einen internationalen unb officieSen Charakter erhalten werden und ob deren
Abhaltung sich gerade in Konstantinopel empfiehlt.
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Berlin, 8. September 1875.
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An ben Minister des Innern.
Berlin, 11. September Tie Tochter des Reichskanzlers Fürsten Dis- marck bat sich mit dem Regierungs-Assessor Grafen Wendt zu Eulenburg
Der Vorsitzende des Kreistags: v. Roder
Strafe ziehen.
Berlin, 11. September. Der „Reichs- und Staats-Anz/ schreibt:
Es sind Mtr auch im Lause dieses Sommers bei verschiedenen Veran- lasiungen, — Einhüllungen von Denkmälern. Erinnerung an Schlachttage, und ganz besonders jetzt bei der Feier des Tages von Sedan, — sehr zahlreiche Kundgebungen von Vereinen, von Festgenossen und auch von Einzelnen zuge- gangen, die eine treue Anhänglichkeit an Mich und eine rege Theilnahme an den Ehrentage n der Armee bethätigen. — Da Ich nicht Allen birect unb per-
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Deulschtanv.
AuS Oberheffen, 12. September. Wenn bisher vielfach über die unvollständige Führung ter Handels-Register Klage geführt wurde, so hatte dies seinen wesentlichen Grund darin, daß eö den mit der Führung betrauten Ge- richts-Dehörten vielfach an der erforderlichen Unterstützung gebrach, um der im Gesetz vorgeschriebenen Vollständigkeit zu genügen. Nunmehr hat das Ministerium des Innern die Verfügung getroffen, daß die Bürgermeistereien am Schluffe eines jeden Kalender - Quartals den Gerichts-Behörden einen Auszug der dem Handelsstand ang,hörigen Gewerbtreibenden aus dem Tagebuch, welches sie nach der Gewerbesteuer - Qrdnung über die Zugänge und Abgänge an steuerbaren Gewerben zu führen haben, übetschicken. Durch diese Auszüge werden die Gerichte auf alle eintragspflichtigen Personen aufmerksam gemacht unb können bie zur Anmeldung wirklich Verpflichteten ansmitteln unb bezrv. zur
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sallenes Pferd Gießen, am 11. September 1875.
jer JuiM, welcher M ’trncn will, kann fo'ri in her Möbelfabrik von Julius Strack
le - Theater
Hießen.
,’ö Garten.)
f beu 15. Septmbtr: Verlangen zum ersten wiederholt: ^iniann
Herr Ludw'g-
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^0^" ^Andererseits ist es auch kaum mehr zweifelhaft, daß ein beträchtlicher Theil der von Trebrnje verjagten Insurgenten sich in dem gebirgigen "Incte von Znbci wieder gesammelt, durch neue Banden verstärkt unb in der Zahl von 1500 Mann unter dem Befehle des Ljubobratics wieder zu^ agiren begonnen hat. Im Ganzen geht aus allen neueren Details über den etant der D'nge in der Herzegowina hervor, daß die Insurgenten deii^ Westen vollständig preis- gegeben , dagegen ihren ActionSrayon mehr nach Süden und Osten, offenbar
a von ?id). betreffend Uebernahme der den Gemeinden des Kreises durch Stellung von M lttäifnhren in den Jahren 1873 unb 1874 erwachsenen Ausgaben und. der für die Zukunst erwachsenden Ausgaben au, die Kreis- Gkiuch'der aiißer'/rbentlichen Mitglieder der Kreisersatz-Commission um Erhöhung ihrer Gebühren. .
Gksuck des Johannes Filsinger IV. zu Utphe um Vergütung für em ans Anlaß einer Requisition für Manoversuhren ge-
sidentia.
II.
in London.
^3 bis incl.
49,996,785. 30 11,792,115. 40 5^,030,825. -
55,074,075. Sicherungen auf den Antheil am Gewinn;
Renten- und Aussehen der Policen welche hierzu be-> ;h dreijährigem und en reducirle Policei ' u sind.
. Feeht.
ulieini.
erlheill von der
11mm Herein
öaniislaill,
verlobt.
Berlin, 13. September. Ter Reichskanzler bat dem Bundesrathe einen Gesetz-Entwurf vorgelegt, welcher den 1. Januar 1876 als Termin der
ÜOioiitofl den 20. September, Vormittags 10 Ubr, nkb eine Sitzung des Kreistags in dem Saale des Rathhause« zu Gießeü sta.tfinden, in welcher zur Vorlage kommen- O Definitive Wahl eines Protokollführers. • ,, o _ , t u
Prüfung der Rechnung der Kre.skaffen des Kreises Gießen unb bes früheren Kreises Grunberg pro 1874. Aufstellung bes Voranschlags der Kreiskaffe für 1875 und für 1876.
Festsetzung einer Geschäftsordnung für bie Sitzungen des Kreistags.
Wahl verschiedener Commissionen gemäß Art. 4b, IV des Gesetzes vom 12. Juli 1874.
Anzeige- und Amtsblatt für dm Kreis Hießen.
" Donnerstag den 16. September
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der Operationslirne Mostar-Kiek aus auf den nach dem Luden führenden Straßenzügen Entsatztruppen nach den von den Insurgenten bedrängten Orten zu birifliren. Die für die Türken zum Mindesten von keinem Erfolge begleiteten Gefechte bei Nivesinje und Drace haben vorerst deren Entsatz - Operationen zum Stillstand gebracht." a eff,
Jenseits der Save hat-der Kampf von Neuem ^begonnen. ^>ie aus JUb Gradiska telegraphisch mitgetheilt wird, ist es einer Schaar bewaffneter iZlucht- Imae, welche auf österreichischem Gebiete sich versammelt haben. gelungen die Wachsamkeit der Behörden zu ta;“^ „j" ^bo^tnSn tfain 7a-k°^! Sinft nrn'n ^r'Sieichswährung im gesammten Reichsgebiet seststellt.
wo sie nach eurem Gefecht init ben türkischen ^ordottr pp s w . , Breslau, 11. September. Tas gestrige Ballfest war überaus glanz-
raz-Gebirge durchschlugen. Die Gahruug im bosnischen v ' ‘ üo(I warcn gegen 1500 Einladungen zu demselben ergangen und Vertre-
im Zunehmen begriffen sein. . ( Brote ter aus allen Tbeilen der Provinz anwesend. Unter den Gästen befand sich
Em smmönschcs ®Uit will »'ff«-. lui*mmtllt„ltu W-Idm. auch ... Mimst.. Tür du laubwirchschaftllchm Angrlrgruhnttn, Dr. Frwdm.
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w A (dfiiüffia ru werden wie die Pforte in RufunH zu überwachen wäre, damit sie
Der Aufstand I» der ^er;eg0wlna. gemachten Persprcchnngen anch einhalte, unb welche Mittel überhaupt ».
In der Herzegowma wtrd der Kampf mit wechselndem Gluck sortgesetzt. 8^ inüs,en / mn hj, Wiederkehr von Unruhen in den christlichen lieber die letzten Kampse schreibt die „Pvlit. Correip. : • ” imen Türkei für die Zukunft zu verhüten. Die Nachricht wird wohl
„Aiiv Cetlnje ist ei,. Telegramm über eineu an.5^^b.m eiJi9ermapen ei^i.fArähfen fein, abgesehen davon, daß sie heute n°ck> ziemlich heißen Kampf bei Dabra in alle Wcltgegcnden versende Eden. Nach dem ^ 8, P Botschafter können nicht gut Über die Verfügung künftiger
montenegrinifchen Atteste soll der Kampf zwischen sehr zahlreichen türkisch g '„Z* bcIatl)en bet)0I bic Gefahren des jetzigen vollständig be chworen sind,
lären Truppen, die zudem noch mit e,n.r Batterie ag.rten und -"'-r m.verdaiU Eftm o , , , n, ob Conserenzen solcher Art
nißmäßigen Minderheit von Insurgenten geführt worden fein, unb dennoch mit v- ' ...
einem Siege der Letzteren geendigt haben. Die Verluste, die montenegrinischer- feitS für beide Theile angegeben werden, sind gleichfalls so unverhaltnißmatzig vertheilt daß tie Versuchung nur allzunahe liegt, die neuesten Kriegs- und Siegesmeldungen in 'den Bereich des Mythischen zu verweisen.
Jndeß kommen uns auch von mehreren anderen Seiten Meldungen zu, die das Gepräge größerer Wahrscheinlichkeit und weitaus geringerer Uebertrei- bung an sich tragen. Dieselben stimmen vollständig darin überein, daß eS am 5. September gleichzeitig an mehreren Punkten, nahe der montenegrinischei. Grenze, zu sehr harten Kämpfen gekommen ist. Es wurde bei Dabra, bei Bielek und bei Nikfic gefochten. Heber den Ausgang dieser Kampfe verlautet mit größerer Wahrscheinlichkeit, daß die Türken trotz ihrer numerischen Heber leaenheit und befieren Ausrüstung wegen ungünstiger Positionen, die sie mne hätten, zwar keine Niederlage, aber doch sehr beträchtliche Verluste erlitten, unb der Insurgenten nirgends Herr geworden sind.
Wenn dies als-ein Erfolg der Insurgenten gelten kann, so darf es umsomehr als bestätigt angesehen werden, nachdem wir Anhaltspunkte dafür Haven, daß die Consulate mehrerer Mächte in Ragusa in analoger Weise hierüber in-
Es wirb hiermit zur öffentlichen Kenntnis, „-bracht, baß ber Äreisausschuß in seiner am 6. 1. Mts. st°t.gehabten Sitzung ben seitherigen Kreiskaffe. rechner Grüneberg auf« Nene znm Kr-wkafferechner ernannt hat.
Gießen, ben 10. September 1875. Großherzogliches KrciSamt Gießen.
v v. Röder. ___ ___


