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®. ^tmann. c bitten >tr. längst über daö cn meiner.Orant' mihiiM Bi1 t über eher jehen, Heilung auch ei« iße sei. D- '-d änzlieh wiedn hab'"' *! ,flL'i meinen her-W» Auch habe viele Kranke zu
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"Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
Ao. 261.
Dienstag den 9. November
gmlticher Th eil.
IMS.
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1.
und Mühlfachfen.
Zum Sammelort ist Lich bestimmt.
Mitglieder der Musterung« Commission sind:
Herr Franz Groß jun. in Colnhausen (gefchaftSführenbeS Mitglied).
Herr L Rehe in Lich
v l U II ll i ui u u ii yf die Beschaffung des Bedarfs an Pferden bei einer Mobilmachung durch Aushebung, hier insbesondere die Bildung der Mllsterlinasbezirke und Musterungs-Commissionen betreffend.
Für bfn Är.i« eitfctn in feiner jefclaen Zusammensetzung f?nb für ben Mabllmachungtzsall nachstehenbe Pserbemusterungtz-Be.irke unb Pferbemusterung« C°m. Missionen gebildet worben, roa« hiermit zufolge Vorschrift öffentlich bekannt gemacht wird.
I. Musterungs-Bezirk Groß-Linden, Q ,
entboftenb ble Orte unb ®etnarfun«en: HUenborf a. b. Lahn. Garbenteich, Groh-Linben, Srüningen, Hausen, Hmchelheim, Holzheim, Alem-Lmben, L-ng-GSn«, Leihgestern, Lder-Hörgern, Watzenborn mit Steinberg.
Zum Tammelort ist Grotz-Linden bestimmt.
Mitglieder der Musterungl-Commissivn sind: c ..
1. Herr Conrad Weber II. in Lang Gön4 (geschasttzführende« Mitglied).
2. Herr Johannes Jung IV. in Steinberg.
3 Herr Johanne! Rinn fen. in Klein Linden. m . x
II. Musterungs-Bezirk Llch, ,
Enthaltend die Orte und Gemarkungen: «Ibach, Annerod, vurkhardlfelden, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arntzburg, Ettingshausen, Hattenrod, Lich mit Colnhausen, Hof-AIbach,
2. Herr L Rehe in Lich
3. Herr Bürgermeister Görlach in Eberstadt. Musterun s Be trk W i e s e ck
enibaltend die Orte und Gemarkungen- HUenborf a b. Lumba, «lt-Bufeck, Bersrob, Beuern, Daubringen, Gießen mit Schiffenberg, Groß-Buseck, Lollar, Mainzlar, Reil- klrche n,^ R ö dgen^ÄutterS ^uftn^ m"? Kir chberg" Staufen berg mit Friebelhaufen, TreiS a. b- Lumba, Trohe, Wieseck, Winnerod.
Zum Sammelort ist Wieseck bestimmt.
Mitglieder der MusterungS-Commission sind : . . ,, ..
1. Herr Theodor Wortmann in Gießen (.geschaftSführendeS Mitglied).
2. Herr Kreisveterinärarzt Dr. Winkler in Gießen
3. Herr Bürgermeister Lang in Wieseck. ft I © f ® ' berg
Röder.
v.
Das europäische Concert
anlassung gegeben hatten.
der politische Horizont wurde nicht frei von zu ganz drohenden Wolken- zusammen ballten der Bildfläche verschwanden, nachdem sie zu
Weitershain.
Zum Sammelort ist Grün h erg bestimmt
Mitglieder der MusterungS-Commission sind:
1. Herr Posthalter Reinhard Prinz in Grünberg (geschäft-führendes Mitglied).
2. Herr Bürgermeister Weber in Londorf.
3. Herr Bürgermeister Schillinger in Queckborn- u v B V. Musterungs-Bezirk Hungen, , .
,„nh Orte unb (S.martunaen- «-ll-rsheim, Bett-nh°uscn, Birklar Hungen, Jnhkiben, Langb, Langsborf, Musch-nhkim mit Hof-Gill, «onnenrotb, Obb°rnh°f-n, Jtttaufm m«’ÄeUbX Cbeim mU 6of.'®ta6, W, Swmhrim, Prai.-Har lass, Mph., Mmgen.
Zum eam nelort ist Hungen bestimmt.
Mitglieder der MusterungS-Commlssion sind:
1 Herr Bürgermeister Bender in Hungen (ßeschSstSführende« Mitglied).
2. Herr Friedrich Winheim von der Bergermühle bet Muschenheim.
3. Herr Bürgermeister Bopp in BellerSheim.
©lefeen, den 29. Octoder 1875. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
In dem vielstimmigen europäischen
Harmonie; bald sucht die eine, bald bie andere Stimme zu doch ist eine vollkommene Klangwirkung nur dann zu erreichen, wenn Instrument mit den anderen stimmt und wenn die Musikanten an dem Platz, auf den sie gestellt sind, ihre Schuldigkeit tbun. Frankreich hat Jahrzehnte N« lang die Primgeige gespielt und kann sich nun noch immer nicht dann firnen, daß diese Zeit vorüber ist. Es hat alle möglichen Mittel angewandt, seinen Platz zu behaupten und war bereit, jede Art von Musik zu machen, wenn ihm dieser Zweck gelungen wäre. Das Kaiserreich war der Friede so lange der Friede ihm dienlich schien, es wurde kriegerisch, als es seine Stellung bester durch kriegerischen Ruhm zu behaupten glaubte, eS war conlervativ aus der einen Seite, demokratisch, sogar socialistisch auf der anderen; es coquetNrte mit den Nationalitäten und war der Fernd der deutschen Einheit, es marschirte an der Spitze der Cwilisation und unterdrückte jede freie Meinungsäußerung.
Nun ist Frankreich in der leitenden Rolle abgelöst, aber der Gedanke hieran ist ihm unerträglich. Wir finden diese Empfindung begreiflich genug aber wir sind nicht einen Augenblick darüber zweifelhaft, daß cs für den europäischen Frieden gut ist, daß dieser Fall eiiigetreten. Denn so lange Frankreich die leitende Stelle in der europäischen Politik einnahm, genügte der geringste Anlaß, die ganze Welt in eine fieberische Aufregung zu versetzen, ^richte passirte in Europa, ohne daß Frankreich nicht dabei eine bestimmende Rolle spielte und jedes Ereigniß erhielt seine Bedeutung fast nur durch die Art, wie es von Frankreich aufgenommen wurde. Daß dieser Zustand em aus die Dauer unerträglicher war, ist oft empsunden und wiederboll constatnt worden. Thal-
Volitischer Theie •
- Seit dem Frieden von 1871 ist das doch wesentlich anders geworden,
e ^vncerr. Wir haben seitdem zwei politische Ereigniste erlebt, von denen das Eine tm
Sontert b.rrjdft felter‘ W-i-ntlich.n als bttndkt anjusch.n .st, das flntere aber wohl auch nicht mehr
Domtmren uno fcl< alIg,m,itt, Aufmerksamkeit fefieln wird, die sehr zu tiefgreifenden Be> forgnisten den Anlaß geboten hätten, falls Frankreich noch seine frühere poli- " Stillung einnähme. Das eine dieser Ereigniste war der carltstische Auf- stand, das andere ist der Aufstand in der Herzegswina. Hinsichtlich des letzteren hebt die Eröffnungsrede für den deutschen Reichstag mit Recht jene Wirkung hervor, welche die veränderten politischen Verhältuiste gehabt haben. Das Gespenst der »rientalischen Frage ist diesmal umgegangen, ohne daß Europa „das Gruieln" bekommen hätte. Erst jetzt nachträglich, oder mindestens m letzter Stunde, beginnt man in St. Petersburg eure Sprache hören zu lasten, die einigermaßen an die Art und Weise erinnert, in der Frankreich früher vorzugehen pflegte. Allein wir glauben, man legt dieser für Rußland so natürlichen Sprache eine zu große Bedeutung bei und dem europäischen 6N<den drobt sowenig eine Gefabr aus Anlaß der angeblichen Sympathlcen Rußlands für seine südslavischen Glaubensbrüder, als auS der durch die „Times" verbreiteten Ansicht: man muffe von Seiten der Mächte der Türkei zur völligen Unterwerfung des Aufstandes in der Herzegowina behülflich sein.
Mittlerweile hat die friedliche Sprache der Rede, welche der Präsident des Bundeskanzler-Amtes, Minister Delbrück, zur Eröffnung des deutschen Reichstages gehalten, von Seiten des Pariser „Moniteur" eine Kritik erfahren, die wir als maßvoll und verständig bezeichnen muffen. Der „Moniteur , den ftiedlichen Versicherungen der Rede Glauben schenkend, memt, ohne den Wiedereintritt Frankreichs m das europäische Concert, sei an eine dauernde Sicke- unerträglicher war, qt efi empfunvtn uuv lvlcvt^vl1 ^“i“*“** ........c?r;,k,na lu b-nken. Wir sind mit dem „Moniteur" durchaus
sacken, die an und für sich kaum irgend welche Bedeutung hatten, wur z g " .-finten Quein W\t glauben nicht, daß Frankreich von dem „Con- bedenklichen Ereignissen, weil die ftanzösische Reizbarkeit sie tazu mach e n b ciusaesckloffen wurde. Wenn allerdings die drei Kaiserreiche


