militär die Straßen und Platze, ohne jedoch Anlaß gehabt c>e» wegen Vateimords angeklagten Ehepaar» Vincens und Agnes Weißbacher wieder zu haben, irgendwie einzuschreiten, indem die Arbeiter sich auf Aufforderung au» welchem da» Verbrechen in seiner ganzen Scheußlichkeit genügend dervorgehi der Polizei zerstreuten. • Die Verhandlungen dauern fort. Wesentlichen sagt da» Weib Folgende» au» : .Wir — ich und der Vincenz — sind te>t
Brünn, 12. Juli. In der siebenten Abendstunde fand eine große An- cme AU.r*LBeit l?b,en ®ir ^tei) recht
famtnlung von Arbeitern auf d.m alten Obro^er Rnebbof, statt? letzterer wurde durch ein Bataillon Infanterie besetzt. Außerhalb auf der Straße stand Grund zu Streitigkeiten gab aber, daß der Alte sich immer von unserm Mehle nahm, Cavallerie. Stadtrath Wolf und mehrere städtische Polizeibeamten bemühten n,tnn er kochen wollte (5r hält' ja von sein' Mehl zum Kochen nebma — uoi wabi ? sich angelegcntlichst, die Menge zum Fortgeben zu bewegen. Nicht gleiche Ge. iQ 2°"uar bade der ^ememdevorstand — sährt die Angeklagte »ort —
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Anwendung der Waffengewalt drang und schon laden ließ. Sehr ungeberdig schon da gesagt, daß er seinen Vater umbrtngen müsse, er könne e» nicht länger mehr benahmen sich die Weiber, welche den Soldaten ihre Kinder entgegenhirlten aushalten. Ich meinte jedoch, er solle damit noch so lange warten, bis ich selbst in und riefen: Da, schießt unS nieder! Dann erfolgte ein Vordringen des Ml- 3orn fldommtn roäre, und damit war er einverstanden. ging en ober noch 3 Lage - - - --- * -p - • — ' ö - - - .nL.rm_ vorüber, ehe e» mit nur noch dahm kam- Am 24 endlich — am 24 ist wieder ein
.... n z . tJ nnvrmg- streit wegen dem Mehl gewesen, und da wurden wir beide sehr zornig. Um halb 11
lichsten Zureden der Organe der öffentlichen iLicherheit, welche den Arbeitern Uhr sind wir schlafen gegangen, mein Mann Hai sich nichk ausgezogen, weil er eö schon empfahlen, mit ihren Fabrik Chefs in Unterhandlung zu treten, und die Bereit- test tm Sinne gehabt hat. den Pater zu erschlagen Um Muiernacht sind u>it dann — - ~ - in de» Vaters Stuben hinübergegangen, oa» picht aber bat sowohl in unserer Kammer
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gitßens zu beseitigen. Unterdessen halten sich in den Straßen unweit des macht und nun angesangen. stark zusammen zu ziehen Ter Vater bot seht allerdings Friedhöfe- viele Leute, theils Arbeiter, tbeils Neugierige, angesammelt; doch m,t Bitten angesangen, wir möchten d-e Sach lieber stehen lassen, ubei utzt wai 4
wurden diese, nachdem der Zug au» dem Friedhöfe vorüber war, durch Sicher- '^vn zu spät. Nach einer Weil hat mich mein Mann abgeiöft, jetzt hab ich dem Va»
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Militär größtentheUs wieder emgeruckt ; nur Cavallerie. Patrouillen durch- Handlung-weise sortgesetzi < — Das weiß ich aanz genau nicht, aber wie wir wieder
streiften noch die Straßen und Sicherheltswachen in größerer Zahl versehen in unsere Stube zutückgekouimen sind, da wat's schon 2 vorüber. — Vorsitzender: Ter
den Dienst WUe wurde also 2 Stunden lang gefoltert k — ÄngeNagke: No ja, 2 Stunden, so
iS O..II <T>,r <r>,,,u^, r .ft was wird» schon gewesen sein. — Vorsitzender: Nun, und das Ende' «ngekagte:
, * m , - ‘ v f 5? 1er , Nachmittag um ,1^0, dcr Vater Ist wohl alleweil schwächer und schwächer geworden, aber geschrle'tt hat
halb 3 Uhr ui Begleitung des Kaisers von Oesterreich hier eingetroffen. Letz- er halt staik und deßwegen Haden wir ihm em rüchel auf den Mund geleat, damit terer war dem Kaiser Wilhelm bis Strobl entgegengefahreii, der hier in den man ibn in der 'Nachbarschaft nicht hört und weil wir geglaubt haben, er erstickt Dieb leichten Wagen de» Kaisers Franz Joseph Überstieg. Im festlich geschmückten Aber erstickt ist er damit no ntt, und darum haben wir später wieder an?
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dem Oberst Hofmeister Fürsten .Yohenlohe und dem Oberst-Hofmeister Baron hat ihn immer stärker und stärker zusammengeiogei'. Wie man aber g'iehen hat, daß v. Ropiha empfangen. Eine große Anzahl von preußischen Kurgästen und eine e» jetzt schon zu End' geht, da Hal mein Mann eine Kerze geholt, die wir zu vorigen zahlreiche Volksmenge erwartete die Ankunft des Kaisers vor dem Hotel. Um Aftern haben weihen lassen, hat sie dem Alten in die Händ' gegeben und wir haben 3 Uhr finbet tf'inn- m brr fnitrrlirfwn ObiLi angesangen den Ro,enkranz zu beten, bis er ganz gar war. Wie der Alte -ar Nicht
° UßT ^aamiittags pncct 4. incr in der tai)erlia)en ^iUa statt. jmehr gcaihrnet bat. haben wir ihm das Tüchel berur teraenommen und und wieder in
SrfUDPU unsere Stuben hmübergegangen — Vorsitzender: AlS Sie mit ihrem Manne in deS
M Datei S Zimmer traten, wurde da zwischen Ihnen Beiden und dem Alten noch etwas
Genf, 14. Juli. General Dufour ist heute Vormittag 10 Uhr, 88 Jahre gesprochen /- - Angekl.: « Bissel wa» ja n.ein Mann hat zum Vater ge'agt: Jetzt
alt babier aeßorben r,lUBt Uctben. Vater, ich werd' Dich jetzt umdrmgen. No und der Vater hat halt ge-
' M ° 1 beicn. wir möchten ihm nix lhun. — Dorf.: Sic Haden darauf aber nicht gehört/ —
Jrnnftrpicfi Angekl : Na, wir haben gleich angefangen. — Vots.: Ter Vater bot ja auch einen
.Kratzer- tm Gesicht, von woher k m denn der? — Angekl-: Ter Vater hat oalt so
^arie, 14. Juli, Die Regierung bat auf Ansuchen deS spanischen Ge- S'^ieen, da hat ihn mein Mann a'zwickt. darnst er stad iS, und da» war berxiaper
fanbten Truppen an tu G«.,z. flejanbl. - SC«m ®oir‘ iufclqe erbidt bi. SÄnSfÄ"' -8Ä"e**JOT
Neglerung die Nachricht, daß mehrere ^aufenb Carlisten an der Gtenze flehen; zehn Gebote Gottes? - Angekl.: No ja. die hab'., wir ja in der Chr.stenlehr gelernt, man wiffe noch nicht, ob dieselben von den königlichen Truppen gegen die — Also bao Gebot .Tu sollst nicht tobten- war Ihnen wohl bekannt/ - Angekl.: Grenze gedrängt seien oder ob sie eine Angriffs-Bewegung vorbereiten Freilich. — Vors : Wissen Sie. waS mit Demjenigen geschieht, der feinen Nedenmen-
schen um's Leben bringt?“ — Angekl.: No, der Mörder wird halt eingesperrl, — Vors.: (Ellühmh ES kann ihm aber auch mehr geschehen - Angekl: Früher iS wohl vorkommen, daß
K u A .. „ ......... man en Mörder aufgehengt hat. aber so d-j« g schied heute nimmer — Veisttzer Van-
ronDott, 1 d. Juli. Der .Scotsman meldet als verbürgt: Eue desgerichtsrath v Arten»: War'S Ihnen nicht leid um den Vater, a!S sie ihn nun er: neue Botschaft des VicekönigS an den König von Birma enthalt da» Ultima mordet hatten? — Angekl : Ah na. i bitt' Ihnen, alt war er ja eh' schon!
tum: Entweder Durchlaß der Truppen EnalandS oder Krieg. Dem Corre fl,on schreitet nun jum Cer ör des unn.türlichen öobneo selbst. Ter Ange- svonb.-nt.-n brr -ynmbru CiVvfUt* miM intrAie tnnt bi# klaate benimmt sich in der ungenirtesten Weite vor tkinen Richtern. Er erzählt die
sponven m ker „^omvav ^a.ette aus Madras zufolge tristt^vie Regierung beschichte des Zerwürfnisse» mit feinem Vater und die einzelnen Phasen de» MordeS im stillen schon die nöthlgen Vorbereitungen für den Krieg, schott tft, wie ,iemlich genau so wie sein Weib, nur datz er sich zu den Antworten noch etwas mehr er schreibt, die Intendantur angewiesen, die nötdigen Anstalten zu macken; nöthigen läßt al» diese». — Vorsitzender: Haden Sie schon vorher manchmal Streit schon werden Aerzte und Apotheker na® Madras berufen, Geschütze und Mu Schabt mit dem Cater ? — Na manchmal, nicht aber oft Schon im Jahre 1867 ha- nition an Bord grbrachl, $ran«poitfd>ifft brstclll und Nrrnqc Brfrblk rrlafitn, bül n<6"<n Uu"?
. ... n <. x , k .«• , , v ' mit mir hat rauten wollen Andermal wieder hab ich den Vater, wenn er sich Geld
keinerlei Lebensmittel von den Birmanen zu kaufen, die nicht vorher ärztltck und Mehl hat g'nommen, gebaut, auf die Erde g'woisen und mu die Füh treten, untersucht wurden- Lemselben, wohl etwas zu heißblütigen Correspondenten Der Cater, d,r dumme Kerl, hat mi dessen!«egen beim i-»emeindevoistand ang'zeigt und zufolge, würde der Feldzug über Birma hinaus ausgedehnt werden und wahr«'»00- deswegen scharf angegangen Cd der Gelegenheit bat er mi auch g sagt,
- - - - - .. .. - daß der Vater bie Keulchen verkaufen will und da» hat mi a'ift. — Bois : WaS
Haden sie dem Vater gesagt al» sie m fdn Zimmer traten / — Angekl.: Nu. ich hab' idm halt g'iagt, daß wir heut' kommen, weil <» gar fa Nuh gibt und weil wir endlich unfern Zorn auSlasien wollen. — Vors : Und wa» sagte der Vater daraus?• — (fr bat mi gesagt, ich bitt' Ti gar schön, dring mi nit um. thu mt daS net an, i will die Keuschen lieber mt verkaufen, sondern Di vermachen. Jetzt aber I» schon alles ein» g'wesen. Er hat mi schon g'nug sckirt und kujontn g'habt — Vors.: Hat Ihr Weid den Vater auch geivürgt? — Ängefl-: Ja auch, aber meistens hat s ihn bd der Hand gehalten und wenn er sich wieder aufg'sessm hat, da hat'» ihm bd die Haar


