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Zur Beachtung.

Bei dem gestrigen Brande gemachte Beobachtungen veranlaßen un- zu einigen Bemerkungen.

Es ist bekannt, daß die hiesige Einwohnerschaft von je bei einem Feuer mit rascher Hülse willig zur Hand ist.

Nachdem aber die orgamsirte Feuerwehr zureichende Kräfte besitzt, um abgesehen von außerordentlichen Fällen im Wesentlichen auf eignen Füßen ste hen zu können, schlägt der Nutzen, den sonst die allgemeine Hülfsidätigkert brachte, leicht in Schaden um. Ter große Zudrang des Publikums behindert die nothwendige freie Bewegung und Uebeesicht und namentlich ist es der un­mittelbare Zeuerangriff, welcher in Folge Belagerung deS Feuerherdes durch stopfende Masten gestöit wird.

Bei Beginn und so lange d,e Feuerwehr nicht in hinreichender Starke zur Stelle ist, mag immerhin eingreisen, wer kann und es kommt den Ersten zu, die etwa bedrohten Hau-tnsasten zu retten, das Vieh aus den Ställen zu führen und Wagen und sonstige Hindernisse des Zugangs zu beseitigen, bis dahin aber wird die Feuerwehr schlagfertig sein und dieser überlaste man dann getrost das Feld. Für eifrige Helfer bietet sich immer noch Gelegenheit genug, bei teil großen Maschinen und in der Wasterreihe die werthvollsten Dienste zu leisten. Insbesondere unterlaße man aber den Hausrath rc. aus dem bren­nenden Gebäude retten zu wollen. Tabei geschehen nicht selten die folgen­schwersten Fehler, indem Zugänge und Treppen durch große Möbel versetzt und unpassirbar werden, und zu den Fenstern hinauogen orsene Sachen die Un­tenstehenden schwer gefährden. Gestern wurde einem Feuerwehrmann von einem Fensterflügel, den ein kopfloser Mensch durch Herabwersen aus dem 2. Stock retten wollte, der Helm vollständig durchschlagen und ein anderer wurde durch ein Möbelstück bart gestreift.

Leute mit werthlosem Gerümpel ein zweiter Kopfloser trug gestern oben wieder einen Fensterflügel wie em Wickelkind sorgvoll im Hanse herum stehen den im Hause verkehrenden Feuerwehrleuten im Weg und um den Preis verdoppelter Feuergefahr rettet man im besten Fall einiges Mobiliar, das dazu auch meist noch arg beschädigt wird

Wie verhängnlßvoll hätten gestern solche Hindernisie werden können, wo der Brand in dem unbedingt feuergefährlichsten Punkte der Stadt au-kam.

Hoffentlich werden in Zukunft die Verständigen durch Bedeutung und Abhaltung unberufener Helfer uns die Bahn möglichst sreihalten. Ten An­wohnern der Feuerfteüc aber ist dringend zu rathen, nur ihre werthvollsten Vermögensstücke, namentlich die Wertpapiere, zu bündeln und nicht voreilig zu räumen, namentlich aber die Rettung von Möbeln rc. durch Herabstürzen aus den Fenstern unbedingt zu Unterlasten.

Endlich machen wir noch daraus aufmerksam, daß die Anwohner bei

Krieg ernt re in.

Donnerstag den 5. August,

Abends Versammlung im Bramm'schen Lokale. (40S0

4048) Trm grcfcrtcn Publikum hirsigrr Statt unt Umzkgcnt betört ich mich hitrkurch tie Atijngk \u machkn, daß ich mich in rcr Schulstraßr, ntbtn fern Trlkgraphkn-Bur.au hikrsklbst, al#

C o 11 (I i I o r

ctablirt hab#. Jnkrm ich tint in irkkr Bkjikhung prompte unt rtcllt 23eticnunq verspreche, bitte ich um geneigten Zuspruch.

Gießen, ten 2. August 1875.

________________________________45finridj Kinkel.

2fb) Curd) Hetfuflunfl Großderzogl. IMnifleuiim« de« Inner» Dom 6 Mat a. c. sind die Pfandbriefe de« nnterzeichneten Poden credtt.Znstiluts nunmehr auch <ur Anlegung von Gemeinde., Alrchen und SlillungScapilalieu im Großberzoglhnm Hessen zugelaffen.

Wir beehren uns befonnt zu geben, daß wir für die Provin, Cberbfffcn bte:

Igenliir der Bank für Sflddentsclilaiid in Giessen nut dem Berkans unserer 4*/a und 4 "/lgen Psauddriefe beauftrag haben.

München, im Juni IS73.

SiithlniNchc Boelmcre dlthank.

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nächtlichen Bränden die möglichen Zugänge zu Feuer und zu Brunnen sofort öffnen und für Beleuchtung thunlichst sorgen sollten.

In Zukunst wird, sobald die Feuerwehr m Thätigkeit tritt, jeder Nicht- feuerwehrmann sofort auö dem Brandbaus entfernt, und wer gefährlich»rwelse schwere Sachen aus den Fenstern stürzt, der Polizei übergeben.

Gießen, den 3. August lk75.

Das <5ominanbo der freiwilligen städtischen Feuerwehr.

2 bcßgl. auf Waaren- Transporte aller Art auf der See, nack und von allen Plinkten der l^rde, auf Flüffen, sowie aui dem Lande per Eisenbabn, Fuhre oder Post.

3 beßgl. von Wertkgegeustanden fEffecten, Coupon?. Papier und baareS Geld» auf Postreisen, sowohl auf dem Kontinente ivif zur Sec nach und von europäischen Ländern.

Nähere Auskunft ertheilt

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Agent der Providentia.

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