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Anzeige- und Pmtsbtail für den Kreis Hießen.
r “ Sonntag den 12 September g?
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Gießen, den 9. September 1875.
verfahren.
v. Röder
Betreffend: Die Beförderung der Obstzucht; insbesondere Erlaß eines Regulativs gegen das zufrühe Einerndten des Obstes.
Das Großherzogliche Kmsamt Gießen
an die Großherzoqllchen Bürqermeistereien des Kreises.
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Bekannt m a ch n n g. ,
E« w.rb hiermit zur öffentlichen kennt,nß gebracht, daß k°nm,enden Freitag den 17. T-Pl-mber, beginnend um 9 Uhr Dorm.tt-g dah.er, in dem Regierimgsgebäude eine Sitzung des Kreisausschusses statlfiuden wird
Gießen, am 10 September 1875.
Der Großherzogliche Kreisrath des Kreises Gießen.
I. D.;
Dr. H o s f nt a n n, Regierungsrath. ___ __
---- “ (S e f u h b e n c Geaenstande:
später zu Gunsten^der versteigert werden. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen.
und die 'x>ivvM«Ku»»n —।—7—u » f
Pfarracistlichen regelnden Gesetzes, obschon dasselbe a 1. Juli in nicht geordnet worden, da der Bischof jeder Erklärung au- Mr das seelsorgerliche Bcdürsmß und ferne r—» selben hat der Bischof dadurch Bo,kehr getroffen, daß er vor termin des Gesetze» eine sehr ausgedehnte und ui"ffch'^,'/ «.!<.»
... Auch in der Neuordnung der bezüglichen Einrichtungen und Anstalten wird die Verbindung soweit durchgeführt, als die technischen und örtlichen Be-
“ »An smmmliche Bürgermeistereien des Rentamts^Bezirko.
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' Homberg am 8. September 1875. Großberzogl.ches R-ntamtG.ui.berg.
In Beurlaubung des Rentbeamten: Neuß,
Finanz-Aspirant.
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den und Caplaneien vornahm. Nachdem aber das 0 s tz G g $ u Reicks-Telearaphenwesens in einer Hand vereinigt worden, soll sachgemäß
hat, .st von jedem anzustellendm Ge.stl.cheu ter Nachweis des dreijährigen unt füt ti{ ^nd Telegraphen-Verwaltung ersol-
Uuiversitätsbesuchs und die staatliche Prüfung nicht mehr zu umg h , i S Neuordnung der bezüglichen Einrichtungen und Anstalten
müßte d.e Anerkennung^der, bischöflichen Sg'J «* Q ^e Verbu.dnug soweit du'rchgeführ."al? die technische.? und örtlichen De- deutschen blniversitäts» Fakultät im ^,inne d s “ , . . . ' bmaunaen der beiden Dienstziveiae es zulassen.
erfolgen. Das ist zwar der Standpunkt des Aschots, a er eine, ,ur ie .Berlin, 10. September. Von den Ursulinerinnen in Posen haben am gierung um so weniger annehmbare Mnft■ at f,fl^^n5 mr6jK|ba'e " brem'Montage vier und am Dienstag e.ne sich ihre Päffe aushandigen lasten, so daß Uschen Fakultät >n Mamz mit der früheren jeu.»'»'n »Zdl-g. tae Ursulinerinnenkloster bald geräumt sein werd. Emen großen Theil
Leetionsptan und ihren Lehrmitteln >m * ~ü ibTeg Mobiliars nehmen d,e Nonnen mit nach Oesterreich, wohin sie sich
Zweck des Gesetzes und der Absicht aller geietzgebersichen Faktoren neyr tfui v
den Standpunkt des Bischofs ist es bezeichnend daß er die am t,n ». . Beuthen, 6. September. Die hiesige Criminal-Deputation hat dieser Herbstsemesters des Seminars übliche Priesterweihe^b.el«) ®al Iafle mehrere Personen wegen Verbreitung des Gerüchts, Pfarrer Kaminski
obichon ewige kürzlich in dm Curatelerus durch den Tod gerrstene Lucken^de,. Kinder altkatholisch machen oder ihnen die
Nachschub fordern. Das stchNiche B-streben de» Bisch k Durchführung Nasen u. s. w. abschneiden, zu mehrwöchigem Gesangniß verurtheilt.
den oder hinauszuschieben, ist unverkennbar, kann aber an der 3 München, 9. September. Der clericale „Polksfteund" ist fhit dem
der Kirchengesetze nichts aiidern. aurrfiA,« Pfbirt- nnm f>eu- Hirtenbriefe des neuen Erzbischofs von Bamberg durchaus nicht zuftieden, weil
Darmstadt, 9. September. Durch landesherrliches ENct vom Heu V ’ fem gehalten sei und nicht über das Reich und den Kaiser poltert, tigen, welches demnächst im Großh. Regierungsblatt erscheinen wird, f ■ hillßtt „,c folgt: „Das sind schöne Aussichten. Der Hirtenbrief ist Stände des Großherzogthums auf den 5 k. Mls..einberufen Unikum Den Eingang bildet die eigene Erwählung durch den heil. Geist
Darmstadt, 10^ September. Nachdem im^ Mittelst des Herrn t- Lutz, die Mitte eine Ermabnung zum Gehorsam gegen
gemeinsame Schule zur Regel erhoben worden st, 5 fcie ^setze, den Schluß ein Hinweis aus Ludwig 1L, des Papstes Pius IX.,
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politischer Theil.
israelitischen Kreisen bat den Wunsch ausgesprochen, es möchte ein genügend vor- Deulschtanv. gebildeter Lehrer israelitischen Glaubens zur Ertheilung von israelitischen Relr-
. ... .. < .< q Die floss- aionsunterricht an einem der Schullehrer-Seminare des Staates angestellt wer-
AuS dem Gropherzogthum Neffen, 9. Septeniver. >L H ö Ministerium hat die Erfüllung des Wunsches von der vermehrten,
nnng auf einen modus vivendi zwischen dem von Mamz nn c - • Zöglinge abhängig gemacht. Die Rabbiner und die Lor-
gieruug, obschou sich ersterer gerade mcht so um'achMb-g zeigt (w>e aus de .,A„eu israelitischen Gemeinden des Landes haben NUN in einer
mit feinem Ordinariat vereinbarten Regelung ^eS RebP^unterrick att ei mehreren Wochen in Frankfurt abgehaltenen Versammlung beschloffen, einen Volksschulen nach den Bestimmungen des neuen $ol «ItMseie^ hc"° geht >° gründen, um unbemittelten aber talentvollen Israeliten die
ist bis jetzt namentlich hinsichtlich des allerdings e nschne.de, Ödsteni dn^^.rchem unb 'ben Besuch des Seminars zu ermöglichen. Ein in
gesctze unerfüllt geblieben. Bis jetzt sind die B f d 4- na?n,ini ^riedberq gebildetes Comite bat in Ausführung dieses Beschlusses ein Circular ' Modalitäten der Ausführung jenes d.e,Ausbildung und Anstellung^. «sraAttischen Religionsvorstände und vermögenden Privatiers mit der
>r trrtiarung auszuweicheu scheint' Bitte um Beisteuern versendet. In der Thal ist die dermal,ge Lage der äußerst eigene Befuaniß zur Wahrung des" geling dotirten israel.t,scheu Religionelehrer eine so prckare, daß eine Ausbesie- uu' vt vv . ^em Geltungs- rung ihrer Einkommensverhältnisse auf die eine oder die andere Weise als em
'fiHAtii der Pfrün- Werk der Humanität erscheint. M „
mn* M - LL ;3. . Berlin, 8. September. Nachdem die oberste Leitung des Reiche-Post-


