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Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 60 Pfennig.

Gichcmr Anzeiger.

Erscheint taglick, mit Aus, nabme MontagS.

Expedition: Eanzleiberg,

CiL B. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.

Wo. t>« Dienstag den 12. Januar

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QN55.

nmtsicher TheiL

B eka n n t in a ch^u n g.

Betreffend die Mathildenstiftung für die Provin; Oberheffen.

Die letzte Generalversammlung der Mathildenstiftung für die Provinz Oberheffen hat beschlossen, daß auch für dieses Jahr aus den Mitteln des Vereins Unterstützungen an in der Provinz bestehende Kleinkinderschnlen, insbesondere zum Besten der hieran thätigen Lehrerinnen, verabfolgt werden sollen. Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention beansprucht wird, aufgcfordert ihre Gesuche, mit welchen eine möglichst aus­führliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der.betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 1. Februar I. I. an den Unterzeichneten gelangen zu lasten.

Gießen den 9. Januar 1875.

Namens des Vorstandes der Mathildenstiftung für die- Provinz Oberheffen.

v. Röder.

B e k a n n t m n ch n n g.

Alle Teilnehmer deS Feldzuges 1870/71 , welche auf Grund einer in diesem Feldzuge entstandenen Dienstbeschädigung sich berechtigt glauben Ansprüche auf Invaliden - Versorgung erheben zu können, werden hiermit aufgefordert, diese Ansprüche alsbald bei dem betreffenden Vezirksfeldwebel anzn- melden. Die Frist zur Anmeldung von Versorgungsansprüchen erlischt am 20. Mai 1875 und müssen spätere Anmeldungen unberücksichtigt bleiben.

Gießen, den 7. Januar 1875. Großherzogliches ^Bezirks-Commando Gießen.

Franck,

Major z. D. und Bczirks-Commandeur.

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potilischer Theis.

Deulfdjianh.

auch Familicntrauer ist, ihr Ende bereits gesunden hat. Der verstorbene Fürst

den Freitag erfolgen. Zu diesem Acre wird von Prag der ganze kurkürstliche

Hofstaat, sowie eine Reihe von Verrretern regierender Fürsten erwartet.

aufrecht bleibe und daß das vier Millionen betragende Vermögen in gleiche

Berlin, 8. Januar. Bereits unterm gestrigen Tage hat der Kaiser eine 14tägige Hoftrauer für den, wie es in der amtlichen Anzeige heißt,Kur­

hat sich gestern vor dem

her abgesandten Depesche über den Arnim'schen Procetz eine Auslage zu mac Das Zwangsmittel zur Ablegung der Zeugschaft ist ihm angedrobt worben.

Oesterreich.

Wien, 9. Januar. Tas Testament des Kurfürsten von Hessen enthält Erklärung, daß die Fürstin von Hanau, als Weib seines Herzens, nicht morganatische Gattin gelten bürfe, baß bie Rechtsverwahrung gegen Preußen

war auch Ehcf des preußischen Infanterie-Regiments Nr. 11.

Berlin, 9. Januar. Wie bestimmt verlautet, steht die Anerkennung des Königs Alphouö XII. durch Deutschland, Oesterreich und Rußland in Folge der zwischen diesen Mächten stattgehabten Verhandlungen binnen kurzer Frist bevor. Auch die anderen Cabinette werden sehr wahrscheinlich fast gleich­zeitig Alphous XII. als König von Spanien anerkennen.

Berlin, 9. Januar. TieNat-Ztg." erfährt, daß eine stillschwei­gende Vertagung des Landtags gleich nach dessen Zusammentritt aus einige Wochen in Aussicht genommen ist, um eine Kollision mit den Sitzungen des Reichstages zu vermeiden, der das Bankgesetz nicht vor Ende Januar erledigen dürste. Die in Sachen der Neichsbank aus Frankfurt hier eingetroffene Depu­tation wurde von dem Finanzminister, an den sich dieselbe zunächst gewendet hatte, an den Reichskanzler verwiesen, der die Mitglieder nach dem Empfang zur Tafel zog.

Darmstadt, 8. Januar. In der hiesigen Großherzoglichen Münze fürsten von Hessen" angeordnet, doch wird dieselbe für den Tag des Krönungs- Haben im Jahre 1874 auf den vorhandenen zwei Prägmaschinen folgende AuS nnd Ordensfestes abgelegt werden. Die erste darauf folgende Hoffestlichkeit Prägungen von Reichsmünzen stattgefunden: findet am 21. b. Mts. statt, an welchem Tage bie Hoftrauer, bie dieses Mal

Goldmünzen: Zwanzigmarkstücke 2,632.000 Mark 1,535,333 st. 20 kr

Silbermünzen: Einmarkstücke 1,892,542 Mark = 1.103,982 st. 50 fr.; Zwanzigpfennigstücke 379,103 Mark 221,143 st. 25 kr. Nickclmünzen: Zehnpfennigstücke 327,926 Mark 191,290 st. 10 fr. Kupfermünzen: Zwei- Pfennigstücke 54,121 Mark 31,570 st. 35 kr. Einpfennigstücke 20,132 Mark = 11,743 st. 40 kr. Zusammen: 5,305,824 Mark = 3,095.064 st.

Tie vorbemcrkten, im Laufe des genannten Jahres geprägten Münzen betragen in Stückzahl: Zwanzigmarkstücke 131,600 Stück. Einmarkstücke 1,892,542 Stück. Zwanzigpfennigstücke 1,895,515 Stück. Zehnpfennigstücke 3,279,260 St. Zweipfennigstücke 2.706,050 St. Einpfennigstücke 2,013,200 St. Mit Zuziehung des in den Jahren 1872 und 1873 verprägteu Goldes brau­sen sich die bis Ende 1874 im Ganzen hier zur Ausprägung gekommenen Reichsgoldmünzen auf 16,766,380 Mark 9,780,388 st. 20 fr. in Zwanzig Markstücken und 4 618,200 Mark 2,693,950 st. fr. in Zehnmarkstücken. Summe 21,384,580 Mark 12,474,338 st. 20 kr. und repräseutireu diese gesetzlich an Feingold ein Gewicht von 15329,450 Pfund.

Das vom Reich hierzu gelieferte Präggeld bestand zum größten Tbeil aus ausländischen Goldmünzen, wie Zwanzigfrankstücken, ^ouvereign's, russischen Imperials. Jsabellinen und Dollarstücken, ferner eingelösten Friedrichsd'or und

Berlin, 9. Januar. Tie Bank-Commission des Reichstags nahm in einer gestern Abend abgehaltenen Sitzung § 24 unverändert an, ebenso § 25 unter Ablehnung aller zu letzterem gestellten, aus Beschränkung der Besugniffe des Reichskanzlers als Vorsitzenden abzielenden Anträge. § 26 wird mit einem von Lasker gestellten Amendement angenommen, wonach für die Leitung der Bank im Verhinderungsfälle des Reichskanzlers der Kaiser einen Stellvertreter ernennt. § 27 wird mit dem Zusatz lebenslänglicher Anstellung des Bank- Präsidenten gleichfalls genehmigt.

Breslau, 9. Januar. DieSchlesische Volk?-Ztg." meldet aus Karls­ruhe in Ober-Schlesien den gestern Nachmittag daselbst erfolgten Tod des Her­

aus 800 Pfund feinem Barrengold.

Zn den oben bemerkten, im Jabre 1874 geprägten Zehnpfennigstücken im Betrage von 327,926 Mark sind noch 8750 Mark von solcher Münze.zu zählen', welche noch zu Ende des Jahres 1873 geprägt worden sind und wo­durch sich der Gesammtbetrag der bis dahin hier geprägten Zehnpfennigstucke (Nickelmünzen) auf 336,676 Mark = 196.394 fl. 20 kr. beläuft.

ernennen. Qanimr Der Entwurf eines Gesekes über die Deurkun-'Theile unter seine E ben getheilt würde. Sein ältester, Sohn, Prinz Moritz,

duua dis Personenstandes und die Eheschließung ist aus'die Tagesordnung vom erhält die Herrichaft Horzowitz, muß aber an die übrigen Prinzen bedeutende ^ienfhici nefefct __ Das Plenum des Bundesrathes beschließt heute definitiv Legate auvzahlen.

üb-r die $otlaac, betr. den Ankauf der Grundstücke des Fürsten Radznmll. - Lk.en, 9 Januar. (Proceß Ds-nh-im.) T,e heutig- Abend sitzung «S hiPihe Korresvondent des LondonerDaily Telegraph", Herr Kingston, füllten weitere Verhandlungen über den schlechter Bau-Zustand, die vorzeitige & x - - Stadtgericht aeweigert, in Betreff seiner am 10. Octo- Uebernabme der Bahn von der Bau-Leitung und die vorgekommenen Betriebs-

m. I Prag, 9. Jan. Die Fürstin von Hanau hat das Anerbieten des Bür-

ernennen *

an'demselben Tage die Rernsionsgehülfen Zeseph Drücker aus Dieburg nnd Mickael Rauch aus Lindenfels zu Dberrecknnngs-Probatoreu zweiter Elaste d e bei der zweiten Abtheilung der Jnstificatur der Obcrrechnungs-Kammer zu als

Die bis Ende 1874 in der Großh. Münze geprägten Reichsmünzen sum-'zogs Eugen von Württemberg.

miren sich nach Vorstehendem auf den Gesammtbetrag von 24,067,154 Mark Dresden, 9. Januar. Der apostolische Vicar tm Königreich Täcksen,

ober 14039 173 fl 10 fr. Fonverk. Bischof von Leontopolis, ist gestern Abend Hierselbst gestorben.

Darmstadt 9. Januar. Se. König!. Hoheit der Eroßherzog haben Kastel, 8. Januar. D,e Intendantur der hiesigen königlichen Tchau-

Alleranädiisi i -rnbt* ' " spiele ist von Berlin aus angewiesen worden,anläßlich des Ablebens des ehe-

Am 24 Decein'ber den Kreisaffeffor bei dem Kreisamte Darmstadt, Regie- maligen Kurfürsten von Hessen vorerst und bis zum Schluffe der nächsten Woche ruugsrath Gustav von Marquard, zum Rathc bei der Provinzial-Direktion nur Stücke ernsten Inhalts zur Aufführung zu bringen.', - Di- Beisetzung Starkeubura' den Kreisaffessvr bei dem Kreisamte Gi-sien, Regrerungsrath der Leiche des Kursiirsien m der hiesigen Martmskirche ,oll angeblich kvmmen- Dr. Friedrich Hoffmann, zum Rathc bei der Provinzial-Direction Oberheffen, d.» .rtnln.n. ön bipum Aer<- w,rd non Nraa der aan-e kiirkürMicke.

und den Kreisaffeffor bei dem Kreisamte Mainz, Regicrungsrath Dr. Johann Julius Brade», änm Rathe bei der Provinzial - Directiou Rhcmh-,1-» zu