noch nicht beendet.
JlußCiinö.
aller
Feste hat
S c r in i s cd t e
tung der dsterretchischen Grenze.
be^ übe^^tUt^rftanTöfi^ biek unb nod> oult anbae fragte anscheinend gle.chgult< um Lag Stund, und Ort der Irauu*« und erfuhr,
siegreiche Schlachten da>5 lang ersehnte deutsche Kaiserreich uns jurücfae^eben ^bhte cVJht°nqn ^lgciidenLa^eS inber •^‘t^bra,JfOfr ir? ?,<rD0J1 ,^dr(l1 s ‘U ä’äJ »'n S': -
Hoffnung, daß auch diesen Festtag dazu beitragen werde, Euch Die V'cbe zum deutschen ^"1 wird, erscholl von der Orgel.herab da» Dm irwj, te 6anfle.in dotte rcn fcourlanöc ,ntt unE.ölchUchm Lüg.n, in H-rzrn einjuqraben Und bie« »irb £r?“n '*7 hJMft/h„*'!*« L fi.i nLi 1', °"S.“
Der Türke riß die Augen gewaltig sohlen/' — .Niemals 1" — .Wat
Nachmittags: Mitprediger Lr Buchhold.
mit aber
Morgens: Psarrvicar Schöner.
(Feier be» heil. Abendmahls.)
bie Wetter Aktien stauben. Doch der liebe (Soll meinte e» gut m't unS.^ Mittag» um 1«, Uhr bewegte sich der Festzug von Oswald'» (harten au» durch die Stadt, eröffnet vom hiesigen Kriegerverein, in dessen Mitte sich ein Galawagen befand, welcher die Ehrenmitglieder be» Kriegeroereins, die errcn Bieler unb Schürz, als bie letzten beiden Veteranen non 1812—1815 unserer Stadt, nach hem Festplatze brachte An den jtrießerjetein schloß sich die Gießener Jugend m der Stärke von 1280 Kindern an und hierbei machten die mit Blumen und Epheu bekränzten li.ädchen den lieblichsten Eindruck. Ter Bufl bewegte sich durch die festlich geschmückte Stadt nachdem Philosophenwald, welcher nach geringer Schätzung mindestens 6O00 Personen aus allen Klassen der Gesellschaft fröhlich und friedlich ohne den geringsten Mißton vereinigte Nach Ankunft des Festzuges im Walde dielt Herr Lehrer Curfchmann eine erhebende Ansprache und können wir es uns nicht versagen, dieselbe in ihrem ziemlichen Wort-
Offenbach, 31 August Zwischen der kaiserlichen Telegrophen-Direction unb der Stadtoerwaltun g von Ostenbach ist ein ergenthümlicher Eonflict ausgedrochen Infolge der Verleguna der hiesige-» Telegrapbenstaii^n nach dem Posigedäude nämlich, und der zwischen diesem und dem neuen Balmhof herzustellenden Verbindung wurde
Der Offizier wie- den Mann zunächst in Reih und Glied zuruck, welchem Befehl nch jener, der stch offenbar in einer nicht natürlichen Aufregung befand, nur wide, willig tüftle. Später verließ er wiederum feine Schwad,on und ritt, mit dem Säbel such» telnd, hinter derselben auf eigene Faust umher. C* '
um so mehr der Fall sein, wenn Ihr Euch stets das ruhmreich, Beispiel von Muth, Tüchtigkeit und Ausdauer vor Augen stellt, welches unser großer Kaiser und sein treue« tapferes Heer der staunenden Welt am 2. September 1870 gegeben haben. Von dem hiesigen Mucker verein, welcher zu unserer groben Freude den heut gen Tag mit uns feiert, gehörten etwa 120 Mitglieder dem erwähnten tapferen Heere an, unb sie gaben, da» muß zu ihrem Ruhme und zu ihrer Ehre gesagt werden, mH ihren Waffen brübern nicht nur am Rheine, sondern weit über dessen Grenzen hinaus getreulich Wache gehalten; sie baden sich dadurch da- ganze Vaterland zu großem Danke oei pflichtet, und sie können heute mit Stolz auf i re Thaten zurückdlicken. Und daß dieselben bereit sind, wenn es nöthig erscheint, abermals die Wache zu beziehen. das bezweiteln wir aber auch keinen Augenblick; sie weiden, wenn der Ruf des Vaterland,s zu dessen Schutze an sie wieder ertönen sollte, gewiß nicht die Letzten sein, welche bereit sind, für bei Ruhm unb die Ehre desselben cinzutreten. Auch gegen Euch, liebe Jugend, zeigt sich oer Kriegervetein heute auf bie liebenswürdigste Weiie. denn er bat ev nicht verschmäht, an Eurem Zuge Theil zu nehmen, denselben, wie es ihm gebührt. iu eröffnen, und hier an diesem Orte unterzieht er sich sogar der Mühe, gleichsam zu Eurem Schutze einen festen Gürtel um Euch zu schließen unb wir danken ihm für bieie
jer Aufforderung nicht entsprochen so ist man städtischer Leits entschlossen den Rechts- weg zu beschreiten. Man ist hier auf den Ausgang dieser Sache mit Recht geipannt.
Gottesdienst.
Sonntag den 5. September 1875.
Stircblidic Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen
Cür6eL
Konstantinopel, 1. September. Ein osficielles der Regierung zugs« gangenes Telegramm aus Mostar vom 30. v. MtS. meldet: Die Gensd'ar- mene und die Kedtss haben heute die Insurgenten bei Konstatiche, Lobiche Lubeny (?) mit Erfolg angegriffen. Im District Btleci (?) sind die Insurgenten vollständig geschlagen. Dieselben flüchteten in großer Anzahl nach der Rick-
Rumänien.
Bukarest, 1 September. Die Neuwahlen zum Senat und zur Depn* tirtenkammer sind meisten» zu Gunsten der Regierung ausgefallen, doch hat auch die Opposition einige Sitze gewonnen. — Der Kriegsmiinfter ist von Petersburg zurückgekehrt.
Spanien.
Madrid, 1. September. Die Regierung dementirt die von englischen
Herr Mover eröffnete die Pmtmmlung mit dem sehr volksthümlich gewordenen Verse: König Wilhelm laß ganz Heuer u i w. an welche anfnüpfmb er bie in den Krtegsjahren herrfchenbe e-tuenon beleuchtet unb bie mit bm damaligen Kämpfen errungenen Vortheile darlegt Er gedachte des Unteifchiedes zwilchen der Fugend des 1 Kaisers unb seinem hohen Aller; in ersterer als cm von einem Ort lum anderen vermiedener Iüvgl'ng in fernem hohen llter em Held, als der Repräsentant deutscher Macht und Gesittung, als der Kaiser des Deutschland«, daß er in feiner tiefsten Schmach gesehen hatte.
Herr Honstein brachte dem deutschen Heere nnd speciell dem ältesten 8<Tt । et er desielben an der Versammlung Hirrn Rendant Bieler fein Hoch aus. — Dieser alte Herr selbst, rüstig und munter, und Alle« ,m 11 m arten b" dewelit sich in »einem • ganzen Thun und Ireiben, als eine jener kräftigen, gefunden Naturen, munter an Geist ’ unb Körper. — Er hob mit wenigen, aber sehr treffend n klaren Worten bie Vorzüge deutscher Ki iegsfübruna hervor und auf sie leerte er sein Glas.
Petersburg, 1. September. Angeblich steht die Vereinigung russischen gruppen in Taschkend zu einer Expedition gegen Kokhand und Kasch- gar bevor unter dem Eommando von Golowatscheff.
Blättern gemeldete Erjchießung des aus dem englischen Dampfer .Eider" in den westindischen Gewässern verhafteten spanischen Unterthanen Venegas, dem Hinzusügen, Venegas sei der Seeräubern beschuldigt, der Proceß
lR. Frks Br )
Berlin. Eine ebenso aufregende wie bedauerliche Scene spielte sich, nach der Tribüne, bei dem auf dem Kreuzberge abgebalhnen Brigade Erercircn der 3 OaoaUeiie« brigade ab, welchem der flauer, die flaiieiin, der Eommandeur des Gardecorps. Prinz August von Württemberg, sowie der Dioisionscoinmandeur GmeroUieutenant iMiaf Brandenburg beiwohnten Ein Dragoner von der zweiten Schwadron des 2. Garbe- Regiment- bi.idbiad) vlöhltd) btt itront unb sprengte Mit glschwungenem Säbel in vollster (Saniere auf die die Revue abhaltenden höchsten Henichaften zu. Schnell von einem Serganlen eingeholt unb vor den Rittmeister feiner 3d)ioabron gebracht, machte der Dragoner diesem die Meldung, er fei von fctnrni Untcioffiiier beftoUlcn worden
. . - . - fr 6änfleiiin batte den
Organisten bestochen Als die Hochzeitsgesellschaft bieie düslern Zone vetnadm, blick sie bis auf da Peinlichste berührt neben 7 te Braut fiel in Ohum cht Man stürmte zur Tbüre — aber sie war geschloffen und das Dir« ireu nahm seinen Uauf Als Alles vorüber war, wurden Sängerin und Organist verhaftet. Die gerichtliche Untersuchung ist bereits cingeleitct
große Aufmerksamkeit.
Wenn Fhr nun, liebe Kinder, darüber nachdenkt, wie Ihr bie Liebe zum Baler- lanbe bethäiigcn foUt, so könnte Euch in ähnlicher Weise. wie einst Alerander der Große, al» sein ''ater Sieg auf Sieg häufle, in Lhräncn ausbrach und auSnef: .Mein Vater lätzl mir Richt» mehr zu thun übrig,' so könnte, saoe ich, auch Euch Angesicht» der gewaltigen lbaten des Jahres 1H70 und 71 derse.be Schmerz unb Kummer er greisen unb Ihr könntet mich tragen: »Was ist benn uns noch zu thun übrig geblieben k" Doch seid getrost, denn die Antwort auf Eure Frage lautet: .Noch unermetzlich viel, benn wenn es schwer war, den Erbfeind zu besiegen, da» deutsche Reich zu errichten unb mü ihm die lange verlorenen unb fast abgegebenen Reichslande Elsaß unb Lothringen wieber zu vereinigen, so ist es eine ebenso schwierige, ja noch schwierigere Aufgabe, diese Er.ungenfchatieri bauet nb zu gestalten unb fest zu behaupten, unb bieie herrliche Ausgabe fallt Euch zu.
Möge Euch baium ber heutige Tag immer an bieie große Aufgabe erinnern, bannt Ihr Euch bestrebt, tüchtige Manner und Frauen zu werden, werlh be» deutschen Reich» unb Eurer hohen Aufgabe gewachten B^vor Ihr nun zum Spiele au»cinanbet gehl, laßt uns Alle noch gedenken des Begründer» und Schirmherrn des neuen deutschen Reiches. Seine Majestät der Kaiser von Deutschland,, Wilhelm 1 Hoch!
Rach dieser Aniprache gingen die Kinder zu ihren Spielplätzen und das Fest ge« ftflUete sich zu einem recht gemuthlichen und genußreichen Vorn Fest»Eomiiee wurde ein Telegramm an Se. Majestät den Kaiser adgefandl. welche» der Freude der Bewohner Gießens an dem Rationalfene Ausdruck verlieh — Während der^Sviele führte die hiesige Musik, bie auch schon den Zug begleit,te, in der Mitte der Spielplätze ra* tirolische Munkstücke recht schön und ptäcis auf, unb trug dadurch wesentlich zur Vcr» schönernna des Feste» bet. Das ganze Fest verlief ungestöN in der größten Freude; auch der Rückiug, welcher nach 6 Uhr angelreten, wurde in schönster Ordnung au-geführt Unerwähnt darf wohl nicht bleiben und verdient gewiß öffentlich bekannt zu werben, daß untere Stadtverordneten zur Bestreitung eine» Theil» der Kosten diese» Festes in liberalster Weise 350 Mark oerwilligt haben
Der Abend ocmniatc viele Fcsigenossen zu einem fröhlichen unb zahlreichen Bankett im Wenzel'schen Saale.
„ ... ®» stellte sich heraus, daß der Dr»
goner, ein (Gemeiner, Rainen» Anton, wahnsinnig geworden wa, Bereit» seit mehreren lagen soll derselbe Spuren von Geistesstörung gezeigt, u. A einem Lergamen getagt Haden: .Wissen Sie schon f Unser Oberst ist verrückt g,worden " Der Unglück .che, dessen Muller erst vor wenigen Wochen gestoi ben, toll sich dieses F nnstienereigniß fo
gegründet: .Die Specialstudien seien zu anstrengend für ibn. er wünschte in bie Iw fanterteidjule versetzt zu werden * Die lü k sche Gefanbischaft gab ih e Genehmigunz dazu, und Kiamil ging in bie Infamerieschule, wo er zwei Jahre verblieb. Bei seiner Prüfung konnte man nicht» weiter al» bie folgenden Worte aus ihm herausbringen: .Was wissen Sie von der Zopoflrapbic?" — .Topographie? Ah! Ja . . . Bousfolt Kette, Mißstange einsetzen, Brofessor, tfapitän tiaaie!- Das war lue», was er wußti Er ist gegenwärtig ÄitiUerie Cbeift, ja vielleicht f t en "eneral
laute zur flennlniß unserer üeser zu bringen:
Gon dem DcrdjihdKiJ AuS^chusie' des^IÜgendfeste» ist mir ber ehrende 2(^00 ’ un?*‘bat übe^idhi! verbeirothe.
Roch andere Toaste reihten sich an, (fo u- 1 auch noch e»e Herrn Sladtroth flbolf Roll auf den großen Strategen IÄoltfe) un» sa» ,^eft verlief fröhlich ahne auch nur bie geringste Störung; erst spät ging man auseinander
Ben ach»«» wir »um Schluffe das ganze noch etn-ral, fo müffen wir gestehen, baß der Totaleinviuck ein schöner unb unserer Stadt würdiger ist. Gießen hat einmal wieber bewiesen, daß e» Sinn für bie Iugenb-, als auch für bes Baicrlanbe»
eine Telegraphenleitung durch mehrere Sliaßen Per Stadt noihwendig, was vorher nicht der Fall war. In den bestall» zwischen der Stadl unb ber Telegiapbendehörde geführten Verhandlungen wurde Seiten» der Stadt ausbedungen, daß die Leitung möglichst an den Häusern und nur insoweit bie» durch ms ntbunlich. ü: er StangkN acfubrt werben bürfe, die überdies au» bearbeitetem Holze hergestelli werben müßten Nicht geringe Verstimmung erre .te es daher, als die neue Vcttunq zwar auf ihrer lei«
” V p F d I ( O t i l len Strecke über an den Häuser fronten angebrachte eiserne Träger, gerade auf ber
Q (ffMMtmhrr (% , ft h t r i rfi f llnfrre’^tabt feierte aeftern auch größeren Hauplslrrcke aber, nämlich durch bie ganze, vom neuen B^hirhos IN die Stavt dm vÄuÄ Rn’innj:
auf bie Bedeu.un« unb ÜBidjtiflfeit b.efeb Tone, «an, befonber« «ufmaffam fö^ ftÄMH®« Sri« Ä“ Ei'I» l>".
wurden Die kleineren Schuler wurden mit Bretzeln bedacht, wahrend die grotz»ren sich um 9 Uhr zum FeftgotleSbienste verfügten. Das Gotteshaus vereinigte em zahl reiches ausgewählteS Publikum und brr Prebiger, Hr. Vicar Schlosser, hielt rine begeisterte unb inhaltsvolle Rebe, welche nicht verfehlte bei allen Zuhörern einen tiefen Einbruck zu hinterlassen Während be» Vormittag» hielt der Himmel sich noch immer bedeckt und manches große und kleine Kind blickte mit bangem Auge nach Oben, wie
— (Wie man in der Türkei Genei al wird ) Angesichts der Borgänge in der Herzegowina sind alle Mittheilungen über bie türkische Ar ee von doppeltem Interesse. Em Pariser Blatt skiizirt bie Laufbahn einiger türkischer Militär», u n zu zeigen, wir die Streiter der hoben Pforte Earriäre machen Er war gegen Ende 1852, al»’fünf türkische Eapitäne zum mililänschen Eur» in Brüssel zügelessen wurden Rach dem ersten Monat sprach einer derselben. Achmel, seine Bnwunderung darüber au», daß Riemand geprügelt werde .Ta» kommt hier nicht vor', fa.ie ihm ein Miffchü^r. Der Türke riß die Augen gewaltig auf. urf rief: .Wie, keine Schlage auf die ,zuß« sohlen/" — .RiemalSl" — .Wa» aelrbirbt aber mit Jenen, bie nicht laten wollent — .Man läßt sie beim Examen durchralleii!' — .Da» ist mir gleichgültig", meint» .'lchrnet. .wenn ich nach Hause komme, werde ich doch cadronschef". Er kreuzte
hlief .Uuiw seine vier Jahre Jetzt iu er (General .. ; dcu uaur fliamil, betrifft, so ersuchte er nach drei Monaten den Gener l Ehapelis, der die Schul
f r i \ d) ö a m t r j u Giessen.
Sonntag, den 5. September. Rüg Roll auf der Mausburg, tter| . Wolkengasse, Ehr Faß Brandgasse n
-eÄöKEeretmBDBKMeeeeeMmaKeDeeeBÄaeeei
Skl«
$ut jnOÜ trief
xtni^ ko
t-r-W*1
Lckt
<6il) 5=
MU H«tll fl
Wirbel
JWW 8
Ma cd*“ tnk ii Mn Smig j(:ni orrdcn.
1) IVaurtrar' 2) futnpattr 3; 'tcmlitic 3ittnfd)lc arbeit, di
Trohe, btn vrohbniog
LH"! (Mriininit' Tas knhä von i GÖNN' soll
Uttstvoch i ■ Ldthnlung iciacrt werbet i « 85r. 15 Mor, 8ui<d unb
b •tu z i Moi Äibenau, t
ttnnerftai W bu Hi ffirum 8laf ßittw Ktüdint w< 6o ‘tu 'fthu eien, be
Rcucnba
B. 81, 4529) IkNtgen Her
Diese
3m üa'
%„,ai S?» «w öSff,


