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Gießener Anzeiger

Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen.

Mittwoch bcn 10. März

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(Nr. 1054).

(Nr. 1055).

vtertrkfLhrllch 2 Mark 80 Hf. mit ®rinfl(tlo$n. Durch W Poft bezogen vinuchährltch 1 Mark 60 Pfennig.

(Nr. 1056).

(Nr 1057).

(Nr- 1058).

(Nr- 1059).

(Nr. 1060).

Gießen, am

Anzeige, nter der Fm enGeschast reelle unb an'

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auch in der Regel nicht durch Regierungsbeamte gemacht, sondern durck Liefe­ranten, und die deutsche Regierung wird wobl gewußt haben, was sie that, als sie das Pferde-Ausfuhrverbot erließ. Derartige Maßregeln trifft man nicht uim Vergnügen; denn sie schädigen, wirthschaftlich betrachtet, das eigene Land; aber durch" politische Rücksichten ist das Ausfuhrverbot in diesem Falle

örf^dnt tiinlid), mit WwÄ» nahmt MontagS.

Exptdttion: Eanzlttber«, fitt B Nr. 1.

*nb iiim kbnn- ttiftung, wkltr n mit je 10 j. Geistlichen, oOr

Gegeben Berlin, 4. März 1875.

(L. S.) W i l h e l m.

Fürst B i s m a r ck."

Berlin, 7. März. Die ftanzösischc Regierung läßt erklären, sie habe " ' Solche Pferde-Ankäufe werden

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Nr. 9 deS Reichs - Gesetzdlalio, anöge^beu bm 27. Februar 1875, enthält: AuHIieferungsvertiag »wischen dem deutschen Reiche und Belgien- ' Vom 24. Dccembcr 1^74. Postoertrag zwischen Deutschland und Chili Vom 22. März 1S74.

Nr. 10 deo Reichs - Gesetzblatts auSgegeb.n den 2. Marz l^75, enthalt:

Übereinkunft zwischen dem deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nleuwc SchanS. Uebereinsunft zwischen dem deutschen Reich und den Niederlanden, betr. die Herstellung einer direkten Eisenbahnverbindung zwischen München-Gladbach Ueber^irkimft "wisch dem beu0tf4cnCr^1dd)4 und den Niederlanden behufs einiger Abänderungen der Uebereinkunft vom 18. August 1851, betreffend die Uedercinkunft "zwiffh«rdem °de"tN^Neich" u^d^dkn Niederlanden^ treffend b°k Herstellung einer directen Eisenbahnverbindung zwischen Dortmund B c^k an v. t in ach u n °b e t rc ff en b° bas % e r bot bes Umlaufs polnischer einbrittel und einsechstel Talaraslücke. Vom 26. Februar 187a.

8. Mäiz 1875 Grobherzogliches Kreisamt Gießen

v. Röder.

Beka n n t m fl ch u n g.

Vs wird hiermit au, öffentlichen Keuntuiß gebracht, daß Großh. Ministerium des Innern durch Dersügung vom t d. Mts. ans Antrag de« Gemcind.ralho genehmigt ha, daß vs» Anfang 1875 an von jedem in der Gemeind- Bnrckhard«felden gehaltenen Hunde e,ne Abgabe von 3 Mark zu Gnnsten der Gcmeindckaffc von Burckhardsfcldcn erhoben wird. v

Gießen, am 6. März 1875. Großherzogliches Kreisamt Gießen,

v. R ö d e r.

gewiß gerechtfertigt. r 3

In voriger Nacht ^entstand in der Wilhelmsstraße 124 em großes Feuer, das, da in dem Grundstücke verschiedene Fabriken und eine Buchdruckerei befindlich waren, einen überaus bedeutenden Umfang annahm. Als die Feuer­wehr um 3 Uhr herbeigcrufen wurde, stand das ganze Haus in Flammen, und nur den größten Anstrengungen gelang es, das Feuer zu concentriren. Ein Fnrerwtbrmann wurde beschädigt. Was das yeueT nicht zerstörte, machte das Wasser unbrauchbar. Tie Truckerei desPreuß. Volköblatts" ist dabei in ibrm Betriebe vollständig gehemmt worden, so daß nach Anzeige der Redaction und Expedition das Erscheinen des Blattes vorläufig eingestellt wird.

Berlin, 7. März. Während der Papst unseren Katholiken vorschreibt,

Gießen, am 8. März 1875

" M Größherzoglichc Kmö-Schul-Cvnnmsswn Gikßm

an Dir Drls-Schulvmst.mdk dis iueifes Gicstrn.

d-u Tbier-Echubv-rein des Großherzogthum« Hesse» feilen L-br-r, die mit besonderer Wärme für die V-strcbui,gc>, des V-rems w,rk-i, und Mitglieder deffelbe» sind, mit Prämien bedacht werden, die am 16. März zur V-rth-ilung kommen und ui naturwiffcnichastlichcn Bucher» befielen.

3 Sie wollen uns umgehend bericht-ii, welche Lehrer zur Erlangung solcher Prämien in Vor,chlag zu bringe» sind.

v. Röder.

Gießen, am 6. März 1875.

E§k WZhmoglicht Krciö-Schul-Commlssw» Gießen

an iiif Lchulvorstänkik des Krrisrs.

. , rar6h Ministeriums des Innern, Abthcilung für Sch>ilangclcgc,>h,,tc» . fefct» wir Sie davon in Kenntniß, daß uil Ausführung des Artikels LO^eS Gefetzks vorn 6. Iu>ü 1874, das Dolksschulwesen in, Großherzogtbum betreffend mit Genehmigung Großh, Munster,»ms des J,,»er» i Artikels 2b°crtce5t(17^tnV9C,im Monat Mai als Beginn des Schuljahres ftr^w Polkchchule» allgemein festgesetzt worden rst.

volitischer Kf)eiL

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preu- DciltfcfjlailÖ. !ßm ic., verordnen im tarnen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung

. n mincn 11"cten ciiii d ie Ausichüffe ^iind" mirDie Ausfuhr vor?Pferden ist über sämmtliche Grenzen gegen das

mcr wird kaum »och vor Ostern zus-mm-n.ret-n, denn d,e Austchuffe sind m,r fcjjj Weiteres v.rboten. § 2. Das Reichskanzler-Amt ist er;

5$fpnbt5Tt!ärt Ä'ue&SS» 'Md $e6t Urkm^^E'unserer'Höchsteigenhändigeu Unterschrift und beiger ruck-

und Hochverra.bs von Preußen verur.be.tt worden ; letztere. t°" ««-nJA.U

ifi inbe6 'LrVL »ie derRhein. Pb." meldet. Herr vr Moritz früher Direktor der Rheinischen Actieubrauerei der P°l'z« gestellt, rst ledoch gegen -ine ziemlich geringe Sautwu n.an g J f J fd?cn fcln einziges Pferd i. Deutschland gekauft. Fuß gelaffen worden. Die gegen tim vorgivracyien i 1^1 m b,Ti*t bi.rch Reaierunasbea

tefct auf mehr als 200,000 ff. belaufen.

® Herr Dr. Ludwig Bamberger hielt gestern, am 5. März, imKauf-

männischcn Verein" zu Mainz überdie Geschäftswelt Angcfrchts der Geschäfts- laae in Deutschland" einen längeren Vortrag.

Berlin, 6. März. TicSchles. Ztz." schreibt über dlli Enevklrca^ Der icsuitischc Fanatismus hat sich offenbar selbst rn's sl'tsch geschnitten, er ist über die Grenze hiuausg-g°ng-n, deren Einhaltung doch selbst unseren radi­alen^Bischöfe»^^ wünscht sein mußte, er bat denselben eruste Verlegenhe'-en

6 tcr Staat bei einer Publicatron der räpstlicheu Bulle rn die by<;- a^acktrvird nur an das allgemein- Strafg-setz und den

Lentrumspartei getrieben worden ist, tritt in vieler -pr^e, ,l'uuu Z. «

auch die außerpr-ußisch- in Betracht genommen wltt>, san^-vi °nt^zu^^z 0^ fcj{ kirche"-Hschm'Ksetze als ungültig' zu betrachten, meldet die Wiener Berlin, 6. März. Der h-M-ge JI ccmPrcffc", der Bischof Rudrgi-r habe, nachdem er wegen Unterlai,ung der An-

akiide Veiordnung, betreffend das Verbot der ÄuSsuhr v l |,ciqe an bie Staatsbehörde bei Ernennungen von Pfarrverwe,ern mehrfach in

4. März 1875 :

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