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1 Darf 60 Pfennig.
Gießener Anzeiger.
Qrl^int täglich, mit Ke*» nabinr TKontagS.
Erpedition Lanzietbeeg, Lit. B. Ne. 1-
Anzeige- und ^(mtsßfatt :für den Kreis Hießen.
H». ä‘J. Donnerstag den 11. Märr
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Kenntniß gebracht wird Gießen, am 8. März 1875.
Großhcrzogliches Kreisamt Gießen.
v. Röder.
Die Generalversammlung ter Ma.h-ld-nst.ftung der Provinz Ob.rh.sien w,rd m.t Rücksicht darauf, daß der .4. März in b.esem Jahre aus einen
B e k a n n t m a ch n 11 g.
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Goilnla9 ’al" Montag, den 15. Mär;. Vormittags 11 Uhr,
in dem RegierungsgebLube dahier siailfinden und werden hiezu alle verehrUchcn Mitzlieber ergcbcnst einzelaten.
Güßen, Len 9. März 1875. 8>-r den Vorstand e
v. Rode r.
tcm Schluß des Reichstages zu erledigenden Vor-
bezüglich der noch vor
lagen kund.
Schweiz,
...» Speculanten. welche sie anders aufzuwohl keinen anderen Zweck, als den, einen
Spanien den Fürsten DiSmarck zum R'ttvr des Erbens bes goldenen ernannt. — Es bestätigt sich, daß Rumänien feine Gesandtschaft zur Beantwortung des Schreibens des Königs Alphous nach Madrid schicken wird.
Berlin, 9. März. Der Kaiser ist durch einen leichten ErkältungSzu stand an das Zimmer gefesselt und zur Schonung geuöthtzt. — £>ie Präsidenten beider Däuser des Landtages sind heute beim Kaiser zum Tmer. — jn der heutigen Verhandlung gegen den srüberen Redacteur der Germania , - - - - caen verschiedener Preßvergehen, beantragte der Staatsoiiwalt eine
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Porwand ;u verkaufen. Ofsictös wird heute freilich geleugnet, daß Frankreich
vr Pferde In Deutschland gekauft habe; auch weist man darauf hm, ran es erst letzthin große Pferdeankäufe in Südrußland und Ungarn gemacht habe; doch wird das deutsche Ausfuhrverbot nicht ohne tatsächlich vorliegende Gründe erlasien worden sein. *■ . o
Paris. 8. März. Der „Agence Havas" ®nb aus ^t. Jean de Luz von heule aemdbet, baß die Carlisten Orio bombardiren. General Loma gehe n':I ''Paris Mär^ Tie Bescklagnahme der bonapartistischen Photogra- xbie.n in der Provinz geschah in Folg- -m-s Runbschreibens welches ber Minister des Innern am 24. Februar an bie Pratekten richtete. Danelbe
9 März. D-r Natwnalrath bat bi- vom Bunbcsrathc b-an- iragte Prägung von 1,600,000 Fünf-Francsstücken genehmigt.
Frankreich. ---------
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stosiolek. weg,» vcrschiebcncr Pr.ßvergehe», oean ragic vcr
dreijährig- Gesäugnißstrafc und die sosortcg- Verhaslung. um du। Durgci, ^PariS 7. März. Ter Herzog v. Aumal-, Kommandant dcs 7. Armce- Staakcs gegen f-ni-re B-l-ibignngen des Angeklagten zu schützen. Ter Unheils- *. * ® n« in Belfort erscheinende Blatt „liberal de l'Est" wegen eines spruch wurde bis Samstag Rachmittag ausgesetzt. . . V rennen beleidiaeuden Liedes auf 14 Tage suspeudirt.
Berlin, 9. März. Das Abgeordnetenhaus setz - h-utc die Berathmg f 4 V umerbanblungcn dauern fort. Casimir Pörier und Leon Say des Cultns-Ctats fort und genehmigte d>- Positionen für den kirchlichen Ge^ 4.,- unreroan g, . „ , .
rid)iel)0f und für d,c Universitäten. Im L-iife der Debatte hebt der C>i uo- Piiuister gegenüber Windtborst (Meppen), welcher Einen kathosifcheu Eultus- Miuister neben d-m evangelische» wünscht, h»'°r, daß bi- Confesiwn des Lultus-Ministers irrelevant; derselbc habe lediglich die Autorität des Ctaatcr pi wahren. — Morgen findet die Bcrathnng des Gesetz-Entwurfs über die Rechtsverdältuisie der Altkatholikeu statt.
Münckcn, 7. März. In Pfabldors (Oberpfalz) wurde zuugst eme soaenannt- Volksmission abgehalte», wobei d,c Msisi°>mre augeklick wegen der aroßcn Kälte — in de» Häiiscru der Bewohner die Leichte abnahmen. Die Schlußprvcession war polizeilich verboten worden, auch das Beichthorc» im Hause sollte als außerkirchliche Feierlichkeit verboten werden, was icdoch Jl",lLMüncken, 8. März. Wie die „Südd. Prcsic" aus guter T.iicllc hört wird das beute von der Palriolcupart.i in der Abgeordnetenkammer zu, Fall gebrachte Militäipcnsivnsgcsctz in der nächsten Ncick-stagsieiii-'i von deri bavcriscben liberalen Reichstags-Abgeordneten als Reichegesetz -inzebrucht^ werden.
begaben sich 8»/a Ubr nach Versailles, um mit Tufaure, Ricard und Pothuau, die dort wobuen, zu beratben- Buffet kam um 11 Uhr nach Versailles. Die >>auptschwicriakeit bildet das Ministenum des Innern ; das Unke Zentrum will d'ffelbe nur einem seiner Mitglieder anvertraut wiffen. Dufaure und seine Freunde sind cntschloffen, heute die Verhandlungen zum Abschluß zu bringen, und falls das (Snbiiut in Folge der Weigerung des Marschalls nickt zu Stande kommt, sick auf nichts Weiteres eiuzulaffeu, da sie die äußerste Grenze der Rachaiebigkeit erreicht zu haben glauben. , ,
Der Moniteur" behauptet zwar, der Marschall sei bei dieser Gelegenheit entschlossen, sich nickt von den parlamentarischen Regeln zu entsirnen und alle Minister aus der Kammer zu nehmen; zugleich aber meldet er. dap der Marschall erkläre, das Ministerium des Innern müsie einem MugUede des reckten CentrumS übergeben werden. ..
Die Unterhandlungen betreffen hauptsächlich drei CombmaUonen: 1) Leon Say, Inneres; Dufaure, Justiz; die übrigen Minister vom reckten Centrum. i Der Marschall veiwarf diese Zusan rncustellungen, weil ihm Leon San „zu rad.cal" ist; 2) Audiffret Pasquier. Inneres; Leon Say, Fwanzen; Tuzaure,
• tie übriaen vom rechten Cnitrum. Urber diesen Vorschlag ist noch
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Positionen noch i» biesem ernste» Augenblicke bic Honb z»r Verstanbigung zu ^ten wurde bur kriegerisch oufgefoßt, »omcntlick an ber Börse, wo si- biete». , ein« Baisi« zur Folg- bat,-. Es bedarf nicht mehr der Bemerkung, daß die
Dcfterreidj. lMaßrezel ohne jede» drobenben Charakter und rem zum schätze der mla»b sch'
Pesth, 8. März. Im Abgeordnetenhaus- erklärte ber Mmznnmstei ^oh^kdnm anderen Zweck, als de»Zeinen
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Und,« 'EögUchen. D>« E^b t ii J a - ter Regierung baß es -ü kntbin <
Pnnen. - Mmistcr - Prastvenr v ... erleb,senden Vor- habe;
U o I i l i I rfi r r Theil.
iefet führt Peuillot im „Uuivers" eine Sprache, welche wie aus dem 17. Jahr- Deutfcfifanö, hundert stammend klingt. Aber vorn Großartigen zmn Lächerlichen ist tm
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qesctze als rechtskrästia anerkannt. Ueber dieses Zugeständniß ist das „Umvers wut'dentbrannt, und eS fragt: ,Ist es nicht wundersam, diesen Cultus oder vielmehr diesen fanatischen Aberglauben zu Gunsten des Staates bet den »reu Henkern zu sehen, die nicht an Gott und die Kirche glauben wollen? Man will sich nickt dem Papste unterwerfen und man betet Bismarck an. «lfo, w.'s in Frankreich nicht an den Unfehlbaren und seine Propheten glaubt das treibt Abgötierel mit dem Staate und mit dem eifrigsten Verfechter deffelben,


