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Druckt und Meklpreise in verflossen- r Woche von nachdeuaunlen Orlen und rtriKttmarftrn.

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Das Bau Bureau betr.

Den Bau eine» 3ufthfleb8ube« betr

Mietvertrag zwischen der Stabt Giesten und dem Durnverein. BauhersteUunstsaibeilen an dem Schuldause tn brr Echnll'trastr Die Anlegung der Reichensaiid'Bahnhofstraße, hier Kostcnbecretur. Die StrastenbeleuÄtuna betr.

(Mud) be« Armencassen Rechner» Wittich um Bewilligung einer

fyUterin Deja-et bestattet. Die kirchliche Feier fand mit großem Pomp in der Äircbe de la Trinite statt; es ward eine musikaltsch« Todtenmeffe celebrirr, wo bei sehr viele Personen zugegen waren, alle Theater-Directoren, alle Schau- spieler und Schauspielerinnen, die meiste, Schriftsteller und Journalisten von Paris und viele ander« Notabilttäten befanden sich vor der Kirche, welche nur etwa 4000 Personen faßt. Da da- Leichenbezängniß von dem bonapattistifchen Blatt le Gaulots angeordnet war, so wollte man barm eine bonaparttstische Demonstration sehen; darau- entstand ein Streit und die Verhaftung mehrerer Personen. Die Polizei war vor der Kirche durch 600 Stadtsergeanken ver> treten. Don der Kirche ging der Leichenzug über die Boulevards nach dem

New'Aork, 6. December. Das bekannte, verhaftete Mitglied des Tamanyrtng-, Tweed, erhielt die Erlaubniß, unter der Aufsicht des Sheriffs seine Familie zu besuchen und bewerkstelligte dadurch seine Flucht. Der Vor­fall erregt hier große- Aufsehen.

Washington, 4. December Der Longreß ist zur Winter-Session zusammengetreten Die Bildung des Bureau- wird vielleicht die Verzögerung des Erlasse- der Präsidenten-Botschaft zur Folge haben

*tcBe h.

Den erftm flnnog jur Bildung von Knegervereinen und »war zunächst tn Preuße» flaben die Freiheitskttege, dort finden Sie Vereine bertn Gründung unmittelbar in di« Zeit nach H15 und 16 fällt. 8 10

Allein wie m dem ganzen politischen Lebe» Deutschland» aut di, bc-ch^denden Wogen der durch di« Freideitskrtege angrtachte» Beaeisterung «in Stillitand und auf den Stillstand die Zenpliiterun, und auf tzee Lnsplitterung die Ohnmacht solatr io auch un Kriegervereinswesen 1

ÖJt nach dem Feldzüge 187071 nahm dasselbe einen reichen Rusichwung Di« Männer, welche in Feindesland gemeinsam gestritten, gemeinsam gelitten und auch io viele Augenblicke der reinsten Bege-fterunaen gemeinsam erlebt batten Kameraden ' id) erinnere Such an den Morgen des 17. August, als Le Majestät der damal,ae Kön-g »on Preußen Sur« vwouak« durchritt, ich ertn.in, Such en den Uoram de» 5 Decemder», an dem Ihr festen Tritt« an dem Standbild brr Jungfrau voibei da» grüßend das Schwert vor Euch strrck e. Euren Siuzag m Da» nd«,wunden, Criean» bultet, ich «rmnere Such an die Tage d,s Januar 1871, an denen euch die Kunde warb: Barbarc-iia ist nufer standen! Liu Kai« ift «i«d«r au< 1*

d>« Männer, w Ich: diele Augenblicke gerne n a :> erlebt hatten, wollten sich au» ao, bleib,n^ fürs ganze Leben. Wie im Gewühl der Schlacht Sin« bnn Andern ntu zur ''ch deiilrhcn mit Rath und Ibat. &«. nb ja der beste Kitt deuliche Männer.

(.Sur Warnung) Beim Beginn der langen Abende, wo »ie Pelroleuniampe wieder heroorgeboll wird, sei im allgemeinen Jntereflr eine Warnung drr Volk« S'g ' erwähnt. Die (frplofion der Lampen ist meisten» der eigenen Schuld oder der ll Vennh niß des Publikum- iuzuschrnden. S» ist einzig und allein die Reinlichkeit welche «ür bie Rachlau, ikr-i und Trägheit ihr L<tr. und Bußgeld fordert Die Renttchkeit bad bet der i'ampt nicht alle n eine äußere fein, iondern muß Ip.ciell auf das Innere des B-rnners sich richten Hauptföchl-ch ist beim Ru'.dd-rnner zu brachten, daß. wenn der Kuppelrand nut dem Eyl'nbcrhttt« abaeichraubt ist, das Luftloch, welch,» zwilchen d-m (»ctt iede liegt und zum Petroleum führt nicht mit Schmu» verdeck: ist « mn fobalb dies der Fall ist, wird das Petroleum nach mehrstundi em Brennen, namentlich de, g,oßen Brennern, erhitzt, und dadurch ein« größere Quantität Gas entwickelt, welche» 'ich dann in dem satt luftdicht oerfdlofl nen Behälter immer mehr anhäuft und zuletzt de, irgend einer Bewegun . z. B einem Stoß beim Rieberletzen, eineu Aii-wcg incht. Richt» ift dann erklärlicher als ,ine ^rvlosiv" Beim Auslc^-chrn drehe

Varis, 4. December Heute ward die vorgestern verstorbene Schau.'nicht allein angemessen, sondern auch Psticht von dem,U sprech«,, wa« wir was die r - - -** ' *- -- e '* * , Kriegervereme überhaupt wollen

Kameraden! , _ -------------------

Wir feiern beute das ,rste Sl'ftungssest urisere» Berein». Da ist es denn wohl! man die Lampe kur, ein und blas, bann in den Splinder Hinern

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Rormalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, »erste 160. Spelz und Hafer 120, (Frbfen. Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund BS* Die Mainzer und Lauterbacher Preise »erstehen 'ich zu 200 Psb, bie von (Pt ünbtr g zu 50 Klgr

Derwitschte».

Frankfurt, 3 Dee Die PolkSzäbler sanden nicht Überall da» erwartete bcrestwill.-e S-itg.gcnkomm,n '«ar zu häufig mußten sie hören, daß die Sählung nur den Zweck hab,, di, Steuerschraube anzuzieb,'. wo,u man die H,nd nicht zu !bieten brauche Frauenzimmer weigerten sich häufig ihr flltT anrugeden, und be auemtkn sich erst oszu. nachdem der Zähler bemerkte, er müsse al-dann au»s «erathe- wodl bas Aller eintragen, wobei hie Renitente gewiß nicht gut hiuw.gkommrn w.-lde >,Bei dem Dünnperional 'and man satt butchgä,7.1g, daß sie die Antwort au* die -Vaa« "ach der Orwerdsthätigkeit al» .Sharge' auffaßt,11 und sich unter der Rubrik Militär -cintrugei'. .Kuchendragoner?) Anbei, Sch«,, wurden massenhaft gemacht

muneraiion . _ .

10. Frittgesriche wegen rückständigen Schulsields aus dem ja»r< 1871

11. Frittgesuch, wrzen Sommunalrückttänden aus dem Jahre 1875.

12. Gesuch de» Au tust Lang um Bauerlaudniß

13. Die Verpflegung des K nde« der «>am Prasch Sdeleute dahier.

14 Gesuch der Schutzmänner um Bewilligung einer Remuneration pro 1875.

SiieAen, 7. Dec )m Nachstehenden lafftu wir die Rede de» 2. Schriftsührer» des hiesigen Krieger»,' ein» welche bei selbe am 1. Stistung»seste gehalten, folgen: Hochverehrte Anwesende!

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22. Iltiiwoch , ronnnftag

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Tu Jntarfiei affordni, die Za! n impleng iu r ^ncaini btt Ulina inn

Zilglnch wird bi Tannerftag (alltr -itnmcnun btr >u idtizen Zahlt bestimmt fine,.

T ;< öerren 8üt hn« ia ihren ® kni, bekannt m.

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Tu Ärdjner de

Pircbbof« Pere la Lbaise, wo mehrere Reden gehalten wurden. Der Leichen- zug war von einer außerordentlichen Polk-rnrnge begleitet.

Cnafanö.

London, 4. December. Iu» Aden hier eingegangene Depeschen mel den, daß nach dort vorliegenden Nachrichten au- Zanzibar ägyptijche Truppen sich der zum Gebiet de» Sultan» von Zanzibar gehörigen Otto Juba und Kismavu am Auegang des JubafluffeS bemächtigt, die Truppen de» Sultans entwaffnet und die türkische Flagge aufgezogen haben.

London, 5. December Die eben bekannt gewordene Mobiltsirungs- Ordre des englischen Kriegsamte- wird der militärischen Fachpresse viel zu denken und zu besprechen geben, und man darf auf die Urtheile der schrift­stellernden Fachleute etwa- gespannt sein. An Kritik wird es sicher nicht fehlen; e» soll es aber auch nicht, da die Maßregel gerade den Zweck bat. rückhaltö-. lo- den ganzen Umfang aufzudecken, in welchem da- englische Heer hinter den Forderungen, bie an ein wenn auch klein,- Heer der Neuzeit gestellt werden müssen, zurückgeblieben ist. England kann zur Zeit nur ein einziges Armee- CorpS (zu 18 Bataillonen) in'- Feld stellen, welche- ganz und gar aus Linien truppen besteht. Ein zweite- Armee korps thut dies zu zwei Dritttheilen, ein dritte- zu einem Dritttheil, und die übrigen fünf nur zu einem Sech-theil. Gin auf den ersten Blick zu Tage tretender Mangel ist ferner, daß die Reserve, welche bei der Mobilisirung zur Linie geschlagen.werden muß, zum Theil (etwa 37,(MX) Mann) der Miliz entzogen wird, in welcher er gleichzeitig dient. Selbst die Artillerie diejenige Truppengattung, auf welche England stets die größte Sorgfalt verwandt hat reicht zum Dienst bei den Armee Lorp- nicht völlig au-.' ES fehlen hier und da ziemlich häufig Batterieen. Außerdem geht dann noch eine ziemlich große Reihe weiterer Mängel und Unvollkommenheiten an­dern Plane hervor.

London, 6. December. Der Unter - StaatSsecretär Read hat feinen Abschied verlangt wegen Meinungsverschiedenheit. Die Ernennung Eave's zum Finanzrathgeber deS Khe:ive wird andauernd als ein Fehler bezeichnet, da seine Stellung al- Mitglied der Regierung letztere für den Erfolg seiner Thä tigkeit direct mit verantwortlich mache. Der Khedwe ließ durch Vertraute vorher um die Ernennung Lowe's bitten, Disraeli schlug es aber ab. Lord Derby hat den Antisclaven-Perein um Abschriften der Berichte au« Afrika er sucht, die nach Meinuiig des Verein» feststellen, daß der Kbedive beabsichtige, Abessinien zu erobern. Der Ingenieur-Oberst Stokes geht alsbald im Auftrage der Regierung nach Aegypten, wie sicher verlautet, in Angelegenheiten des Suez-Eanals

London, 6. December.Renter's Bureau" meldet: Der Ingenieur Oberst, Stoke-, Gouverneur der Militär« Akademie von Woolwich, hat den Befehl erhalten, sich in specieller Mission sofort nach Aegvpten zu begeben.

Amerika.

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mittag» 1 11 br, im Raihhanssaale folgen:

1. Die ErridNuna eines flbort» auf dein Marktplatz Die schädlichen Ausdünstungen aus dem Burggrab,n betr.

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Gießen, 8. Dec In Nachstehendem lassen wir die Tage» ordn uns für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 9. December 187», Stack»-

Rein der Hauptzweck unserer Vereine ist rin viel höherer, e» Ist >|t Srdaltuna und Belebung de» deutsch nationalen Bewußtsein» e

S>r wollen un» srldst, unfern Mitgliedern und den Außenstehenden immer und immer wieder jurufen; Wir Haden nun mal die Edelsten unseres Volke» se.t ^ahr- ,-hnten erstrebt und gewollt, ein einiges, aber freie» Deutschland, ein großes «aterland an un» nun ist e», zu halten, was wir haben

Mag e» Parteien im Reiche geben, die, geleitet von Fremden, ihr eigene» In« treffe an die Stelle gesetzlichen Bestände» feien wollen, unter unterer Fahne gilt t« nur eine Partei, hier kann kein Her» ander» schlagen al» deutsch und nur deutsch

Unsere Veieine sind keine Stätten de» Parterhober», weder des social- nach de» religiö»-politifchen Wir achten und ehren jede Ueberzeugung, so lange sic auf gesetz­lichem Wege sich geltend zu machen sucht; aber wir verurtheilen und brandmarken alle Bestrebungen, bie unter bem Vorwande der heiligsten Fntcressen de» Mei ichen an dem Bestände be» Reich» zu rütteln wagen Wir wollen nicht, daß der herrlich, Bau der errichtet ist au» den Steinen bie w r selbst au» fremdem Lande herbeigeschleppt haben, der gefestigt ist mit dem Blute unterer gefallenen Kameraden, die brechenden Auge» kaum die Morgenröthe be» läge» sahen, in dessen oolleei L'chie wir heute wandeln, der au-gestattet ist mit der Geistesarbeit der Besten unsere« Volke», wir wollen nicht, baß dieser Bau zerstött werde um fremder Interest en und f.anföaiter Weltbeglückui.g»it>een willen

Darum gilt e« denn vor Allem, da» verttändniß besten zu erweckm und zu per« breiten, wa» un» die Jahre 1870/71 gebracht Halen, damit wir un» Alle klar werden darüber, was wir verlieren würden, wenn e» gelänge da» zu zertrümmern wa» fo mühsam errichtet wurde

Und in dieser Hinsicht Pstanzstätten der Bildung und Aufklärung für einen «roßen Ibeil unsere» Volke» zu fein, ba» ist bie Hauptaufgabe der deutschen Krieger» vereine Ist sich jeder Einzelne bewußt feine» Hntbeil» an den Eerunaentch.s en der großen .^eit, kennt er den Werth seiner Rec-te, da «ew,cht lerner PNichten dann wird er auch mannhaft dafür einfteben und keine Hand wird fietro II14 unthätia iur Seile hängen, wenn das Vaterland seine Söhne zum zweiten Mal, ruft lei e» .un Kampf gegen wen e» wolle

Lassen Sie mich nun roch des Manne« gedenken, welcher durch die Utdernahm« de» Protectorat« über den Landesverband der hessischen Krie^ervereine befu b<t t» it, daß auch er sich noch al« Kameraden derer betrachtet die zur -zeit de» Kampie» unter seinen Befehlen gestanden habm. Seiner »raßherzoglichen Hoheit des P.inzen Ludwig von Hessen.

Idm, der un» heute, gestern und vorgestern vvr fünf Jahren im beißen Kamps« voranging, gelte mein Hurrah.

Seiner ("roßherzoglichen Hoheit dem Prinzen Ludwig von Hessen «in dreifache» Hur roh! Huri ah! Hurrah !

Le ie stand, so wollten sie auch im Frieden fi meinfame Leiden und gemeinsame Freuden fit Herzen a.i einander zu fest,In.

Und be»balb nennen alle Krieg er vereine mit al» Zweck in erster Linie di« Pflege echter Karneradlchait Richt der Kameradschaft, die Ziel und 8weck in der Vereinigung zu festlichen (Belagen such!, sondern der. die sich bestrebt. In des Leoen» ernsten Röthen dem Kameraden beruft,hen

Rur al» einen Ausfluß diese» Streben» bürten Sie ba« Untrrstützung«wefen der deutschen Kriegervereine betrachten; e» ist un» n-cht Zweck an sich selbst li nur ein Mittel , ir Belebung de» rechten komerad'chaftlichen (»eiste« öir würben un» selbst den Leden»nerv durchschneiden, wollten wir auf die Unterstützung selbst be» Hauptgewicht legen. Di, Pflege der falsch verstandenen Kameradschaft würfe un» ,u vergnugungsgesellschaften, die Uedercultioirung be« Unterstützungswesen« zu Hils»ka"en herobsinken lassen. v

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