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icßcner Anzeiger

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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.

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(»escheben Stehen, den 4. Octobcr 1975.

Zweite Sitzung des Provinzialtngs der Provinz Oberhesten.

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auf den Gieftener Anzeiger werden noch fortwährend nnge- 5luOI11lClllClll^ nominal. Die ErpedlNon.

(AegenwLrtia:

Ter «orsitzende, Provinzial-Direcior Freiherr von Röder^ k,a r ...inltaaS

Wft.r «ramm oon ^. - Ä * Ä" fe«? S'W^Öu ÖÄ mää ^Ten..Ä.T^

S f 5!LkTbj£5£S£« °°° Schatten. Posteppedilor Fr..mann °°n «ebern. Ta,

Mitglied des Provinzialausschusses, Rechnungsrath Reuning zu Giehen.

Fr..b», Ada,b.n °/n' Rab.näu' Fobr.kctM «°rl @0,1 °°n Gi.ßm. Bürgermeister Vage, °°n Sl-ufenb.rg. Apa.heker Eif.nbu.h von »ilbtL S°.m ^r"^Vst°°n"d'7.'/S°kuna eröffn,, batte, schritt bi, De.sammiung. der Tag.,Ordnung gemäß, zur Feststellung de, Gehai.« des Pra.akallführ-^ °e, Proo'tnzialta S und deS Provinzial Auduns, nachdem die Herren. ' , Kle ebera er I. tu Södel

Fürst Bruno zu Isenburg von Tübingen Durchlaucht, Wilyeim Kieeoergcr zu öuuci ,

Ulki ndspersonen ernannt worden waren.

^enw''urdN^S^^^m7U7^sstd ^P«ch^.d.r MB M Praa.nUa'kaste.Rechners aus 200 M. fest,-setz'.

H,i»aus trat bU Sterf ammlunfl M^'Ed! be"st°nb?7unb "eMspann sich darüber eine längere Tiecusstan. Abgeordneter Kuhl beantrag,e,

. DorJb7, eu7nÄ Rubr.k 10 .Diitt» und G.düdr.n- uarsdrgllch uarzu.ehen. welcher Antrag angenommen wurde

f^,^^^7Tän^7^S^.Sn77^7b^roo,n.ia1taii<u^ -ine von 500 M. leisten solle.

Na» ^^-b^^.^b"^aj^n"oon7^M-,gli-bm>Unttriuchungen 'darüber onsttllt, ob nicht manch. Virinalstraßen der Provinz zu Provmz.al-

D° NiemanNch °Än"bi"s7s°m'g7B.rathung dieses Gegenstandes aussprach, so wurde di. Dis.usston-darüber eröffnet. An de.selden bechelligten stch di. 21bg.= B.orbndt,.. Sllubl. Wb «nnroqnnutU14 ^""«'©timm.n angenommen und sofort ,ur Wahl der Commission geschritten.

" ^''°SrmÄs§^Ä7-^

S^usenderg Hugo Buderutz von Hirzenham. Bürgermeister F e n d t von Scholten.

Hieraus erklärte der Vorsitzende die Sitzung des Proomzealtags für gctalofien- Urkundspersonen:

Der Dorstbende. K l e e b e r g e r. B r u n o, Fürst zu Ysenburg.

ü" Jt0DCV- Der Protokollführer:

Grüneberg. _________ ________________

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; - Theater iesten.

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, teil 7.

Ti Wle:

lei r(l iN>°' u"»'Ar- H» ff'(5236

' von 0. von w < i Drost.

Wallburg.

^Anfang 7lilI;'' WH 1 Dt \ hfl rh-MbM-»"' laben..r Zr«d.

n°i""übW-d<ii^ @ a r ,

politischer Theis

DeutfcbfaiiD.

fest in Händen. Doch auch ihre Stunde

schen Lande.

Doch damit war dem Einheitstriebe der italienischen Nation noch immer nicht genügt. Mitten im eigenen Londe herrschte ein fremdes Elements fremd,

Flaggenstangen vor San Marco wehte die italienische Tricolore und vom Capo Pastaro bis zu den Alpens gab es keinen Fremdherrscher mehr im italieni-

Die italienische Kaiscrreise.

etwa« früher, oder später, soll der Deutsche Kaiser

Reise von einigen hundert verdankte, die emst der Welt ihre Gesetze verkündigte.

- *" 1 Trotzdem und alledem ist man darf sich darüber nicht tauschen

- - ' " * Volk und

kuüpfem^-r Verbindung, die. trotz mancher mnerlichen W-ndlun-

qen ned) heute die Politik Italiens an die der befreundet.,, Noitmacht bindet, wurde nirgends anders gesät, als an dem Lite, wo man für alle Lander, eigene ausgenommen, stets das Bös- wollte und oft !""ug d°s Gute ge chaff bat - in den Tuilerien. Lou.s Napoleon mit seiner zweifelhaften Politik hat dtt e All an, ganz wider eigenes Wollen und Wünschen in 'ein Credtt zu Leiben Er? der die politischen Wunden nur so zu be.len l.ebt. daß eine von ihm dirigirte Fontanelle sie stets bald offen hielt er hatte Julien die Einheit gebracht aber die Einheit ohne «avoyen und ^enetten. Wie v°. dem der Ruf nach der nationalen Einheit, erklang nun der Ruf nach V st fe« «ä.** a »

zurAdria" gewichen und dem ltaUenischen Volk war

S£ 1866"ga^da^ Gelegenheit? An den

Mittelklasten in Italien sind über die Dinge außerhalb des eigenen Vaterlandes nicht allzu genau orientirt und die rechte Klarheit darüber, daß zwischen dem ehedem so arg verhaßtentedescho, der Venetien beherrschte, und dem Deut­schen Reiche ein bedeutender Unterschied besteht, ist wohl bis beute nicht überall zum Durchbruch gekommen; tedescho ist nun doch einmal tedescho. Aber es gilt ja nicht, ephemere Sympathieen zu erwerben, sondern die Reise des Kai­sers dürste näher liegende und greifbarere Zwecke verfolgen. Wenn man zu erzählen weiß, es solle in Mailand jo eine Art Präliminarfrieden zwischen Bismarck und Cardinal Antonelli und dann ein wirklicher Frieden zwischen Papst und Kaiser stattfinden - so läßt sich solch einem politischen Mährchen nur m der Raritätensammlung politischer Gerüchte ein bescheiden Plätzlem an- weisen. Tas Deutsche Reich wird heute keinenfaulen Frieden" mehr mit der Kirche schließen und die verhältnißrnäßige Stille, die seit geraumer Zeit im Culturkampf" herrscht, braucht als eines solchen Friedens Vorbote gewiß nicht angesehen zu werden. Nein es dürsten im Gegentbeil andere Zwecke sein, d'.e sich an diesen Besuch knüpfen Man hat das Band zwischen Italien und Deutschland das, ehrlich gesprochen, von jener Seite weniger Sympathie, .TTie-hPr moTpnriiricHL nnutt-i^ politischer Portheil geknüpft Hal lockern wollen. Dieses Band dauern­dem Lvofunaswort Frei bis der und enger zu knüpfen, es gegen wechselnde Einslüste sicher zu stellen, die irai jede Hülfe recht, die dieses es zeitweise wankend zu machen drohtew Das dürste der näckste, wichtigste Wort der Befriedigung verwan- Zweck der Kaiserreise nach Italien sein.

2« einer Woche, etwas ftuhtt' ^r 'v elbesprochene Reise über obwohl die italienische Sprache die seine, der italienische Boden feine Heimath seine lange geplante und ^»10 haben"'sich seil Jahr und war. Durste man den Männern der Kirche glauben, so war ihre eigentliche

die Alpen antreten. Tausend poUtische KCturcn haben sich , it pirgendwo aus der Erde, ihre Herrschaft nicht von dieser Welt. Aber

Tag an das Project dieser g^knupf . ^.-^^eßlich der Gesiindheit gleichwohl hielten sie mit Gottes und des heiligen Chastepot Hülfe die Herr- Phasen hat diefelbc durchgemacht bald l \ \ schasr über die ewige Stadt, deren sieben Hügel nunmehr das Ziel der natio-

des Kaisers, bald ernsten politischen Ruckyck iei, , , S-hniuckt geworden waren fcf-f in ASnk»« (Tnrf» nuA ihre Stunde

WM» *ESÄ ÄTu. ÄSS3ÄS%. t,m- 3(..n Mf Mm, M«M»

Moment, liegt ^" wirkliche Bcdrut, g. f » sagen des feiner Einheit, den Einzug Victor Emanuels in d,e Thore der ewigen Ltvdt

en" einen fr-undlchenguenTag ,m tgenen onm»« verdankte, d.e einst der Welt .hre Gesetze verkündigte. .

baxu macht em achtundsiebzigjahriger zealler niwl - «..14,-1 <

M-il-n und so wird es wobl Vrfester an S'2eunchl^'und d-r T-msch- nicht sonderlich beliebt in Palten.

LiÄ d.'s"-ufw'ärts ^ebendcn^reuL., des sich seine Etnbe.t erkämpsenden'au6ba,b b8 Deutschland knüpfte, durch persönliche Beziehungen von Neuem enger zu