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Anzeige- und Amtsblatt

für den Kreis Hießen.

Dvlinerftaq den 4. November

Dic Erpcdikioii desGieftoucr Anzeiger" befindet sich Lck.nl strafte Nr. 18 im fnchcrcu Tclcgrnphett-Binca,,.

amtfit^er Theil.

Bekannt in a ch u n a,

die qesetzlicben Forderungen an Ltudirende aus dem Sommer-Semester 1875 betreffend.

Die ui diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 27. September d. I. mittelst specificir ter Rech' innigen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 6. November d. I. geltend gemacht werden, wiedrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Sta­tuten zngewiesenen Vorzug verlieren-

Gießen, den 28. August 1875.

Großherzogliches Universitäts-Gericht.

Haberkorn.

Motivisches CöetL

davon

Deutsch laiw.

scheine tarise"

Darmstadt, 31. October. Während die Ergebnisse des Stempels für 1873 und 1874 hinter der Budget-Veranschlagung zurückgeblieben sind, ist im laufenden Jabre die Einnahme aus Stempel, zum Theil in Folge der Abrun­dung der Stempel-Beträge in Mark Währung, wieder gestiegen. Im Hinblick

Wendigkeit einer Katastrophe entgegen.

Mögen sich daher Diejenigen, in deren Händen die Entscheidung steht, wohl überlegen, was sie thun, wenn sie einer Gruppe von Leuten, für die das Geschäft erst bei den Millionen anfängt, und die daher, uneingtdenk der Wahrheit, daß die Millionen sich aus kleinen Beträgen summiren, dem großen

selbst eine Ungeheuerlichkeit, wie diese, nicht überraschen könnte in weitiren Kreisen doch einige Sensation machen würde, trenn

Rückblicke und Norblicke im Kampfe gegen (Sifcm babnwillkür.

(Fortsetzung.)

Verwaltung zu unterbreitenden Vorlagen zu entscheiden haben. Wir richten sie endlich an die Mitglieder des Reichstages, ohne Unterschied der politischen Parteistellung, damit sie, wenn die betr. Gesetzentwürfe schließlich an sie ge­langen , sich durch nichts abhalten lasten, ihren in einer für das Wohl und Wehe des gesummten Volkes so belangreichen Frage zu fastenden Beschlüsten die strengste Prüfung und sorgfältigste Erwägung vorausgehen zu lasten.

(Fortsetzung folgt.)

ausstelleu, wenn sie die Consequenz dieses Treibens nicht begriffen. Zu dem Gährungsstoffe, den die wachsende Vermögensungleichbeit zwischen den verschie­denen Schickten der Bevölkerung immer neu erzeugt, fügt dasselbe einen weite­ren Keim der Zwietracht, den Gegensatz zwischen einigen, alles Gesckästsleben, allen Reicktbum in sich aufsaugenden Metropolen, und den, durck Zerstörung der Bedingungen zu erfolgreichem Gewerbebetriebe nicht minder als durch die den ausläudiscken Getreideproducenten bewilligten Importpiämien, verödeten, verarmten Landschaften. Ja, indem die Eisenbahnpolitik zum Nutzen des Fracht­verkehrs auf größtmöglichsten Distanzen jene Schwerpunkte des Geschäftslebens soweit alS möglich auSeluandcrzurücken, trenn tbunlich an die entgegengesetzten Grenzen ihres Operationsfeldes zu verlegen bemüht ist, begründet sie Verhält niste, die, auch politisch, in centrifugalem Sinne wirken müssen. Die Schwäckung der Mitte und Mitteldeutschland ist es ja, welches unter der Eisenbahnwirthschast am meisten zu leiden hat läßt die Gegensätze zwischen Nord und Süd um so schroffer hervortreten und führt unS schließlich mit Nolh-

Die L.f--------------------- _ . . . , ,

sein da sie bereits mit weiterzielenden Angriffen Vorgehen zu dürfen glauben. So 'haben sie auf ihrer jüngst in Bremen gehaltenen Generalversammlung den

n- Mainz, 31. October. Das Ministerium des Innern hat die Sper-

sehr kurzsicktiqen, denn sie tödten. wie rung des Gehaltes der Pfarrei Caftel verfügt. Die Pfarrei ist wegen Ablebens «... L.:..Ö_1, die Henne, des Pfarrers seit dem 25. Juli l. I. unbesetzt und wurde bis jetzt von einem

: c. R:fT __ keimen"solcke Mißgriffe ' schon passiren. vor Erlastung der neuen Kirchen-Gesetze angestellten Caplan verwaltet Dieses

Aber^VolkswiNh- Staatsmänner würden sich -in trauriges Arnrutbszeugmß V-rbältiiiß scheint tie Regierung als ein "Ngesehliches anzusehen und hat dem-

Wer bei alledem wenigstens von der Unterstellung der Differenztalfrachten unter die Cognition des Reichseisenbahnamtes einigen Erfolg erwartet, der möge sich nur vergegenwärtigen, daß bei jeder Differenz zwei Größen in Be­tracht kommen (im vorliegenden Falle die dirccte Fracht und die Streckenfrach­ten) und daß es dem Reichseisenbahnamte selbst beim besten Willen unmöglich ist, auf dieDifferenz-, auf das ja allein den Gegenstand der Klage bildende VerHältniß zwischen beiden Frachtsätzen, überhaupt emzuwirken, da es nur eine der beiden Größen, dte directe Fracht, faire» darf, die andere aber, Vie Streckenfracht, dem Belieben der Eisenbahnverwaltungen überlasten bleibt. UebrtgenS belehrt uns das osficielle Organ der Elsenbahnverwaltungen: es bei Abfassung des neuen Eisenbahngesetzentwurfs, der alsDifferenzial- etwas schielend diejenigen ansieht.

welche den Preis für den ununterbrochenen Transport von einem Endpunkte zum andern wesentlich niedriger erscheinen lasten, als die Preise für den unterbrochenen Verkehr", ausaeaanaen zu sein, daß unter Differenzialtarifenm

nur solche zu verstehen, welche für eine absolut nähere Station Publikum am liebsten ganz die Thur weisen und nur noch nut emi,en General-

einen höheren Frachtsatz als für eine entferntere gewähren" (!) Pächtern des Verkehrs zu thun haben möchten, den wirksamsten Hebel der

und daß demnach solche Abnormitäten nicht etwa verboten sein, sondern viel- modernen DolkSwirthschaft, die Eisenbahnen, zu beliebigem schalten und Wal-

m br durch das Reichsei,enbahnomt, bei welchem. tt* üb-rl-si.u! Wir richten diese Mahnung an d>- Mr veewer.hung d-r Er-

wenn wir recht unterrichtet sind, keine gründ,ählich- Abneigung gebn.sie einer Besragung von Sachverständigen aus den Krei en d-r Landwirth-

gegen solch- Differenzialtarife besteht». ;l*aft, d-r Industrie und des Handels w,e des Eisenbahnwesens medergesetzten

ausdrücklich sanctionirt werden sollen! Wir selbst sind »war noch unseren Er-und demnächst wieder zusammentretendcn Sp-emlkommission von welcher auf sirhrmigen au, dem G-inetc des Eisenbahnwesens dabin gekommen, daß uns Vorschlag der Dresdener Handelskammer und Designation des Königlich Sach­se lbst ei w Ungeheuerlichkeit, wie diese, nicht überraschen könnt-; aber daß -s sischen Ministeriums des Innern auch er Eh-f unseres Hauses s-m- Ansichten n wetteren weisen doch -intge Sensation mache» würde, wenn die Vorher,ag.,üb-r di- ,m Frachttar.fwesen der Eisenbahnen emzustihrenden Reformen in dieses unterrichteten» Eorrespondknten sich bestätigen sollt-, dafür bürg-n wir!.längerer Darlegung zu entwickeln die Ehre batte. Wir richten sie an di. hohen Lijenbahnverwaltungen scheinen ihrer Sache übrigens sehr sicher zu s Regierungen, welche im Bundesralhe über d,e ihneni von den Fachmännern der

0 Stückgüter, mit Ausnahme der in den Seehafenplätzen zum Ver­sandt gelangenden, muffen Seitens der Versender mit der Bezeich­nung der Bestimmungsstation in dauerhafter Weise versehen sein." Bei Einzel-Stückgütern, worunter wir jedes für sich allein gehende einzelne Collo verstehen, sowie bei Eilgütern, mag die Berechtigung dieser Vor- schrift nicht bestritten werden. Wo aber, wie so häufig vorkommt, eine <sen« huita au5 verschiedenen vollkommen gleichen Stücken besteht, deren Zusammen- aeböriafeit sofort erkannt werden muß und die in Folge dessen der Gefährtes Äuseinandergeriffenwerdens nicht wohl ausgesetzt sein können, da wird die For­derung, daß auf jedem einzelnen Stücke die Angabe des Bestimmungsortes

r^eiche^id-n^VubUku^s^ zumal'd^"de^^/exlätzen^bewMzte^AuS^^hnikstklIung hieraus uno m,'t Rücksicht aus tie beabsicht'igte Erbohung te« gritlfarttn= Tribut ^a^-uck obn- diese Vorschrift recht wohl durckzukommen ist. «us.St-mv-l« hat die Regierung für die kommende Periode an Stempel-Emnabmen d r Tbatsache aber daß man sie gleichwohl dem Binnenlande »etroviren will,«den Betrag von 1.120.000 Watt -.»stellen zu können geglaubt. - Ter m

dik r-,sch>obkNk Äuffastung, welcher tie Eisenbahn-! Folge der neuen V-Iwaltungs - Organisation ms Leben gerufene $-,"n<il,un88= ibres Berufs huldig-m da sie. obwobl die Sisenbahnen Gerichtshos tetrb nächsten Donnerstag unter dem Dorslß deS Geh-Raths eine Nolbwendigke.t gewordenjMaurer i-ine .rste Sitzung kalten. Gutem Vernehmen nach Hande,, es sich llck. berechtig akiuben demselben bei jeder Gel-z-nh-it ibre G-ringschätzung^unächst um Feststellung em.r Geschäfts-Ordnung und -,n,g- von geringerer beweisen und den Schwerpunkt ihrer Tbätigke.t ,m Außenverkehr und in dei> Bedeutung.

privilegirten Außenverkehrsplätzen zu suchen.^ 1

Kurzsichtigen Rentenjägern ? .

schon bemerkt, indem sie den Binnenverkehr zum Erliegen bringen .v.. < Sa; Axd Sil tti^TirtP IC