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Butzbach, 9 3Hli Hm 1t*. unk 19. Jul, whb bin dn 7 He'silch« steuerwebrtas abgfbaltm unb tnirrnfcrn die Zuricbtunsen tat 6tdf lagt fid> zu einem webrrn Kelle gtftal« t»n werden. Nach dem Programm nndet des Soimittaal timrfaig dn Düste durch die hmige freiwillige Feuerwehr flau, um 11 Uhr Lag auf den Marktplatz, dajelkit Begrüßung Seitens kn Stakt, rarntif Utbung der Butzbacher trdroilltaen »euerwedr, um l 11 bi gdttafr! ,m Fest» local (Heifijchn Hof), um 3 11 bi yfffhuq durch die L'adi auf den Festtag tm Walde dafeldß

nicht die Sornrathien allgemein erregte, bi» wir ihr wo bl geivünfchi hätten. liegt am Stücke feldft 118 enthält, wi« fchon au» kern Lite! h«ivorgeht, einen schroffe«, cf: unnatürlichen

in Wirklichkeit sich uno lchwn vnmitteln -nd sich auf dn Bühn» kaum tarftellen lafwn T'.tl

der. |um Äcmitn wie ßeschaffea. kiese 'eine Begabung auch zweikelnken Patn» nicht gam zu unterdrücken vermocht«

Der zreeii« «denk Juli, bet ur8 kad 'Jaftrifl Studentcn" mit nnn lehr glücklich cn Bnrtzeiluna dn :VoQax. durch «in gut zusammenwnkr^res S. #1 im höchsten iArnde möchten wtt sedech defenvne Huf:r.n<1am?nt antccutfn, di« durch

von Bene:^: »Die relegtiten! Die lulfübtung war reshaid anjicbtnö Aus n.:«< Seen en das frrfch« Spiel ungetiNtlttr.

(Sen:.re unk Abends Illumination. Des Nachmittags 3* ,Uhi lagen die Telegin,n des Feuenvehrver« dandeS im Kestlocale unb sieben Wichtige Verlagen auf kn Laaesordnunq Am |9 sirtbeonrert und kes Nachmittags Ausflug auf den 1 Stunk« entfernten Hausberg, ein wunderschöner Seng durch herrlich« Buchen- und Tannenwälder, voll köstlichem Waidesduft, auf kn Höbe unter Blick in die gnegneien Fluren der Wetterau, bis ttrf hmnn In die Berge des vogelebnges. Dl« Musik deS 2. Hesi. InfantninNegiments ist für d e » Lag, angenommen, der Festpiag im schattigen Buchenwalk, «o icbin gelegen, »w sich :"obl selten rinn sinken wird ein, natürliche Festballe mit stolzem grünem Senöibe, die Wntbschafk ruht in den b'wäbrten Händen de» Be» sitzers de» .Hessiichrn Hofes", und io ist zu hoffen, daß en vielen fremden Feuerrvehrmänner, ki« an diesen Tagen hier dntrrffen, befriedigt auf den 1" un» 19. Jul, »urbckklicken werken

Vom Prinzen Friedrich Karl erzählt man folgende Anekdote ihn Schüler des Mars, der erst kürzlich in's üateitenbaus zu Bnlin eingrtreten war, tbal sich gütlich ir. rinn Restauration. AIS er jedoch dieselbe verließ, gewahrte er zu seinem großen Bndruß ftinrn Oberst, dessen be­scheinen ihn schnell daran erinnnte, daß er durch den Besuch dn Restauration «men Inert von 24 Stunden verwirkt habe- Doch kurz entschlesien tritt er auf einen daher Lmmarten Herrn in Civil zu, legt seinen Arm in desien Arm und bittet um die Erlaubnis, so lange mit ihm gehen zu dürfen, bis sie an dem daherschr«,lenden Oberst vorüber seien. Bnettwilligst wird das zuqestanken. Nachdem sie nun an dem sehr devot grüßenden Oberst vorbei sind. erzählt der (5adelt seinem Begleiter, daß in seiner Anstalt ein Tisch geführt werde, den er von zu Hause au» nicht gewohnt sei, und hätte er sich darum in die Restauration begeben, um sich einmal außerordentlich satt zu essen. Da ihm nun leider hin Oberst begegnet sei und er «inen 24stun eigen Arrest habe erwarten müsien, so sei er so die ü gewesen, sich kie'e Begleitung zu erbitten für deren ©«Währung er nun bestens danke. Andern Tages beim Eintreten wird unser Laden rom Obersten vorgerufen .Wer war dn Herr mit dem sie gestern gingen?" Antwort ,M«tn Onkel!"So?" laßt sich dn Oberst weiter vnnebmen,leit wenn ist den S>< König! Hcheit der Prinz Friedrich Karl Ihr Onkel?" Da hinauf die Antwort natürlich ausbleibt, fährt n fort:Le. Äönhl Hoheit haben befohlen, daß Sie von den 21 Stunden An,st, welche Sie durch ilebntreiung des Reglements verwirkt haben, nicht zu befreien sind. In Anbetracht Ihrer ktnb ichlossenheit jedoch, welche Sie m Ihrer gestrigen Lage gezeigt haben, bin ich beauftragt. Ihnen initzutheilen, daß Sc jtoniql Hoheit Ihre Beköstigung so lange bestreitet, als Ste (SaDett sind, indem er erwartet, daß Sie später als Offizier vor dem Feinde ebenso ent'chloffen handeln werden "

Beifall «rügten iso tu zun .st die Sem» v. l\tr: den beiden Frcemkin:Hekw. unk k'mma. knen Zuiammensein durch den alten Kicaau aestön wirk. Die lebens würdige Naw, tät und Lebhaftigkeit, mit der Fra» Ne11v « S chäi« r di» st ntheftiaung ihrn Freuncin Her« wig vor den- griesgrämigen Ältrn führt« ui: desien .h.listcrdast, Würde wirkten uraenin- öb«r.io kn Fain.l.ciirath, denen iAliedn durch charakterniffches Spiel einander zu übertreffe»^

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noch unbekannt. . ...

DerFrancais" erklärt den Sachverbalt, wie folgt: Es beftanb biöpci in Paris nicht eigentUck eine ottomanifchc schule, sondern eine gewisse Anzahl türkischer junger Veute studirten hier auf Kosten ihrer Regierung und wurden von der türkischen Botschaft unter die verschiedenen zaknlläten von Paris und der Provinz vertheilt. Da nun kürzlich in ttonstaatinopel eine Rechtesakullal und eine Bergschule gegründet worden ist und die türkische gtegiernng wünsch! dasi di LandeSangehörigen ihre Studien lieber in der Heimath zurücklegen, so hat sie die gedachte Subvention eingestellt und die jungen Leute ansgeforden, den Unterricht unentgeltlich in Konstantinopel zu genießen, es ihnen übrigens freistellend, ihre Studien, wenn sie die^ vorziehen, auf eigene.Kosten in Paris fortzuseuen.

Paris, H. Juli- In der Rorinandie haben ebenfalls Uederschwemmun gen staktgefnnden. Listen^ und die umliegenden Ortschaften wurden vergangene Nacht überschwemmt. Biele Häuser wurden zerstört und die Brücken fortge' schwemmt. Der Eisenbahn Verkehr ist unterbrochen. 7 Personen sind ertru» ken. In den niedrigeren Stadttheileu von Lisieu; stieg das Wasser 250 Een- timeter. Gegenwärtig ist daS Wasier im Staken.

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9iom, 7. Juli Die Zeitungs -Racyrichten, daß die Gesellschaft der Süd «Bahnen die "Eonventioucn nut der Regierung gekündigt habe, sind unbegründet.

)R»li|, der gnetgt bat, »,« ms« aus rtRCt anf4«inr»b »nbanfbar»» Bell» etwas matter kann In dem Zuiammen'nn mit «t»»n fr*bn»n ötmilitcrtr.pnltt H»et IBa I berg rtwa* ;» rraUirt, was hauvtiächlich »an fei»«r Schilketun- der Natur'chsnbnt»» gilt, tu aeni grmiwtg* tnrn. wen» auch immer »e6 Irbbartni Bortiag »nlaagt» Vas Herr iSalburg ar. Ärecr »u viel jat, köani« Herrn k?aw tont z» ge? komm«», bn lemri richt grau« i» seiner choll« lebt unb fühlt, daher «ein Spiel, wenn auch nach so gut durchdacht, ter Beichaun iu falt läßt Bon vortrefflicher Lirkong »ar noch ti» Zankfeen« greif Aen grau Krona» uni Frau Hir'ch. bad>, welch« von tm Tarnen grau Püschel unt gubwig setzr fei» unk lebensvoll aubge- führt wurde. F.

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eben ?> . j :* n Ur au*4>5it g.n unb bicu^cn Zeitung n tu Criginalpretic \ in der Ännonceo Vrveditton non

lindolf VIonnc (G. Tollin) Giessen.

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Morgens: Bfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser.

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2ßien 7 Juli. D» Rronprinj dk« T-ulschen R-ich-S besuch!- gestern den stablenberz, webe, ir die LeUbuhn und L.e Z-bneudbahn zur Hub unt «bsahe, benutz,e. H"-°n, s°lq,e der »ronpnnj e.»ee SmUdung de» Vr,!>.i. ,oil0 sarl tutroia nach Pancebach. ,r°hin er sich mittelst «ep-ral,ugc-> beqab. Don Pauerbach wird der Seouxriuj heule »urückkehre» und dir«, von Meldl.ng au« nach ter W'stbah» sadren, um aus derselben seme Rückreise an;»,re,e.

Wicn, 8. Juli Da«Neue Fremdcnbla,,- melde, Kronprm, R». dols ist in Rolae einer ürkLttung Seit gestern leid), an den Blattern erkrank,. Der Huftano des Kronprinzen ist nach dem Ausspruch der Aerzle durchaus un- aefäbUid). Der Kronprinz dürste schon in wenigen Tagen wieder gesund sein.

Triest 7 Juli. Das englische Mittclmeer - Geschwader, bestehend aus dem Kasemaltschisi .Hercules-, dem Thurmschisi »Deoastatton" und den Pan- zei-KregallcnPalla«' undRarid", ist hier emge,rosten Da« Eastell errvi- derie den Flaggen-Salu, mit 21 Kanonenschüssen.

Frankreich.

Pari» 6. Juli. Heute war Ministerrath unter dem Dorsitze Mac Mähens der über seine Reise Berich, «stattete. (Si wurde auch über die Aufibsungosiage und die Haltung der Regierung bei der Verhandlung über die Staatsgesetze berathen. «nnnrui

Der Pariser Gemeindeiath ha, sur die Ueberschwemmten nicht 100.00U, »ie der PrLsek, verlangte, sondern 200,000 Franken bewilligt. Die Mar­schallin Mac Mahon soll Gute dieser Woche nach dem Süden gehen, um die gesammellen Gelder zu vertheilen. ... m

Republique Francaise" erklärt heute, Gambetta habe Herrn Gramer de Casiagnac keine Genugthuung ,u geben. Die Redakteure des Blattes seien kür tbie Artikel selbst verantwortlich. Casiagnac könnte übrigens misten, b.fr Gambetta sich nicht mit dem ersten oder letzten besten seiner politischen Feinde schlagen könne j er habe andere Pflichten seiner Partei. Frankreich und der Republik gegenüber. Gravier antwortet darauf, daß er Gambetta FußtrUte geben werde. Gambetta'- Auftreten wird natürlich allgemein gebilligt.

Warte, 7. Juli. Man versichert unS, schreibt der(5onftiuitionndN, paß auf Grund eines FirmanS Sr. Majestät des Sultans alle Zöglinge der ottomanifchen Schule zu Paris Frankreich binnen Kurzem, man sagt, bis zum 8. Juli, verlassen solltrn. Der Grund eines so unerwarteten Beschli sies ist

(tftrücn , V Juli Auf b«m am 6 und 7 dis. ftaug»habt«n Diehmarki« warre

Sluck Ninkvirb und 681 gctwun« aufgtlnrbfn. terxn/in, . ..rLrtn

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BandeviUe» Ibcatcr tn ('neben. |n empfehlende Erinnerung bringe ich meine Leiluuistnll

Üii« Neid« vs» Bkc^achiungen über dir ?eiüuna»n der l-«i»llitdatl. WllNikltiivil und soixif mein l,atf<T xon Holz- und

iSeflee «».ne .Tc, »elf. ,< nmn. uni, tuf, aB. «uffulru . ||h.ch . |l|N,rl|nlc|l,<.||. all,.,, Nl.ilrn und nU*ik-

Sirlsruhe weiteraereift. Der Bahnzug, mit welchem der Kronprinz fuLten und I» f«wn Wut» der heimstrk.hn« ka»varnLer tn »m ksstiiche» Humor sich m Wien 7erl.etz haue b" üm^n Folge s-lsch-r Weiche..,Stellung einen ^usam - e.t. Ä.«* t,. ..... ih

mensto» wob« mehrere Pasiagiere oerletzt wurden. Der «rouprin, fcliefc un- verletzt- Dom Befolge erhielt ein Leibjäger leichte Louiu,u>nen

«arterubr, 7. Juli, «aiser Wilhelm ist deute hier angekomme» und vom Lose sowie den Militär- und Civil-Behördeii in feierlichster Weise em psangT,. worden. Seitens ter Beoölkerung wurde der «a,,er enthusiastiich be grüßt. Die Stadl ist festlich geschmückt.

Dellerrcidj.

fübltrn auch cff»nbai ki» Sl'tlrr l**n aufm-rkarnrr Beobachter mußt» t»d)t recht ttmaftr.. wi« es ihnen wu«rftr»b!c, aus »tun Stimmung in re «Ich« sie sich kaum » hmnngrlebt, fefer: Wirker »tn» «r»»rr zu entwickkln Arn n trngOm si«l ur6 dies bei Aräulein ti v < r 6 auf D » ffbmnmütbtg« Rutz«, welch« dem Spirl bi»«»« tarn« »izrn, war hier rortrrfflich am Pla^ da k»r SLmnz trr wrfanr.trn Azne».' nicht <cfert ach brr Aufklärung rain völlige» Freu:», wnchen kann. Am ichrcffflm zeigten fick kiel« Grgeniätz« m ctm Spul k«o Herrn grevta« . I in der Darstellung eines ver

Konftanttuopel, b. Juli. D'r 2nbut des Bicekönigs von Aegvr feil ist wegen der Ablretung von Hort Jeila um 15,000 Vierte «rhdht. Zella stand bisher unter eigenem Scheikh. der, tbatsaä)llkd unabhängig, nur die! Soiizeranetät der Pforte anerkannte und jährlich Vlvres Tribut zahlte. geuriiiilic.

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