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Wein,
n8 mit Musik.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20Pf.mitDrmgrlohn Durch die Post bezogen wmcljäfytlid) 2 Mark 60 Pfennig.
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Expedition: Lanzleiberg, Ltt. B. Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
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Gießen, am 7. Januar 1875.
Betreffend: Die Abhaltung der Jahrmärkte iin Jahr 1876
Dav Oroßherzogliche KreiSamt Gießen
an die Greßberzogltchen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir fordern Sie auf binnen 8 Tagen zu berichten, vb und an welchen Tagen in Ihren Gemeinden Jahrmärkte im Jahre 1876 abgchalten werden, v. Röder.
• Bekanntmachung,
die Pensionsvorhältniffe der Civilbeamterr betreffend.
Nachdem durch die Bekanntmachung vom 6. Januar 1873 rubricirten Betr^fS denjenigen Civildieueru, welche vom 7. November 1872 ab in den Ruhestand getreten sind, die Zusicherung ertheilt worden ist, daß die etwa günstigeren Bestimmungen eines künftighin zu Stande kommenden Pensionsgesetzes vom Tage ihrer Pensionirung an ihnen zu gut kommen sollen, — und nachdem dueseS PensiouSgesetz nunmehr unter dem 27. November d. I. erlassen worden iß, — so werden die betreffenden Pensionäre — unter dem Hinweise, daß nach Art. 3, Absatz 2, Ziffer 1 des genannten Gesetzes bei Berechnung der Dienstzeit auch die Zeit in Anrechnung zu kommen hat, während welcher ein Beamter nach vollständig bestandener Staatsprüfung bei einer Behörde gegen Reinuneration oder Taggelder dienstlich verwendet war, insofern solche Verwendung von einem der Großherzoglichen Ministerien oder der sonst zilstäudigen Behörde angeordnet oder genehmigt worden ist, — hiermit aufgefordert, ihre desfatlsigen Ansprüche bis Ende Januar 1 875 in stempelfreien Eingaben unter näherer Begründung bei dem zuständigen Ministerium gellend zu machen.
Darmstadt, den 4. December 1874. Großherzogliches Gesammt-Ministerium.
v. Starck- Kemp ff. Schleiermacher. v. Gagern.
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politischer Theil.
mußte, als bei allen übrigen Bahnen.
Willeii zu erkenneii geben können.
Man hat den Wunsch ausgedrückt, daß in diesem Falle bis 1880 an dem gegenwärtigen Lauf her Dinge nichts geändert werde. Sie werden urthei- len, ob es nicht zweckmäßig wäre, durch eine solche Perfügung die durch das Gesetz vom 20. November verheißenen Garanticen zu vervollständigen. Es heißt nicht einander bekämpfen, wenn Sie unter Sich diese Angelegenheit in dem großen Geiste der Versöhnung regeln. Frankreich würde es nicht begreifen, wenn ein auf einer bloßen Voraussetzung beruhender Streit die gegenwärtige Gewißheit störte, welche Ihre Zustimmung erwartet.
Schwellen Lieferanten verlesen sind, welche alle behaupten, nur gute Schwellen geliefert zu haben, wird ie Verhandlung geschlossen.
Wien, 8. Januar (Proceß r^senheim.) Betreffs der Schwellen- Lieferung stellt der Angeklagte deren schlechte Qualität und daß er die Schivellen - Lieferiing übernommen habe m Abrede, er habe nur die verläß-
Deulfcfjliuib.
Darmstadt, 8. Januar. Wegen des Ablebens Seiner Königlichen Hoheit des Kurfürsten von Hessen ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer von drei Wochen, vom Heutigen bis einschließlich den 28. dieses Monats, verordnet wo i den.
Kassel, 8. Januar. Die Beisetziing der Leiche des Kurfürsten erfolgt jedenfalls kommenden Freitag in der hiesigen großen Stadtkirche. Die königl. Genehmigung hierzii ist angeblich bereits ertheilt.
Oesterreich.
Wien, 8. Januar. (Proceß Ofenheim.) Fortsetzung. Der Angeklagte berllft sich bezüglich der Qualität der Schwelleii auf den günstigen Bericht des Hofraths Weber und die ihm von dem damaligen Minister-Präsidenten P^^cki diesfalls ausgediückte Befriedigung uiib sagt aus, daß er an der Schwellen- Lieferung für die Czernowitz - Suczawacr Linie unbetheiligt gewesen sei. Alif das verlesene Collaudirungs-Prvtckvll, welches sich über die Schwellen ungünstig aussprichl, bemerkt der Angeklagte, daß die Angabeii der Sachverständigen Ponfickl »ii d Stracot nur zu seinen Gunsten sprächen. Er weist durch die von
lichstc Qfferte ausgesucht, wovon der Verwaltuiigs - Rath gewußt habe. Der Präsident coustatirt die widersprechenden Aussagen des Verwaltungö-Raths.
«frantuTtdj.
Jo kritischen Umständen die Gewalt sich nicht unterstützt fühlte durch den Beistand einer vom Geiste der Mäßigung erfüllten zweiten Versammlung.
Ich habe die Befriedigung, zu denken, daß in diesen Punkten ich mich mit der Mehrheit der Versammlung in Uebereüiftimmimg befinden werde, wenn im Laufe der Berathungen meine Regierung gewisse Modifikationen zu dem Entwürfe der Commission eiubringen möchte, um die Aniiahme desselben zu erleichtern.
Ein anderer mehr streitiger Punkt muß nicht minder bald entschieden werden, es ist das die Uebergabe der Gewalt zu der Zeit, wo ich aufhören werde, dieselbe auszuüben Hierbei miiß meine Dazwischenkunft den Charakter der größleli Zurückhaltung haben, indem meine Verantwortlichkeit dabei in * keiner Weise beteiligt sein kann. Ich nehme keinen Anstand zu sagen, daß nach meiner Anffassiing diese Uebergabe für den Tag der Fälligkeit, den 20. No- i vember 1880, in der Art geregelt sein sollte, daß den Versammlungen, welche - dann in Thätigkeit sein werden, die volle Freiheit gelassen werde, die Regie- r rnngssorm für Frankreich zu bestimmen. Dies ist die Bedingung, unter welcher die Unterstützung aller gemäßigten Parteien dem Werke der nationalen Herstel- i hing, mit welchem ich betraut bin, gesichert bleiben kann.
i Ich lege weniger Gewicht — und ich glaube, das Land denkt darin wie
: ich — auf die Frage, was geschehen müßte, trenn mir durch den Witten der
ihm aiigeferngtc statistische Zusammenstellung nach, daß bei der Lemberg-Czer- _ „ „
nowitzer Bahn ein geringerer Procentsatz von Schwellen umgewechselt werden Vorsehung vor Ablauf meines Mandats das Leben entzogen werden sollte. r " ' ~ ’ Nachdem noch mehrere Briefe von Die nationale Sonverainetät geht nicht unter, ihre Vertreter werden stets ihren
Paris, 6. Januar. Die Botschaft des Präsidenten lautet: „Die Dies sind die Genchtspunkte, die sich mir aus dem IM verflossenen Jahre Stunde ist gekommen, da Sie die Berathung der constitutionetten Gesetze be-über die wahren Bedürfnisse des Landes angestellten Studium ergeben haben, ginnen werden. Die Arbeiten der Commission liegen bereit. Die öffentliche Die Unterredungen, welche ich nut zahlre'chen Mitgliedern der Versammlung Meinung würde schwer eine neue Verzögerung begreifen, sie wünscht jener Ge- haben durfte, erweckten in mir die Hoffnung, daß eine Mehrheit sich bereit walt, welche ich kraft des Gesetzes von? 20. November ansübe, recht bald die finde, sie zu beseitigen. Tas ist mein liebster Wunsch, derjenige, den ich Sie nothwendige Ergänzung gegeben zu sehen. Ich habe meine Regierung beauf- im eigenen Interesse der Versammlung zu verwirklichen beschwöre.
tragt, von Ihnen in einer der nächsten Sitzungen zu verlangen, daß Sie das -Lie Besorgnisse Frankreichs, die Gefahren, welche ee umlagern, deuten Gesetz über die zweite Kammer auf die Tagesordnung setzen. Diese bildet Ihnen Ihre Pflicht an. Ich meinerseits gl ube das steinige ganz und gar diejenige Institution, die am dringendsten scheint gefordert zu iverden von jenen gethan zu haben; und welchen Ausgang diese Debatten auch haben werden, ich conservativen Jntereffen, deren Schutz Sie mir anvertraut haben und die ich rechne jedenfalls auf Gerechtigkeit. Das Land wird meine Anstrengungen rich- nie im Stiche lasten werde. Die Beziehungen zwischen der National-Der- tig würdigem ,
fammlung und der aus ihr hervorgehenden Gewalt sind heute günstige, dieselben Parts, 6. Januar. In yolge Jer Niederlage, welwe die Regierung
könnten andere sein eines Tages, wc Sie, Ihrem Mandat ein Ende setzend, heute in der Kammer erbult, ging die öprocentige Rente auf dem Boulevard
einer anderen Versammlung Platz machen würden Es konnten Conflicte sich um 50 Cent, herunter, obgleich Laboulave versuchte, den Marschall außer- erheben, zu deren Beendigung eine zweite Kammer, welche durch ihre Zusammen- halb ter Debatte zu stellen, fühlt doch Jeder, daß er tirect getroffen ist, da setznng zuverlässige Bürgschaften gewährt, eine Nvtbwendigkeit sein würde er in seiner Botschaft ausdrücklich von der Kammer verlangt hat, „daß sie das
Nicht minder nothwendig zur Beilegung entstehender Conflicte würde es Gesetz über den Senat auf die Tagesordnung einer ihrer nächsten Sitzungen sein, daß Sie, wie meine Regierung das begehrt, die E^ecutivgewalt mit der setze , so daß das heutige Votum der Kammer als eine Ablehnung der in der
Vollmacht betrauen wollen, durch Auflösung der Versammlung an das Urtbeil Bonchait gestellten Forderungen erscheint, -l er Marschall schließt seine Bot-
des Landes Berufung einzulegen. Von diesem äußersten Rechte Gebrauch zu schäft mit ben bedeutungsvollen Worten: „Was mich anbelangt, so glaube ich, machen, würde gefährlich sein, und ich würde zögern, das zu thun, wenn unter meine Pflicht erfüllt zu haben, und was auch der Ausgang dieser Debatte sein


