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Anzeige- und Wntsdtatl für den Kreis Hießen.

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(Fortsetzung folgt.)

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beten im Jahre 1875 bis jetzt 12 stattgefunden haben. Bei der am -Le; cember v. I. stattgehabten Ergjii,nngswahl unserer Mitglieder war die Bethel liauna eine mittlere, indem von 208 Wahlberechtigten 62 stimmen abgegeben würben bei der in Folge Ablehnung eines ter Gewählten nolhwendig gewor­denen Neuwahl vom 22. Januar d. I wurden 40 Stimmen °bzegeben.

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hing des Verstandes der Centn ms-Fractwn, welcher erklärt, daß die Centrumt- Fraction keine Berechtigung zu Verhandlungen über den Ausgleich des kirchen- pelih'chen Covflicts Hobe und von anderweitigen Verhandlungen darüber ihr

in bestimmtester Form Anweisung gegeben, der Frage vom Standpunkte Preußens wie des Reiches naherzutreten; dadurch seien Erörterungen veranlaßt, die den Entschluß, timt mit der Sache vorzugeben, herbeigeführt hätten. Selbstver­ständlich seien übir das Wie der Ausführung noch keine bestimmten Beschlüsse

gefaßt.

Weilburg, 8. November. Bei der Ersatzwahl zum preußischen Land­tag wurde ter Kiklkrichter Riedel (Fortschrittspartei) mit 111 gegen 82 Stim­men für den Occonomen Tripp (ultramontan) gewählt.

Breslau, 9. November. Das Erkenntniß auf Absetzung des Fürst­bischofs Förster ist demselben am 5. d. Mts. behändigt worden. Der Ober- Präsident forderte heute das Dom Capitel auf, einen Verweser für das erledigte Bisthum zu wählen.

Landesgewerbvercin und Localgewerbvereine.

Wir können schließlich an dieser Stelle die für den gesammten Handels­und Gewerbestand unseres Großhcrzogthums und insbesondere auch die Provinz Oberheffen sehr segensreiche Wirksamkeit deS LandeSgewerbvereins, sowie der von demselben hervorgerusencn Localgewerbvereine nicht unerwähnt lassen. Die Zahl der letzteren beträgt nach einer uns aus Ersuchen von der Großherzog- lichen Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein gemachten Mittheilung zur Zeit 10 mit 621 Mitgliedern und zwar vertheilten sich die letzteren auf i ie einzelnen Vereine wie folgt: Nidda 97. Gießen 91, Friedberg 83, Alsfeld 80, Schlitz 67, Lauterbach 56, Schotten 50, Büdingen 41, Grün­berg 38 und Homberg 18; hierzu kommen noch 30, welche einem Localgewerb- verein nicht angebüren, so daß die Gesammtzahl der Mitglieder des Landesqe- werbvereins in Oberheffen 651 beträgt. Tie Thätigkeit der Localgewerbvereine erstreckt sich unter Anderen namentlich auch aus die Unterhaltung von Hand- weikerschulen, auf welche wir unter der RubrikUnterrichtswesen" zurückkom-

ns und der Un g der in meine ente|iniai'8niifr n meinem Hav' gst jede Whr

Gießen, 10. November. Die Regierung wird der Kammer gleichzeitig der Vorlage des über den Ankauf der oberhessischen Bahnen abgeschlossenen Vertrages den Antrag unterbreiten, alsbald die schcn längst projectirte Linie Gelnhausen-Partenstein auf Staatskosten zu bauen. (Bert. D -E)

Berlin, 8. November TieGermania" veröffentlicht eine Mitthei-

Hoffentlich soll bei der diesjährigen Ersatzwahl die Betheiligung eine bedeutend regere werden.

Auf eine im Juni I. I. von uns an sämmtliche Wahlberechtigten ergan­gene Aufforderung um Mittheilung von Notizen über die Geschäftslage in den einzelnen Branchen sind uns von einer Reihe von Firmen die gewünschten An­gaben gemacht worden und sprechen wir denselben hiermit unseren Tank für ihr Entgegenkommen aus. Von denjenigen Firmen, welche uns eine specielle Antwort nicht haben zugehen lasten, erlaubten wir uns dem in unserem Cir­cular ausgesprochenen Präjudiz gemäß anzunehmen, daß in ihren Geschäften wesentliche Vcräi.derungen gegen das Vorjahr nicht eingetreten seien.

Schließlich muffen wir hier noch erwähnen, daß in diesem Jahre zum eisten Male auf Grund der Bestimmung deS Art. 20 deS Gesetzes vom 17. No­vember 1871, die Handelskammern betreffend, ein Theil unserer Kanzleikosten im Betrag von <071 Mark 40 Pfennigen auf die Wahlberechtigten unseres Be- , zirks nach Maßgabe ihrer Struerkapitalien ausgeschlagen worden ist.

Jahresbericht der Kroßherzoftlichen Handelskammer in Gießen

für daS Jahr 1874.

(Fortsetzung au- Nr. 263 d. Bltts.)

Publikation der Einträge in den Firmenregistern durch den deutschen ReichSanzeiger.

Wir constatiren zum Schluß dieses Abschnittes noch mit Vergnügen, daß auch in unserem Grohherzogtbum wie in einer Reihe anderer deutscher Staaten neuerdings die Anordnung getroffen worden ist, daß alle Einträge in den Han­delsregistern ihrem wesentlichen Inhalte nach durch den deutschen ReichSanzeiger, bezw. das CentralhandelSregister für das deutsche Reich, publicirt werden sollen. Großherzogliches Ministerium der Justiz hatte die Frage einer solchen Anordnung bereits vor längerer Zeit in Erwägung gezogen, wie eine Verfügung öcm 13. December 1873 beweist, worin wir aufgesordert wurden, unsere An­sicht darüber auszusprechen, ob es wüuschenswerth sei, alle Einträge stets durch den deutschen Reichsanzeiger publiciren zu lasten.

2) Organe des Handels und der Industrie.

Deutscher Handelstag.

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Wir haben hier zunächst mit einigen Worten der Thätigkeit deS deutschen Handelstages zu gedenken, desten Mitglied auch wir, gleich dem bet Weitem größten Theile sämnnlicher Handelskammern und sonstiger kaufmännischen Cor- vorationen, sofort nach Beginn unserer Thätigkeit geworden sind- Derse be hielt im October v. I. seine sechste ordentliche Generalversammlung in Berlin ab und waren wir bei den Verhandlungen dcstelben durch einen Delegaten Vertreten. Die Beschlüste, welche bei dieser Versammlung gefaßt wurden und sich insbesondere auf eine Begutachtung des Entwurfs des inzwischen erlastenen Bankgesetzes, die Eisenbahntariffrage, sowie die Statutenänderung des Han- delstages erstreckten, sind bekannt und werden wir an betr. Stelle auf einzelne derselben zurückkommen. Der Thätigkeit des deutschen HaudclstageS in der An­gelegenheit, betreffend die HaiidelSgerichte, haben wir bereits oben Erwähnung

ConferenzbezirkeS Grün berg, wird Donnerstag, den 18. November, Anfang 10 Uhr, in Grünberg abgebalten werden.

Tagesordnung: u. A. die für die Kreisbibliothek anzuschaffenden Bücher

Die Schulvorstände wollen die betr. Lehrer von Vorstehendem rechtzeitig in Kenntniß setzen.

Gießen, den 10. November 1875.

Büchner, Kreisschulinspector.

Lich durch unfern sorgt werden.

Unsere Tbätigkeit erstreckte sich unserer Ausgabe entsprechend theils auf die Begutachtung uns von der Großberzoglichen Staatsregierung vorgelegter, auf die Gesetzgebung und Verwaltung im Gebiete des Handels und der Indu­strie Bezug habender Fragen, theils darauf, die Wünsche und Beschwerden des Handelsstanrcs in geeigneter Weise zur Kenntniß der Großherzoglichen Reg.e- rung, sowie cintretenten Falls der competenten Rcichsbehörden zu bringen und deren Abstellung zu beantragen, sowie auch auS eigenem Antrieb durch Stellung selbstständiger Anträge die Jntereflen des Handels- und Gewerbestandes in

herungs-

Mittwoch, den 17. November, Morgens 10 Uhr.

Groß-Buseck, 10. November 1875.

Strack, Dekan.

RAD,.w..--*-., M «-W genen japre w «ntrÄaen in verschiedenen Ange- Erwerbung sawmtlicker deutscher Eisenbahnen durch das Reich m §olge umer-

ha nSne"tbS «nWuna Prwai.u, ih-'Is von Auswegen sowohl halb des preußisch«. Han^Min.steriums und des R-ich^anzler-Am,- g-pflo- äeXwjtM« Siaai^Mung. wie auch bei verschiedenen Reichsbehor- «-''^«-r^hutzgen^feste Gestalt zu .«.»«nm begume. ^mst v.tmarck habe den gestellt. Tie wichtigeren dieser Anträge haben wir theils bereits im Cbis aen kurz hervorgehoben, theilS werden dieselben nachstehend noch berührt werden. Luch haben wir auf Requisition von Gerichten und in einzelnen Fällen von priucipleller Bedeutung und allgemeiner Tragweite auch auf Anfragen von Privaten Gutachten über handelsrechtliche Perhältmffe und kaufmännische Usancen abgegeben. _ ,, <

Die Handelskammer hielt im vergangenen Jahre 19 Sitzungen, wLbrend

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