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Anzeige- und ^(mtsßfati für den Kreis Hießen
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Büchner, Kreisschuliispector.
Büchner, Kreisschulinspector.
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hört, daß der Kaiser, falls sein Gesundheits-Zustand es ge-
nnd rechtfertigt die Porlage nochmals als eine
der Curie.
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in) Giessen.
Brrt* eiert rtjabrlt* 2 Warf 30 Bf mU vrinz.rtoh». Durch tot Post bezogen rim<l|äbilid> I «art 60 Pfennig.
Puschel, terdirector.
nach Hungen eingeladen.
Gießen, den 7. April 1875.
nach Groß Buseck eingeladen.
Gießen, den 7. April 1875.
eine durchaus unbekannte Sache, aber was nicht ist, kann noch werden. Mail urtheile selbst 1 Unterm 4. April wird uns aus Trier geschrieben:
„Ein Unterosficier eines rheinischen Regiments wurde jüngst feinem Borgestyten als Ultramontaner denuncirt. Man denke sich: ein Schwarzer in Uniform! Bor seinen Tberst citirt und von diesem hierüber befragt, gestand der Uiiterosficier ganz offen feine katholischen Ansichten zu, und zwar mit solcher Entschiedenheit daß der Tberst es bald aufgeben mußte, ihn von seinem „Jrrthum" zu heilen, da sogar alle Argumentation vom Fahneneldbrlich, den er dadurch begangen haben sollte, daß er eine Gesinnung hege, die mit den von Sr. Majestät sanctionirten Gesetzen im Widerspruch stehe, den beabsichtigten Eindrlick verfehlte. Es würde einen zu großen Raum in Anspruch nehme,i, aus die Details dieser Belehrung einzugehen; die Leser der „Germania'' wiffen schon ohnedies, mit welchen Waffen unsere Gegner den Kamps führen. Rur soviel sei noch erwähnt, daß man dem bctr. Unterofficier rundweg erklärte, Leute mit solchen Ansichten könne man in der Armee nicht gebrauchen; man würde nicht mehr nut ihm capituliren. Derselbe sah sich nun genöthigt, die von ihm ein- geschlagene Zahlmeistercarrtere auszugeben und sofort einen Antrag auf Entlastung zu stellen. Seine sofortige Entlastung wurde genehmigt."
Heißt das nicht die Politik in die Armee hineintragen? Heißt das nicht die Fahnentrcue des Soldaten an Bedingungen knüpfen, die dem subjectiveu Ermesten des Einzelnen durchaus nicht unterstellt werden dür- feii? Und was soll geschehen, wenn dieses Jnquiriren auf die Mannschaften selber ausgedehnt, wenn ihre treue katholische Gesinnung dem Fahneneitbruche gleichgeachtet wird? Dann muß man die katholischen Soldaten entweder entlasten, oder aus ganzen Regimentern Strafcom- pagmeen bilden! Hier wäre eine amtliche Klarstellung des Sachverhaltes sehr am Platze und eventuell eine durchgreifende Remcdur!"
Die Lehrer des Conserenzbezirkes Lich-Hungrn werden zu einer Conferenz aus
Montag den 12. April, Anfang 10 Ubr
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Berlin, 7 April. Tie „Prov. Corresp." bespricht den Gegenbesuch
Lchrerconfemiz in Groß - Buseck
Die Lehrer des Confercnzbezirkcs Groß-Buseck wcrdeii zu einer Conserenz auf
Donnerstag den 15. April, Anfang 10 Uhr,
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Srprdllicn San|lt(leig, 8iL B. Rr 1.
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- . , brückt werden könnte. Auch dieser Scrupel ist jetzt überwunden. Nachdem der
Deul|ct)laiiö. Dynastie Hohenzollern vergeblich mit der bürgerlichen Revolution gedroht ir^r-
Darmstadt 7. April. Tie eiste Rammet trat dem Beschluß der den ist, wagt es die „Germania", das Gespenst der Militär-Revolution .«eiten Ramm«, das Cctro. auf Fletsch . Brod und Mehl vou 1876 an auf- vor;.,sichren. Sie fd)Tctbt:
0 ... v Berlin, 5. April. In unserer Armee sind PronunclamentoS zwar
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m'Gymasiasien^ von einer fitbilbw m Pension ßtwun'i f-, dritter Stoff-__
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Berlin, 5. April. Das Befinden des Abg. Lasker hat in erfreulicher Weise in den letzten Tagen eine entschiedene Wendung znm Befferu genommen;! die Aerzte hoffen jetzt mit aller Bestimmtheit, den Kranken durchzubringen, der, heute sogar aus kurze Zeit das Bett verlastkil durfte, eine Nachricht, die in Abgeorbneleukreisen große Freude erregt bat. Er zeigt sich sehr theilnchmend mit erkundigt sich lebhaft, ob er an den Arbeiten der Justiz Commission werde tbeilnebmen können. Die Aerzte meinen, es werde eine Monate lange Enthaltung von jeder Beschäftigung unerläßlich werden. Unsere letzte ungünstige Nachricht über den Stand der Krankheit war zur Zeit vollständig zutreffend, und wird durch die ersreultche Besteiung keineswegs dernentirt.
Berlin, 5. April. Wie hiesige Blätter melden, hat das Justiz-Ministerium ui Folge der jetzigen Perschmelzung hT beiden social - demokratischen Parteien neuerdings eine Instruction an sämmtliche Staatsanwälte erlassen, in im leben denselben'das Ereiguiß bekannt gemacht wird und sie aufgefordert werden, mit doppelter Strenge das Verhalten der Social Demokraten zu beobachten.
Berlin, 6. April. Zufolge Privatnachrichten aus Madrid vom Anfang dieser Woche, die mit unserer neulichen Meldung übereinstimmen, sollte ein Cretit von etwa 10,000 Thalern für den „Gustav" auf Berlin eröffnet (ein. Die Zahlung würde also bevorsteben oder schon erfolgt sein.
Berlin, 6. April. Abgeordnetenhaus. Dritte Lesung des Gesetzes, bctr. die Einstellung von Staatsleistungen an die katholischen Biethümer und Geistlichen. Es sind 7 Redner gegen, 3 für die Vorlage eingeschrieben. Zunächst sprechen Reickensperger, Graf Praschma und Heeremann gegen die Vorlage unter Anführung der bereits bei den vorigen Berathungen vorgebrachten. Gründe, daß tue Gesetzvorlage verfassungswidrig sei und in he Rechte der, Kirche eingreife. Abg. Jung hebt hervor, er habe während der Osterferien die Stimmung der Rheutlande über „.das Gesetz kennen gelernt; man halte fcaßj Gesetz für die allein paffende Antwort auf he päpstliche Encvklica, die gebil-,' beten Kreise der katholischen Bevölkerung wünschten das Ende hs Kampfes.' aber letzteren zu Gunsten des Staates entschieden:
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ihr Solmilkrsenmr
p. Schneider, kauf von nebraudiic ; Hosen, Slic'rl,Hk7, n^pppter, filaicbfli x ä Rothenberg«, Neuenweg W.
t-.en Streife der kathowchen «evo.terung muuim.ru va» v.. _ »Was nicht ist. kann ,wch werden Em M.lttarpronunc.amento zu
aber leb en au Gunsten des Staates entsch.ed.n; man verlange deshalb ein Ebren '".d der B„ch°se. Cb tag noch »or dem .ubruust.z ersehn-
noch nnastche s Vorgehen des Staates. Redner schließt unter lebhaftem Bei- teu R-oanch.kr.eg Frank.e.ch- gegen Teutichland geschehen soll oder wahrend fall mil"der Aufforderung: „Laffeu wir uns u.ckr aushal.en in der Mission d-Nelben, laßt die „Germania .m Dunkel. Um so greller .st das L.cht, wel. Preußens und Deutschlands, die Entwickelung des modernen Staates fm zu »es bäum auf d.e Gesinnungen unserer Romlu.ge und das, wozu sie .m ge- .nachen von dem bcmrmnb™ Gm^ bÄ* d^Apr.ll^Tw „Nordd. Allg. Ztg." the.lt m.t, daß d.e deut-
für die Vorlage, welche da S I Rudiaier vou Linz d d. scken Behörden ihre Aufmerksamkeit aus Sammlungen richten, welche für die
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Lesung citirle Äeußerung beziehe sich wahrscheinlich auf den diesjährigen Erlaß werde. „ - ---
bes Papstes , worin derselbe den Epiicopat »n' rwä^enl.rcn. ^Der des Kaisers Franz Joseph in Venedig und reprodueirt die Äeußerung der Re-
der incorpor.rten ^sarrcien zur a.,er. en . ^p - E.läsies und fügt gierung nabestehender Wiener Blätter, daß d.ese Monarchenbegegnung ihren
Eultusmm.ster ^»erliest den Pass . z g des p (6 f ”ie Sad)e e8r, politischen Charakter in der Kräftigung des Drei-Kaiser-Bundniffes finden werde hinzu: dieses Schriftstück ichwedr ' t fSierauf und daß die Jntereffin des Friedens in der Haltung Qestcrreichs die wichtigste
wähnte; daffclbe steht me.ner B-Hauptu. g vEommen zut H«r«f ^bschast fänden Das Blatt fügt hinzu: In diesem Sinn, begleite" auch
resenrt «»«O Schußwaffe gegen d.e Angriff, das deutsch. Volk d.e R..s. des «a.s.rs von C.sterre.ch m.t der aufrichtigsten
- Die General-Debatte wird hierauf geschloffen und Die Special. ? z,pril, Ter Kaiser hat di- Reis- nach Jtal.en aufgez.ben,
Debatte begonnen ,» c ak(lT .npr »äx fca die Aerzte gestern erklärten, daß die Verschiedenheit des teutschen und des
Berlin, 6. April. T,e UUran.amarnm hatten Mjnfa allerRnck füt ten G„u..dhe.,s-Zustand des Kaisers n.ch. zuträglich
irchtslosigkeit der -Sprache gegen 3ußi 3 r.e ^amit eine Kluft erscheine. Mit Bezug aut tiefen Entschluß des Kaisers hat der Kronprinz be-
zwischen^ sich^.m/ den^hschste.r^Kreiscn'schaffen würden, 'welche m. mehr über, rei.s dem Kon.ge V.c.or Emanuel telegraphisch den Wunsch ausgesprochen, mit


